Kathrynsky's

Mittwoch, Dezember 18, 2019

Grape Compote 18-3513, eine DER Farben des Jahres 2020. Ein milder Farbton einer Lila-Nuance.

Mittwoch, Dezember 18, 2019 0
 Grape Compote 18-3513, eine DER Farben des Jahres 2020. Ein milder Farbton einer Lila-Nuance.

Im Vierfarbdruck werden die vier Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Key (= Black) verwendet und durch den Druck einzelner Rasterpunkte in den Grundfarben entstehen alle weiteren Farbeindrücke. Das Pantone Matching System beruht auf 18 Basisfarben, die in verschiedenen Farbanteilen miteinander gemischt alle weiteren Farben des Systems ergeben. Ursprünglich fertigte Pantone Farbkarten für die Kosmetik- und Modebranche an. 1962 begannen sie mit der Entwicklung eines eigenen Systems zur Farbauswahl, das 1963 als Pantone Matching System auf den Markt brachte.  

Das Pantone Matching System erweitert den im herkömmlichen Vierfarbdruck erreichbaren Farbraum, wodurch ganz neue Farben entstehen. Um diese Farben zu promoten und auch angepasst an die Welt erstellt das Pantone Color Institute jede Saison einen Trend Report. Darin enthalten ergeben die Pantone-Farben eine Art Farbkarte, die bislang oft Wegweiser für viele Kollektionen im Mode- als auch im Interieur-Bereich waren.

In kommenden Jahr 2020 ist Classic Blue 19-4052 zu DER Farbe gewählt worden. "Dieser klassische Blauton strahlt Ruhe, Souveränität und Bezogenheit aus – unsere Sehnsucht nach einer verlässlichen und sicheren Basis, auf die wir an der Schwelle zu einer neuen Ära aufbauen können.", so Pantone. 

Doch zusätzlich zu der Hauptfarbe gibt Pantone noch weitere Trendfarben vor, Eine die im Jahr 2020 dazugehört ist Grape Compote 18-3513. Ich mag Blau sehr sehr gerne, fast immer am liebsten, doch die Lila-Nuance, der sehr milde Farbton, der eben kein aufdringliches Purpur beinhaltet, ist meine aktuelle Lieblingsfarbe.
 
Alle Bilder sind ein Sammelsurium des Jahres 2019, aus dem Urlaub, von der Kirchennacht, vom Balkon , aus dem Theater ...
Und mit meinem liebsten 10k fast Grape Compote farbigem Sweater.

Dienstag, Dezember 17, 2019

Wo komme ich her? Who am I? Was ist meine Geschichte?

Dienstag, Dezember 17, 2019 0
Wo komme ich her? Who am I? Was ist meine Geschichte?
Wir alle teilen mehr als wir wissen. Wollen wir es wissen? Ich bin tendenziell neugierig und daran interessiert, was mich mit anderen Menschen verbindet. Wir leben in einer Zeit, in der wir Menschen schnell in Kisten stecken. Haben wir alle mehr gemeinsam als wir denken? Wir haben viel gemeinsam! Das merken wir aber nicht immer. TV2, ein dänischer Fernsehsender, zeigt in kurzen Spots immer wieder Experimenten auf, die uns genau dies sagen wollen – wir sind alle Eins. So berührend, dass ich nach wenigen Sekunden schluchze muß. Nicht schlimm, sondern berührend. Wo komme ich selbst her, was verbindet mich mit meinem Mitmenschen? 



Neben den Fragen wie wir alle verbunden sind, beschäftigt mich die Frage nach meinen Vorfahren und wie sich meine eigene DNA zusammensetzt. Ich habe seit Ewigkeiten einen DNA Test zu Hause liegen und doch ist er noch nicht "gemacht" und weggeschickt. Ich bin neugierig und zugleich habe ich ein wenig Bammel vor dem Ergebnis. Warum eigentlich? 

Vor einigen Wochen war ich zueinem Abendessen von Ancestry eingeladen, wo natürlich auch viel über Stammbäume und Herkunft gesprochen wurde und sogar eine Ahnenforscherin von ihrer Arbeit erzählt hat. Wir alle haben diese Mythen in unseren Familien, wer da ach so Berühmtes in unseren Stammbäumen zu finden sein soll und wo unsere Vorfahren dabei, oder eben auch nicht dabei, waren. Ich fand es unglaublich spannend, dass die Forscherin berichtete, die US-Amerikaner nutzen schon länger als wir Europäer die Möglichkeit herauszufinden, wo sie herkommen und wie sich ihre Wurzeln zusammensetzen. Das wir Deutschen uns lange schwer getan haben, uns mit unser Vergangenheit zu beschäftigen und wir erst jetzt, wo die letzten Zeitzeugen des zweiten Weltkrieges sterben, vermehrt wissen wollen, wo wir, wo unsere Ur- und Großeltern herkommen und was es da noch so zu entdecken gibt. 

Doch wie kommen Ahnenforscher an diese Infos über uns? Wie lassen sich diese Hinweise überhaupt finden? Wo kommen all diese Auskünfte her? Zum einen vor allem aus alten Kirchenbüchern, in die sich die Menschen früher eingetragen haben. All diese Bücher und Listen wurden durchgearbeitet und katalogisiert. Eine wahnsinnige Arbeit, die uns heute aber viel erklären kann. Und nicht nur uns, sondern auch all unseren Nachfahren. Dazu kommen die DNA Daten, die nach und nach ein immer größeres Bild ergeben. Ohne Namen und anonym, so das wir einander keine Briefe schreiben können, doch Wissenswertes über unsere Herkunft erfahren. Ein Beispiel dafür:



Es berührt mich sehr, wenn sich Menschen bewusst mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und ermutigt mich dies auch selbst zu tun. Ich bin sehr dankbar, dass meine Großeltern immer viele Geschichten erzählt haben, von ihrer Kindheit, ihrem Leben – ob alles davon stimmt?

Würdet ihr einen DNA Test machen um mehr rauszufinden? Oder einen Stammbaum anlegen?  Du bist deine eigene Geschichte. Und auch ein Teil eines großen Ganzen – vor allem der Geschichte deiner eigenen Familie.

Montag, Dezember 16, 2019

Buddelship Bier und Filosoof Jenever - die moderne Interpretation des traditionellen Herrengedecks in der Hamburger Bar Oorlam.

Montag, Dezember 16, 2019 0
Buddelship Bier und Filosoof Jenever - die moderne Interpretation des traditionellen Herrengedecks in der Hamburger Bar Oorlam.

Die Bar Oorlam hat einiges fabriziert, das sie gern allen strengen Geschmacksknospen zum verkosten anbieten möchten. In der wunderbaren Bar in der Hamburger Neustadt gibt es zur Winterzeit ein Kombinations Angebot der beliebten Buddelship Biere und des komplexen und aromatischen Filosoof Jenever. Dieses neue Pairing Menü beinhaltet fünf Kombinationen für 30€, die auf gar keinen Fall an einem Abend verkostet werden müssen. Es gibt einen Zettel und da wird alles was getrunken wurde abgestempelt – an einem oder mehreren Abenden. Dazu gibt es immer gute Musik, freundliche Menschen und sehr leckere Snacks.


Wer die Bar Oorlam noch nicht kennt, die Bar gibt es seit April 2018, sie braut Bier und brennt Jenever selbst. Die Idee dahinter? Während Bier allzu oft ein seelenloses Massenprodukt geworden ist, werden die Biere von Buddelship seit 2014 nach handwerklicher Braukunst und in kleinen Mengen in der eigenen Brauerei in Hamburg-Eimsbüttel gebraut. Der Jenever kommt von der, seit 2015 bestehenden Gypsy-Brennerei, Filosoof Jenever.

Schon allein ein Genuss, doch in Kombination getrunken, führen die Buddelship Bier und der Filosoof Jenever in ganz neue Geschmackswelten. In der Bar Oorlam gibt es eine moderne Interpretation des traditionellen Herrengedecks. 



Nienke, Chefin von Filosoof Jenever und der Bar Oorlam, hat viel Wissenswertes zu erzählen und neben Alltagsanekdoten und auch allerlei Infos zu dem verkosteten Alkohol. Schaut einfach mal selbst vorbei:
 

Bar Oorlam
Kohlhöfen 29
20355 Hamburg 

Dienstag, Dezember 10, 2019

Nachhaltig Einkaufen in Hamburg - wo geht das? Möglichkeiten abseits des Trubels der Innenstadt zu shoppen:

Dienstag, Dezember 10, 2019 0
Nachhaltig Einkaufen in Hamburg - wo geht das? Möglichkeiten abseits des Trubels der Innenstadt zu shoppen:
In Hamburg erstrahlen die Straßen im Lichtermeer. Fast überall hängen Tannenzweige, riesige Weihnachtskugeln, geschmückte Bäume und der frische Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein fliegt sanft durch die Straßen. In der Hamburger Innenstadt finden sich viele Menschen ein und so wird sie zum Weihnachtsshopping-Hotspot per excellence. 

Im traditionsreichen Alsterhaus und zwischen Bahnhof und Gänsemarkt, finden sich alle gängigen, großen Marken und Stores. Ein Besuch im Hanse Viertel oder dem ehrwürdigen Levantehaus lohnt sich allemal. Von Mode, über Kosmetik, Wohnaccessoires, Delikatessen oder Elektronik. Die Wege sind so kurz, da kann man sich in Shoppingpausen auch von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt begeben. Es gibt in diesem Jahr übrigens so viele Möglichkeiten, dass ihr bei den Shopping-Zwischenstopps mit Glühwein oder heiße Maronen wählen könnt: Vom traditionellen Historischen Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus über den schwul-lesbischen Winter-Pride-Markt am Anfang der Shoppingmeile Lange Reihe bis zu den unzähligen Stadtteil-Märkten rund um die Apostelkirche in Eimsbüttel, den Christgrindelmarkt im Grindelviertel oder den Harburger Weihnachtsmarkt. Oder oder oder, noch mehr Weihnachtsmarkttipps findet ihr hier (Links in diesem Beitrag sind alle fett).

Da ich persönlich das ganze Jahr über Geschenke "sammel" und deswegen in der Vorweihnachtszeit keinen Stress habe, nutze ich die Zeit um euch Tipps für eine kontrastreiche und einmalig schöne Shopping-Vielfalt zu geben. In der Hoffnung, dass sie euch echte Einkaufs-Perlen in der norddeutschen Metropole verraten. Ob Fashion, Pflanzen oder Food. Abseits der Innenstadt und raus aus dem vollsten Trubel.

Vorab, wenn ihr zu viele Sachen habt, könnt ihr den eigenen Kleiderschrank natürlich auch leer und damit anderen eine Freude machen, denn gerade in der kalten Winterzeit sollten wir dankbar sein für unser warmes, gemütliches Zuhause. Schätzungsweise 2.500 Menschen geht es in der Hansestadt nicht so, denn sie leben auf der Straße – die Dunkelziffer dürfte höher sein.

Der ehrenamtliche Verein Hanseatic Help ist insbesondere im Winter dankbar über jede Spende, die die Menschen auf der Straße auf direktem Wege erreicht. Egal, ob die Winterjacke, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, oder die neue Zahnbürste aus dem 5er-Pack, die man eh nicht benutzt. Weihnachten ist die Zeit der Gemeinschaft und des Teilens. Platz machen und dabei etwas Gutes tun: Hanseatic Help ist 6 Tage in der Woche geöffnet und der Standort ist barrierefrei. Die Adresse ist: Große Elbstraße 264 / 22767 Hamburg. Die Öffnungszeiten sind wie folgt: Mittwochs ist Ruhetag. Montags, Dienstags, Donnerstags & Freitags 10.00-19.00 Uhr / Samstag & Sonntag  12.00-18.00 Uhr.
Schneesturm über der Alster, der Nikolaus am Michel oder der traditionellste Weihnachtsmarkt am Hamburger Rathaus
– hier finden sich viele weihnachtliche Plätze.

Für alle die nachhaltig schön schenken wollen und nicht wissen, wo sie hingehen sollen, findet sich in der Nähe der Innenstadt z.B. der Store Werte Freunde. Deren Inhaberin Janine Werth hat hier ein Ladengeschäft rund um faire Mode, Naturkosmetik und Eco Lifestyle Produkten eröffnet und bereichert damit die Hansestadt nachhaltig. 

Mit der Bahn ist man aus der Innenstadt schnell im Karolinenviertel, wo sich wohl die meisten Shops, von Vintage, Second-Hand bis Upcycling, rund um Fair Fashion & Co., befinden. So kann man an der einen Seite der Markstrasse losflanieren und hat bis zum Ende eine Menge neuer Marken und Läden kennengelernt, denen der nachhaltige Aspekt sehr wichtig ist.

Danach geht es weiter in die Sternschanze, dort führt der erste Weg in die B-Lage mit immer wieder neuen und nachhaltigen Labels (hier finden auch immer wieder Pop-Ups statt, zuletzt war z.B. Daria Daria hier).

Mein heimlicher Lieblingsstadteil „drüben“, auf der anderen Elbseite in Wilhelmsburg, hält auch große Schätze bereit. So produziert z.B. das soziale und faire Modelabel Bridge & Tunnel aus alten Jeans neue Lieblingsstücke, die in vielen Läden in der ganzen Stadt erstanden werden können. Das Label arbeitet gemeinsam mit geflüchteten Frauen, die alten Jeans als Kissen, Taschen oder Jacken neues Leben einhauchen.

Wer keine Mode sucht, der findet eventuell etwas in den folgenden Läden mit dem Fokus auf das traute Heim. Denn Geschenke die hier besorgt werden, werden gleichzeitig auch zu einem echten Hingucker. Mit Hilfe von Winkel Van Sinkel könnt ihr das eigene Zuhause in einen urbanen Dschungel verwandeln. Hier finden Hobby-Botaniker für jeden Topf eine passende Pflanze. Dafür könnt ihr entweder in den immergrünen Laden in der Hamburger Neustadt oder in die alte, umgebaute Tankstelle an den Grindelhochhäusern wandeln.
Ethel Vaugn oder Iksi und die B-Lage – fast immer meine allererste Wahl!

Wenn ihr lieber alles auf einen Haufen habt, dann ist die Holy Shit Shopping-Messe in den Hamburger Messehallen am 14. und 15. Dezember bestimmt etwas. Dort findet ihr ganz viele unterschiedliche regionale und internationale Labels und Geheimtipp-Marken rund um das Thema Interior, Design & mehr.

In der Nähe des Hamburger Michel gibt es den hauseigenen Laden von Ahoi Marie – dieses wunderschöne Porzellan, mit seemannstauglicher, blauer Bemalung ist mittlerweile weit über die Grenzen unser schönen Hansestadt bekannt. Was mit Sicherheit auch daran liegt, das Hamburger ihre Stadt lieben und dies immer wieder mit ganz unterschiedlichen Lieblingsstücken und Köstlichkeiten zeigen. Zum Verschenken oder Selbst-Beglücken. 😁 Moin – echt hanseatisch!

In St. Georg hat das Kaufhaus Hamburg ein ganzes Potpourri an hanseatischen Perlen im Sortiment, von Franzbrötchen im Glas bis zu Hamburg-Kunstwerken. In diesem gemütlichen Eckladen verweilt man auch gern und entdeckt so immer wieder etwas Neues.

Das geschriebene Wort ist ja auch auf Papier gern gesehen und wer ein ganz persönliches Notizbuch verschenken möchte, oder ein Accessoires aus nachhaltigem Leder, der sollte bei Moin Dori vorbei, in Eppendorf werden Notizbuch-Umschläge und weitere Accessoires auch personalisierbar angefertigt.

Hier unbedingt auch genannt werden müssen zwei Koryphäen des hanseatischen Einzelhandels:
1. Ernst Brendler – Unweit des Hamburger Rathauses, wird hier seit mehreren Generationen Ausstattung für Menschen, die zur See fahren, vertrieben. Warme Strick-Troyer, Elbsegler oder Fischermützen. Die Beratung ist so legendär, wie die Klassiker zeitlos, bitte bringt also viel Zeit zum klönen mit.
2. Bei Gerda Hüsch in Mundsburg gibt es ganzjährig liebevoll ausgesuchten Dekoration und die größte Auswahl an Baumhängern, Windlichtern, Miniatur-Bäumen und mehr. Wer hier nicht in Weihnachtsstimmung kommt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen ...

Spätestens jetzt ist es Zeit auch etwas zu essen, Köstlichkeiten zum verschenken findet ihr z.B. bei  Mutterland in der Innenstadt, in St. Georg oder Eppendorf. In der Weidenallee findet ihr beim Concept Store Beyond Beer ausgefallene Biersorten und Craft Beer aus aller Welt. Wer auf Verpackung verzichten möchte, der kann im Stückgut Unverpackt Supermarkt die Bio-Schokolade oder fair gehandelten Kaffee auch gleich in den eigenen Weihnachtsbeutel füllen – ganz ohne Müll zu verursachen.

Alte Fliesen und Gebäude (hier die Stadthöfe) in Hamburg - oft mehr als nur ein Selfie wert  👀
Was auch immer es wird, ich hoffe euch hilft diese Grundlage, um unterschiedlichste Geschenke-Kisten zu packen.  Meine Grundlage für all diese Tipps finden sich auf hamburg-tourismus.de/shopping. Aus Spaß an der Freude, ohne Bezahlung oder ähnliches.

Viel Freude beim Stöbern, Entdecken und Überraschen. 🌲 🎁 💚

Montag, Dezember 09, 2019

Shopping Tipp: glore in Hamburg Altona - glore Altona - It's all about organic & fairtrade apparel & goods!

Montag, Dezember 09, 2019 0
Shopping Tipp: glore in Hamburg Altona - glore Altona - It's all about organic & fairtrade apparel & goods!

Auf der Suche nach einem Wintermantel (Voraussetzung: Nachhaltig produziert, bitte keine Daunen), führte es mich in die Hamburger Markstrasse. Hier sind neben glore viele Läden zu finden, die nachhaltige Konzepte bevorzugen, weswegen ich fest überzeugt war, hier finde ich eine dicke Jacke. Meine erste Anlaufstelle: glore. Bislang bin ich davon ausgegangen, es gibt nur hier diesen einen Laden, doch glore bezeichnet eine Reihe von Concept Stores, welche ausschließlich Kleidung anbieten, die konsequent ökologisch und umweltverträglich hergestellt werden.

Nun bin ich also in dem Laden im Hamburger Karoviertel und habe eine ziemlich gute Jacke gefunden, lang, warm und ohne ChiChi, doch sie ist hier nur in Schwarz vorhanden ... damit bin ich nicht richtig zufrieden. Noch während ich überlege, wird mir erzählt, die Jacke gibt es auch in Beige - im glore in Altona. "Oha, es gibt noch einen glore in Hamburg?"

In Altona angekommen habe ich direkt bei Wiebke Clef, eine der beiden Inhaberin der glore Stores in Hamburg und Fair Fashion-Expertin der ersten Stunde, nachgehakt und sie gebeten mir zu erzählen, wieso sie einen zweiten Laden aufgemacht haben und was der Unterschied zu dem Ersten in der Marktstrasse ist.

Die Idee zum zweiten Laden ist lange gereift. Mira, die fast seit Beginn im glore Karoviertel gearbeitet hat, und ich, hatten die Idee für einen zweiten Store, der ein anderes sportlicheres und schlichteres Sorriment anbietet. Ein Sortiment das spitzer ist, als das in der Marktstraße – das Angebot dort ist recht breit. Wir wollten einen Laden schaffen, der eine andere modische Richtung einschlägt und das Angebot des Karoviertels ergänzt und erweitert, da wir dort rein platztechnisch oft an unsere Grenzen kommen. Und nun sind wir seit beide diesem Frühling die Inhaberinnen des glore in Altona.

Das Karoviertel ist allgemein bunter und verspielter, Altona ist gradliniger und sportlicher. So kann man die Unterschiede vielleicht ganz gut beschreiben. Es gibt natürlich Überschneidungen im Sortiment und wir freuen uns, wenn wir Kunden auch von einem zum andern Laden schicken können. Wie dich zum Beispiel mit dem Mantel 😁

Da habe ich natürlich Glück gehabt – ich bin mittlerweile beim spazieren gehen schon oft danach gefragt worden und manch Eine macht sich auch direkt eine Notiz, dass es ihn bei euch gibt. Ist der Mantel eines euer Winterhighlights, oder was ist euer Persönliches? 

Sich bei den Highlights zu entscheiden, ist super schwer. Tatsächlich feiern wir fast alles was wir so auspacken. Meine Favoriten sind zum beispiel unsere Cord Sets - Cordhose und Cordjacke oder -hemd. Die sind mega! Wir sind auch große Fans von den kleinen Hipbags und Taschen von pssbl und pinqponq, den Winterjacken von embassy und den neuen Hoodies von Rotholz. Ach und ganz neu ist die Bettwäsche von la vie - auch einfach super schön! Du merkst, wir finden unsere Auswahl gut 😋


Ich finde die Auswahl sehr gut, doch nicht nur die, das helle Ladenkonzept und den Platz sich darüber Gedanken zu machen, was man tragen möchte – den mag ich in Altona sehr. Schaut mal hier und auch dort vorbei:

Bilder via glore und mir selbst


glore Altona
Holstenstr. 175
22765 Hamburg
Mo-Fr 11.30-19.00 Uhr / Sa 11.00-17.00 Uhr


Habe ich mich richtig entschieden?


Mittwoch, November 27, 2019

Berlin Berlin, wir fahren nach Berlin. Zumindest ab und zu.

Mittwoch, November 27, 2019 2
Berlin Berlin, wir fahren nach Berlin. Zumindest ab und zu.
Ein paar meiner Herzmenschen leben in Berlin. Von mir sind sie also nur knapp zwei Stunden mit der Bahn entfernt. Dies zu wissen lässt sie nicht ferner oder näher sein, sie sind ja eh in meinem Herzen. Trotzdem habe ich auch wegen ihnen schon ein paar mal darüber nachgedacht in die deutsche Hauptstadt zu ziehen. Denn die Jobangebote, die ich von dort bekommen habe, waren sehr verlockend. Und doch habe ich dann immer wieder abgesagt. Ich weiß nicht wieso, doch Berlin und ich, das ist kompliziert.
Im Interview mit Markus Zierke - Drinks mit Julia Benz - mit Isländern und Kash - und mit Kiki 💖

Die Menschen die ich dort kenne sind Zugezogene und UrBerliner - ich bin also nicht voreingenommen, was die Berliner Schnauze angeht. Die Stadt ist groß und es dauert länger von einem Stadtteil (in Berlin Kiez genannt) zu kommen, als in Hamburg. Das stört mich ein wenig, doch die Reise ist ja bekanntlich das Ziel und ich mag Bahnfahren mit der BVG. Es ist immer etwas los und das Angebot ist riesig. Genau in dieser wundervollen Möglichkeit liegt vielleicht die Krux. Ich liebe es zu Hause und mit mir, dem Hund und meinen Büchern allein zu sein. Und trotzdem mache ich es zu wenig, denn auch in meiner Stadt ist oft etwas los.

Wenn ich für Messen oder Veranstaltungen in Berlin bin, ist es meist so schön, dass ich die Stadt auf einmal doch sehr liebe - wenn es dann wieder nach Hause geht, freue ich mich allerdings noch mehr. Was ist es also, was Berlin und ich da haben? Ich freu mich auf jeden Fall schon wieder es im kommenden Jahr neu zu ergründen und wieder da zu sein. In der windigen, eiskalten Stadt, in der es alle großen staatlichen Kultureinrichtungen gleich doppelt gibt und die mehr Museen als Paris hat. Hier tun sich in jeder erdenklichen Sparte der Freizeitgestaltung eine Reihe von Möglichkeiten auf. Leben und leben lassen ... es ist auf jeden Fall stets einen neuen Versuch wert. 

Und wenn ihr nicht bei Freunden schlaft, dann bucht euch doch einfach ein Hostel über Expedia Berlin – das geht nämlich mittlerweile ziemlich gut und dank Kash habe ich mich auch von Hostels überzeugen lassen. Solltet ihr da noch etwas Inspiration brauchen, schaut in sein Buch. Gute Reise🙌


Immer wieder mein Berlin:
Fashion Week, tolle Aussichten, Reisemessen, Friederike und Vreni,
Willy und Kiki, Kunst und Wasser.  💙

Donnerstag, November 21, 2019

WIRKLICH GROSS & wirklich klein, die LARGE BAG & little extra bag. F729 limitiert auf 1729 Stück.

Donnerstag, November 21, 2019 0
WIRKLICH GROSS & wirklich klein, die LARGE BAG & little extra bag. F729 limitiert auf 1729 Stück.

Wie oft denkt ihr euch? Mist, meine Tasche ist zu klein? Allen denen es sehr oft so geht, empfehle ich nun die F729 EXTRA+LARGE. Mit dieser Tasche ist dem Schweizer Hersteller von Taschen und Accessoires aus, hauptsächlich gebrauchten Lkw-Planen, etwas gelungen, womit wir alle, unsere grosse Persönlichkeit unter den Arm klemmen und die wahre Identität verbergen könnten. 

Freitag hat aus mal wieder wunderschönsten LKW-Planen exakt 1729 übertrieben überdimensionierte Tote Bags zugeschnitten. Damit sich diese nicht ganz allein fühlen gibt es eine kleine, praktische Umhänge-Extra aus derselben Plane dazu:


Die Maße der Taschen sind 
LARGE 480 × 80 × 570 mm  (L × B × H) 34 Liter  
EXTRA 115 × 170 mm (L × H) 

Online bekommt ihr ein paar Taschen,
offline noch viel mehr, 
also los zum Freitag Händler eures Vertrauens.
 Dann geht die Farbauswahl los 🙈
.... bis wir uns mal endlich entschieden haben. 😻
 

Mittwoch, November 20, 2019

Das IPGarten-Projekt: Regionales, soziales und klimaschonendes Gemüse ohne synthetische Dünger, Pestizide und Plastikverpackungen.

Mittwoch, November 20, 2019 0
Das IPGarten-Projekt: Regionales, soziales und klimaschonendes Gemüse ohne synthetische Dünger, Pestizide und Plastikverpackungen.

Seit ein paar Monaten habe ich eine Gemüsekiste abonniert. Einmal in der Woche bekomme ich Bio-Gemüse und Obst aus der Region. Jede Woche wechselt das Angebot und ich bin gezwungen mir neue Gerichte zu überlegen, die ich damit koche. Das Tollste, es ist an die Jahreszeit geknüpft. In meinem Kleingarten baue ich auch hin und wieder Gemüse an – die Obstbäume und Sträuche habe ich im ersten Jahr angepflanzt und ernte seitdem fleißig. Auf die Möglichkeit mich an den Jahreszeiten zu orientieren und regionale Betriebe zu unterstützen möchte ich nicht mehr verzichten – so macht mir Essen noch mehr Spaß.

Das möchtet ihr auch? Wie wäre es mit Gemüse aus dem IPGarten? Auch in diesem wird einmal in der Woche geerntet und die Ersparnis dabei ist im Vergleich zum Supermarkteinkauf fast die Hälfte. Aber wer baut denn das Gemüse an und wo befindet sich das Projekt?


Als ich zuletzt im Wendland war, bin ich an Feldern vorbeigefahren auf denen Pfosten mit Kameras installiert waren – dass hat mich direkt neugierig gemacht und ich wollte mehr darüber wissen. Es ist für "Städter" wie mich (oder dich!), die nicht auf das selbst angebautes Bio-Gemüse verzichten wollen, allerdings keinen Garten haben.

Im IPGarten kann man selbst anbauen, auch wenn man nicht in der Nähe ist. Die Pflege vor Ort übernehmen Profis, man selbst kümmert sich via App. Im Grunde ein wenig wie das Pokemon, um welches wir uns in unserer Jugend gekümmert haben ... nur ist das Gemüse echt und vertrocknet, wenn es nicht genug gegossen wird. Etwas besser erklärt es der folgende Film, den Galileo vor Ort gedreht hat, schaut mal und bekommt Lust auf Gemüse:


Na, Lust auf dein eigenes Gemüse aus dem IP Garten?
HIER FINDET IHR MEHR INFOS.
Und vielleicht auch euren eigenen Garten!?

https://ipgarten.de/


"Keep it loose, keep it tight" von Amos Lee in einer Version von Ingo Pohlmann und Phil Siemers

Mittwoch, November 20, 2019 0
"Keep it loose, keep it tight" von Amos Lee in einer Version von Ingo Pohlmann und Phil Siemers

"Keep it loose, keep it tight" von Amos Lee 
in einer Version von Ingo Pohlmann und Phil Siemers
Markus Schröder am Wurlitzer und Hagen Kuhr am Cello.

Dienstag, November 19, 2019

Wasserfest und warm dabei: Mein Herbst-Winterstiefel. An der Küste, auf Wasserwiesen & in der Stadt. Daran interessiert: Keen!

Dienstag, November 19, 2019 0
Wasserfest und warm dabei: Mein Herbst-Winterstiefel. An der Küste, auf Wasserwiesen & in der Stadt. Daran interessiert: Keen!

Bis vor ein paar Jahren glaubte ich noch, das Menschen in Outdoorkleidung alle gleich aussehen. Dass dem überhaupt nicht so ist, weiß ich, seit ich mich selbst damit beschäftige. Ein klassischer Fall von Vorurteil, weil ich keine Ahnung hatte. Ich habe angefangen nach Kleidung zu schauen, weil es keinen Sinn mehr gemacht hat, draußen spazieren zu gehen und nach ein paar Minuten zu frieren oder klatschnass zu sein. Mein Muß: Die Sachen sollen mich draußen warm halten und auch schön aussehen. Geht nicht gibt schließlich nicht. Ich bin seit langem ein Fan von Globetrotter und Marken wie Craghopper, Frieluft und Co, die schön, nachhaltig und praktisch sind. Bislang hatte ich keine richtigen Outdoor-Schuhe. Ok ok, ich habe Regenstiefel und auch Schuhe die mich warm halten, doch eben keine, die so richtig für Draußen gemacht sind und dies mit den eigenen Funktionen sogar erleichtern. Dank des Plastikfischens auf der Alster habe ich die Schuhmarke Keen ein bißchen näher kennengelernt und bin beim stöbern durch ihr Sortiment auf den Stiefel Elena gestoßen. Also habe ich sie auf den letzten Reisen in meinem Koffer gepackt und ausprobiert – ob sie halten, was sie versprechen, nämlich leicht und gut isoliertend (bis zu -20°) für die Stadt, wie auch die Berge zu sein. Gut, die Berge waren bei mir Sanddünen, doch sie haben ihr Versprechen nicht gebrochen. Meine Füße sind trotz Wanderungen durch Wasser-Wiesen und an Stränden nie nass und immer warm gewesen.



Was hat es mit Keen auf sich? Kann ich ihre Schuhe guten Gewissens tragen und tue damit eventuell auch etwas Gutes? Ich habe mich eingelesen und dabei großen Gefallen an der Marke gefunden. Sie tun nicht nur seit ihrer Gründung 2003 Gutes, sondern versuchen auch aktiv die Gegenwart zu verbessern und so einen Effekt für die Zukunft zu erzielen. Ihr Motto für eben diese heißt Keen Effect – sie wollen, dass wir gemeinsam handeln, um eine bessere Perspektive für die Gemeinschaft zu erschaffen. Alles was wir tun, hat eine Auswirkung und so sind die Werte Qualität, Integrität, Gesundheit, Fürsorge und Innovation in all ihren Programmen verankert. Die da wären CONSCIOUSLY CREATED, BETTER TAKES ACTION und GEMEINSAM GUTES TUN.  

Seit ihrer Gründung haben sie schon mehr als 18 Millionen US-Dollar an Geld und Produkte an diejenigen gespendet, die es am dringendsten benötigen. Und das nicht erst nach Jahren, sondern es fing bereits 2004 an, als der furchtbare Tsunami die Inseln im indischen Ozean traf. Seitdem setzen sie sich für Menschen, wie auch für bedrohte Tiere und die Natur ein. Wer sich da etwas mehr ein lesen möchte, findet HIER (LINK) eine ganze Menge Infos zu den einzelnen Projekten.

Doch wie sieht es eigentlich aus mit dem Leder und den Stoffen die ich da am Fuß trage? Kann ich die Materialien guten Gewissens tragen?  Keen nennt diesen Weg CONSCIOUSLY CREATED –  Jedes Produkt wirkt sich auf die Umgebung aus. Sie haben sich auf den langen Weg gemacht, diese Auswirkungen zu veringern und der aktuelle Stand ist wie folgt:

UMWELTFREUNDLICHES LEDER
Das Gerben von Leder ist ein schmutziger Prozess. Aus diesem Grund bezieht Keen das Leder von Gerbereien, die von der Leather Working Group zertifiziert sind. Sie verwenden Verfahren, um den Chemikalienverbrauch und die negativen Auswirkungen auf die Wassereinzugsgebiete zu reduzieren. 

ECO GERUCHS-KONTROLLE
Keen hat sich der Natur zugewandt, um Pestizide und Biozide der Umwelt fernzuhalten. So sind ihre Innensohlen mit probiotischer Technologie infundiert, die den Schweißgeruch auf natürliche Weise ohne Schwermetalle oder gefährliche Chemikalien abbaut.

PFC-FREI WASSERABWEISEND
Perfluorierte Chemikalien (PFC) werden häufig genutzt, um Outdoor-Bekleidung und Schuhe langfristig wasserabweisend zu machen. Diese Stoffe stehen unter Verdacht, krebserregend zu sein. Zusätzlich werden sie nur sehr langsam abgebaut und verbleiben in der Umwelt. Daher ist Keen auf alternative Chemikalien umgestiegen, welche die gleiche Performance bieten, aber sicher für Mensch und Umwelt sind.

Schuhe: Keen - Hose: Levis (Flohmi) - Pulli: Hello Love - Tasche: Freitag
Jacke: Mango (Flohmi) - Mütze: In der kleinsten Stadt Deutschlands, Arnis, vor Ort erstanden


"Man muß Schuhe suchen, die den Füßen gerecht sind."
 

Die Bilder sind alle auf Texel und im Reetdorf an der Geltinger Birk entstanden.
Ob bei Regen oder Sonnenschein - ich liebe es draußen zu sein!
Danke für den Stiefel an Keen & SvdH.


Sonntag, November 17, 2019

Gemeinsam für plastikfreies Wasser: Plastikfischen in der Hamburger Alster. Damit NICHT MEHR jährlich 8,1 Milliarden Kilo Plastik in die Weltmeere gelangen.

Sonntag, November 17, 2019 0
Gemeinsam für plastikfreies Wasser: Plastikfischen in der Hamburger Alster. Damit NICHT MEHR jährlich 8,1 Milliarden Kilo Plastik in die Weltmeere gelangen.
Im Juni war ich Plastikmüll fischen in der Alster. Denn leider ist es immernoch so, dass jährlich 8,1 Milliarden Kilo Plastik in die Weltmeere gelangen. Mittlerweile sind es 100 bis 142 Millionen Tonnen Müll. Fast drei Viertel davon ist Kunststoff. Höchste Zeit um aktiv zu werden und etwas gegen die Plastikberge im Wasser zu unternehmen! Keen, Plastic Whale, Cal Major von Paddle Against Plastic und Globetrotter haben mich eingeladen auf einem dem Keen Boot mitzufahren, was selbst aus Plastikmüll erschaffen wurde.


Das Problem ist, nach einiger Zeit geht Plastik unter, da sich Muscheln und Algen ansetzen. Diese Schwere lässt die Plastikprodukte in die Tiefe sinken. Und dann? Schätzungsweise braucht es bis zu 450 Jahren, bis sie sich selbst zersetzen. Mit Sicherheit kann man das nicht sagen, denn die erste Plastikflasche ist noch nicht einmal 80 Jahre alt. Angelschnuren sollen sogar 600 Jahre brauchen. Wegwerfwindeln 450, Strohhalme 200, ein Styroporbecher 50 Jahre. Das ist definitv zu lang!

Doch der Verbrauch nimmt nicht ab, sondern eher in einem besorgniserregenden Tempo zu. Bis zum Jahr 2050 soll sich nach Berechnungen die Menge an produziertem Plastik wohl auf zwölf Milliarden Tonnen vergrössert haben. Das Problem ist nicht nur die grosse Menge an Plastik, die täglich wächst, sondern auch, dass Kunststoff nicht vollständig abgebaut werden kann. Es zerfällt zu immer kleineren Teilchen, bis hin zu Plastikpartikeln, die für unser Auge nicht mehr sichtbar sind. Durchschnittlich treiben auf jedem Quadratkilometer Meeresfläche 13.000 Plastikmüllpartikel. Tiere, die sich von Plankton und anderen Kleinstlebewesen ernähren, verwechseln kleine Kunststoffteile immer mehr mit ihrer Nahrung und fressen sich daran langsam zu Tode. Viele Menschen essen Tiere aus dem Meer und so ist Kunststoff auch in unseren Mägen zu finden.

Ihr möchtet das nicht? Dann tut etwas dagegen. Denn nicht nur in den Meeren ist das Plastik zu finden, sondern auch in Süßgewässern wie der Hamburger Alster. Genau deswegen war ich, gemeinsam mit Keen, Plastic Whale, Cal Major von Paddle Against Plastic und Globetrotter unterwegs um die Alster etwas von Plastik zu befreien.

Das Boot, mit dem wir unterwegs waren ist von der Organisation Plastic Whale für Keen gebaut worden. Es wird als fahrbarer Untersatz für die Umweltaktionen auf dem Wasser von Keen genutzt. Plastic Whale stammen aus den Niederlanden und haben das Boot aus gesammeltem Müll der Grachten in Amsterdam gebaut. Dort sind sie zweimal täglich mit mittlerweile elf Booten unterwegs um die Grachten plastikfreier zu machen. Dort sammeln sie mit jedem Boot, bei JEDER Fahrt rund 30Kilo Plastik. Das ist eigentlich kaum zu glauben, doch leider wahr.

In Hamburg hatten wir mehr Glück (eventuell hat es aber auch am Wind gelegen) und haben nur 15 Kilo mit drei Booten gesammelt. Mit dem gelben Boot waren wir auf der Alster ein Hingucker, uns wurde geholfen, zugewunken und sogar Beifall geklatscht. Besonders ganz junge Menschen haben es total abgefeiert. Das macht ein bisschen Hoffnung. Jeder von uns kann etwas tun! Im Park, am Badesee, auf der Strasse. Egal wo.

Bienchen, Bienchen, sammel für deinen Honig.

Infos gab es natürlich auch eine Menge, so haben wir zum Beispiel gelernt, dass es Tiere gibt, die sich das Plastik zu Nutze machen. So nutzen Blesshühner Plastik als Nistmaterial – es dämmt nämlich besser als natürliche Materialien wie Gräser. So ist es ihnen mittlerweile möglich häufiger zu brüten als ohne Plastiknest. Andere Wasservögel, wie z.B. Enten nutzen es nicht, was dazu führen wird, dass die Population nicht mehr ausgewogen ist. Die Plastikverschmutzung hat vielfältige Auswirkungen auf das Ökosystem.

Und so sah es aus:

Danke für den schönen Nachmittag an 
Keen, Plastic Whale, Cal Major von Paddle Against Plastic und Globetrotter.