Kathrynsky's

Samstag, August 18, 2018

Passenger | To Be Free.

Samstag, August 18, 2018
Passenger | To Be Free.
Found land stretching ... Far as the eye can see. Like feathers on the ocean breeze. They went spinning and tumbling 'cross the sea. Never know where they'd come down. Or who they'd be. Like heather on the hillside. They were bruised and they were battered by the breeze. Searching for a place. To be free ...






Freitag, August 17, 2018

Mirko Kaminski. Hamburger Mensch #204

Freitag, August 17, 2018
Mirko Kaminski. Hamburger Mensch #204
Achtung, obacht! Meinen heutigen Gast der Serie "Hamburger Menschen" mag ich gerade wegen seiner Gradlinigkeit, dem ansteckenden Aktionismus, dass man mit ihm diskutieren kann ohne zu streiten und dass er über sich selbst lachen kann. Mir fallen so viele Geschichten ein, ob Drachenbootrennen im Regen, um die Wette im Schnee stehen oder auch inspirierende Vorträge und fachlicher Austausch. Doch am besten beschreibt er sich selbst. Mirko, erzähl mal, wer bist du?

Ich bin ein Kommunikations-Enthusiast, bin verheiratet, habe zwei Kinder und habe in Hamburg die Agentur achtung! gegründet. Deren Inhaber und Geschäftsführer bin ich. Außerdem bin ich leidenschaftlicher Hochseeangler. Ach ja, und ich habe den DIGITAL KINDERGARTEN erfunden. Das ist so eine Mischung aus Festival und Messe mit dem Ziel, Entscheidern, Unternehmern, Agenturleuten neue Technologien nahe zu bringen. Einfach mittels Machen und Ausprobieren. In diesem Jahr sind mehr als 1.000 Menschen zum DIGITAL KINDERGARTEN gekommen. Im kommenden Jahr soll er noch größer werden.



Woher kommst du und seit wann bist Du in Hamburg?

Ich bin auf der Ostseeinsel Fehmarn geboren. Von dort bin ich nach Kiel gegangen, um Politik zu studieren. Dann ging es nach Frankfurt zur internationalen Agentur Burson Marsteller und von dort als Pressesprecher zur Citibank nach Düsseldorf. 2001 habe ich dann meine Agentur in Hamburg gegründet.


Erzähl mal von deinem Beruf.

Ich brenne schon immer für Kommunikation und dafür, mittels Kommunikation Menschen zu erreichen und sie zu mobilisieren – etwas zu tun. Ich liebe es, zu sehen, wie Kampagnen und Ideen massiv Engagement, Resonanz und Feedback auslösen. Das treibt mich an. Mich hat das schon begeistert, als ich für Zeitungen geschrieben und als Moderator und Reporter bei Radio Schleswig-Holstein gearbeitet habe. Mich begeistert, wenn Kampagnen aus meiner Agentur etwas in Gang setzen. achtung! beschäftigt heute etwa 160 Mitarbeiter in Hamburg und München und ist für Marken wie eBay, MINI, Coca-Cola, Advocard und VAPIANO tätig. Auch die weltweite Kommunikation zur Eröffnung der Elbphilharmonie haben wir gemacht.

Und noch etwas begeistert mich: Zu meinem Job gehört außerdem, oft in Jurys tätig zu sein. Zum Beispiel in der Jury der Cannes Lions, beim LIA, beim CLIO, beim New York Festival, ... Ich liebe es, die kreativen Arbeiten anderer zu sichten, mich inspirieren zu lassen und dann die Inspiration und das Gelernte mit meinen Mitarbeitern und meinen Kunden zu teilen. Das bringt mich weiter.


Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Ich habe in Kiel Politik, öffentliches Recht und Islamwissenschaft studiert. Mein Ziel und mein Traum war es, für den SPIEGEL als Reporter in den Nahen Osten zu gehen. Denn der Nahe Osten hat mich schon immer fasziniert. Es ist dann etwas anders gekommen. Vielleicht hat sich mein Bild vom Traumjob auch gewandelt. Das, was ist jetzt mache, ist jedenfalls gleichzeitig Job, Hobby und Leidenschaft. Einen Reporterjob mache ich übrigens ja trotzdem nebenbei. Für die Werben & Verkaufen berichte ich regelmäßig von Festivals, Messen und Konferenzen.

Beispiele gibt es unter anderem bei der W&V:
"doerte_spengler_ahrens_die_geschichtenerzaehlerin_von_jung_von_matt" 
oder hier

https://www.wuv.de/agenturen/doerte_spengler_ahrens_die_geschichtenerzaehlerin_von_jung_von_matt
Mirko im Cannes-Interview mit Dörte Spengler-Ahrens von Jung von Matt


Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Ich bin unglaublich gern auf meiner Heimatinsel Fehmarn. Ich fahre mit meiner Familie fast jedes Wochenende dorthin. Von Hamburg aus braucht man nur 1 ½ Stunden bis zur Fehmarnsundbrücke. Wer mir im Social Web folgt, der kennt meine Videos von Sprüngen vom Holzsteg. Ich liebe es, den Morgen mit einem Kopfsprung in die Ostsee zu starten. Und oft halte ich die Steg-Sprünge im Video (Klickt mal HIER) oder Foto fest. Der #FehmarnSteg hat so schon eine gewisse Popularität erlangt.



In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

In Eppendorf. Ganz in der Nähe der Agentur. Die sitzt am Straßenbahnring. Das war mal ein Straßenbahndepot. Da sitzen einige Agenturen, die Modemarke CLOSED und zum Beispiel RTL Nord.


Möchtest du nochmal in einem anderen wohnen?

Meine Familie und ich sind bereits 5x innerhalb Eppendorfs umgezogen. Uns lässt der Stadtteil nicht los.


Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Ich habe es mir bereits gebaut. Ein süßes rot-weißes Holzhaus im Schweden-Stil. Auf Fehmarn. Nur 100 Meter von der Ostsee entfernt.


Ist Hamburg für dich eine Kulturstadt? Warum ja oder nein?

Natürlich ist Hamburg eine Kulturstadt. Hamburg ist kreativ und hat ein sagenhaft breites Angebot an Kultur. Das liegt wohl auch daran, dass in Hamburg schon immer viele vermögende Menschen gelebt haben. Nennen wir sie „Pfeffersäcke“. In Hamburg gehört es dann zum guten Ton, Kultur zu unterstützen bzw. sich für Kultur zu engagieren. Mäzenatentum ist ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Hamburg. Und ohne solch private Initiative hätte es zum Beispiel auch keine Initialzündung zum Bau der Elbphilharmonie gegeben.


Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Ich würde Zentren einrichten, in denen Start-ups und Gründer eine Heimat bekommen und Unterstützung erhalten. Im großen Stil! Wie es in China gemacht wird. Da gibt es riesige Campusanlagen und Gebäudekomplexe, in denen Start-ups keine Miete bezahlen müssen, in denen sie in jedweder Art unterstützt werden und in denen deren Mitarbeiter zum Beispiel auch zum Arzt gehen, einkaufen oder ihre Wäsche zum Reinigen abholen lassen können. Das ist Unterstützung! So können sich Gründer voll auf ihr Geschäft konzentrieren. So entstehen neue innovative Firmen und Arbeitsplätze. Hamburg hätte das Zeug dazu, denn hier gibt es Kreative, Digitale, Unternehmertum, Investoren und Förderer.

Mit dem Digitalen Kindergarten hat Mirko eine Mischung aus Festival und Messe geschaffen auf der vor allem neueste Technologien gezeigt und ausprobiert werden können.



Warum Hamburg und nicht Berlin, Istanbul oder New York?

Ich liebe Norddeutschland und die Ostsee. Und wenn man eine Agentur für große bekannte Marken betreiben möchte, dann ist Hamburg wohl die nördlichste deutsche City dafür.


Alster oder Elbe?

Ostsee! ;-)


Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Es ist immer an, aber ich schaue nicht immer drauf.

Als Radiomoderator sammelte er schon früh Erfahrung mit Interviews, in seiner eigenen Kommunikationsagentur etablierte er für sich die Videoreihe "Vor dem Regal". Mittlerweile ist er selbstverständlich mit der Kamera unterwegs um immer wieder seine Branchenkollegen zu aktuellen Themen zu befragen oder im Strandkorb mit ihnen zu diskutieren.

Lieblingssong des Moments?

Ich bin kein Musik-Aficionado. Ich höre gern Radio und dann eben das, was dort gerade gespielt wird. Im Auto dreh’ ich dann schon mal die Lautstärke hoch und singe mit.


Lieblingssong forever ever?

Oh, das ist schwierig. Ich singe jedenfalls gern bei Songs wie „Blinded by the Light“ oder „Solsbury Hill“ mit.


Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt mal angeschaut haben sollte:

Ich finde es – wie in jeder Stadt – eigentlich viel geiler, ohne Ziel loszumarschieren und dann auf Außergewöhnliches zu stoßen. Ich bin öfter mal in Award-Jurys tätig. Und als ich kürzlich in der CLIO Jury in New-York war, habe ich mich da mal einen Vormittag treiben lassen. Ich bin natürlich auch zum Times Square getrieben worden, aber darüber hinaus habe ich ganz, ganz tolle Locations, Ausstellungen, Shops entdeckt, die in keinem Reiseführer stehen.



Lieber Mirko, vielen Dank für das Interview und deine Zeit! Wer mehr von ihm lesen möchte, sollte ihn einfach seinen sozialen Kanälen folgen. Auf Facebook und auch Instagram gibt es immer wieder Updates zu seiner Arbeit, den Interviews oder der Freizeit auf Fehmarn. Und natürlich bei der W&V, seinem, oder auch dem YouTube Kanal von achtung
(Die Namen sind alle verlinkt mit den Accounts)

Montag, August 13, 2018

Daumen drücken ist angesagt, denn die Stadt Hamburg ist unter den 12 Finalisten des I-Capital Award!

Montag, August 13, 2018
Daumen drücken ist angesagt, denn die Stadt Hamburg ist unter den 12 Finalisten des I-Capital Award!
Ich liebe diese Stadt, wirklich. Ich lebe so gerne hier in Hamburg. Just in diesem Moment lausche ich dem Trompeter, der täglich vom Turm des Michel eine Melodie spielt. Die Regenwolken vermischen sich mit dem Sonnenschein und die Hafenkrähne verfrachten noch allerhand Zeugs – denen ist das Wetter vollkommen egal. Es geht immer weiter. So ist es hier in dieser Stadt.

Einige tolle Projekte lerne ich seit fast zwei Jahren durch mein Mitwirken bei dem Projekt future.hamburg (LINK) kennen. Auf dieser Seite zeigt die Stadt Hamburg, was es hier für innovative Wirtschafts- und Wissenschaftsprojekte gibt. Hier treffen Tradition auf Moderne, Forschung und Wissenschaft auf Start-ups und Weltkonzerne, Kapital & Unternehmergeist auf einzigartige Ideen, Pfeffersäcke und Querdenker werden zusammengebracht und tauschen sich aus. Im besten Fall entstehen dabei noch mehr tolle Ideen ... ist alles schon passiert. Innovationen entstehen eben durch neue Vernetzungen. Ob Henrik Falk (Vorstandsvorsitzender der HOCHBAHN) mit Harald Neidhardt (MLOVE), Entwicklungsingenieurin Jennifer Wagner und Siemens Projektleiter Dr. Till Barmeier von Siemens Gamesa oder Benjamin Koren (Architekt und Künstler der "weißen Haut" der Elphi) und Roland Gerhards (CEO Hamburg Zentrum für angewandte Luftfahrtforschung) und und und ... Grafiken, Podcasts, Filme – die Seite ist voll mit schönen Geschichten zu Innovationen die in dieser Stadt entstanden sind.
Screenshot aus dem Bewerbungsvideo der Stadt Hamburg für den I-Capital Award
(Video siehe weiter unten)

Vielleicht wirkt es erstmal nicht so, doch die Hansestadt ist seit jeher durch Unternehmergeist und Verbindungen in die Welt geprägt. Weltoffenheit und Mut sind Teil ihrer DNA. So entstehen Innovationen, die das Leben lebenswerter und Hamburger Unternehmen und Wissenschaft zukunftsweisend machen – im Kleinen wie im Großen, für die Stadt, ihre Bürger und für die Welt. Genau aus diesem Grund ist die Stadt nun auch unter den besten Zwölf derer, die sich darauf beworben haben, die Innovationsstadt Europas zu werden.

Im November wird bei dem Wettbewerb European Capital of Innovation Award (I-Capital Award) in Lissabon dann von der Europäischen Kommission entschieden, wer es wird. Insgesamt hatten sich 27 Städte beworben und zu den zwölf Nominierten zählen neben Hamburg auch Aarhus, Antwerpen, Athen, Bristol, Göteborg, Leuven, Lissabon, Madrid, Toulouse, Umeå und Wien.

So hat sich Hamburg im Bewerbungsvideo dargestellt:



Und wer es genauer wissen möchte, was bei dem Award geleistet werden muß:

In der Bewerbung müssen Städte darstellen, wie sie innovative Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen realisieren. Diese Lösungen können abgeschlossen und fortlaufend sein, Voraussetzung ist die Umsetzung im Bewerbungsjahr. 

Also, toi toi toi! Damit die schönen Projekte mit den innovative Lösungen dazu beitragen, die Wirtschaftskraft sowie Wettbewerbsfähigkeit der Stadt und somit auch unsere Lebensqualität nachhaltig zu sichern und zu steigern. 


Freitag, August 10, 2018

Nicola Funk. Hamburger Mensch #203

Freitag, August 10, 2018
Nicola Funk. Hamburger Mensch #203
Mit dem Rennrad ins Hamburger Büro und aus dem Meetingraum direkt ins Fitnessstudio: Nicola schafft zu verbinden, wovon alle reden: Work-Life-Balance. Ihre Leidenschaft war schon immer der Sport. Fulltime-Job und trotzdem Freizeitspaß - die Akkus sind genau deswegen (fast) immer voll. Klingt so, als könnte sich da fast jeder etwas von ihr abschauen. Zudem finde ich ihre Einstellung zu dem Job den man möchte beeindruckend und ach, bevor ich es nun vorwegnehme, lest doch mal selbst, was sie sonst noch so parat hat. Erzähl mal, wer bist du und woher kommst du?

Ich bin Nicola, Ur-Berlinerin und Fitnessfreak 😉



Seit wann bist du in Hamburg?

Ich lebe nun schon seit mehr als 4 Jahren in der schönen Hansestadt.


Erzähl mal von deinem Beruf?

Ich verantworte alle Marketingaktivitäten in Deutschland bei Stadium, dem größten skandinavischen Sportretailer. Wir sind nun seit 4 Jahren hier in Hamburg – ein kleines Country Office mit skandinavischem Multikulti, Eigenheiten und Sprachen. Jeder Tag ist abwechslungsreich, aber es macht mir sehr viel Spaß und ich liebe meinen Job und mein Team.



Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Genau diese Frage habe ich mir mit 24 Jahren selbst gestellt, nachdem ich nach meinem dualen Wirtschaftsinformatik-Studium bei der BASF IT Services im Controlling gelandet bin. Hier war ich nicht wirklich happy und habe mich oft gefragt, ob dieses monotone Arbeiten nun das Arbeitsleben für den Rest meiner Tage sein wird. Diese Frage habe ich dann für mich entschieden verneint. Aus diesem Grund beschloss ich damals, immer einen Job auszuüben, der mich erfüllt und der mir Spaß macht! Ich gab meine gut bezahlte Festanstellung auf und bin zurück an die Uni, um herauszufinden was ich wirklich in meinem Leben machen möchte! Diverse Vorlesungen, verschiedene Werkstudententätigkeiten, Workshops und Auslandsaufenthalte später weiß ich es nun und bin genau da, wo ich sein möchte. 😉



Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Irgendetwas Sportliches! ;) Ich bin gern aktiv, draußen an der frischen Luft und auf Reisen, aber man findet mich nach einer anstrengenden Woche durchaus auch in Jogginghose bei einem Netflix-Marathon auf der Couch! Und ich liebe es zu kochen und zu backen!



In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

Bis vor kurzem habe ich noch in Eimsbüttel gewohnt, ich bin aber gerade nach Barmbek Süd ins Komponistenviertel gezogen!


Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen?

Ehrlicherweise fühle ich mich gerade pudelwohl, aber ausschließen möchte ich es nicht, denn Hamburg hat viele tolle Ecken!


Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Ich habe gar keine genaue Präferenz für ein Land oder eine Stadt, mein Traumhaus hätte aber einen Steg und einen Wasserzugang!



Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Ich würde versuchen mehr in Schulen und Universitäten zu investieren! Bildung ist ein so wichtiges Gut und meiner Meinung nach kann man nie genug darin investieren eine gute Ausstattung, genügend Personal und auch außerschulische Aktivitäten möglich zu machen.


Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York?

Ich liebe Berlin und als Ur-Berlinerin werde ich es auch immer in meinem Herzen tragen. Allerdings finde ich Hamburg sehr gemütlich und auch so abwechslungsreich. Und einen Strand und See quasi vor der Haustür zu haben, ist nicht das Schlechteste! In New York war ich zwar schon einmal, aber das ist mir zum Wohnen zu hektisch!


Alster oder Elbe?

Elbe, da Sand unter den Füßen einfach das schönste Gefühl der Welt ist!



Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Leider viel zu viele! Allerdings habe ich mir angewöhnt abends das Handy ab 9 Uhr auf Flugzeugmodus oder es leise zu stellen und es so gut es geht zu ignorieren!



Keine Frage, doch ein wenig Platz für deine Antwort oder was du loswerden möchtest:

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Instagram: lebenskind 👀

Lieblingssong des Moments?

ALMA – Dance for me! Das macht einfach nur gute Laune!

Lieblingssong forever?

Xavier Rudd - Spirit Bird -> auch in jeder Mixform!


Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte:

•    Mein Cafe Favorit: Frau Larsson mit schwedischen Spezialitäten in Winterhude
•    Elphi-Plaza
•    Treppenviertel in Blankenese



Mittwoch, August 08, 2018

Anders ist es, wenn frei ist. Meditation zum Sonnenaufgang und singend unterm Sternenhimmel. Yoga Retreat in Griechenland.

Mittwoch, August 08, 2018
Anders ist es, wenn frei ist. Meditation zum Sonnenaufgang und singend unterm Sternenhimmel. Yoga Retreat in Griechenland.
Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich im Urlaub war, doch ich könnte schon wieder. Na klar, hier ist es auch warm und Hochsommer, doch anders ist es, wenn frei ist. Und eben weil es so schön war und sich die Tage in Griechenland so schön ergeben hat. Morgens und Abends Yoga, zwischendurch eine Runde schwimmen. Wassermelone essen, den Katzen beim schlafen zuschauen, den Seeigeln wie sie sich in den Wellen hin und herwiegen und den Hunden beim spielen. Hach.

Griechische Erinnerungen. Meine Yoga-Sachen sind von ognx.

Da reizt mich doch so manch eine Yoga-Reise, die ich nun immer wieder online sehe, sehr. Vielleicht euch auch? Eine nach Griechenland, die würde ich euch auch gern hier empfehlen. Klingt die Beschreibung nicht schön? "Faszien Yoga, schwitzend während anspruchsvoller Vinyasa-Flows, Meditation zum Sonnenaufgang oder singen beim Kirtan unterm Sternenhimmel."  👐

Im Februar habe ich ja in Kooperation mit YogaEasy Abos für deren Seite verlost und nun möchte ich euch das vierte Allstars Retreat von eben YogaEasy ans Herz legen. 12 der besten Lehrer aus Deutschland sind auf der wunderchönen Insel Kreta dabei. Als Teilnehmer ist es jeden Morgen möglich sich neu zu entscheiden, welchen Lehrer und Stil einem gerade heute gut tut.

So sah es im letzten Jahr aus und HIER (Link), könnt ihr es buchen
und auch noch viel mehr dazu lesen.

Dienstag, August 07, 2018

Die Stadt mit der Nase im Wind. Der Anker im Hafen und alles im Blick.

Dienstag, August 07, 2018
Die Stadt mit der Nase im Wind. Der Anker im Hafen und alles im Blick.
Wusstet ihr, das Benzinfeuerzeuge nicht ins Handgepäck dürfen? Ich als Nichtraucher musste es letztens erfahren und mein Zippo, was mehr als Andenken immer in der Tasche ist hinterlegen. Zum Glück geht das am Hamburger Flughafen. Als ich wieder in der Hansestadt gelandet bin, konnte ich es abholen. 

Die Hamburg Ausgabe des Zippo Feuerzeugs ist mir nämlich als immer-in-meiner-Tasche ans Herz gewachsen. Das benzinbetriebene Sturmfeuerzeug ist seit 1933 in annähernd unveränderter Bauform auf dem Markt. Und da es damit nicht immer wieder Probleme, wegen dem Wind oder weil es zu heiß wird, gibt, habe ich es so gern dabei. Wer weiß was kommt. Das geht wohl auch noch mehr Menschen so, denn das Zippo wurde bisher über 550 Millionen Mal verkauft 👀 – damit ist es das meistverkaufte Benzinfeuerzeug der Welt. 


Montag, August 06, 2018

Wer suchet, der findet. Die perfekte Couch.

Montag, August 06, 2018
Wer suchet, der findet. Die perfekte Couch.

Es war einmal eine Couch die begleitete mich schon mein Leben lang. Seit ich ein kleines Kind war, stand sie bei uns im Wohnzimmer. Als ich dann in meine erste eigene Wohnung zog nahm ich einen Teil davon mit. Denn die Studentenbude sollte ja direkt ein Zuhause sein und sie war so schön praktisch auseinanderzunehmen. Von der Doppeleckcouch zu einem Zweisitzer-Sofa – dies ist schon lange her und bei dem nächsten Umzug kam sie auch nicht mehr mit. Ich stellte sie vor die Tür und hoffte, sie würde einen neuen Besitzer finden, der sie genauso mochte wie ich. Zumindest war sie innerhalb einer Stunde weg :-)

Vor gut einem Jahr bin ich innerhalb Hamburgs wieder umgezogen und mit mehr Platz im Wohnzimmer bot es sich an, endlich eine größere Couch anzuschaffen. Eigentlich habe ich nur aus Spaß in den Kleinanzeigen nach eben genau diesem Sofa von damals gesucht. Moosgrün von Rolf Benz und was soll ich sagen, ich traute meinen Augen fast selbst nicht, doch es gab sie. Genau einmal und auch noch in meinem Stadtteil. Das war ein Zeichen und nur drei Tage später stand das Sofa als Allererstes in der neuen Wohnung.


Zugegeben, ich hatte es größer in Erinnerung – was vielleicht daran liegen mag, dass mein kleiner Kinderpopo besser auf das Sofa gepasst hat, als wenn ich mich jetzt mal gemütlich komplett auf die Couch flätzten möchte. Also möchte ich gern ein Neues. Bringt ja nix immer wieder zig Kissen davor zu stapeln oder Tische zu verrücken nur damit man die Beine mal ausstrecken kann. Fündig geworden bin ich bei freistil Rolf Benz. Deren Möbelstücke habe ich schon öfter mal zum Spaß mit meiner Schwester in einem der Häuser in Hamburg Probe gesessen – wir befürchteten schon, die Verkäufer denken wir wollten dort einziehen. Der nette Nebeneffekt: Irgendwie hatte ich das Gefühl nur durch das flanieren durch die Möbelstücke informiere ich mich über die Trends der Saison.
Zwei Trends haben mir es dabei besonders angetan: 
Der „Natürliche Trend“ (den können wir schon etwas länger beobachten, er hält immer noch an)
und ganz neu dabei, der „Formale Trend“.

Bei den Sofas und Couchen die dem Ersteren entsprechen, bedeutet es natürlich nicht, wir sitzen auf Strohballen, sondern hier erinnern vor allem die Farben an die Natur; Erd- und auch Wassertöne tauchen immer wieder auf: Blau, Grün, Beige, Braun, auch Rosé und Rot werden genutzt. Alles sehr angenehm für das Auge. Vielleicht liegt es daran, dass wir uns gerade in diesen Zeiten der digitalen Systeme, die schnell und komplex im Leben sind, am besten von der Natur beruhigen lassen. Die Schönheit dieser beruhigt uns und wir transportieren genau deswegen die Materialien in unser Zuhause.

Die Möbel an sich bestehen oft aus naturbelassenem, hellem Holz, die Couchen aus adäquatem Velours oder Stoffe mit samtenem Touch – oft auch aus weichem Nubuk-Leder. Bei den Accessoires finden sich oft Stücke aus gewebter oder geknüpfter Wolle mit natürlichen Farben, es erinnert alles ein wenig an ein Öko-Zuhause, doch heißt nun Boho-Stil. Innerlich schmunzle ich, denn damals (zu den Zeiten des ersten Sofas) wurde ich oft für die Filzzwerge aus dem Waldorfschulunterricht belächelt – heute sind sie ein stylisch akzeptierter Hingucker. Dazu dann die Technik von heute, die sich mit weichen Formen perfekt integrieren, bzw. beide zusammen eine gute Symbiose ergeben. Wifi Boxen und ein wenig schlaues und indirektes Licht machen das Leben zu Haus nämlich doch schöner und vor allem komfortabler. 

Mein Lieblingsort ist neben dem Bett und Balkon das Sofa – hier geht es bei den Trends vor allem um die Frage "Lümmelst du noch oder sitzt du schon?". Weil, es geht nämlich beides!  Der Trend, man kann ihn schon fast Gegentrend zu dem Lümmeln nennen, heißt "Neuer Formalismus". Förmlicher bedeutet hier vor allem, förmlicher in der Gestaltung. Die Möbelstücke sind ein Design-Statement im Raum. Jedoch gibt es dabei in dieser Saison keine Auflage von Klassikern, die wir alle kennen, sondern die Designer gehen neue Wege. Bei bei der Auswahl der Materialien und Farben wird es fast poppig, es sind oft moderne Synthetik-Stoffe und starke, oft sogar bunte Farben zu finden.



Nun könnt ihr selbst entscheiden, ob ihr lieber gemütlich (fast) liegen möchtet, oder eher das aufrechte Sitzen und ein Designobjekt im Raum mögt. Die Sofas der Saison stehen alle auf hohen Beinen – dies gibt optisch mehr "Luft" und ich finde es zum Staubsaugen auch ganz praktisch. Bei den Couchen von freistil Rolf Benz sind diese Beine etwas eingerückt, was eine Optik verleiht, als würden sie schweben. Auf den Bildern meiner Couch-Favoriten, der freistil 132 und freistil 134 sieht man dies ja ganz gut, oder?

Dieses mehrsitzige gepolsterte Sitz- und Liegemöbel, das sich auch für den kurzen Mittagsschlaf eignet (sagt sogar Wikipedia), bleibt der Mittelpunkt und Ort des Zusammenkommens und damit das wichtigste Möbelstück im Wohnzimmer. Mein zukünftiges Sofa soll in einem Erdton sein und ich möchte gerne eines mit einem sogenannten "Pouf" für die Beine, um eben noch mehr zu lümmeln als bisher.


*** Abbinder ***
Dieser Beitrag ist in Kooperation mit freistil Rolf Benz entstanden. Auch die Couch-Bilder wurden mir von ihnen zur Verfügung gestellt oder sind bei mir zu Haus aufgenommen.

Sonntag, August 05, 2018

Von Rotterdam nach Dordrecht mit Rutte 4 / 4 – Rutte Destillery in Dordrecht

Sonntag, August 05, 2018
Von Rotterdam nach Dordrecht mit Rutte 4 / 4 – Rutte Destillery in Dordrecht


Seit 1872, fast 150 Jahren, destilliert Rutte Genever, Gins und Liköre. Das besondere daran ist wohl – auch heute läuft es noch auf die gleiche Weise ab wie damals. Das sieht man hier, in der Vriesestraat 130, nicht nur, das riecht man auch sofort, wenn man den Laden betritt.
Und, dies durfte ich ja in den letzten beiden Tagen testen, schmeckt man auch!

Voller Elan empfängt uns im Ladengeschäft die Master Destillerin Myriam Hendrickx, eine der wenigen Frauen in der Männerdomäne der high-class Spirituosen. Als sie die Leitung vor einigen Jahren übernahm, änderte sie auch das Sortiment des Ladens, der Fokus liegt heute auf eigenen Produkten. Schliesslich bekommt man landestypische Spezialitäten auch in naher Umgebung in – ebenso guten – Fachgeschäften.


Das historische Gebäude von Rutte befindet sich noch im Originalzustand. Noch immer werden hier die Destillierkessel geheizt und kleine Produktionen auch mal von Hand abgefüllt. Über der Destillerie, im ehemaligen Wohnzimmer von Simon Rutte, befindet sich jetzt die Probierstube. Hier kann man auch an Workshop oder Verkostungen teilnehmen. Dabei wird man sofort eins lernen, Geschmack und Farbe stammen ausnahmslos von Naturprodukten wie frischen Früchten, Gewürzen, Kräutern und Nüssen.  

In den Kellergewölben des alten Backsteinbaus riecht es nach unterschiedlichsten Aromen: Anregende Düfte von Wacholder, schwarzer Johannisbeere, Kirsche, Sellerie und auch geröstete Nüsse (einer der Besonderheit des Rutte Old Simon Genever) steigen in unsere Nasen.


Diese Ingredienzen lagern noch heute im selben Hinterzimmer, in dem 1872 der Gründer Simon Rutte seine ersten Wacholderbrände destillierte – und es sind noch immer die gleichen Zutaten, mit denen bei Rutte Gin und Genever hergestellt werden. Schon immer war Rutte kreativ und innovativ in punkto Aromen, experimentierte mit exotischen und einheimischen Pflanzen, Kräutern und frischen Früchten. 

So sieht das Probier-Labor von heute aus: 
Die Familie Rutte hatte auch viele Künstler unter sich – und so war auch Simon Rutte das Zeichentalent in die Wiege gelegt. Dies hielt er immer wieder in Szenen-Beobachtungen fest.

Heute ist Rutte international bekannt und gern gesehen, was vor allem Master Destillerin Myriam Hendrickx zu verdanken ist. Aus ihrer Feder stammt zum Beispiel die einzigartige Rezeptur des Celery Gins.

Als sie 2003 begann, galt es ersteinmal die Rezepte von damals festzuhalten, denn vieles war in den Köpfen der Ruttes oder auf Papier zu finden – kein einziges Dokument war digital niedergeschrieben worden.

Ihre Leidenschaft steckt an und auf das internationale Gin Parkett und ins Rutte-Portfolio gehören heute vor allem Old Simon Genever, Dry Gin, Sloe Gin und Celery Gin.

Der Old Simon, ist allerdings ein eher untypischer Genever: Herb, eigenwillig, und zugleich komplex, hergestellt nach einem alten Rezept, was stolze zwölf Botanicals enthält. Neben dem obligatorischen Wacholder sind es auch geröstete Hasel- und Walnüsse. Benannt ist er nach Brennerei-Gründer Simon Rutte und Myriam meint: "Er steht für unsere Tradition und zeigt, wie wir wirklich sind."

Gemeinsam mit Myriam riechen wir im Keller noch an unzähligen weiteren Kreationen und im Anschluß gibt es eine Verkostung im Obergeschoß. Wer sie bei der Arbeit erlebt, sieht und spürt sofort, wie sehr sie auch in ihrem Element ist, wenn es um ausgefallene Foodpairings geht, das ausprobieren und kreieren ist ihre Leidenschaft geworden und sie empfindet es auch nach so vielen Jahren immernoch als sehr spannend!


Danke für diese schöne kulinarische Städtereise an Rutte!

Danke vor allem an Master Destillerin Myriam, die mir Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Gin und Genever, dem „Vorvater des Gins“ erklärt hat und mit der es sich aber auch so herrlich abschweifen ließ und wir im Gespräch allerlei Themen hatten, die einfach alle besprochen werden wollten. 

Es war so herrlich all diese Menschen mit dieser Begeisterung für ihren Beruf kennenzulernen. 
< 3 


Von Rotterdam nach Dordrecht mit Rutte 3 / 4 – Food Tour durch Dordrecht

Sonntag, August 05, 2018
Von Rotterdam nach Dordrecht mit Rutte 3 / 4 – Food Tour durch Dordrecht

Mit dem Wassertaxi ging es vom Hotel in Rotterdam nach Dordrecht, der Heimatstadt von Rutte. Vom Hafen spazierten wir gemeinsamer durch das historische Dordrecht zur Destille um dort als erstes Master Destillerin Myriam Hendrickx zu treffen. Nein, ihr Name hat nichts mit dem Gin zu tun, hier geht es ausschließlich um den Gin und Genever von Rutte aus den Niederlanden. 

Doch bevor wir dazu eine Menge lernten, habe ich gelernt, Dordrecht ist die älteste Stadt Hollands (nicht der Niederlande!). Die Stadt erhielt ihre Stadtrechte 1220. Hier spielt sich, wie in vielen anderen Städten der Niederlande, das Leben am liebsten und oft mit dem Wasser ab. Außgerechnet hier treffen aber auch noch drei große Flüsse aufeinander, was diese "Strasse" zu einer der befahrensten Wasserstrassen des Landes macht. Die Fläche der Stadt beträgt etwa 99,47 km² Gesamtfläche, davon sind jedoch mehr als ein Fünftel (20,86 km²) Wasserfläche. 
 

Da alles unter dem Rahmen einer "kulinarischen Reise" steht, waren auch in Dordrecht verschiedene Food-Stops eingebaut. Wir bestiegen also unsere Foodie-Holz-Räder und radelten durch die historische Altstadt. Weit war es bis zu dem ersten Stop allerdings nicht, denn nur ein paar hundert Meter weiter steht DIE Fischbude für Hering schlechthin. Eigentlich fand ich dieses "Fischschlürfen" als Kind, wenn ich meiner Ma dabei zugesehen habe, immer ziemlich seltsam und auch hier habe ich ihn nicht im Ganzen runtergebracht. Doch als er in kleine Stücke zerschnitten wurde und ich ihn wie Pommes aufpicksen konnte, habe ich es gewagt – ja, sie hatten Recht, der Fisch war zart wie Butter in der Sonne. Dazu gab es natürlich einen kleinen Old Simon von Rutte.
 


Weiter ging die kulinarische Fahrradtour und entlang der Kanäle ging es zu Finn's, wo es Bitterballen gab. Wieder ein klassisches niederländisches Gericht. Na ok, eher ein Snack, dazu noch Pommes und einen Gin Tonic mit Sellerie und Tomate. 

Es sei vorweg genommen, keiner der Gruppe fiel vom Rad oder war doll vom Alkohol bedudelt. Die Drinks waren sehr verantwortungsvoll gemixt und dazu immer ein wenig Essen und Wasser und es hätten bis zum Abend so weitergehen können.

Nach dem Mittagessen war natürlich der Nachtisch an der Reihe und was kann es da anderes werden als Poffertjes? Bei Visser's bereitete uns der Inhaber selbst sehr fluffig leckere, an kleinen Pfannekuchen erinnerndes, münzgroßes warmes Gebäck zu. Es ging natürlich weg, als hätten wir den ganzen Tag noch nichts gegessen – so lecker war es!



Danke für diese schöne kulinarische Städtereise an Rutte!

Von Rotterdam nach Dordrecht mit Rutte 2 / 4 – New York Hotel in Rotterdam

Sonntag, August 05, 2018
Von Rotterdam nach Dordrecht mit Rutte 2 / 4 – New York Hotel in Rotterdam
Bei meinem letzten Besuch in Rotterdam habe ich mitten in der Stadt geschlafen, nah bei den Kubushäusern. Zum essen, schauen und staunen sind wir immer ins 'Kop van Zuid' gelaufen. Nun hatte ich bei meinem zweiten Besuch in der Stadt an der Maas die Möglichkeit direkt in dem Viertel zu schlafen. 

Der Stadtteil Kop van Zuid ist ein relativ neuer Stadtteil in Rotterdam, der seit 1993 auf dem ehemaligen Hafengebiet entsteht – von der Erasmusbrücke über die Nieuwe Maas reicht er bis zum Stadtzentrum. Auf diesen etwa 120 Hektarn sind nicht nur neue Gebäude entstanden, sondern auch Alte erhalten. So zum Beispiel das Hotel New York.  

Ehemals war es die Zentrale der Holland Amerika Line und von hier aus zogen die Emigranten nach Nordamerika. Heute ist es weitaus mehr als nur ein Hotel. Man kann hier vorzüglich essen, schlafen, trinken und auch einfach nur feiern.
 

Die Blicke aus den Zimmer geben einen tollen Blick auf das Rheinufer:



Sobald ich das Gebäude betreten hatte, habe ich das Gefühl gehabt, dass hier eine Menge passiert ist. Das Gefühl der Nostalgie ist überall und wohl auch deswegen steht es unter Denkmalschutz.  Das Gebäude stammt aus den Jahren 1901 bis 1917. Überall findet man Art déco und Jugendstils Elemente. Kaum zu glauben, doch von 1984 bis 1993 stand es leer. 

Dann wurde es von Dorine Vos, Hans Loos und Daan van der Have als Luxushotel wieder eröffnet.
Insgesamt gibt es hier 72 Zimmer, und in dem Restaurant finden sogar 400 Gäste Platz. 

In dem Statteil ist heute eine Menge los, hier finden regelmäßige Flohmärkte statt und die Gastronomie hat in vielen Immobilien einen festen Platz gefunden – es ist belebt. Bei Wiedereröffnung stand das Gebäude jedoch noch im Niemandsland. Was ein Glück, für den Stadtteil, denn der Erfolg des Hotels trug einen großen Erfolg dazu bei, dass das ganze Projekt Kop van Zuid gefördert wurde. 


 
Direkt am Hotel gibt es einen zusätzlich eingerichteten Wassertaxi-Service zum Stadtzentrum auf der anderen Flussseite – dieser erwies sich als so großer Erfolg, dass er mittlerweile auf große Teile des Stadtgebiets ausgedehnt wurde. Und weil er wirklich SO gut lief, haben die Ursprungsinvestoren des Hotel dieses inzwischen verkauft, um sich nur noch auf die Geschäftsführung der Wassertaxis zu konzentrieren.  🛥
 
Und wen die Geschichte nun an das im Jahr 2000 eröffnete Lloyd Hotel in Amsterdam erinnert – das New York Hotel diente es als Inspirationsquelle. Wer da noch nicht gewesen sein sollte, es ist ebenfalls ein einzigartiges Hotel mit einer Einwander, bzw. Auswanderergeschichte.


Noch mehr zum New York Hotel findet ihr HIER!
Danke an Rutte für diesen schönen Aufenthalt.