Kathrynsky's: nachhaltigkeit
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Mittwoch, Mai 29, 2019

New Shoes with scandinavian design: Arkk Shoes Copenhagen

Mittwoch, Mai 29, 2019 0
New Shoes with scandinavian design: Arkk Shoes Copenhagen

Sneaker werden nicht mehr nur von den BigPlayern designed, sondern sie stehen aktuell auch in jedem Schaufenster der Mönkebergstrasse. Diese haben allerdings oft sehr viel BlingBling an den Schuhen – etwas, was wir in skandinvischen Designs wohl niemals finden werden.

Wo ich direkt bei meinen neuen Schuhen bin, denn seit ein paar Wochen bin ich in skandinavischen Sneakern unterwegs. Von einer Schuh Marke die ich, vor ihrer Mail an mich, überhaupt nicht kannte. Die Sneaker-Marke, mit Sitz in Kopenhagen, bringt, von der minimalistischen skandinavischen Architektur und dem Lebensstil inspiriert, sehr schöne Schuhe hervor. Das Designs ist klar und einfach, trotzdem gibt es einige Details und vor allem steht der Komfort. Das kann ich bezeugen.

Dies ist noch lange nicht alles, sie sind nachhaltig und so gut es geht ohne Abfall produziert – das Unternehmen ist bestrebt, so nachhaltig wie möglich zu sein. Jeder Schuh wird von Hand gefertigt und die Sohle des PWR55 wird sogar im Null-Abfall-Verfahren hergestellt. Die Kollektionen der nordischen Sneaker-Marke, die 2014 eingeführt wurde und heute in über 30 Ländern weltweit vertreten ist, werden zu 100% in Kopenhagen entworfen. 

Die Köpfe hinter ARKK sind Kasper Høj Rasmussen und Thomas Refdahl. Sie sind bereits ihr Leben lang Freunde und haben dann vor ein paar Jahren beschlossen, den Sneaker neu zu erfinden. Mit der Designfindung in Kopenhagen soll der Geist des nordischen Designs in jeden Sneaker kommen.

Für den ersten ARKK Schuhe brauchten die beiden ein Jahr – die beiden haben keinen sportlichen Hintergrund, sie kommen aus den Bereichen Architektur und Mode und wollten auch genau dies in die Identität der Marke mit einfließen lassen. Etwas, was mir besonders gut gefällt, denn ohne die Natur und meine Zeit in ihr, in Sportschuhen, könnte ich gar nicht sein 😉


Mehr Schuhe findet ihr auf arkkcopenhagen.com
(mein Schuh ist ein Presse Sample)

Donnerstag, Mai 02, 2019

Break the rules of fashion. Before they break you!

Donnerstag, Mai 02, 2019 0
Break the rules of fashion. Before they break you!

Nachhaltig shoppen ist öko? Was ist eigentlich öko? Kleidung und Accecoires, die ihren Weg zu ReBELLE (eine Online Plattform für hochwertige Second Hand Luxusartikel) finden, sind wohl nicht genau das, was man als öko im Kopf hat. Doch auch Second Hand zu shoppen ist nachhaltig. 'Don’t mix prints, don’t show your bra, don’t trust Secondhand'. So eben:



Also befolgt schön alle Regeln und habt Spaß! 😬

Mittwoch, April 24, 2019

WHO MADE MY CLOTH? - Willkommen zum Fashion Revolution Day Germany

Mittwoch, April 24, 2019 0
WHO MADE MY CLOTH? - Willkommen zum Fashion Revolution Day Germany
Seit etwa einem Jahr kann ich bei neuen Klamotten sagen, woher diese kommen. Trotzdem weiß oft  nicht, woher wurde eigentlich die Baumwolle für den Stoff angebaut und ist dies wirklich nachhaltig?
Vorher war es war mir nicht egal, doch, da wollte ich ein paar Dinge einfach gern haben.

Und so geht es noch zu vielen. Dafür kauft man meist bei Konzernen, wo die Produktionskette undurchsichtig ist. Die Bilder der überfüllten und eingestürzten Fabriken sind trotzdem bekannt. Ein weiterer Punkt sind die sozialen und schlechten Arbeitsbedingungen am vermeintlich anderen Ende der Welt. "Ist ja weit weg!" - doch je mehr ich mich mit nachhaltiger Produktion beschäftigt habe, umso weniger kann ich diese schnell produzierte Kleidung kaufen. 


Mein Schlüsselerlebnis war der Sparpril, in dem ich mit einer Freundin ausgemacht hatte nichts zu "shoppen". In diesem Monat besuchte ich den Vortrag eines nachhaltigen Taschenlabels und die Gründerin trug einen Pulli, den ich unfassbar schön fand. Ich bin gar nicht davon ausgegangen, dass dieser nicht auch nachhaltig ist. Irgendwann lag er auf dem Stuhl vor mir und ich konnte einen Blick auf das Tag erhaschen. Ich war richtig geschockt, er kam aus einem der größten Textilunternehmen der Welt die dafür bekannt sind, alles andere fair zu produzieren (er war neu, nicht second hand). Was sie danach über die eigenen Produktion erzählte, war toll, doch hatte für mich einen Faden Beigeschmack. Das Wohl der eigenen Arbeiter ist wichtig, doch das der eigenen Klamotte?

Mittlerweile kann ich selbst gar nicht mehr bei den Fast Fashion Konzernen einkaufen. Natürlich habe ich im Schrank vieles, was noch davon stammt, ich trage es auf, sortiere aus, mache Flohmarkt, spende und und und.
 
Seitdem hat sich mein Blickwinkel verändert, ich konzentriere mich auf Sachen, von denen ich weiß, das die Produktionskette transparenter ist. Oder eben Vintage, bzw. Second-Hand. Dies ist gar nicht so schwer, wie ich zuerst angenommen habe und meist kaufe ich lokal, wo ich die Designer kenne. Wer niemanden in der Nähe hat, es gibt auch viele Online-Shops, die Wert darauf legen.

                         BEI UTOPIA FINDET IHR HIER EINE LINK LISTE MIT ONLINE SHOPS

Wenn ihr also demnächst also unbedingt einen Leomuster-Rock (Bsp.) haben wollt, schaut doch mal, bevor ihr dafür zu den üblichen Verdächtigen geht, wo er ganz bestimmt hängt, weil er eben gerade im Trend ist. Zumal bedeutet ein Modetrend, das es eine Wiederholung ist – ihr findet also Second Hand oder bei Mutti im Kleiderschrank sogar eher ein Teil, was richtig schicki UND einzigartig ist. Na klar, es wird sich nicht von 0 auf 100 ändern, doch eine Umstellung ist nötig!

Dafür müssen wir alle anfangen nachzufragen - wer hat meine Klamotten gemacht? Diese Nachfrage passiert bislang noch nicht ausreichend und so wird weiter munter auf Masse und ohne Rücksicht auf Verluste produziert. Nachhaltig zu sein, ist gerade Trend, alle schnell produzierenden oder grossen Modeketten machen da mit, doch nur weil etwas zum Beispiel vegan ist, wurde es noch lange nicht fair produziert.

Macht euch die Mühe und schaut Mal nach, wie Bio und fair er wirklich ist und ob es das Teilchen nicht auch in einem Laden gibt, der etwas über die Produktion und Herstellung erzählen kann. Wir selbst können dies allerdings einfordern – Also fragt nach, schafft Aufmerksamkeit - startet eine Revolution. So kann daraus ein Umdenken passieren. Eine Bewegung, die natürlich ist und irgendwann selbstverständlich.

Dies ist nur der Anfang, denn es gibt in allen Bereichen so viel was getan werden kann. Kosmetik, Pflegeprodukte, Nahrung, Konsumgüter, Spielzeug, Autos, Strom ... Für die Welt, für uns.

Was ist der Fashion Revolution Day?
Menschen aus über 68 Ländern beteiligen sich mit Events, Flashmobs,
Workshops und einer weltweiten Selfie-Kampagne. Prominente und jeder der mag stellen den Modemarken alle die gleiche Frage: „Who made my clothes?“

Die deutsche Initiative startete offiziell im Januar 2014 in Berlin.

Wenn ihr noch mehr darüber erfahren wollt, wo Events dazu stattfinden, oder welche Projekte damit unterstützt werden, besucht mal die Webseite:
https://www.fashionrevolution.org/europe/germany/

Freitag, Dezember 21, 2018

Sarah Andersen. Hamburger Mensch #210

Freitag, Dezember 21, 2018
Sarah Andersen. Hamburger Mensch #210
Es macht mich glücklich, dass das Thema Nachhaltigkeit mittlerweile so doll im Trend ist. So wird es ganz normal, dass sich nun auch Agenturen, ob PR oder Werbung darauf konzentrieren nur Kunden aus dem Bereich zu betreuen. Und wer steckt dahinter, wem kommt so eine Idee? Eine davon ist Sarah Andersen. Wie es bei ihr und AWAKE Communications war und was sie überhaupt tun, erzählt sie heut im 'Hamburger Mensch' Interview, also los, wer bist du und woher kommst du?

Ich bin Sarah Andersen, und woher, ach wenn ich das selbst so genau wüsste. Ich bin in Geesthacht an der Elbe geboren und am Waldrand aufgewachsen. Nach meinem Studium in Bremen kam ich zurück an die Elbe und zog in die Hamburger Schanze. Zwischendurch habe ich aber auch mal in Singapur gelebt. 

Bildercredit: Lena Scherer


Seit wann bist du in Hamburg?

Seit 2010 wobei ich 2016 dann nochmal für ein halbes Jahr in Singapur war.


Erzähl mal von deinem Beruf?

Ich habe zusammen mit meiner Partnerin und Freundin Geraldine Kahl im April 2018 AWAKE Communications, eine PR-Agentur für Fair Fashion und nachhaltige Lifestyle Brands gegründet. Konkret heißt das, wir beraten Fair Fashion Labels in Fragen ihrer Außenkommunikation, angefangen von der Markenentwicklung für kleine, nachhaltige Start-ups, über klassische Marken- und Produkt PR, Events bis hin zu digitaler Kommunikation, Influencer Relations und Social Media. Unsere Mission ist es nachhaltige Marken bekannter und somit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglicher zu machen. Faire Mode sollte nicht die Ausnahme sein.


Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Ich wäre wohl Life Coach, vor allem für Frauen, und Aktivistin für Frauenrechte. Women Empowerment ist mein Thema und beschäftigt mich seit langem. Ich habe während meinem Aufenthalt in Singapur ein Fernstudium im Bereich Coaching angefangen und Kontakt zu einigen Fraueninitiativen aufgenommen, z.B. UN Women, die mich mit ihrer internationalen Solidaritätsbewegung HeForShe aufmerksam gemacht haben. 

Bildercredit: Lena Scherer

Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Ich verbringe sehr viel Zeit mit meiner Familie. Mein Mann und ich arbeiten beide und wir lieben es unsere Freizeit einfach zusammen mit unserer kleinen Tochter zu verbringen. Meist sind wir in der Natur vor den Toren Hamburgs. Aus der frischen Luft und der weiten Sicht ins Grüne oder Blaue schöpfe ich wahnsinnig viel Energie. Ich habe das Glück, dass meine Eltern ein Landhaus im Wendland haben. Hier verbringen wir gern mal ein Wochenende. Ebenso wie auf der Nordfriesischen Insel Amrum, wo auch ein Teil unserer Familie lebt. Das ist wahrer Luxus.



In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

Im Herzen von Eimsbüttel. Hier ist mein Mann schon groß geworden. Meine Schwiegereltern wohnen auch nur zwei Straßen weiter.



Möchtest du nochmal in einem anderen wohnen?

Ich bin ein absolutes Elbkind, deswegen könnte ich mir gut vorstellen weiter an die Elbe zu ziehen, zum Beispiel nach Othmarschen.

Bildercredit: Lena Scherer

Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Ich lebe gern in der Stadt und könnte mir auch nichts anderes vorstellen aber mein Traumhaus wäre ein hölzernes Ferienhaus an einem See in einem Kiefernwald mit einem eigenen Steg und einer Bank von der man den See überblicken kann.



Ist Hamburg für dich eine Kulturstadt? Warum ja oder nein?

Ich habe Kulturwissenschaften studiert, daher begreife ich den Begriff Kultur etwas anders. Das Wort Kultur bedeutet im Ursprung "Pflege des Körpers und des Geistes“, weitergefasst also „etwas zu tun pflegen“. Für mich ist eine Kulturstadt also eine Stadt, in der es viele verschiedene Menschen gibt die Dinge unterschiedlich tun und dadurch das Stadtwesen beeinflussen. Da Hamburg eine Hafenstadt ist, findet man hier die verschiedensten Kulturen, die unsere Hansestadt positiv aufladen. Wir haben das Portugiesen-Viertel, in dem man köstlich speisen kann, das typisch Hanseatische Leben auf St. Pauli (und hier meine ich nicht ausschließlich den Kiez sondern eher die Fischbrötchen und Hafenspelunken), die Schanze, die durch Studenten von überall her zum Szeneviertel wurde. So haben wir aber auch Pöseldorf und den Mittelweg mit seinen Galerien und Kunstsammlern an der Alster. Für mich bedeutet genau das kulturelle Vielfalt. Meine Antwort ist also: Ja, Hamburg ist eine Kulturstadt.


Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Ich würde eine einheitliche Mülltrennung einführen. Wir haben das Glück, dass wir ausreichend Tonnen zum Mülltrennen im Hof haben, aber noch ist es keine Pflicht in Hamburg Müll zu trennen. In einigen Stadtteilen gibt es immer noch diese fiesen lila Säcke die ewig an der Straße stehen.
Außerdem würde ich mich dem Thema Urban Gardening annehmen, was zum Beispiel in New York und Paris bereits ein großer Trend ist. Es gibt so viele ungenutzte Grünflächen in Hamburg, die man toll bepflanzen könnte. Ich würde das dann auf die Dächer ausweiten. Das hat mich zum Beispiel in Singapur beeindruckt. Dort wird jeder Zentimeter genutzt um etwas grünes in die Stadt zu bringen, z.B. an den Außenwänden von Wolkenkratzern. Das ist dort keine Seltenheit.


Warum Hamburg und nicht Berlin, Istanbul oder New York?

Hamburg ist Heimat. Gegen dieses Argument kommt man nicht an. Berlin ist über den Tellerand blicken und aufladen, wenn mir danach ist. Istanbul ist wahnsinnig schön aber für mich viel zu emotional für den Alltag und New York wäre meine erste Wahl, wäre ich Amerikanerin, bin ich aber nicht.



Alster oder Elbe?

Ich bin ein Elbkind – schon immer gewesen.


Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

24 aber 8 davon im Flugmodus.



Keine Frage, doch ein wenig Platz für deine Antwort oder was du loswerden möchtest:

Ich würde mir wünschen, dass die Menschen im allgemeinen bewusster mit Ihrer Umwelt und dadurch auch besser mit sich umgehen würden. Jobbedingt ist mein Thema die Mode, Fair Fashion wenn man es genau nimmt. Die Modeindustrie gilt - in Bezug auf die Umweltverschmutzung - nach der Ölindustrie als eine der Schmutzigsten überhaupt. Lasst uns zusammen nachhaltig sein, ökologische sowie soziale Kriterien in unseren Alltag und in jede unserer Kaufentscheidungen integrieren. Denn, wenn wir unsere Konsumenten-Stimme nutzen, können wir damit einen Unterschied machen.


Lieblingssong des Moments?

Wanderer von Mogli


Lieblingssong forever ever?

Tiny Dancer von Elton John


Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt mal angeschaut haben sollte:

Innocentia Park im Herbst mit heißem Tee und einer Yogamatte
Blankeneser Treppenviertel im Winter, absolute Traumkulisse!
Boberger Dünen im Sommer. Ab in den Badesee und danach die wunderschöne Naturvielfalt genießen.

Und ... im Frühjahr ist es in Hamburg überall schön!


Möchtest du jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:

Meine Freundin und Geschäftspartnerin Geraldine Kahl. Danke, dass du an meiner Seite stehst und wir zusammen unseren Traum verwirklichen.
Bildercredit: Lena Scherer

Freitag, November 23, 2018

Tanmay Saxena, Designer des unisex, handmade-clothing labels LaneFortyfive im Interview

Freitag, November 23, 2018
Tanmay Saxena, Designer des unisex, handmade-clothing labels LaneFortyfive im Interview
Heute gibt es mal ein Interview aus London, nicht Hamburg. Tan kommt zwar nicht aus London und bezeichnet sich auch selbst als Reisender, doch im Moment lebt er dort. 
 
Bereits seit seiner Kindheit beschäftigt er sich mit Stoffen, Materialien, Strukturen und Farben. Vor etwa drei Jahren hat er dann angefangen auf einem Flohmarkt in London selbstgemachte Shirts zu verkaufen. Und zwar ziemlich erfolgreich, denn die Nachfrage nach eben diesen wuchs stetig. Also brachte er sich mithilfe von YouTube-Videos das Nähen bei und gründete relativ schnell das Label LaneFortyfive. 

Das Label steht für unisex, hand-made clothing. Von seiner 5.2 Kollektion (Cordorama) bin ich ziemlich begeistert, denn sie ist für mich die Verkörperung der Saison, kuschelig und doch nicht nach Geschlecht urteilend und für jeden tragbar. 

Und auch mit dem Label ging es bislang stets aufwärts, so hat er sich in London bereits einen Namen gemacht und arbeitet unteranderem auch mit Musikern wie Alan Gregory Isaac und Leon Bridges zusammen. Nachdem die britische Presse schon etwas über ihn geschrieben hat, ist er heut an der Reihe hier bei mir etwas über sich zu erzählen, also los Tan, sag mal:

Who are you?

Hah. Well. Clearly no easy starts here!
Errm … Should we come back to this one towards the end?
Because this to me is the question to an answer that would be perpetually changing. And perpetually wanting to be answered.
 
As of now, lets just say Im travelling. So a traveler. Making things, clothes, stories to keep the journey interesting and worthwhile.

So yeah, a traveler for now.

Wer bist du?

Mhhhh. Ganz klar, kein einfacher Start.
Ähm ... können wir auf die Frage vielleicht am Ende nochmal zurückkommen? 
Denn das ist für mich die Frage auf eine Antwort, die sich ständig ändern würde. Und ständig neu beantwortet werden müsste.
 
Jetzt gerade würde ich sagen, reise ich. Also bin ich ein Reisender. Ein Reisender der Dinge, Kleidung und Geschichten erschafft, damit die Reise spannender und lohnenswerter ist.

Also ja, jetzt gerade bin ich ein Reisender.


 
Where are you from?

May be now every question will seem like a double-edged sword to me, ha!
Ok. I will try to be less of my philosophical self for a change.
I was born in a small village town in the north of India. An old-skool tier-C town, and that too as per Indian standards.

Woher kommst du?

Vielleicht wird jetzt jede weitere Frage wie ein zweischneidiges Schwert für mich sein, ha!
Ok. Zur Abwechslung werde ich versuchen weniger mein philosophisches Selbst zu sein.
Ich wurde in einem kleinen, sehr ländlichen Dorf im Norden von Indien geboren. Ein Dorf nach indischen Standards.


Since when do you live in London?

Been in the UK since 2008. But in London since 2010.

Seit wann lebst du in London?

Ich lebe seit 2008 in Großbritannien. Aber seit 2010 bin ich in London. 


Tell me about your job?

It's not a job thankfully. I'd like to think I tell tales. Stories. Made up or otherwise. Primarily through designing and making clothes these days form y clothing label called LaneFortyfive. 

But then also writing short stories or, writing and making short films.


Erzähl mal von deinem Beruf?

Es ist glücklicherweise kein Job in dem Sinne. Ich liebe es Dinge zu erzählen. Geschichten. Eigene oder was auch immer. In erster Linie erzähle ich Geschichten durch das Design und die Herstellung von Kleidung meines Label LaneFortyfive. 

Aber ich mag es auch Kurzgeschichten oder Kurzfilme zu schreiben und zu drehen.

Mein Favorit 💛
LaneFortyfive



What would be your job, if you wouldn't do what you are currently doing?

A professional, highly efficient Day-dreamer. Or a top-notch freelance Procrastinator. I would be amazing at that. Please let me know if you know someone hiring for any of those positions. 

Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Ein professioneller, hocheffizienter Tagträumer. Oder ein erstklassiger und freiberuflicher Zögerer. Darin wäre ich unfassbar gut. Falls du wen kennst der solche Stellen ausgeschrieben hat, lass es mich wissen.


What do you do when you are not working? 

You know what, the line has got blurred lately. I don't know if there is a time when I'm not working. There were 3 grey hair in my beard in 2016. As of today, that figures is a staggering 19.
 
But to answer your question, may be sleeping. At least that is when I am consciously not working.

Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Ach weisst du, seit einiger Zeit verwischen diese Linien mehr und mehr.
Ich kann dir nicht mal sagen, ob es Zeiten gibt in denen ich nicht arbeite. 2016 hatte ich 3 graue Barthaare. Heute zähle ich ganze 19.
 
Aber um deine Frage zu beantworten, wahrscheinlich schlafen. Wenn ich bewusst nicht arbeite, dann schlafe ich.

LaneFortyfive



In which part of London do you live?

Currently near Finsbury Park. It’s not a very good park. My work-studio is 7 minutes walk away. And I always wanted to live 7 minutes walk away from my studio. So it's working well for me so far.

In welchem Stadteil von London lebst du?

Aktuell lebe ich in der Nähe vom Finsbury Park. Es ist kein sehr schöner Park. Mein Studio ist 7 Minuten zu Fuß entfernt. Ich wollte immer 7 Minuten zu Fuß von meinem Studio entfernt wohnen. Daher ist es momentan vollkommen in Ordnung für mich.


In which other part of London could you imagen to live too?

I can live anywhere. And my imagination can run amok sometimes.

Möchtest du noch einmal in einem anderen wohnen?

Ich kann überall wohnen. Meine Fantasie kann manchmal Amok laufen.


Where would you build your dream house?

It would have to be in a warm country. Because you will have to walk mid-riff deep in water if you enter the house and walk through it from the kitchen to the bedroom, to the hall. That’s how I want to make it.
 
So probably India. Unless I get VERY rich soon and build it in Iceland.

Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Es müsste in einem warmen Land sein.
Denn wenn du das Haus betrittst und von der Küche in das Schlafzimmer zur Halle gehst, stehst du hüfttief im Wasser. So möchte ich es erschaffen.
 
Also wahrscheinlich Indien. Es sei denn, ich werde sehr bald seeeeehr reich sein, dann baue ich ein Haus in Island.


Is London a city full of culture for you and if yes why?

London is everything to me. I'm sure you can get a stronger dose of culture somewhere else. But the pace suits me very well. The balance suits me very well. You can go back to your boring cocoon to let your head hibernate for a while, and then be welcomed back at your own pace seamlessly.
Not sure if that was the answer you were looking for. But yes.
The answer is yes.

Ist London für dich eine Kulturstadt und was macht sie dazu?

London ist alles für mich. Ich bin mir sicher, dass man irgendwo anders eine stärkere Dosis an Kultur findet. Für mich ist dieses Tempo hier jedoch perfekt. Dieses Gleichgewicht gefällt mir.
Wenn du magst kannst du dich in deinen langweiligen Kokon zurückziehen, um deinem Kopf einen kleinen Winterschlaf zu gönnen und wenn es Zeit ist, kannst du wieder in deinem eigenen Tempo herauskriechen.
Ich bin mir nicht sicher ob dies die Antwort ist die du hören wolltest. Aber ja. Die Antwort ist ja.

LaneFortyfive


What would you change if you were mayor?

Oh, thinking about what has been going on lately, that list would be a long one.

Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Oh, wenn man darüber nachdenkt was in der letzten Zeit alles passiert ist, dann wäre diese Liste enorm lang.


Why London and not Hamburg or New York? 

Wasn’t in my hand. I had not even planned to move out of India. Just happened by chance. But I can't tell how happy I am about London.

Warum London und nicht Hamburg oder New York?

Diese Entscheidung lag nicht in meiner Hand. Es war nicht mal geplant aus Indien wegzuziehen. Es ist ganz zufällig passiert. Aber ich kann gar nicht in Worte fassen wie glücklich mich London macht.


How many hours a day is your smartphone on?

Do you mean for how long I am on it ?  A lot more than I would like to. Necessary evil, that guy.

Wie viele Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Meinst du, wie lange ich mich mit meinem Smartphone beschäftige? Bei weitem länger als ich gerne würde. Notwendiges Übel, dieses Ding.


No question, but a little space for your answer or what you want to get rid of:

I would get rid of that Mayor question ☺

Keine Frage, doch ein wenig Platz für deine Fragen oder für etwas was du gerne loswerden möchtest:

Ich würde gerne diese Bürgermeister-Frage loswerden 😊


Favorite song of the moment? / Lieblingssong des Moment?

“I get overwhelmed” by Dark rooms


Favorite song forever? / Lieblingssong forever?
“Universe” by Gregory Alan Isakov / “On and On” by Longpigs
 


Three places you must see while visiting London:

I can tell exactly which ones, but that wont be any fun. 
- I think you should roam along the Regents Canal in East London. You get to see some really good things.
- Barbican.
- Serpentine gallery

Drei Plätze, die man sich in London unbedingt angeschaut haben sollte:

Natürlich kann ich sie direkt beim Namen nennen, aber das würde keinen Spaß machen.
- Man sollte auf jeden Fall den Regents Canal in East London durchstreifen. Dort sieht man ein paar wirklich schöne Dinge.
- Barbican.
- Serpentine Gallery.


Would you like to greet someone else? Here is room for it:

I started writing names and the list just got too long… So I deleted it.

Möchtest du noch jemanden grüßen? Hier wäre Platz dafür:

Ich habe angefangen Namen runterzuschreiben und die Liste wurde einfach zu lang.
Also habe ich sie wieder gelöscht. 

💙💛💚
Danke für das Interview lieber Tan!

Donnerstag, November 15, 2018

Gerechtigkeit. Das Thema der aktuellen ARD Themenwoche. Denkt mal, fragt mal, was meint ihr?

Donnerstag, November 15, 2018
Gerechtigkeit. Das Thema der aktuellen ARD Themenwoche. Denkt mal, fragt mal, was meint ihr?
Im Rahmen der ARD Themenwoche dreht sich diesmal alles um Gerechtigkeit. Ich lausche den Beiträgen im Radio schon die ganze Woche gespannt, denn Gerechtigkeit, dieser Wert liegt mir ganz besonders am Herzen. Seit ich denken kann, ist es für mich nicht zu ertragen, wenn es einem Menschen besser geht als einem Anderen und ich habe bereits als Jugendliche mit meinem kleinen Bruder viel über die Verteilung in der Welt gesprochen ... wobei er immer viel rationaler sein konnte als ich ...

Die ARD behandelt das Thema natürlich nicht nur im Radio, sondern auch auch im Fernsehen. An einem der Berichte sind meine Gedanken besonders hängen geblieben. In diesem Film dreht es sich um das Thema Smartphone (den Konsum und die Produktion) und darin kommen ausschließlich Menschen zu Wort, die spontan auf der Straße angesprochen und eingeladen wurden, in einem geschützten Raum über ihren Konsum nachzudenken und Lösungsansätze zu entwickeln.

Ich bin daran hängengeblieben, weil es für mich gerade so aktuell ist, denn, in meinem Oktober Dänemark Urlaub habe ich bei meinem Seeunfall neben dem Bewusstsein (kurzzeitig - die Geschichte ist spektakulärer als es scheint; Welle schmeißt Kathrin beim Spaziergang um, Kathrin landet mit der Stirn auf einem Stein, ab ins Krankenhaus, alles gut sagt Dr. Michael.) auch mein schlaues Telefon, das GooglePixel2 (selbstgekauft, kein PRSample), im Meer verloren. Also habe ich mir das Fairphone geholt, dessen Philosophie ich 1a mit Sternchen finde. Es ist ein ethisch korrektes, modulares Smartphone. 

Leider ist das Telefon aktuell nicht so schnell, wie ich geduldig und ich habe es schweren Herzens zurückgeschickt, um eines meiner alten Telefone wieder aus dem Schrank zu holen. Und dann wollte ich irgendwann im kommenden Jahr das Shiftphone (ebenfalls nachhaltig hergestellt, aus Deutschland und mit einem größeren Speicher) ordern. Und was passiert dann? 

Bei dem Panel Talk "Soziale Verantwortung übernehmen" mit u.a. Miriam Amro, Hila und Wana Limar, spende ich für deren Verein Visions for Children und habe damit gleichzeitig ein Los gekauft. Und mit diesem Los gewinne ich: Das Pixel3XL 🎉 Flippste aus – also ich. 

Und dann? Hab ich doch irgendwie ein schlechtes Gewissen. Was meint ihr? Was meinen wohl die Leute in dem Film? Und welches Thema der ARD Themenwoche begeistert euch?



Mehr Themenwoche findet ihr hier: 

Mehr YouTube Filme dazu:
HIER

Montag, Oktober 08, 2018

Plastik ist doof!

Montag, Oktober 08, 2018
Plastik ist doof!


Hätte Maria Theresia 1750 eine Plastikflasche entsorgt, wäre sie heute immer noch nicht verschwunden. Gemeinsam mit wasseraktiv.at, einer Initiative zur Erhaltung und Wertschätzung der wertvollen Ressource Wasser, hat die Österreicherin DariaDaria vor paar Monaten dieses tolle Video drehen dürfen, das nun bei verschiedenen Veranstaltungen als Information eingesetzt werden kann. Wichtig im Zusammenhang mit Wasser ist immer: Plastik.



Die Aktion wurde von wasseraktiv ins Leben gerufen.

Mittwoch, März 15, 2017

Hamburger Aussicht aus dem Scandic Emporio & der Living-Room. Die neue 8. Etage. Ein Hotel-Tipp.

Mittwoch, März 15, 2017 1
Hamburger Aussicht aus dem Scandic Emporio & der Living-Room. Die neue 8. Etage. Ein Hotel-Tipp.

Gute Aussichten genießt man von oben. Und für alle die mich immer mal wieder fragen wo sie in Hamburg schlafen sollen, kann ich nun folgendes empfehlen: Die neue 8. Etage des Scandic Hamburg Emporio. Seit dem 1. März sind dort 15 neue Zimmer und Suiten mit einem ganz tollen Blick über die Dächer Hamburgs eröffnet.

 


Für eine Nacht durfte ich das Eckzimmer beziehen und blickte auf das Gängeviertel, die Elbphilharmonie UND den Michel. In der gesamten Etage gibt es ein kein Zimmer, welches dem anderen gleicht, weil alle einen unterschiedlichen Grundriss haben – eigentlich waren sie mal als separate Büroetage geplant.

Und dann gibt es da noch das Zimmer, was alle Suiten-Bewohner der 8. Etage (und die Superior Plus-Zimmer der 7. und 8. Etage –> insgesamt 40 Zimmer) nutzen können, dafür jedoch mit dem Verzicht der Minibar leben müssen. Dieses Zimmer ist allerdings viel besser und nennt sich: Living Room! Hier können sich Hotelgäste fast wie zu Hause fühlen. Man fletzt sich in bequeme Möbel und kann den ganzen Tag frühstücken und kleine Snacks, sowie Getränken nutzen. Dazu helle Holzböden in Kombination mit dunklem Burgund und kupferfarbenen Highlights – skandinavisch schick eben.

Fotocredit: Scandic Hotels / Toni Momtschew
Madeleine Marx, Direktorin des Hamburger Hotels: "Mit dem ,Living Room’ wagen wir uns an ein ganz neues Konzept – wir sind sehr gespannt, wie dies von den Gästen angenommen wird. Wir haben hier einen Raum geschaffen, in dem abseits des großen Restaurants gefrühstückt und den ganzen Tag lang entspannt oder gearbeitet werden kann. Das wohnliche Küchenambiente wird dem Anspruch gerecht, dass die Gäste sich hier wie bei Freunden zu Hause fühlen sollen. Sie dürfen sich selbst am Kühlschrank bedienen und werden mit kleinen Snacks verwöhnt – das passt genau zu Scandics Philosophie, eine skandinavisch lockere Atmosphäre zu bieten."

Neben dem Blick und dem Living Room sind auch die Betten ziemlich bequem und ich hab es genossen dort einfach mal den halben Tag zu verbringen. Das Fazit: Urlaub in der eigenen Stadt ist eine durchaus sehr angenehme Sache. Es ist keine lange Anreise nötig und wenn es dann auch noch mit einem durchaus nachhaltigen Hotel wie dem Scandic zu haben ist (HIER mehr zu dem Thema Nachhaltigkeit im Scandic), fühlt man sich umso wohler.

  Scandic Hamburg  – Emporio Dammtorwall 19, 20355 Hamburg

Mittwoch, März 01, 2017

Wir alle tragen Verantwortung. Für die Gesellschaft & auf unser Haut.

Mittwoch, März 01, 2017 0
Wir alle tragen Verantwortung. Für die Gesellschaft & auf unser Haut.


Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gibt bekannt: Vero trägt Selvie. Und wir alle tragen Verantwortung. Wir tragen sie nicht nur in die Gesellschaft, sondern auch auf unser Haut, weil wir uns dazu entschieden haben. Jeder, der kauft, trifft eine Entscheidungen. Nicht nur für sich selbst, sondern eben auch oft über die Lebensqualität anderer Menschen. Denn mit unserem Konsumverhalten und dem Wunsch nach mehr beeinflussen wir die Arbeitsbedingungen von Textilarbeiterinnen und -arbeitern weltweit sehr direkt. 

Werden wir damit konfrontiert, oder machen andere darauf aufmerksam, möchte meist erstmal jeder etwas tun. Nachhaltige Textilien sind allerdings noch immer eher selten. Es wird mehr, definitv und keine Frage, doch es ist noch immer nicht genug. Und genau deswegen gibt es nun diese Initative des Bundeministeriums, verantwortungsvolle Labels wie 3Freunde verzichten auf giftige Chemikalien und zeigen mit transparenten Lieferketten auf, wie die nachhaltige Produktion von Kleidung funktionieren kann. 

Mittlerweile sind es nahezu 200 Mitglieder die sich dem Textilbündnis für nachhaltige Kleidung angeschlossen haben. Dazu gehören natürlich einmal die Hersteller, die sich einer fairen Produktion verschreiben haben. Sie stehen für eine gerechte Entlohnung und faire Arbeitsbedingungen entlang ihrer gesamten Lieferkette ein. Vorab müssen schon in der Produktion der Rohstoffe, zum Beispiel bei der Baumwolle, angemessene Preise gezahlt werden. Dass es keine Kinderarbeit, Diskriminierung und Zwangsarbeit gibt, wird selbstverständlich in allen Produktionsschritten kontrolliert.

Nun denkt ihr, es ist kompliziert fair zu shoppen? Auch wenn die Angebote noch in der Minderheit sind, es werden mehr. Und wer und wo und was, das erfährt ihr unter vero-selvie.de.

Donnerstag, Januar 05, 2017

Slow Fashion Märkte in Hamburg. Leihen und kaufen. Love Garments & Kleiderei Pop-Up.

Donnerstag, Januar 05, 2017 1
Slow Fashion Märkte in Hamburg. Leihen und kaufen. Love Garments & Kleiderei Pop-Up.


Na, schon was vor an diesem Sonntag in Hamburg? Neben unzähligen anderen Veranstaltungen könntet ihr euch doch mal auf den Weg an die Wartenau machen. Im Formschoen, am Rande von Eimsbüttel findet zum zweiten mal der Love Garments Markt statt. Ziel des Marktes ist es gebrauchter Kleidung ein längeres Leben zu schenken. Mit dem Erlös werden zum Teil verschiedene Projekte unterstützt, die sich intensiv für bessere Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie, Bildung und sauberes Wasser in den Herstellungsländern einsetzen. Zum Teil bekommt auch der Spender etwas für seine Klamotten und die Unkosten müssen natürlich auch gedeckt werden. Ein tolles Projekt, bei dem gemütlich bummelnd Schätze und schöne Besucher gefunden werden können. 

 08. Januar 12:00 bis 18:00 Uhr – Formschön. 
Wartenau 16, Hamburg. 2€ Eintritt, davon 1€ Spende.



Und wer nicht kaufen und oder nur leihen möchte, der hat ab Montag die Möglichkeit mal endlich die Kleiderei zu besuchen. Nach zwei Monate offline Abstinenz kommen sie nun live und in Farbe zurück in die Hamburger Sternschanze. Mit einer guten News: Es gibt bei ihnen nun auch endlich Klamotten für Männer!

Vor Ort kann man nicht nur leihen, sondern auch kaufen. Neben einigen
ausgewählten Kleiderei Vintage Stücken sind auch ein paar exklusive Designernstücke von Form of interest. (München), format (Berlin), Jan 'n June (Hamburg), Oh Yeah (Hamburg), Trinkhallen Schickeria (Köln) und ZITAT (Köln) dabei. Die Eröffnung ist 9. Januar 2017 mit Waffeln und Crèmant ab 18 Uhr in der Hamburger B-Lage. Solltet ihr es am Montag abend nicht schaffen habt ihr noch bis zum 27. Februar Zeit vorbeizuschauen.

09. Januar bis 27. Februar
Kleider Pop-Up in der B-Lage Hamburg
Kampstraße 11 Hamburg

Freitag, November 25, 2016

Marie Nasemann. Hamburger Mensch #157

Freitag, November 25, 2016 0
Marie Nasemann. Hamburger Mensch #157
Als ich sie vor sieben Jahren, 2009, zum ersten Mal im Fernsehen gesehen habe, war ich spontan verknallt und damit definitiv nicht die Einzige, die Marie Nasemann ziemlich begeisterte. Als wir uns im vergangenen Jahr als Zuschauer des 'Jedermann' Theater persönlich kennenlernten, fazinierte mich zudem ihre unglaubliche Gelassenheit. Und da sie mittlerweile in Hamburg lebt, haben wir uns fortan immer wieder auf Events getroffen. Auch wenn es ziemlich hektisch um sie zugeht, bleibt sie entspannt. Sie hat einen tollen Sinn für Humor und, meine liebste Eigenschaft, steht auch ehrlich für ihre Meinung ein. Dies alles setzt sie nun idealistisch für grüne Mode ein und vereint damit viele wichtige und auch schöne Themen, denn nachhaltige und faire Produktion ist bei weitem nicht mehr so öko, wie manch Eine vermuten mag. Was soll ich sagen, ich bin fairknallt und ihr bestimmt auch, nachdem sie nun selbst ein wenig von sich erzählt ... Marie, wer bist du, wie beschreibst du dich?

Marie Naesemann, Schauspielerin, Model, Bloggerin, Feministin, Fair Fashion Liebhaberin, Schwester, Moderatorin, Groupie, Tochter, Liebende.



Woher kommst du und seit wann bist du in Hamburg?

Aus dem Münchner Vorort Gauting und seit März 2015 bin ich in Hamburg.


Erzähl mal von deinem Beruf?

Er ist toll! Ich habe glücklicherweise seit 7 Jahren sehr viele Freiheiten zu tun und zu lassen, was ich will. Es war zwar immer viel und auch harte Arbeit, aber ich bin so glücklich meine Leidenschaften zum Beruf gemacht zu haben. Momentan spiele ich bei dem Theaterprojekt 'Oblomow' (Regie Saskia Kaufmann) mit. Die Premiere ist am 6. Januar auf Kampnagel. Am Mittwoch launchte ich meinen Blog www.fairknallt.de über fair und nachhaltige Mode. Wir haben eine Riesenparty gefeiert, das war toll! 




Was wäre deine Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Wäre ich 2009 nicht zu Germany’s Next Topmodel gegangen, hätte mir vielleicht immer der Mut gefehlt, so viele Risiken einzugehen. Ich hätte wahrscheinlich auf der AMD Modemanagement oder Modejournalismus studiert. Oder an einer Uni Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Literatur.



Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Das Leben genießen. Mit Freunden ausgehen, Bücher lesen, ins Theater gehen, kochen, Filme, Yoga & Joggen.




In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

Ich weiß es nie so genau. Hoheluft Ost glaube ich. Aber irgendwie ist es auch ein bisschen Eimsbüttel und ein bisschen Eppendorf. Genau dazwischen eigentlich.


Was ist eigentlich wirklich in den Pflege-und Kosmetikprodukten drin? Die Überprüfung aller Inhaltsstoffe ist etwas langwierig, doch sehr interessant und teils überraschend! Das Ergebnis gibt es natürlich auf dem Blog fairknallt zu sehen.


Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen?

Vorher war ich in einer WG auf St. Pauli. Ich liebe meine aktuelle Wohnung und möchte sie nicht mehr aufgeben. Sollte ich mal umziehen müssen, dann würde ich vielleicht mal St. Georg ausprobieren oder einfach raus ins Grüne ziehen.



Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Darf es auch ein Ferien-Traumhaus sein? Dann am liebsten am Gardasee. Die Westseite ist meine zweite Heimat. 





Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt?

Es gibt keine andere Stadt, die so viele Theater hat. Das ist ziemlich erstaunlich: Ich entdecke ständig neue Theaterhäuser, die ich noch nicht kenne.



Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeisterin wärst?

Ich würde Veranstaltungen organisieren, die Menschen aller möglichen Gesellschaftsschichten Raum gibt, sich über Politik auszutauschen. Vielleicht gibt es das ja schon und ich kenne es nicht? Dann bin ich für Ratschläge dankbar. Es passieren einfach gerade viele ungute Dinge auf der Welt und statt einfach nur Videos bei Facebook zu teilen, sollten Themen wieder offline und parteiunabhängig diskutiert werden.

                              Anmerkung: Das Betahaus in Hamburg hat einen ersten Ansatz dazu erschaffen, indem sie das Safe Democray Camp ins Leben gerufen haben.


Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York? 

Ha! Ehrlich gesagt gerne auch mal Berlin und erst recht New York! Ich bin für die Schauspielschule nach Hamburg gekommen und werde nun sehen ob und wohin mich ein Theaterengagement ab September 2017 verschlägt. Ich glaube aber kaum nach New York ;) Es wird wohl eher in die Provinz gehen …





Alster oder Elbe?

Beides toll, aber zum Joggen gefällt mir das Grün der Alster dann doch besser. Und meine Füße freuen sich über den weichen Boden.


Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Es ist solange an, wie ich wach bin. Es ist allerdings sehr oft auf lautlos gestellt (deshalb bin ich immer so schwer erreichbar, aber ich rufe zurück, versprochen!) und ich habe so gut wie alle Benachrichtigungen von Apps ausgestellt. Ich will mich nicht immer von einem Computer bei meinen Gedanken und Gesprächen unterbrechen lassen.



Keine Frage, doch ein wenig Platz für deine Antwort oder was du loswerden möchtest:
 
Seid lieb.




Lieblingssong des Moment?

Jake Bugg - Broken



Lieblingssong forever?

The Guess Who - Shakin’ all over



Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte:

Das Thalia Theater Gaußstrasse hat ein wahnsinnig tolles Flair.
Stand Up Paddling auf den Alsterkanälen kann ich sehr empfehlen. Man bekommt geheime Blicke auf tolle Häuser und Gärten. 
Das Café Paris ist ein toller Ort und das marokkanische Frühstück ist der Hit! 



Möchtest du noch jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:

Ich grüße mein kleines, aber feines Fairknallt Team, dass mir gerade so fleißig beim Blogaufbau hilft. Norian Schneider und Marie Hochhaus. DANKE!

Copyright für die Bilder: Marie Hochhaus

Samstag, November 12, 2016

Die Farben Griechenlands: Blau & Weiß. So wie meine Espadrilles von AlinaSchuerfeld.

Samstag, November 12, 2016 0
Die Farben Griechenlands: Blau & Weiß. So wie meine Espadrilles von AlinaSchuerfeld.


Jeden Sommer habe ich ein paar "leichte" Schuhe, die ich trage, bis es nicht mehr geht, natürlich auch gern mehrere Sommer hintereinander. In diesem Jahr kamen die wunderweichen und nachhaltigen Espadrilles von Alina Schuerfeld dazu. Passend zu meinem Reiseziel Griechenland habe ich mir sie in Blau und Weiß ausgesucht. Schließlich stehen die Farben in der Nationalflagge des Landes für das Blau des Meeres und dem Himmel und das Weiß für die Reinheit des Kampfes um die Unabhängigkeit. 




Die Farben lassen sich bis in das byzantinische Kaiserreich zurückführen. So lange gibt es das Label von Alina Schuerfeld noch nicht, doch eigentlich komisch, dass die schlauen Griechen nicht schon auf ihre Verarbeitungs Idee gekommen sind. Alinas Schuhe sind nämlich aus bio-zertifiziertem Lachsleder. In der Nahrungsmittelindustie wurde dieses Leder bislang als Abfall entsorgt. Doch heute werden echte Kostbarkeiten daraus erschaffen, dabei wird auch noch alles vollkommen schadstrofffrei mit dem Extrakt der Rhabarberwurzel gegerbt. So ensteht ein exklusives, hochwertiges Leder für nachhaltige Schuhe von heute. Es gibt auch noch Taschen – die sind nicht weniger schön! < 3




Alle ihre Produkte haben den Anspruch authentisch und mühelos luxuriös zu sein. Und gleichzeitig sind sie verantwortungsvoll gegenüber dem Mensch und der Umwelt. Denn das Leder der Taschen und Schuhe ist auch vegetabil und chromfrei. Die Schuhe werden nicht in Griechenland, jedoch nicht weit entfernt, in Deutschland und Italien gefertigt. 




Kreiert werden sie in Hamburg und, versprochen, alle Produkte sind immer weich, aber nie nur glatt.  Allein durch ihre Geschichte trägt man schon ein Stück Verantwortung bei sich. Genau dies ist für das Label wichtig und auch natürlich: gegenüber den Partnern, der Produktion, dem Leben. Weil es eben sonst in der Zukunft nicht tragbar ist. Diese Haltung imponiert mir und deswegen war auch ich stolz diese Schuhe über den Sommer tragen zu dürfen und freue mich jetzt schon auf den Nächsten.



Hose: Levis
Jacke: Pyua
Strickjacke: American Vintage
Location: Touritourfähre nach Athos