Kathrynsky's

Dienstag, November 06, 2018

Wie ich durch Mückenschutz etwas über Palmen lernte und in einem Krankenhaus in Athen landete.

Dienstag, November 06, 2018
Wie ich durch Mückenschutz etwas über Palmen lernte und in einem Krankenhaus in Athen landete.
Seit etwa zwei Jahren habe ich auf Reisen immer etwas Insektenschutzbekleidung von NosiLife im Gepäck. Insekten find ich im Allgemeinen nicht so schlimm, aber Mücken, auf die reagiere ich allergisch – weswegen da eine kleine, dauerhaft anhaltende, Panik meinerseits entstand. Also hatte ich natürlich auch in meinem griechischen Monat Mai die Kleidung von Craghoppers dabei. Unter anderem eine klassische Kombi, mit der wohl Jede/r so aussieht, als wolle er oder sie auf Safari gehen.

Die britische Marke arbeitet seit 1965 an innovativen Technologien für die Reise und neben Insekten- und Sonnenschutz (NosiLife) sind die Sachen auch feuchtigkeitsregulierend und bleiben knitterfrei, zudem haben sie RFID-Sicherheitstaschen. Am letzten Tag meiner Zeit auf Paros wollte ich unbedingt noch ein paar Bilder in meiner Safari-Kombi machen.

Neben der Anlage in der ich den ganzen Monat verbrachte war ein verlassener Pool, einst ein Schwimmbad für alle, liegt es heute brach. Ich mag solche surrealen Umgebungen und hatte sie mir als Location ausgeguckt. Dafür musste ich allerdings erst durch viel Gestrüpp klettern. Auch an Palmen vorbei, um die sich seit Jahren niemand mehr gekümmert hatte und die nicht beschnitten waren. "Ach, was solls, einfach durch!", dachte ich mir und schwupps, aua, ich hatte mich an irgendwas gestochen, doch, da war ich ja auch schon am Pool. 

Das Wasser im Pool ist schon lange nicht mehr zum schwimmen geeignet und darin befanden sich trotzdem noch allerlei Kram wie vergessene Schwimmbrillen oder Tiere, die den Pool für sich als Wohnort erkoren hatten und verschiedenstartigste Pflanzen, die sowieso alles bewachsen, wenn sie nicht daran gehindert werden, herrlich.


Wieder zurück auf dem Zimmer tat mir der Arm so komisch weh ... ich wusste erst gar nicht wieso, doch erinnerte mich dann wieder an den Stich, oder eher den Stoß an dem "Palmenblatt". Mit den V-förmig gefalteten Blätter ist es so, sie verwelken irgendwann. Sind allerdings immernoch sehr spitz und die untersten sind zu Dornen umgewandelt. Durch ihre Trockenheit sind sie auch extrem "hart" und eine dieser Dornen steckte mir ja beim klettern in der Elle und ließ sich nur durch einen kräftigen Ruck entfernen. Zuerst habe ich mir dabei nix gedacht, doch als es dann schwieriger wurde den Arm zu bewegen, habe ich angefangen mich etwas zu wundern.

Ein Telefonat nach Hause verbreitete dann etwas Panik, denn, Palmen sind giftig. Ja, ... echt? Ich hab natürlich sofort Dr. Google befragt und auch dieser sagte nach ganz oberflächlicher Suche natürlich; 'Achtung, obacht bei Palmenblättern!'. Na doll und nun? Schließlich befand ich mich ja aktuell auf einer Insel, also erstmal abwarten was die Nacht bringt. Am nächsten Morgen stellte ich jedoch schmerzhaft fest, es war nicht besser, sondern schlimmer geworden. Meine Gasteltern hörten sich meine Sorgen zwar an und wussten auch, Palmen sind giftig, wunderten sich jedoch eher, was ich an dem Pool wollte. Und ja, sie würden sich bei der Bewirtung des hauseigenen Gemüses auch ab und zu an Palmen stechen, doch der Schmerz wurde mit der Zeit weniger. Ich soll mir mal keine Sorgen machen. Ok, dann eben nicht.


Wie zu Beginn geschrieben, es war mein letzter Tag, es ging zurück nach Athen, ab auf die Fähre. Knapp vier Stunden Fahrt zurück in die griechischen Hauptstadt. Dort angekommen, konnte ich meinen Arm nicht mehr knicken und hatte deswegen mittlerweile einen echten Doktor und Freund kontaktiert, der lange Zeit im Tropeninstitut gearbeitet hat. Dieser meinte "Ja, komm mal bitte vorbei, wenn du zurück bist und es noch immer so ist."

So lange wollte ich allerdings nicht abwarten und entschied mich nach einem Besuch des Akropolis Museums (ein bißchen Kultur geht schließlich immer) dazu, ein Krankenhaus vor Ort aufzusuchen. Ha, diesmal konnte mir Dr. Google nicht helfen – es gibt einfach zu viele Krankenhäuser in Athen. Also kontaktierte ich über einen befreundeten Reiseblogger jemanden, der für die Tourismus Abteilung der griechischen Hauptstadt arbeitet und dieser empfahl mir zwei Häuser in meiner Nähe. Also los, nochmal los in die Notaufnahme.


Nach Erklärungen in gebrochenem Griechisch und unmedizinischem Englisch meinerseits, sprach der Arzt auf einmal etwas Deutsch, holte eine deutsche Krankenschwester hinzu und alles wurde einfacher. Ein zweiter Facharzt wurde hinzugezogen, zum Röntgen musste ich auch noch und am Ende stand fest, zum Glück ging der Stachel nicht bis auf dem Knochen, es war nur eine starke Prellung. Und nun der HAMMER: Das ganze dauerte nur etwa 40 Minuten – danach war ich inklusive der Wartezeit und allen Untersuchungen wieder aus dem Krankenhaus raus, ohne dafür Unmengen an Geld hinzulegen (es waren genau 150€ all inklusive, die ich direkt vor Ort zahlen musste).

Ich habe ein Rezept mit Schmerzmittel mitbekommen, die ich allerdings nie genommen habe und am nächsten Tag ging es zurück nach Hamburg. Es hat – ohne Spaß – noch ein paar Wochen gedauert, bis der Schmerz wieder verschwunden war – Wahnsinn, oder? Eigentlich ging es mir um Mückenschutz, doch die kamen mir ja – bestimmt auch dank der Kleidung – nie in die Quere.

 Hose und Hemd wurden mir von Craghoppers zur Verfügung gestellt.

Montag, November 05, 2018

Versichert? Ich? Na sicherlich! Die Private Haftpflichtversicherung bei DA Direkt. #Werbung

Montag, November 05, 2018
Versichert? Ich? Na sicherlich! Die Private Haftpflichtversicherung bei DA Direkt. #Werbung

Generell bin ich, was die Absicherung für die Zukunft angeht, eher unbeschwert. Vielleicht liegt es daran, dass ich mir aktuell nicht richtig vorstellen kann, dass diese Welt so richtig alt wird und bzw. oder, dass das politische System nicht so viele Änderungen macht, dass die Verträge, die ich heute abschließe, auch in – sagen wir mal - 20 Jahren noch gelten. 

In den letzten Wochen habe ich aus Neugier und privaten Überlegungen ein paar Freunde nach deren Stand gefragt und es reichte von: "Ich habe alles gekündigt, außer die Eine!", bis zu einem kleinen Reclam Heft gefüllt mit Versicherungen. Wie sieht das bei euch aus?

Mir selbst ist noch nix passiert und doch habe ich, neben der Krankenversicherung, auch eine Privathaftpflichtversicherung. Diese zählt eigentlich zu den Basics der Versicherungen. Und doch hat jeder 3. Haushalt keine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Dabei genügt es, dass die Waschmaschine die Wohnung überschwemmt und so einen Wasserschaden beim Nachbar verursacht. Oder oder oder ... ihr bei einem Umzug mithelft, und euch geht etwas kaputt. 

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, ein Missgeschick oder schlichtweg Pech – bei niemanden läuft immer alles glatt (wäre ja auch fast langweilig). Entsteht allerdings in einem solchen Unglücksmoment Schaden am Eigentum Dritter, können Schadensersatzforderungen schnell teuer werden. So, wie bei Cäptn Cleptos Umzug, der für DA Direkt festgehalten wurde, schaut mal:



Der Cäptn täuscht natürlich nur vor, Hilfe beim Tragen seiner schweren Umzugskartons zu benötigen. Der Schreck der Helfenden ist berechtigt, denn im Ernstfall müssten die Passanten laut Gesetzgeber die Kosten eines solchen 'Gefälligkeitsschaden' tragen. Genauer, nach BGB muss für vorsätzlich oder fahrlässig erzeugten Schaden gehaftet werden, und das mit dem gesamten Vermögen. WOW! Fangt nun bloß nicht an zu googeln, da kann einem Angst und Bange werden. 
Warum ich mich nun nochmal eingehend mit Versicherungen beschäftige? Seit nun fast vier Monaten habe ich einen kleinen Hundebegleiter, Felix. Es ist abhängig vom Bundensland, wie der eigene Hund versichert werden muss und in meinem Fall, in Hamburg, ist die Haftpflichtversicherung, Pflicht.

Und diese zu haben, kann recht schnell wichtig werden, denn mal angenommen, ich passe auch noch auf den Hund einer Freundin auf (Privates Hüten fremder Hunde) und gehe mit Felix und ihrem Hund im Wald spazieren. Obwohl meine Freundin gesagt hat, ich soll den Hund angeleint lassen, habe ich ein gutes Gefühl und lasse beide ohne Leine im Wald frei laufen. Der Hund meiner Freundin verliert beim Spielen mit einem anderen, fremden Hund die Kontrolle und verletzt diesen. Infolgedessen schickt der Halter des verletzten Hundes eine Tierarztrechnung von 400€.  Das ist ein ziemlich blödes Gefühl, da der Hund ja in meiner Obhut war. Zum Glück greift in so einem Fall allerdings die Private Haftpflichtversicherung und übernimmt die Tierarztrechnung. 

Dies ist nur ein Beispiel, was vermutlich jedem Hundebesitzer leicht passieren kann und bei dem die DA Direkt Haftpflichtversicherung direkt greifen würde, was mir zugleich ein besseres Gefühl gibt. Wie teuer diese Versicherung jeweils für euch ist, kann mit Hilfe des Beitragsrechner auf da-direkt.de berechnet werden.


Dieser Blogpost entstand in Zusammenarbeit mit DA Direkt.
Ich selbst bin aber nicht dort versichert.

Freitag, November 02, 2018

Jan Fischer. Hamburger Mensch #207

Freitag, November 02, 2018
Jan Fischer. Hamburger Mensch #207
Mein heutiger Gast der Serie 'Hamburger Menschen' und ich wollten eigentlich ein Stündchen quatchen und dann beide weiter. Doch wie es so kommt, wir haben zusammengesessen und kamen von Höckschen auf Stöckchen. Ihm einfach nur zuzuhören war so spannend, dass ich ihn euch gern auch hier vorstellen wollte. Und erst ganz am Ende, als wir eigentlich schon keine Zeit mehr hatten stellten wir fest, da gibt es noch einige gemeinsame Bekannte ... doch darüber reden wir das nächste Mal. Jetzt erzählt er erstmal von sich und wir fangen natürlich mit der Frage an, wer bist du?

Rastlos und vom Leben inspiriert. Ich bin 36 Jahre alt undd heisse Jan. Mein Leben dreht sich um Wasser und Festivals.
 


Woher kommst du?

Ich bin in Berlin geboren, aufgewachsen in Hamburg und habe in den letzten Jahren u.a. in beiden Städen, aber auch in Köln gelebt.


Seit wann bist du in Hamburg?

Irgendwie fühle ich mich immer schon, obwohl gerade nicht fest in Hamburg verortet, als Hamburger Jung. Ich bin seit Januar wieder regelmäßig in Hamburg und verbringe seit April die meiste Zeit hier.


Erzähl mal von deinem Beruf?

Ich habe ursprünglich Einzelhandelskaufmann gelernt und Jeans verkauft. Ich liebte diesen Job und den Stress an den Samstagen. Mit vielen Zwischenstationen landete ich irgendwann in einem Assessment Center bei Microsoft und habe mich zwischen 25 studierten und wesentlich erfahreneren Mitbewerbern durchsetzen können. Nach einem Jahr als Key Account Manager habe ich dann das StartUp Ticketscript aus Holland aufbauen dürfen. Mein Hintergrund als DJ und meine Vertriebserfahrung war die perfekte Mischung um den Ticketingmarkt gehörig aufzuwirbeln. Während damals alle ihre Festivaltickets an den Vorverkaufsstellen kauften, ist es heutzutage normal sein Ticket online zu kaufen und auszudrucken, bzw. es auf dem Smartphone dabeizuhaben. Ich bin froh ein maßgeblicher Teil dieser Entwicklung sein zu dürfen.

Ich habe, nachdem ich 2 Jahre für Eventbrite arbeiten durfte, das Ticketing verlassen und bin ins Marketing gegangen. Nun arbeite ich als Sales Director für Verve. Wir sind ein internationales, junges StartUp und helfen Veranstaltern ihre Core Fans zu identifizieren und diese als Markenbotschafter zu animieren Tickets an ihre Freunde zu verkaufen. Wir setzen hier auf die klassische Mund – zu- Mund Propaganda oder eben einfach Empfehlungen aus dem Freundeskreis. Wir arbeiten weltweit mit über 650 Festivals zusammen und unterstützen in Deutschland unter anderem die Festivals von FKP Scorpio, Lollapalooza, Airbeat One, BigCityBeats und viele mehr.

Soviel zum Produkt, mein Beruf ist eine Mischung aus Vertrieb, Strategie und Management. Ich brauche nur einen Laptop und ein Telefon, einen Hauch Internet und liebe es überall auf der Welt zu arbeiten.


Was wäre deine Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Ich wäre gerne Astronaut geworden, ich war aber entweder nicht smart genug oder einfach zu schwer. Vermutlich wäre ich Kitelehrer in der Karibik. Oder Arzt. Oder Müllmann. Ich kann mich da schwer entscheiden.


Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Derzeit arbeite ich irgendwie immer. Dadurch das ich überall arbeiten kann, oft am Strand und viel auf Festivals bin fühlt es sich aber einfach nicht nach Arbeit an.

Wenn ich wirklich gar nicht arbeite bin ich auf dem Wasser und Kitesurfe.



In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

Ich wohne Vollzeit in einem VW Bus und stehe an verschiedenen Plätzen. Vorzugsweise im Hafengebiet oder an der Alster.


Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen?

Ab Herbst muss es wieder eine Wohnung werden, das Bus – Leben wird schlicht und einfach zu kalt. Winterhude, Eppendorf und die üblichen Stadtteile bevorzugt. Heller Altbau mit Dachterasse bitte!

Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Im Treppenviertel mit einer Schar an Angestellten die mir meine Einkäufe tragen. Alternativ auf Fehmarn. Wasser ist eines der Elemente, die ich unmittelbar mit dem Wohnen verbinde. Ich muss draufschauen können, es hören oder es zumindest schnellstmöglich erreichen können.


Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt?

Hamburg ist ein schwieriges Pflaster wenn es um Kultur geht. Ständig im Schatten der Hauptstadt sind meiner Meinung nach viele Genres unterentwickelt. Gerade im Techno und Elektro Bereich tut sich aber gerade sehr viele und Clubs/Events wie Südpol oder PAL tragen dazu bei.

Hamburg ist für mich Konzert- und Musicalstadt. Ebenso liebe ich den Kiez, auch wenn viel von dem alten Flair verloren ging ist der Kiez doch unverwechselbar und ultimativ maritimes Kulturgut in Hamburg.


Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Ich würde Sonntags Waffeln für alle auf dem Rathausplatz verteilen. Vielleicht fördert das ja den Dialog zwischen den vielen Parteien und Meinungen in Hamburg. Desweiteren würde ich versuchen gemischte Wohngemeinschaften zwischen Flüchtlingen und „Einheimischen“ zu etablieren. Integration ist eines unserer größten Probleme und muss dringend verbessert werden.


Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York?

Ach Berlin ist doch überhyped. Wenn man dort wohnt sieht man weniger von Berlin als wenn man ein Wochenende hinfährt. Dieser Moloch ist so riesig das eh jeder in seinem Viertel bleibt. Im Sommer wundervoll, im Winter depressiv und sibirisch.

New York hat zwar einen Hafen aber kein maritimes Flair. Ich habe an New York die schönsten Erinnerungen und vermisse die kurze Zeit, die ich dort war. Hamburg ist aber einfach mein Heimathafen.


Alster oder Elbe?

Alster UND Elbe.


Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

24 Stunden außer am Wochenende. Da landet es irgendwo im Bus und stirbt dann einen langsamen Akkutod.

Freitag, Oktober 19, 2018

Nadine Jung. Hamburger Mensch #206

Freitag, Oktober 19, 2018
Nadine Jung. Hamburger Mensch #206
Wer steckt eigentlich hinter der Vermarktung von Marken? Wer hat die Kontakte zu denen, die darüber schreiben und, ist es auch das, was sie privat so machen ... was sind die eigenen Wünsche? Ein paar dieser Fragen beantwortet heute die wunderbare Nadine Jung in der Serie "Hamburger Menschen". Sie hat es geschafft innerhalb kurzer Zeit ihre eigene Eventreihe unter dem Namen „The Family Circle“ zu etablieren. Das Konzept: Sie bringt schöne Marken und Trends aus den Bereichen Food, Interior, Lifestyle, Design und Fashion zusammen. Dies alles in einer ganz wunderbaren Location und man verbringt seine Zeit einfach gern dort. Wo und was, dazu am Ende mehr. Jetzt geht es erstmal um Nadine, also los,  erzähl mal, wer bist du, woher kommst du und seit wann bist du in Hamburg?

Ich bin Nadine, 40 und bin born and raised in Hamburg. 

Erzähl mal von deinem Beruf? 

Ich arbeite als PR-Beraterin für eine Hamburger Luxusmarke, investiere aktuell zusätzlich viel Zeit in mein eigenes Herzensprojekt: das neue Hamburger Pop-Up Event The Family Circle. Hier möchte ich einen Ort schaffen, an dem im familiären Kreis und mit höchstem Anspruch an Ästhetik, Qualität und Vielfalt unterschiedlichste Produkte und Trends aus den Bereichen Kids Interior, Fashion und Food kuratiert werden. Denn gerade als Mutter weiß ich, dass es oft nicht einfach ist, zwischen KITA und Kinderwägen nicht nur praktischen, sondern auch ästhetischen und ethnischen Ansprüchen an das Leben mit Kind gerecht zu werden. Bei The Family Circle wählen wir daher mit Bedacht aus, welche Marken an unseren Events teilnehmen und liefern zudem in Workshops und Vorträgen von Experten hilfreiche Tipps für ein glückliches und gesundes Familienleben.



Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst? 

Auch wenn es klingt wie ein Traum, aber ich kann mir derzeit nicht vorstellen, etwas anderes zu machen. Die geballte Ladung Liebe und Energie, die ich in The Family Circle stecke, multipliziert sich jeden Tag dank der tollen Menschen, die mich auf diesem Weg begleiten. Das Vorantreiben meines eigenen Projektes schafft für mich berufliches Gleichgewicht und hält mein Arbeitsleben optimal in der Balance. 


Was machst du, wenn du nicht arbeitest? 

Um mit einem klaren Kopf und starken Geist perfekt in den Tag zu starten, lege ich jeden Morgen eine 20-minütige Yoga-Session ein, die mir speziell von einem Yogi aus Indien beigebracht wurde.


In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du? 

Ich wohne mit meinem Mann und meinen zwei Söhnen in Blankenese. Hier schätze ich es besonders, dass wir mit der Familie etwas mehr Ruhe haben. Das ist das Schöne an Hamburg: du kannst Nahe am Geschehen sein und trotzdem in grüner Idylle leben. 


Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen? 

Wir sind erst gerade dorthin gezogen und ich genieße es, angekommen zu sein. Ob mein jetziges Zuhause die letzte Station ist, weiß ich nicht, aber im Moment möchte ich es um nichts auf der Welt eintauschen. Ich habe in Hamburg schon an vielen Orten gelebt, an die ich mich immer noch sehr gerne erinnere. Doch wenn ich daran zurückdenke, wie ich den Kinderwagen in den vierten Stock in unsere Wohnung am Mühlenkamp tragen musste, bin ich dann doch sehr froh, jetzt etwas aus der Stadt raus zu sein. Jeder Stadtteil hat seinen eigenen Charme und persönliche Vorteile, die einen in verschiedenen Stadien des Lebens optimal begleiten. Fakt ist aber: Ich liebe das Meer und könnte mir auch sehr gut vorstellen, eines Tages in den Süden zu ziehen. Nach unserem Familienurlaub in Portugal reizt mich dieses tolle Land auch sehr. Das Spannende ist ja, dass man nie weiß, was die Zukunft noch so bringen wird! (Anmerkung von Kathrynsky: 💖) 


Wo würdest du dein Traumhaus bauen? 

Um meine Liebe zum Meer zu stillen sieht mein Traumhaus aus wie eine Verbildlichung der Lyrics aus dem Lied „Haus am See“. Denn wie schön ist die Vorstellung:
 
Und am Ende der Straße steht ein Haus am See.
Orangenbaumblätter liegen auf dem Weg.
Hmm alle kommen vorbei ich brauch nie rauszugehen. 


Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt? 

Hamburg bietet nicht nur vielfältige kulturelle Möglichkeiten für Groß und Klein, sondern beheimatet eben auch Menschen, die offen neue Wege gehen. Die Hansestadt steht mit pompösen Klängen der Elbphi und rauchigen Musikkneipen auf der Reeperbahn ebenso für musikalische als auch humane Diversität. Für mich lebt die Stadt sein kulturelles Erbe jeden Tag auf pulsierende Art und Weise in unterschiedlichster Form und überrascht mich auch nach 40 Jahren immer wieder. Denn in Hamburg ist alles möglich. 


Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst? 

Ich denke, dass wir uns glücklich schätzen sollten, in einer allesumarmenden Stadt wie Hamburg leben zu können und jeden Tag eine Lebensqualität vor der Haustür zu finden, die alles andere als selbstverständlich ist. Natürlich muss es immer den Anspruch geben, etwas zum Besseren zu verändern. Ebenso wichtig ist es für mich persönlich aber auch, sich umzuschauen und mal nicht zu kritisieren, sondern sich seiner privilegierten Lage bewusst zu sein. Wenn ich aber doch etwas verändern sollte, dann würde ich eine kostenfreie Kita und Kindertagespflege, wie es in Berlin seit dem 01. August 2018 möglich ist, einführen. Derzeit haben Eltern in Hamburg einen Anspruch auf eine Grundbetreuung von fünf Stunden täglich. Das ist ein guter Anfang aber gerade in unserer heutigen Zeit einfach nicht ausreichend.
Nadine mit ihrem fleißigen Bienchen, der ganz ganz ganz tollen Lara.

Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York? 

Hamburg ist ebenso Großstadt wie Familientreffpunkt. Trotz seiner Größe hat sich die Stadt ihre persönliche Atmosphäre bewahrt. Wenn ich bei mir vor die Tür gehe, treffe ich auf gute Freunde, vertrauensvolle Nachbarn und helfende Hände. Wie in einer Patchwork-Familie spielt jeder Stadtteil eine wichtige Rolle für ein funktionierendes Miteinander, wird in ihnen auch noch so unterschiedlich gelebt. Denn Fakt ist: Hamburg lässt niemanden allein, zwischen Alster und Kiez bleibt immer genug Platz für Vielfalt und Weltoffenheit.


Alster oder Elbe? 

Das Tolle an der Frage ist, dass wir in Hamburg eben genau diese Auswahl haben. Wird es im Sommer zu heiß, ist eine Abkühlung nie weit entfernt und Wasser immer in unserem alltäglichen Leben präsent. Muss ich mich persönlich entscheiden, dann lautet meine Antwort ganz klar: Elbe! Egal ob wir Zeit in der Strandperle oder im Jenischpark verbringen – die Elbe bedeutet für mich einen Moment der Auszeit. Außerdem lieben meine Jungs den Kletterbaum dort. Von einem Ausflug an die Elbe haben wir also alle etwas. :-) 


Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an? 

Angeschaltet ist es leider immer, ich versuche aber, mir bewusste Auszeiten zu nehmen. Das ist natürlich nicht ganz einfach, wenn man beruflich immer erreichbar sein muss.


Lieblingssong des Moment? 

Bei mir läuft aktuell alles von Ed Sheeran rauf und runter! 


Lieblingssong forever? 



Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte: 

Egal ob ich durch den alten Elbtunnel spaziere, mich an den Elbstrand lege oder den besonderen Charme des Isemarktes genieße – Hamburg hat so viele Orte, die mich glücklich machen. 


Möchtest du noch jemanden grüßen, hier ist Platz dafür: 

Alle Bald-Mamis und starken Mütter, die ich bei unserem The Family Circle Pop-up Event am 20. + 21. Oktober treffen werde! Ich freue mich auf einen tollen Tag mit Euch :-)

©Sarah Burth

HIER findet ihr mehr Infos zu dem tollen Event:
 

Mittwoch, Oktober 17, 2018

INARI Arctic Beauty – Premium Naturkosmetik vom Polarkreis

Mittwoch, Oktober 17, 2018
INARI Arctic Beauty – Premium Naturkosmetik vom Polarkreis

Finnland – das Land der 1.000 und mehr Seen, Wälder und der Ruhe… zumindest ist dies meine Vorstellung. Denn, ich war noch nie in Finnland und bin doch fasziniert von diesem dünn besiedelten Land, das im hohen Norden Europa liegt.

Dass es mindestens so schön wie in meiner Vorstellung ist, dies bestätigt mir die Gründerin von INARI Cosmetics, Sirkku Hahn, allerdings bei einem gemeinsamen Lunch. Wenn ich Ruhe suche würde, wäre ich dort genau richtig. Sie schwärmt von den Landschaften des nördlichsten Landstrichs Europas und zugleich eine der saubersten Regionen der Welt. Von hier stammen auch die 100% natürlichen und wild gepflückten, arktischen Pflanzenwirkstoffe, die in den Gesichtspflegeproduktenenthalten sind.
Nicht im hohen Norden Europas, sondern im Wendland.
Wie auch die anderen Bilder in diesem Beitrag 🐶

Sirkku und ihre Partnerin Nina Stenberg haben in diesem im Frühling die Produktlinie INARI Arctic Beauty lanciert, die die Produkte Midsummer MAGIC LIFTING SERUM, der MOISTURE BOOST, die SLEEPING- und die, WATER CREAM enthalten. 

Die Landschaft besteht aus kristallklarem Wasser, trockenen Böden, spärlicher Vegetation und frischer, reiner Luft.  Die Pflanzen, die in diesen klimatischen Bedingungen wachsen, sind besonders reich an Nährstoffen und Antioxidantien. Und, sobald die Sonne scheint, entfalten sie ihre Blüten und Blätter und speichern so viel Energie und Nährstoffe wie möglich, um die eisige Kälte des Winters zu überleben. Dies spiegelt sich auch in dem Packaging wieder, reduziertes Design, hochwertige Glasflakons und als Symbol zwei Halbkreise, die die die Sonne symbolisieren.

Der Wirkstoffkomplex "Arctic Blend" ist in allen Produkten enthalten und entsteht durch die Kombination neuester Technologie der Naturkosmetik, luxuriösen Texturen, sowie hochkonzentrierten antioxidatienreichen Pflanzenextrakte.

Es riecht zudem schön frisch, holzig, klar, stark. Ich schließe die Augen und denke mich an einen langen Steg, der in einen der klaren Seen hineinragt. Dick eingepackt ist mir warm, obwohl die glasklare, kalte Luft, der Wind über die Landschaft und durch die Wälder fegt und geheimnisvoll wispert. ... was eine Creme so alles sagen kann.



Die Zutaten stammen nicht nur aus Lappland, sie werden auch in Finnland hergestellt, was heutzutage nicht mehr so häufig vorkommt. INARI wird in einer Produktionsstätte hergestellt, die nach den höchsten europäischen Produktionsstandards GMP ISO 22716, ISO 9001, Nordic Ecolabel und Ecocert zertifiziert ist. Bei der Produktentwicklung und der Produktion wird die Marke von führenden Chemikern und Experten der Naturkosmetikbranche unterstützt. 

Enthalten in der Creme sind unter anderem die Rhodiola Rosea Wurzel, Chaga Pilz, Kiefer Rindenextrakt und Molte-, Preisel- sowie Heidelbeere.

Diese Wirkstoffmischung basieren auf den antioxidativen Eigenschaften der jeweiligen Rohstoffe und diese beugen z.B. vorzeitiger Hautalterung vor, fördern die Synthese von Kollagen und Hyaluronsäure. Für mich entscheidend, in klinischen Studien, in denen sie dermatologisch getestet wurden, wurde bewiesen, dass die Produkte auch für empfindliche Haut sicher sind. 


Etwas mehr zu den jeweiligen Rohstoffen:

Die Rhodiola rosea Wurzel ist auch bekannt als "Ginseng des Nordens" oder "Golden Root" und enthält einen hohen Anteil an Antioxidantien Flavonoide. Die Pflanze hilft, Hyperpigmentierung zu reduzieren, während die Haut weich und gut genährt bleibt. 

Der Chaga-Pilz enthält das hoch antioxidative Beta-Glucan, das die Hauterneuerung anregt und Falten und Fältchen sichtbar reduziert.  

Pinienrindenextrakt ist bekannt für seine antioxidativen, schützenden und Anti-Aging-Eigenschaften. Cloudberry-Extrakt ist reich an wertvollen Antioxidantien und voller Vitamine E und C, die für die Haut lebenswichtig sind.  

Moltebeeren enthalten Linolsäure und Alpha-Linolsäure (Omega-6 und Omega-3). Aus den Preiselbeersamen gewonnenes Öl enthält eine hohe Dosis an Alpha-Linolensäure, die für die normale Hautfunktion wichtig ist, sowie Vitamin E, das auch in der menschlichen Haut als wichtiges Antioxidans natürlich vorkommt. 

Heidelbeerblätterextrakt enthält einen hohen Gehalt an Polyphenolen, die die Haut vor freien Radikalen schützen und ihre Mikrozirkulation fördern, während sie gleichzeitig den Teint aufhellen. Heidelbeerblatt-Extrakt ist ein starkes Antioxidans und reinigt sanft die Haut. 

Gute Mischung oder? 



Die beiden Produkte wurden mir von INARI zur Verfügung gestellt.
Ich habe für diesen Beitrag kein Geld bekommen, 
sondern schreibe darüber, weil meine Haut diese Produkte sehr mag.

Ihr könnt sie auf der Seite von INARI im WEBSHOP bekommen.

Mittwoch, Oktober 10, 2018

Perspektivenwechsel. Mit Blick auf den Fjord.

Mittwoch, Oktober 10, 2018
Perspektivenwechsel. Mit Blick auf den Fjord.
In den letzten drei Monaten hat sich viel geändert – vor allem meine Perpektive und die Sicht auf die Dinge. Das mag auch daran liegen, dass ich mich durch die Adoption des kleinen portugisieschen Hundes mit anderen Dingen beschäftige, als die, die mir zuvor im Alltag begegnet sind. Manches Wichtige wird so nichtig und dafür Anderes so wichtig. Und die Frage, was ist mir selbst wichtig, ist wieder stärker in den Vordergrund gerückt. Denkmuster werden neu durchdacht und Pläne einfach mal anders gemacht. Schritt für Schritt und durch den Perspektivenwechsel ändert sich dann auch das eigene Verhalten.

UNIVERSE NEWS:
What do you now fear? How will you use this?
Every fear is a gift, though every gift needs unwrapping. 
"Oh look, it's me in the near future, only more!" 

Bei mir löste es damit auch die Frage nach meinem täglichen Tun aus – was ist meine eigene Leidenschaft? Womit möchte ich mich täglich beschäftigen und was ist mir wichtig? Also werde ich in der kommenden Zukunft ein paar Sachen verändern und hoffe, es klappt alles so, wie es schön wäre. Es gibt natürlich noch viele offene Fragen und ich kann es noch gar nicht definieren und sagen was da kommt. Doch vielleicht ist es auch gut so – um flexibler sein zu können und deswegen keine Zeit zu haben an die eigenen Ängste zu denken.

Bevor all dies losgeht, geht es allerdings erstmal an die dänische Westküste, auf die Nehrung Holmsland Klit am Ringkøbing Fjord. Mit Blick auf diesen gibt es eine Unmenge Platz für und zur Ruhe und Entspannung, die Kräfte der Natur, saunieren und Brettspiele. Und dann? Werde ich berichten.

Regenjacke: Closed – Mütze: Perle – Schuhe: Nike – Hund: Portugal
Location: Dänemark Ferienhaus
_ Werbung weil genannt. Unbezahlt. _

Montag, Oktober 08, 2018

Plastik ist doof!

Montag, Oktober 08, 2018
Plastik ist doof!


Hätte Maria Theresia 1750 eine Plastikflasche entsorgt, wäre sie heute immer noch nicht verschwunden. Gemeinsam mit wasseraktiv.at, einer Initiative zur Erhaltung und Wertschätzung der wertvollen Ressource Wasser, hat die Österreicherin DariaDaria vor paar Monaten dieses tolle Video drehen dürfen, das nun bei verschiedenen Veranstaltungen als Information eingesetzt werden kann. Wichtig im Zusammenhang mit Wasser ist immer: Plastik.



Die Aktion wurde von wasseraktiv ins Leben gerufen.

Samstag, Oktober 06, 2018

An die Kette gelegt und alle Hände frei. Mit der nachhaltigen "Handykette" aus Jeans von Bridge & Tunnel.

Samstag, Oktober 06, 2018
An die Kette gelegt und alle Hände frei. Mit der nachhaltigen "Handykette" aus Jeans von Bridge & Tunnel.


Weil ich gerade so glücklich darüber bin, dass ich nun auch endlich eine Hülle MIT Band für mein schlaues Telefon habe, wollte ich euch davon berichten und sie empfehlen. Lange habe ich immer auf diese hübschen Bänder gestarrt und sogar heimlich überlegt, ob ich den Telefonanbieter deswegen wechseln sollte. Habe unterschiedliche Anbieter gefragt und war doch bislang erfolglos. Dabei liegt das Gute oft so nah, haha. Das nachhaltige Hamburger Label Bridge & Tunnel hat gesagt: "Wir können jedes Modell mit unserer Handykette bestücken!" Na dann mal los und zack, schon hängt mein Telefon nun an dem Jeansband. 

Von Bridge & Tunnel habe ich euch schon öfter schöne Dinge gezeigt (verlinkt). Ihr Denim Design entsteht aus post- & pre-consumer waste (bedeutet Alttextilien und Materialüberschüssen). So verhelfen sie wertvollen Materialressourcen zu einem neuen Leben und der Kreislauf ist nicht beendet, sondern geht weiter. Damit stehen sie für Design, das Gesellschaft und Gemeinschaft verändern kann. Nachhaltig und fair wird in Hamburg Wilhemsburg mit gesellschaftlich benachteiligten Menschen sowie mit Geflüchteten, gearbeitet. Weil wer arbeitet, fühlt sich gebraucht, egal ob mit Zertifikat oder nicht.


Für jedes Telefonmodell individuell erstellbar 💙
 

Vielen Dank für das PR Sample an Bridge & Tunnel.
Die Bilder sind alle im Schrebergarten in Ochsenwerder und der Natur drum herum entstanden.
Und das Bild wo ich mal drauf zu sehen bin, in der Hamburger B-Lage.
Dort gibt es die Hüllen mit Band auch offline zu kaufen.


Freitag, Oktober 05, 2018

Die Sache mit den Sachen drunter. Wäsche *Werbung

Freitag, Oktober 05, 2018
Die Sache mit den Sachen drunter. Wäsche *Werbung


Die Sache mit der Unterwäsche ist so eine Sache. Ohne BH, mit BH, unter der Kleidung hervorschauend getragen, so integriert, dass sie direkt in der Klamotte ist, bunt, gewickelt, bequem nahtlos und und und ... alles ist schön! Denn, wichtig ist, dass wir uns darin wohlfühlen und uns mögen. Und ja, ist ja klar, wir haben alle bestimmte Vorlieben bei der Unterwäsche und doch, ist es nicht viel eher das Bewusstsein, dass den Menschen in Wäsche vor uns liebenswert erscheinen lässt? Ich fühle mich vom Styling und der Atmosphäre, die für die Darstellung der Kleidung an sich geschaffen wurde, oft mehr angesprochen und finde deswegen das ganze Outfit der gezeigten Situation gut.

Bei einem Instagram Bild meiner Freundin Melodie habe ich eine kleine Diskussion in den Kommentaren verfolgt, als ein User ihr schrieb; 'Es ist ja egal wie der Körper ist, doch die Unterwäsche könnte wenigstens etwas mehr Spaß machen.' Ja, bitte was ist denn Spaß bei Unterwäsche? Ist dies nicht im Gefühl des Menschen, der die Wäsche trägt? Für mich persönlich bedeutet Spaß am besten gar kein Chichi, alle Wäschestücke sind nahtlos und in Schwarz oder nudefarben. Und dann habe ich wieder Phasen, da trage ich gerne Sterne und Spitze oder auch mal den Sport-BH drunter. Hauptsache, es fühlt sich gut an und zusammenpassen muss der Schlüpper sowieso nicht zum Bustier. Und wer sind wir eigentlich, dass wir anderen Menschen empfehlen wollen, was ihnen Spaß macht, wenn sie sich in Damen Unterwäsche, egal welche Optik diese haben mag, sehr gut fühlen? 

Wenn ich das Bild von Melodie betrachte, sehe ich eine Frau die stolz ist auf das, was sie in ihrem Leben geschaffen hat, die es schafft andere, noch nicht so selbstbewusste Frauen und Männer darin zu bestärken, dass sie genauso wie sie sind, gut sind, egal welche Maße der Körper hat. Die trotz dieser eigenen Stärke eine Frau ist, die es schafft Nähe zuzulassen – durch ihr ganzes Wesen, Stärke, Schwäche, Witz, Ernsthaftigkeit, Leidenschaft! All das sehe ich, wenn ich sie auf dem Bild anschaue. 

https://www.instagram.com/p/BoWV3LMHOEb/?taken-by=melodie_michelberger


Wenn ich dann diesen Kommentar zu der Farbigkeit der Wäsche lese, frage ich mich jedoch, wie sehen wir andere Menschen eigentlich? Na klar, ich weiß ob der ganzen Psychologie dahinter, was sehen wir im Anderen wahrnehmen und deswegen fühlen. Und doch frage ich mich, ist es nicht auch genauso gut möglich, sich selbst bei der Beurteilung von Anderen zurückzunehmen? Ist dieses jahrelang erlernte Muster der Beurteilung einfach zu durchbrechen? Denn, was macht unseren Charakter aus und wie wollen wir selbst von anderen wahrgenommen werden? Ich freue mich, wenn anderen gefällt was ich trage, doch ich möchte eher, dass ich dafür gemocht werde, wie ich mit anderen Menschen umgehen. Wie achtsam wir mit uns und der Um/Welt sind, diese Werte und Eigenschaften, die wir uns im Laufe des Lebens durch unsere Erfahrungen aneignen – wegen denen werden wir gemocht und geschätzt!

Donnerstag, Oktober 04, 2018

Sommermoods von Kristina Heldmann und Sommergedanken von mir.

Donnerstag, Oktober 04, 2018
Sommermoods von Kristina Heldmann und Sommergedanken von mir.
Sommer, ach, da bist du nun wieder dahin. Lässt mich zurück mit der Einnerung an Sand in der Tasche und auch den Rosinenbrötchen, Salz auf der Haut, Hitze die ich nur im Schatten der Pinien aushalten. Im Ohr den Gesang von Zikaden und das Gedudel von Radio und irgendwelchen Schmachtfetzen auf der jeweiligen Landessprache. Fahrradtouren mit den vor Ort gefundenen Freunden und Müdigkeit und Gegenwind auf dem Nachhauseweg. Können wir nicht auch unter dem Gummiboot am Strand schlafen? Aber das angebratene Gemüse und die Pommes riechen so gut und treiben uns an die Tische mit karierter Decke. Das Kapitel vom Buch muß aber unbedingt noch zu Ende gelesen werden, gleichzeitig gehen wir auf Mückenfang und die Sonnecreme riecht so gut – alles Sommer, er kommt wieder. Habe eine gute Reise und bis bald.

 

Kristina Heldmann studierte an der Hochschule für bildende Künste in Braunschweig und ist freiberufliche Illustratorin in den Bereichen Editorial, Kinderbuch und der Werbung. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Bilder via Kristina Heldmann

Freitag, September 28, 2018

Der aktuelle Wunsch: Die Abwesenheitsnotiz auf "Bin im Urlaub" #Werbung

Freitag, September 28, 2018
Der aktuelle Wunsch: Die Abwesenheitsnotiz auf "Bin im Urlaub" #Werbung
Der Rückflug aus meinem Sommerurlaub diesen Jahres ist exakt 163 Tage, was 23 Wochen und 2 Tagen entspricht, her. Der Sommer hier in Hamburg ist schön gewesen und doch, so langsam packt sie mich wieder ... die Sehnsucht nach dem Fernweh. Meine liebe Freundin Freedi befindet sich gerade auf einer dreimonatigen Reise. Da blicke ich schon ein wehmütig in ihre Instastories. Doch ob ich so lang weg sein möchte? Mal kurz raus aus dem Alltag, einfach alles stehen und liegen lassen, das könnte ich gerade gut gebrauchen.












Amüsanterweise war es zu Studienzeiten (wo ja jeder bekanntlich so viel Zeit hat), als ich meine Reisen nur kurzfristig und nicht auf lange Sicht hin geplant habe. Damals habe ich eine Handvoll Reisen über l'tur gebucht. Und auch die Reisen nach Miami wurden in einem von deren Reisebüros abgeschlossen. Irgendwie war das Passende dabei.

Was ich allerdings noch nie gemacht habe, weil ich es mich am Ende nie getraut, doch worauf ich große Lust habe; einfach zum Flughafen fahren, den Koffer dabei und vor Ort buchen. Da plant mein Kopf dann doch zu sehr vor und ich kann mich nicht entspannen. Doch irgendwann wird es bestimmt so weit sein. Wusstet ihr, das l’tur die Erfinder von Last Minute sind? Mit den Super Last Minute Angeboten kann man bis drei Stunden vor Abflug seinen  U r l a u b  unkompliziert buchen. Man muss nur  noch die Badesachen oder Wintermütze einpacken und ab geht es. Vielleicht traue ich mich das ja mal ... und dann heißt es einfach nur noch "Tschüssi – Bin im Urlaub".




Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit l'tur.

Mittwoch, September 19, 2018

Wochenende: Ab auf die Couch. Kuscheln und es sich bequem machen. Und doch frei sein wie Pippi Langstrumpf.

Mittwoch, September 19, 2018
Wochenende: Ab auf die Couch. Kuscheln und es sich bequem machen. Und doch frei sein wie Pippi Langstrumpf.
Ob alleine, zu Zweit, mit Hund, zu Dritt, zu Viert, liegend, sitzend, schlafend, wach. Meine neue Couch ist der gemütlichste Ort der Welt. Echt! Es gibt viele tolle Couch-Möbel, doch meine, die ist echt die Beste 💙 Wie es dazu kam, könnt ihr nochmal HIER nachlesen. Vor allem am Wochenende brauche ich eigentlich fast keinen anderen Ort. Deswegen möchte ich euch folgendes erzählen: Die Couch ist ein wirklich guter Grund sich auf Herbst und Winter zu freuen. Denn da heißt es ohne ein schlechtes Gewissen (vorausgesetzt natürlich, es handelt sich um freie Tage) öfter mal: Aufwachen. Zur Couch tapsen. Räkeln. Weiterschlafen. Ich wäre ein tolles Haustier.


Bei dem Wetter kann ich meine Couch ja auch ganz unmöglich alleine lassen. Sich reinplumpsen lassen. Sich gehen lassen. Es gut sein lassen. Mit meinem neuen Sofa (übrigens das Model freistil 141) erlebe ich gerade die Freuden der Passivität. Obwohl, hier passiert eigentlich eine ganze Menge. Sogar an einem Sonntag. Schaut mal:



Findet ihr nicht auch es ist perfekt? Der tiefe Sitz und die weichen Polster zwingen einen fast zum lümmeln, Perfektion die sogar mit dem "Blauen Engel" ausgezeichnet ist. Was bei einer Couch bedeutet, es wurde von der Produktion, über die gesamte Nutzungsdauer bis hin zur Verwertung und Entsorgung geprüft und weist geringere Umwelt- und Gesundheitsbelastungen auf, als vergleichbare Produkte ohne das Umweltzeichen. Es ist emissionsarm und schadstoffgeprüft auf Formaldehyd, Lösemittel und Weichmacher, zudem ist es auch noch umweltfreundlich hergestellt - das betrifft in der Regel besonders Leder, Textilien und Polstermaterialien. Also kann es auch aus gesundheitlicher Sicht unbedenklich "besetzt" werden.


Da bei diesem Sofa so viel Freiheit in der Kombination besteht, beschreibt es sich selbst mit einer meiner zwei Kindheitsheldinnen: Pippi Langstrumpf! Denn, was Pippi mit ihrer Welt macht, ist fast auch mit dem Sofa freistil 141 möglich -  es zu gestalten, wie es uns gefällt.

Was mir neben all diesen Aspekten gut gefällt, es wirkt, im Vergleich zu meinen bisherigen Couchen, trotz all seiner Gemütlichkeit aufgeräumt, was bestimmt durch sein gradlinige Form kommt. Fest steht, die schönste Aktivität die ich mir auf der Couch vorstellen kann sieht wie folgt aus: Alle Viere von sich zu strecken.

*** Abbinder ***
Dieser Beitrag ist in Kooperation mit freistil Rolf Benz entstanden. Auch die Couch-Bilder wurden mir von ihnen zur Verfügung gestellt oder sind bei mir zu Haus aufgenommen.

Dienstag, September 18, 2018

It is #Time4Green. Verwenden statt Verschwenden – Werbung für die nachhaltige Kollektion von Tchibo.

Dienstag, September 18, 2018
It is #Time4Green. Verwenden statt Verschwenden – Werbung für die nachhaltige Kollektion von Tchibo.

Nicht nur für mich selbst, sondern für viele Menschen wird Nachhaltigkeit immer wichtiger. Auch das Umweltbundesamt sagt, dass Umwelt- und Klimaschutz aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger nach wie vor zu den zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen gehören. Sie befragen und messen seit 20 Jahren das Umweltbewusstsein in Deutschland. Auch in Krisenzeiten (die wir demnach gerade haben), bleibt das Umweltbewusstsein stabil im Mittelfeld der Problemwahrnehmung. 

Die ökologische Frage ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und ein wesentlicher Bestandteil eines guten Lebens. Das die Gesellschaft in unseren Breitengrade schon so weit ist, die Umwelt als einen wichtigen Faktor der eigenen Ziele für Zufriedenheit anzugeben, lässt hoffen, dass wir es damit noch rechtzeitig in die Länder der Welt schaffen, in denen es noch nicht so bekannt ist ... Damit auch andernorts der eigene Lebensraum erhalten werden kann, wenn man selbst anfängt diesen zu schützen, indem umweltbewusst gehandelt wird.
 
Wenn es die Menschen im Kleinen als wichtig erachten, ist die Basis geschaffen – weswegen es so wichtig ist aufzuzeigen, wie einfach es doch sein kann. Es gibt schließlich bereits kleine und auch große Unternehmen, für die die Nachhaltigkeit eine große Rolle spielt.


Mantel, Pulli und auch Hose sind aus der nachhaltigen
Pure Collection (HIER zu finden) von Tchibo.

Es ist bestimmt für viele klar, doch nochmal zusammengefasst, warum dies der richtige Weg ist! Wenn wir heute in der Herstellung Ressourcen schonen und die Umwelt schützen, können wir alle diese Momente auch in Zukunft genießen. Was Tchibo auf ihrem Weg zu 100% Nachhaltigkeit bis jetzt erreicht hat, ist schon eine Menge. Zu Beginn des letzten Jahres habe ich euch bereits von den ersten erfolgreichen Schritten des Hamburger Unternehmens berichtet (verlinkter Satz). Und es geht weiter!

Die neue, aktuelle "Pure Collection" beinhaltet zum Beispiel nachhaltige Materialien aus recyceltem Polyester, Eco-Logic Baumwolle oder recycelter Wolle. Doch wieso ist dies besser? Durch die Verwendung nachhaltig hergestellter Textilien wird zum Teil Wasser gespart und auch kein Treibhausgas ausgestoßen – somit Klima und Umwelt geschont. Für die Kollektion, die ich auch hier auf diesen Bildern trage, wurden umgerechnet circa 36,5 Tonnen alte Textilien recycelt.

Verwenden statt Verschwenden!


Die aktuelle Wochenwelt inklusive der nachhaltigen "Pure Collection" findet ihr HIER (LINK). 
Und noch Infos gibt es auch der #Time4Green Content-Seite HIER (LINK).


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GO GREEN!


📷 Die Bilder sind alle (außer die Grafik von Tchibo) von Port a day im Hamburger Gängeviertel entstanden. 📷