Kathrynsky's

Freitag, Mai 03, 2019

Lena Scherer. Hamburger Menschen #213

Freitag, Mai 03, 2019 0
Lena Scherer.  Hamburger Menschen #213
Mein heutiger Gast der  Serie "Hamburger Menschen" ist eine Fotografin, deren Bilder ich für das ein oder andere Interview schon genutzt habe. Genau aus diesem Grund stellt Sarah, von AWAKE (ihr Interview findet ihr HIER), sie heute vor:

Nicht ohne Grund wird hier heute Lena Scherer vorgestellt. Denn vergangene Woche war eine ganz besondere Woche: die Fashion Revolution Week. Die Events dieser Woche hallen noch immer nach und der Kopf rattert. Aber was hat denn jetzt eigentlich Lena damit zu tun? Als Fotografin mit Schwerpunkt Fair Fashion- und Portrait- Fotografie bewegt Lena nicht nur durch ihre Bilder die Welt in eine richtige Richtung. Sie war dieses Jahr nicht ganz unbeteiligt an der Orga für den Fashion Revolution – The Move in Hamburg. Mit der Fashion Revolution Week wollen die Organisatoren auf die Missstände der Textilindustrie aufmerksam machen und die Endkonsumenten auffordern mit #whomademyclothes nachzufragen, wer hinter der Produktion steckt. Für den Hamburger Move, hat Lena eine wunderschöne und vor allem kraftvolle Kampagne fotografiert (hier findet ihr die Bilder) und tatkräftig dabei unterstützt diesen Move in Bewegung zu setzen. Lena ist ein wahnsinnig bewundernswerter Mensch, der sich extrem mit ihrer Umwelt auseinandersetzt. Sie nutzt ihr Talent und ihre Berufung dafür diese Welt ein stückweit zu verändern. Also los, Lena, wer bist du?

Lena Scherer. Fotografin für Fashion und Portrait, mit Schwerpunkt auf faire und nachhaltige Modelabels.

© Lena Scherer

Und sonst wohl eine junge Frau, die ihren individuellen Platz in dieser Gesellschaft sucht zu finden, nicht immer mit allem einverstanden ist und hoffentlich ihren Beitrag zu einer etwas besseren Welt leistet. 


Woher kommst du?

Aus dem Süden Deutschlands. Aus München.


Seit wann bist du in Hamburg?

Seit dem Sommer 2016. Die wohl beste Entscheidung bisher, meine Homebase nach Hamburg zu verlegen. 



Erzähl mal von deinem Beruf?

Ich bin selbstständige Fotografin, arbeite in ganz Deutschland, manchmal auch international - und arbeite selbst und ständig.

Nach einer Reise von Alaska nach Peru 2015/16 habe ich für mich gemerkt, dass ich einiges ändern möchte. Auch meinen Schwerpunkt in der Fotografie erweitern. Einen, den ich auch persönlich lebe und als äußerst wichtig empfinde. Und so kam ich dazu, mich zusätzlich auf faire und nachhaltige Modelabels zu spezialisieren. Oft sind das gründergeführte Brands. Hier helfe ich einen modernen Bildstil umzusetzen, ja manchmal auch erst zu entwickeln. Wir wollen weg vom reinen Öko-Image. Daher ist mein Ziel mit meiner Bildsprache eco fashion auch wie Fashion aussehen zu lassen. Und so hoffentlich zunehmend zur Bekanntheit und Attraktivität des Labels beizutragen.

© Lena Scherer
© Lena Scherer

Aber eigentlich arbeite ich für alle Brands gern, die eine Idee haben und die soziale & ökologische Verantwortung im Blick haben ☺

Ich wünsche mir, dass faire und nachhaltig produzierte Mode zukünftig die erste Wahl ist, und fast fashion an Popularität verliert. Als Fotografin ist man bisschen ein Allround-Talent. Mein Beruf ist sehr abwechslungsreich, ich bin viel unterwegs und habe inhaltliches Mitbestimmungsrecht.  So kann ich zB. darauf achten, dass bei meinen Shootings keine Magermodels fotografiert werden. Oder die Models sich auch als Person wahrgenommen fühlen und neben der Kleidung ebenso im Fokus stehen.
    

© Lena Scherer

Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Sicherlich wäre es auch ein kreativer Beruf geworden.
Art Direktion könnte ich mir vorstellen, aber dann auch für ein soziales/verantwortungsbewusstes Unternehmen.



Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Ich reise gern, versuche Schlaf oder Zeit mit meinem Partner nachzuholen oder treffe mich mit meinen Freunden oder meinem Flüchtlings-Tandem. Aktuell lerne ich Töpfern. Ich gehe wahnsinnig gern ins Theater und zu Konzerten und ja, ab und an Besuche ich natürlich meine Familie in München.



In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

Im Grindelviertel, nahe der Uni.



Möchtest du nochmal in einem anderen wohnen?

In meiner Laufbahn bin ich wahnwitzige 13x umgezogen.
Der letzte Umzug erst Anfang Dezember, eben ins Grindel.
Ich kann mir also gut vorstellen, da erst mal ein Weilchen zu bleiben. ☺


Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Nahe dem Meer mit schneller Verbindung nach Hamburg.



Ist Hamburg für dich eine Kulturstadt? Warum ja oder nein?

Ja. Als ich von München hier her kam, war ich völlig platt, wie viel Angebot es in Hamburg gibt. Neben den offensichtlich großen Institutionen,  hat mich vor allem das subkulturelle Angebot erfreut. Wohnprojekte mit Galerien und eigenorganisierten Ausstellungen; viele kleine, charmante Konzertlocations;  Hilfsprojekte; kleine und große Theaterbühnen; Soli-Parties - die Liste ist lang. Hier kann man jeden Tag vielfältig Dinge unternehmen. Leider habe ich für viel zu viel davon, viel zu wenig Zeit.

© Lena Scherer
© Lena Scherer

Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Puh. Das ist eine Frage, über die man eine Hausarbeit schreiben könnte! 
Ich würde wohl zunächst schärfere Regularien für die Verwendung von Plastik einführen.

Versuchen mehr Förderung für soziale Projekte zu generieren und irgendwie einen Weg finden, wie die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos würden. Aber ehrlich gesagt glaube ich, Politiker sein ist einer der schwersten Jobs überhaupt und ich würde es sicherlich nicht allen Recht machen können.



Warum Hamburg und nicht Berlin, Istanbul oder New York?

Auch wenn ich wahnsinnig gerne reise und super neugierig auf die Welt bin, möchte ich in einer Stadt leben, in der ich meine Muttersprache sprechen kann. München wurde mir zu klein, Berlin ist mir zu groß. 

Als ich von München weg wollte, war ich beruflich in Berlin und bin ein paar Wochen nach Hamburg, um rauszufinden, ob ich hier leben möchte. Es hat nicht mal eine Woche gedauert, und das Ding war entschieden. Hier habe ich mich frei gefühlt, konnte atmen und fand die Stadt im Sommer 16 einfach nur wunderschön. Hamburg ist (für mich) genau richtig. Die ruhigen, ehrlichen Gemüter, der Hafen und der offene Geist dazu, die Nähe zum Meer und dass Berlin schnell erreichbar ist, machen Hamburg perfekt.

© Lena Scherer

Alster oder Elbe?

Elbe


Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Den ganzen Tag, weil wichtiges Tool für meine Arbeit. Nachts schalte ich auf Flugmodus.


Lieblingssong des Moments?

Better Than, Lake Street Drive


Lieblingssong forever ever?

Talkin’ bout A Revolution, Tracy Chapman

© Lena Scherer


Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt mal angeschaut haben sollte:
  • Das Vju, ein Cafe auf dem Energiebunker in Wilhelmsburg
  • Die fairen und grünen Läden glore und Werte Freunde
  • Die Fischbeker Heide bei Abendstimmung

Möchtest du jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:

Ganz kitschig: Meinen Partner, der mir Raum gibt, so zu sein wie ich bin. Und durch den Hamburg ein wahres Zuhause wurde. 

Donnerstag, Mai 02, 2019

Break the rules of fashion. Before they break you!

Donnerstag, Mai 02, 2019 0
Break the rules of fashion. Before they break you!

Nachhaltig shoppen ist öko? Was ist eigentlich öko? Kleidung und Accecoires, die ihren Weg zu ReBELLE (eine Online Plattform für hochwertige Second Hand Luxusartikel) finden, sind wohl nicht genau das, was man als öko im Kopf hat. Doch auch Second Hand zu shoppen ist nachhaltig. 'Don’t mix prints, don’t show your bra, don’t trust Secondhand'. So eben:



Also befolgt schön alle Regeln und habt Spaß! 😬

Sonntag, April 28, 2019

Hamburg, meine Perle! Eine Liebeserklärung an die Hansestadt. ⚓️❤️ Mal wieder.

Sonntag, April 28, 2019 0
Hamburg, meine Perle! Eine Liebeserklärung an die Hansestadt. ⚓️❤️ Mal wieder.
Wettertechnisch kommen wir in Hamburg gerade ziemlich gut weg. Für die Natur und die Landwirtschaft ist es nicht so gut, doch es gegenüber dem üblichen Hamburger Schietwetter ist es schon ein bißchen schön. Denn hier wundert sich hier niemand über Regen. Erst recht nicht im dafür bekannten April. So ist es nicht nur in der Hafenstadt, doch ich frage mich zwangsläufig, warum halte ich diese stürmischen Tage und Nächte seit fast zehn Jahren aus? Warum packe ich meine Winterjacke nie wirklich weg, sondern immer "erstmal" ein? Und warum bin ich trotz allem glücklich, wenn ich klitschnass vom seitlichen Regen nach Hause komme? 

Ich denke an einen Moment im Spätsommers 2017 zurück: Ich bin 2.290 Kilometer von zu Hause entfernt, schaukle bei 18 Grad auf der Luftmatratze hin und her und warte bis die Sonne endlich hinter dem griechischen Horizont untergegangen ist. Es ist nicht warm, doch es ist egal. Meine Füße baumeln im Meer und als ich glücklich in ein Handtuch gehüllt und bibbernd zu meinem Bungalow zurücklaufe, werde ich von den deutschen Urlaubsnachbarn angesprochen: „Du kommst bestimmt aus Norddeutschland.“



Ich verspreche euch, ich habe keine HSV-Flagge gehisst oder St.Pauli-Parolen vor meiner Terasse aus zum Besten gegeben. Als wir uns unterhalten stellt sich heraus, sie kommen selbst aus einer Stadt im Nordwesten Deutschlands und schwärmen für Hamburg.

Der Liebe zu dieser Stadt, bin ich schon in den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands begegnet. Wer einmal im Venedig des Nordens war, fängt wohl zwangsläufig an, für die Stadt zu schwärmen. Beim Abendessen zwischen all den unterschiedlichen deutschen Akzenten horche ich automatisch nach plattdütsch und frage ich mich, was ist eigentlich so toll an Hamburg?

Obwohl ich vorher niemanden in dieser Stadt kannte, bin ich immer wieder froh den Umzug gewagt zu haben. Nun lebe ich seit 2010 hier und kann mich an nur eine Woche erinnern, in der ich großes Heimweh hatte. Wegen akuter Sehnsucht nach dem Witz und Sarkasmus der Ruhrgebietsmenschen. Etwas, nachdem man in Hamburg länger suchen muss. Damals habe ich diese Eigenschaften so sehr vermisst, dass ich überlegte zurückzugehen. Doch ich blieb, wartete ab, fand sie auch im Norden und habe es nie wieder bereut.


Damals stand am nächsten Urlaubsmorgen auf einer deutschen Zeitung des griechischen Kiosk: „111 Gründe, Hamburg zu hassen“ – so der Titel eines Buches. Ich erschrecke kurz, was ist denn da los, MUSS ich mich nun mit diesem Thema auseinandersetzen oder sieht man einfach immer, was einen beschäftigt?

Ich denke in jedem Fall darüber nach, warum ich diese Stadt liebe. Kann ich es in nur eine Antwort packen? Sämtliche schöne Orte sind aufzählbar, doch darum geht es eigentlich nicht. Die schönste Stadt Deutschlands zu sein, dies behaupten auch Köln oder München von sich. Und dass es hier schöne Ecken gibt, hat uns das Stadtmarketing so oft erzählt, dass auch die New York Times es mittlerweile weiss

Nachdem ich mit diesen Gedanken an einem nichtdeutschen Strand liege, möchte ich behaupten, es gibt noch einige andere Städte auf der Welt, die unfassbar schön sind. Der Eine mag Berge, die Andere Wasser. Ich bin trotz der ganzen Touristen, die sich am Hafen an Hamburg-Käppis und -Pullis vorbeidrängeln, gern dort und schau auf das Wasser und die Besucher. Ich freue mich, dass so viele Menschen zu Besuch kommen und sich an den Barkassen, Lastschiffen und Kreuzfahrtdampfern erfreuen.
Ich muss nicht, doch ich kann hier am Hafen sein und genau dieses einfache Gefühl macht für mich die Stadt aus: Ich muss nicht, doch ich kann. Ich muss nicht zu den touristischen Großveranstaltungen der Stadt, doch ich kann. Ich mag kein Astra, doch ich kann eine Apfelschorle trinken, während mein Gegenüber sein Lebensgefühl mit diesem Bier aus Hamburg zelebriert.

Ich muss in Hamburg nicht alles gut finden. Jeder hat hier etwas, gegen dass er ist: War es Olympia, ist es das (noch nicht) begrünte Dach auf dem Feldstrassenbunker oder einfach nur die Hafencity.
Es ist so alles so nah, Kunst, Kultur, Street Art, Kiez, Klassisches, Neues. Man kennt sich und lässt sich doch immer wieder von Neuem beeinflussen. Die Offenheit in Verbindung mit der Sturheit passt irgendwie nicht zusammen, ist jedoch typisch.

Typisch für die Sturheit ist zum Beispiel: Es gibt so vieles auf der nördlichen Elbseite, was einen Besuch begründen würde und doch waren viele Menschen bislang noch nie in Wilhelmsburg. Es wird als "zu weit weg " bezeichnet und würde zu lange dauern. Trotzdem stellen sich die Menschen ohne Murren in den Stau auf die Elbchaussee, um sich einen freien Zentimeter am Elbstrand zu suchen. Der Beachclub in Harburg liegt an einem weiteren Hafen und einer ausgebauten Fahrradstrasse. Die Schickeria findet sich dort nicht ein, doch nette Menschen allemal.

 
Trotz all der Unterschiede, die schon aufgrund der Stadtteile personifiziert werden könnten, gibt es das schlichte Wir-Gefühl. Es ist kleinstädtisch hier in Hamburg. Und doch ist es das Tor zur Welt. Das lieben Besucher, Quiddjes und Hamburger. Hier kann Jeder gut sein und deswegen lässt es sich hier gut leben.

⚓️❤️

Tipp: Wer noch nie hier war und nun akute Lust verspürt die Stadt kennenzulernen oder wiederzusehen, schaut mal hier (achtung, Werbung wegen Verlinkung), bei Expedia.de. Dort findet ihr mittlerweile nicht nur komplette Reisen, sondern auch Möglichkeiten bei einem Städtetrip in einem der Hotels der Stadt unterzukommen. Gute Reise!

Mittwoch, April 24, 2019

WHO MADE MY CLOTH? - Willkommen zum Fashion Revolution Day Germany

Mittwoch, April 24, 2019 0
WHO MADE MY CLOTH? - Willkommen zum Fashion Revolution Day Germany
Seit etwa einem Jahr kann ich bei neuen Klamotten sagen, woher diese kommen. Trotzdem weiß oft  nicht, woher wurde eigentlich die Baumwolle für den Stoff angebaut und ist dies wirklich nachhaltig?
Vorher war es war mir nicht egal, doch, da wollte ich ein paar Dinge einfach gern haben.

Und so geht es noch zu vielen. Dafür kauft man meist bei Konzernen, wo die Produktionskette undurchsichtig ist. Die Bilder der überfüllten und eingestürzten Fabriken sind trotzdem bekannt. Ein weiterer Punkt sind die sozialen und schlechten Arbeitsbedingungen am vermeintlich anderen Ende der Welt. "Ist ja weit weg!" - doch je mehr ich mich mit nachhaltiger Produktion beschäftigt habe, umso weniger kann ich diese schnell produzierte Kleidung kaufen. 


Mein Schlüsselerlebnis war der Sparpril, in dem ich mit einer Freundin ausgemacht hatte nichts zu "shoppen". In diesem Monat besuchte ich den Vortrag eines nachhaltigen Taschenlabels und die Gründerin trug einen Pulli, den ich unfassbar schön fand. Ich bin gar nicht davon ausgegangen, dass dieser nicht auch nachhaltig ist. Irgendwann lag er auf dem Stuhl vor mir und ich konnte einen Blick auf das Tag erhaschen. Ich war richtig geschockt, er kam aus einem der größten Textilunternehmen der Welt die dafür bekannt sind, alles andere fair zu produzieren (er war neu, nicht second hand). Was sie danach über die eigenen Produktion erzählte, war toll, doch hatte für mich einen Faden Beigeschmack. Das Wohl der eigenen Arbeiter ist wichtig, doch das der eigenen Klamotte?

Mittlerweile kann ich selbst gar nicht mehr bei den Fast Fashion Konzernen einkaufen. Natürlich habe ich im Schrank vieles, was noch davon stammt, ich trage es auf, sortiere aus, mache Flohmarkt, spende und und und.
 
Seitdem hat sich mein Blickwinkel verändert, ich konzentriere mich auf Sachen, von denen ich weiß, das die Produktionskette transparenter ist. Oder eben Vintage, bzw. Second-Hand. Dies ist gar nicht so schwer, wie ich zuerst angenommen habe und meist kaufe ich lokal, wo ich die Designer kenne. Wer niemanden in der Nähe hat, es gibt auch viele Online-Shops, die Wert darauf legen.

                         BEI UTOPIA FINDET IHR HIER EINE LINK LISTE MIT ONLINE SHOPS

Wenn ihr also demnächst also unbedingt einen Leomuster-Rock (Bsp.) haben wollt, schaut doch mal, bevor ihr dafür zu den üblichen Verdächtigen geht, wo er ganz bestimmt hängt, weil er eben gerade im Trend ist. Zumal bedeutet ein Modetrend, das es eine Wiederholung ist – ihr findet also Second Hand oder bei Mutti im Kleiderschrank sogar eher ein Teil, was richtig schicki UND einzigartig ist. Na klar, es wird sich nicht von 0 auf 100 ändern, doch eine Umstellung ist nötig!

Dafür müssen wir alle anfangen nachzufragen - wer hat meine Klamotten gemacht? Diese Nachfrage passiert bislang noch nicht ausreichend und so wird weiter munter auf Masse und ohne Rücksicht auf Verluste produziert. Nachhaltig zu sein, ist gerade Trend, alle schnell produzierenden oder grossen Modeketten machen da mit, doch nur weil etwas zum Beispiel vegan ist, wurde es noch lange nicht fair produziert.

Macht euch die Mühe und schaut Mal nach, wie Bio und fair er wirklich ist und ob es das Teilchen nicht auch in einem Laden gibt, der etwas über die Produktion und Herstellung erzählen kann. Wir selbst können dies allerdings einfordern – Also fragt nach, schafft Aufmerksamkeit - startet eine Revolution. So kann daraus ein Umdenken passieren. Eine Bewegung, die natürlich ist und irgendwann selbstverständlich.

Dies ist nur der Anfang, denn es gibt in allen Bereichen so viel was getan werden kann. Kosmetik, Pflegeprodukte, Nahrung, Konsumgüter, Spielzeug, Autos, Strom ... Für die Welt, für uns.

Was ist der Fashion Revolution Day?
Menschen aus über 68 Ländern beteiligen sich mit Events, Flashmobs,
Workshops und einer weltweiten Selfie-Kampagne. Prominente und jeder der mag stellen den Modemarken alle die gleiche Frage: „Who made my clothes?“

Die deutsche Initiative startete offiziell im Januar 2014 in Berlin.

Wenn ihr noch mehr darüber erfahren wollt, wo Events dazu stattfinden, oder welche Projekte damit unterstützt werden, besucht mal die Webseite:
https://www.fashionrevolution.org/europe/germany/

Dienstag, April 09, 2019

Wie riecht Hamburg? Nach Acqua di Hamburg!

Dienstag, April 09, 2019 0
Wie riecht Hamburg? Nach Acqua di Hamburg!

Wenn ich durch die Strassen meiner Stadt laufe, schnupper ich so gern. Wenn Dom ist, riecht nach gebrannten Mandeln, wenn man sich in der Nähe der Speicherstadt befindet, nach frischem Kaffee oder auch mal nach Erde, wenn es gerade Ebbe und die Fleete leer sind. Und da ist noch so einiges was mir über den Weg kommt. Diese Gerüche hat nun ein Parfümeur versucht einzufangen und so gibt es seit Ende 2018 für unsere Hansestadt ein eigenes Parfum.

Es sind vier verschiedene Unisex Düfte: Classic, Alster, Hafen und Kiez. Die Mischung des Hafen hat mich am meisten angesprochen und so rieche ich seit ein paar Wochen (dank dem Presse-Sample für mich) nach frisch-würziger Kopfnote mit Grapefruit und schwarzem Pfeffer, sowie markanter würzig-holziger Wandel mit Vanille, Weihrauch und Sandelholz. 

Neben der Duftrichtung Hafen gibt es natürlich auch noch den Kiez, die Alster und Classic. Na, neugierig geworden wie sie riechen? Schaut doch mal auf die Seite von acqua di hamburg und wenn die Düfte auch euch begeistern, bekommt ihr mit dem Code kathrynsky10 bis zum Ende Mai 10% Rabatt für euch.Tadaaa!

Welche Ecke von Hamburg riecht eigentlich wie ... ?

Freitag, März 29, 2019

DEF ERENDUM und Jan Böhmermann: U.S.E. United States of Europe

Freitag, März 29, 2019 0
DEF ERENDUM und Jan Böhmermann: U.S.E. United States of Europe
Wie schön wäre es, wenn diese Idee des NEO MAGAZIN Royale in die Tat umgesetzt werden würde. Superhelden Power! Die 80er Jahre! Und ganz viel Spaß! Wie schön wäre es, wenn er es damit zum Eurovision schaffen würde. Schaut mal das Video von DEF ERENDUM und Jan Böhmermann:



Mehr http://neomagazinroyale.de unter dem Link :-)
Und die Superhelden findet ihr alle HIER! Yuchuuu!

Donnerstag, März 28, 2019

Der Kopf sitzt quer und die Kleidung gut. Was ist mit der Einzigartigkeit?

Donnerstag, März 28, 2019 0
Der Kopf sitzt quer und die Kleidung gut. Was ist mit der Einzigartigkeit?


Durch die Zunahme des Wunsches nach Einzigartigkeit verschwindet leider und trauriger Weise die ursprüngliche, gegebene Einzigartigkeit eines jeden Menschen. Die Suche nach Profilierung lässt ihn in unserer Gesellschaft mit all seinen Stärken, Schwächen und Qualifikationen nicht mehr sein und akzeptiert. Ich behaupte, man profiliert sich nur deswegen, um aus der Masse herauszustechen und Vorurteilen entgegenzuwirken.

Früher stellte sich die Frage (zu der Zeit der Romantik – Ende des 18. Jahrhunderts bis ins späte 19. Jahrhundert), eher der Suche nach dem Besonderem, dem Authentischen und dem Moment. Es ging um das Verhältnis vom Individuum zu der Welt.

Die singuläre Orientierung hängt heutzutage so stark von Marktmechanismen, wie Aufmerksamkeit, zusammen, dass eher das Außergewöhnliche als das Normale Anerkennung findet. Wer sind bei diesem Spiel die Gewinner und wer ist der Verlierer? Geht es um Klicks und keine Klicks, die moderne Stadt im Verhältnis zum Industrieverlierer?

Was ist mit der ursprünglichen Einzigartigkeit? Wir sind doch alle einzigartig - wie werden wir jedoch im sozialen Kontext als einzigartig wahrgenommen? Sind kollektive Bewegungen "besondere", neue, die sich singular von anderen Gemeinschaften abgrenzen? Wo entstehen warum und wie Trends, die die Masse aufnimmt?



Dinge, Orte, Ereignisse und Projekte sind häufig besonders einzigartig: Kollektive mit ganz eigenen Individuen. Eine ganze Welt voll Singulären. Wer sind wir in dieser Spirale und wie können wir Identifikation finden, ohne ausgetauscht werden zu können? Scheitern wir an uns selbst eher durch diese gesellschaftliche Konkurrenz?

Dabei funktioniert Gesellschaft doch nur, wenn es Verbindlichkeiten gibt, diese könnte man auch als das Allgemeine, das allen Gemeine bezeichnen. Das Individuelle ist für viele Menschen der Aspekt des Lebens, der zu ihrem Glück beiträgt. Tun was mir gefällt, machen, was ich möchte. Aus diesem allgemeinen Bedürfnis entstanden ganze Wirtschaftszweige, die dies heute bedienen. Diese wiederum machen das BESONDERS SEIN zu einer erwünschten Verhaltensweise. 

Je mehr Stabilität die Gesellschaft in ihren Normen aufweist, umso mehr Individualisierung kann sie dem Bürger zugestehen. Sei individuell, doch übertreibe es nicht. Zu allgemein kann schaden, denn was bleibt dann? 




Meine Stiefelette ist von Fashion Schuh
und das Kleid ist von Basic Apparel

(beides PresseSamples)

Mittwoch, März 27, 2019

Zum Yoga ins StrandGut nach St.Peter Ording. 3 Tage Freundinnen-Urlaub im Nordseeheil- und Schwefelbad.

Mittwoch, März 27, 2019 0
Zum Yoga ins StrandGut nach St.Peter Ording. 3 Tage Freundinnen-Urlaub im Nordseeheil- und Schwefelbad.


Planung ist das A und O. Zumindest jetzt, wo ich in einem Alter bin, in dem spontane Verabredungen schwieriger geworden sind. Da sind Kinder, Schul- und Kindergartenferien oder von den Kollegen bereits festgelegte Urlaube. Und überhaupt, Geburtstage, Hochzeiten, Feiern und nicht zu vergessen die Arbeitstermine die auf das Wochenende fallen ... Der schönste Nebeneffekt an solchen Zusammentreffen die im Vorfeld überlegt werden: Die Vorfreude hält besonders lange an.
Apropo Freude, Eis bereitet mir IMMER Freude und dieses hier schmeckt bei Salzluft noch besser :-)

Eine meiner Besten und ich wollten seit langem ein gemeinsames Wochenende verbringen. Im Ausland? Städtetrip? Mal richtig viel Neues erleben? Oder schön entspannen? Nach kurzem Überlegen entschieden wir uns für die zweite Option. Ja, es ist so weit, statt Action wählen wir mit Mitte Dreißig die Entschleunigung. Und das ohne schlechtes Gewissen – warum auch? Das Wichtigste war ja schließlich gemeinsam Zeit zu verbringen. Ohne ablaufende Zeit ohne Zwischenfragen.
 

Am letzten Wochenende war es endlich so weit. Nichtmal zwei Stunden Autofahrt und wir sind im StrandGut in St.Peter Ording angekommen. Sofort konnte sich das Auge bei Sandweitblick entspannen.  Genau wie der Körper beim Yoga mit Dünenblick und in dem Restaurant des 3-Sterne-Resort StrandGut 'Deichkind' bei wunderbarstem veganen Dinner.

Doch von vorne, das StrandGut, das erste Lifestyle-Hotel an der Nordsee', wurde am 1. Juli 2007 eröffnet. Als Lifestyle Hotel konzentrierten sie sich als erstes Resort vor Ort auf Lebenswelten' und nicht auf bestimmte 'Zielgruppen'. Hier tummeln sich Aktivurlauber, Erholungssuchende, Design-Begeisterte, Naturfreunde, Familien mit Kindern und Hundefans – eins haben alle gemeinsam; sie fühlen sich wohl.

Das St.Peter Ording, was man heute vorfindet, war damals ein anderes. Vielleicht erklärt es die Überschrift der 'Die Zeit' von 2010 ganz gut: "Das StrandGut bringt die Gegenwart ins verschlafene St. Peter-Ording." So kam durch das StrandGut auch ein Wandel in das kleine Nordseeheil- und Schwefelbad mit dem weiten Strand. Viele lokale Akteure trugen zu der Aufbruchsstimmung bei, in dem sie sich und ihre bestehenden Angebote erfolgreich neu positionierten. Egal ob im Bereich Beherbergung, Gastronomie, Handel oder Dienstleistung. Natürlich gab es auch ein paar Neueröffnungen von Hotels, wie z.B. dem 'Beach Motel' oder der 'Zweite Heimat'.

Da Stillstand für das StrandGut nichts ist und sie ständig an sich arbeiten, entschlossen sie sich 2014, nur gut sieben Jahre nach der Eröffnung, die Zimmer, das Restaurant, Lobby und Tagungsräume komplett zu erneuern.


 
Das StrandGut Resort hat sich also dem Lifestyle und Design gewidmet. Durch das schnörkellose, moderne und doch sehr warme Design mit viel Holz entsteht ein angenehmes Wohlfühl-Ambiente. Cool und liebenswert. Aufregend und entspannend. Fortschrittlich und traditionell.

So hat sich St. Peter-Ording in den letzten Jahren entwickelt und ist zu einem Ort der Harmonie geworden. Menschen unterschiedlichster Interessen treffen hier aufeinander und lassen einander sein. Durch die Weite der Natur, habe ich hier immer wieder das Gefühl ganz bei mir zu sein.





Direkt an der Strandpromenade mit Blick auf die Nordsee ging es vor allem ums Nichtstun und Entscheidungen nach dem Lust-Prinzip zu treffen. Was ein Glück, dass wir uns auch einfach 'sein lassen' konnten. So freute sich meine Freundin vor allem aufs Ausschlafen und abhängen, da es zu Haus dank ihrer wunderbaren Kinder nicht soooo gut möglich ist. Ich mich auf die Strandpaziergänge ohne sichtbares Ende, damit der Hund laufen kann und ich keine Strasse fürchten muß.


So kam es, das wir erst nach zwei Tagen mal den ganzen Tag gemeinsam verbrachten. Zuvor fanden wir 'erst' zum Abendessen zusammen, hatten uns dafür eine Menge zu erzählen. Vom Strand, vom Yoga, von dem Erlebten. Und das Essen im Deichkind, dem Restaurante des Hotels, das hatte es so in sich, das wir davon noch stundelang schwärmten. Die Küche zauberte für uns ein veganes Dinner bestehend aus allerlei Vor- und Hauptspeisen – großes Kompliment an die Küche. Ich hätte mir gewünscht, ich hätte drei Mägen gehabt um alles aufzuessen!


Und wie war das jetzt mit dem Yoga?

Bei meinem letzten Besuch im StrandGut war der Yogaraum zwar schon fertig, doch es gab noch niemanden, der hier unterrichtete. Seit Januar 2018 ist Claudia jedoch als feste YogaLehrerin im StrandGut. Nach einem Jobwechsel ihrerseits bietet sie nun mehrmals in der Woche Yogakurse an. Für Hausgäste ist dies gratis, alle anderen kostet es 15€. Sowohl Yoga Anfänger als auch erfahrene Yogis kommen hier auf ihre Kosten, denn basierend auf dem Hatha-Yoga kümmert sich Claudia sehr liebenswürdig um Jede_n einzeln, korrigiert, hilft und erklärt.


Mit Blick in die Dünen startet das morgendliche Yoga meist etwas dynamischer, ganz nach dem Motto: Hinaus aus den Federn, rein in die Yogastunde und mit Sonnengrüßen den Tag beginnen. Gegen Abend ist es etwas ruhiger, doch genauso schön. Durch die angeleiteten Atemtechniken ist es noch besser möglich die Frische des Nordens aufzunehmen und mit den gelernten Entspannungstechniken neue Energie zu tanken.


So entspannt ging es für uns natürlich auch noch ins Schwimmbad – direkt an das Hotel angeschlossen ist nämlich die DünenTherme, bei der wir erstmal zwölfendrölfzig mal mit den dicken Reifen die Rutschen genutzt haben. Die Rutsche mit dem freien Fall habe ich mir für den nächsten Besuch aufgehoben - hihi.


Ihr findet, das klingt alles richtig gut? Na, dann ab nach St.Peter Ording – es war bestimmt nicht mein letzter Besuch. Und, weil ich dies auf den anderen Social Media Plattformen schon gefragt wurde, ja, es ist möglich hier auch noch ein bisschen mehr Yoga zu machen. Ihr könnt auch eine Privatstunde buchen, die individuell auf euch abgestimmt wird. Oder die Yoga-Retreat Angeboten nutzen. So lassen sich die neu erworbenen Techniken und Asanas unter professioneller Anleitung noch mehr vertiefen und erweitern.

Zum Abschluß ging es für mich nochmal in den Wald, denn neben dem Resort und der Therme geht es durch einen wunderschönen Wald, den kleine Bachläufe durchziehen und in dem auch immer wieder geschichtliche Tafeln stehen – das mag ich. Vorsicht vor den Zecken, die sind hier nämlich dank der immer wärmer werdenden Winter sehr aktiv.






Liebes StrandGut, danke für die Möglichkeit bei euch mal wieder so richtig schön zu entspannen, die Welt Welt sein zu lassen und die Möglichkeit zu haben ohne großen Aufwand das Meer genießen zu können. Bis bald 💙👋

Hunde P.S.:
💖🐶

Dienstag, März 05, 2019

What does home mean to you? Eine Antwort von Nellie Winter:

Dienstag, März 05, 2019 0
What does home mean to you? Eine Antwort von Nellie Winter:

Seit nun über 15 Monaten lebt Nellie aus ihrem Handgepäckkoffer, arbeitet in Cafes, im Flugzeug oder an fremden Schreibtischen. Und sie kann sich nichts schöneres vorstellen kann! Wäre dieser Lebensstil auch etwas für euch?

Trotz allem bleibt die Frage, wo ist zu Hause? Aber vielleicht mehr, weil man es auf Reisen immer wieder gefragt wird. Also stellt Nellie sich in dem folgenden Video die Frage, was bedeutet zu Hause eigentlich?



Ich habe diese tolle Sonnenschein Person auf der KeyFrame19 in Hamburg kennengelernt und freue mich schon darauf in den kommenden Woche ihre Reisen in ihren Videos zu entdecken. Findet könnt ihr sie zum Beispiel hier: 

Montag, März 04, 2019

KeyFrame19 – eine Content Creator Conference rund um das Thema Bewegtbild in Hamburg. Um was ging es dabei und was habe ich dort gemacht?

Montag, März 04, 2019 0
KeyFrame19 –  eine Content Creator Conference rund um das Thema Bewegtbild in Hamburg. Um was ging es dabei und was habe ich dort gemacht?
Das letzte halbe Jahr habe ich als Freelancerin an einem Projekt gearbeitet, was mir sehr viel Freude gemacht hat und dessen Eindrücke ich unbedingt mit euch teilen möchte. Nachdem ich drei Jahre in einer Festanstellung gearbeitet habe, hat es etwas Mut gebraucht, wieder zurück in die Selbstständigkeit zu gehen. Allerdings hatte ich eine Menge Glück, denn die erste Anfrage war direkt das Beste, was mir passieren konnte. Hamburg Tourismus wollte meine Unterstützung für das Projekt Traverse x KeyFrame.

Die Traverse Events sind vor allem in der Reiseblogger (Vlogger / Influencer ...) sehr bekannt. Seit nun mehr fast sechs Jahren organisieren sie Influencer-Konferenzen, soziale Veranstaltungen und Workshops und helfen Marken und Agenturen bei der Zusammenarbeit mit Online-Content-Erstellern. Bislang wurden bei den Konferenzen alle erdenklichen Themen, rund um Bereiche, die die Branche beschäftigen, vorgetragen. 

Das Bewegtbild einen immer größeren Raum einnimmt und nicht mehr nur klassische Fernseh- und Kinoformate angeschaut werden, ist bestimmt jedem klar. Doch was benötigt es dazu und wo kann ich etwas darüber lernen? Das haben sich auch die beiden aus England stammenden Gründer von Traverse, Michael Ball und Paul Dow, gedacht und die KeyFrame, eine Konferenz, die sich mit dem Thema Video beschäftigt, ins Leben gerufen. Diese fand vom 28.02. - 03.03.2019 in Zusammenarbeit mit Hamburg Tourismus in der Hansestadt statt.

Bei dieser viertägigen interaktiven und kreativen Videokonferenz ging es vor allem darum, das Wissen und die Fähigkeiten beim Filmen, Bearbeiten und Führen der eigenen Videoproduktion zu verbessern. Oder einfach die Skills zu haben, um mehr Videos in den aktuellen Blog aufzunehmen, um so die Attraktivität für Leser und potenzielle Kunden zu erhöhen.

Es gab Workshops und Sessions, die sich zum Beispiel mit Licht- und Soundverhältnissen, oder der Kommunikation und Einbindung mit und von Marken, so wie der eigenen Darstellung, gutem Storytelling und auch den Tricks für ein clever geführtes Interview, beschäftigt haben.

Vor Ort waren 150 internationale YouTuber, Vlogger, Instagrammer, Blogger ... Ersteller von Inhalten, die an Videoformaten interessiert sind und diese weiterhin verbessern möchten. Aus ganz Europa und auch Süd- und Nordamerika, Asien, Australien und Kanada.

Damit sie unterschiedliche Locations filmen können, gab es zwei Tage lang praktische Übungen an wunderschönen Orten und Sehenswürdigkeiten in der ganzen Stadt. So waren wir zum Beispiel auf dem Michel, in der Kunsthalle, natürlich im Elbtunnel, sind auf der Suche nach Street Art durch die Schanze gelaufen oder haben Neues im VRHQ entdeckt, Alt und Neu der Hafencity und Speicherstadt verglichen, uns in Altona auf dem Gemüse-Markt umgeschaut und und und. Im Anschluß, um das Gelernte nochmal zu vertiefen, gab es zwei Tage lang Sessions im MindSpace. Zum Beispiel von YouTube, Adobe und Co und natürlich auch von Vloggern, Instagrammern ... Diejenigen, die sich danach nicht an den Rechner verzogen haben, um zu schneiden was sie gelernt haben, tauschten sich auf Abendevents weiter aus. Oder tanzten, quatchten, hatten Spaß!

Ich durfte auch einen Vortrag halten – in der Kunsthalle!

Es gibt so viele unterschiedliche Szenen innerhalb dieser Influencer Welt und ich bin dankbar, dass ich vor ein paar Jahren in die des Travels gefunden habe. In diesen vier Tagen habe ich wieder mal gemerkt, was mir am allermeisten Spaß an diesem Beruf macht: Die Menschen, die mit ganzem Herzblut ihre Leidenschaft in das stecken was sie tun. Die sich über Menschen, die sie damit erreichen können freuen und ihr Wissen gern weitergeben. Ich bin sehr stolz auf diesen tollen Freundeskreis, meine selbst gewählte Patchwork Familie.  💚 Jeder Mensch ist einzigartig und hat eine eigene Geschichte.

Die hier erlebten Geschichten werden jetzt erzählt, sie werden berühren und inspirieren, da bin ich mir sicher. Denn in diesen vier Tagen wurde gefilmt, was der Akku hergab und so sind unglaublich viele schöne Bilder entstanden.

Der Film der Reisevideoproduktion travizeo zeigt es: Das Strahlen der Teilnehmer. Die Statements über ihre Leidenschaft zeigen, dass wir einen großartigen Job für Hamburg gemacht haben. 150 Teilnehmer aus allen Teilen der Welt an 4 Tagen – vier Tage Volldampf für Hamburg, yeah! Schaut mal:

💙💙💙

Ich habe bereits das ein oder andere weitere Video, was in diesen vier Tagen entstanden ist, gesehen und werde mit Sicherheit noch mehr davon hier dem Blog  zeigen und die Menschen dazu vorstellen. Und das nächste Projekt für mich? Das wartet schon, bald werde ich bestimmt auch mal davon berichten.

http://traverse-events.com/

Freitag, Februar 22, 2019

Verlosung: 2x2 Tickets für "Schnapsidee mit Anna Zimt und Paula“ beim Podcastfestival Hamburg – präsentiert von N-JOY

Freitag, Februar 22, 2019 2
Verlosung: 2x2 Tickets für "Schnapsidee mit Anna Zimt und Paula“ beim Podcastfestival Hamburg – präsentiert von N-JOY
Podcasts sind ja gerade auf allen Ohren – auch ich bin Fan von dem ein oder anderen. Umso mehr freue ich mich, das in der kommenden Woche, vom 24. bis zum 28.02., das Podcastfestival in Hamburg stattfindet.

Doch es wird noch besser, ich verlose 2x2 Tickets für den 28.02. Dann sind nämlich Anna Zimt und Paula von 'Schnapsidee' im Grünen Jäger auf der Bühne. Bei der Verlosung mitzumachen lohnt sich, denn die Veranstaltung ist bereits ausverkauft. 🎉

Ihr kennt den Podcast noch nicht? Gemeinsam schnattern die besten Freundinnen Anna Zimt und Paula alle 14 Tage über Dating, Liebe, Sex und Unsinn, dabei stellen Sie sich einen rein – am liebsten Sambuca. Trinkst du mit? Dann kommentier einfach bis Dienstag, 26.02. 15:00 Uhr hier unter diesem Post. Abends wird ausgelost und via Mail benachrichtigt (also mit Mailadresse kommentieren).

In diesen fünf Tage gibt es noch mehr der erfolgreichsten Podcasts in Deutschland zu sehen und hören. Mit dabei sind unter anderem: Gemischtes Hack, Die Blaue Stunde, Talk ohne Gast, Radio Nukular und viele weitere.

Tickets für das erste Podcastfestival in Hamburg gibt es online unter:


Wie immer gelten die Gewinnspielbedingungen und ich drücke allen die Daumen 
– am Ende entscheidet das Glückslos.
Die Karten wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Freitag, Februar 15, 2019

Antje Schomaker. Hamburger Menschen #212

Freitag, Februar 15, 2019
Antje Schomaker. Hamburger Menschen #212
Heute darf ich euch einen ganz wunderbaren Gast für die Serie 'Hamburger Menschen' vorstellen, Antje Schomaker, ein Sonnenschein der Hamburger Musikszene. Sie ist eine große Bereicherung für diese schöne Stadt und ich bin so froh, das wir uns vor ein paar Jahren hier begegnet sind. Persönlich bewundere und finde ich sie vor allem für ihr ausgeglichenes Strahlen und ihre positive Art sehr schön. Dazu hat sie auch noch Witz, Charme, viel Liebe zu dem was sie tut, einen großen Gerechtigskeitssinn und viele tiefsinnige Gedanken die jede philosophische Diskussion vervollständigen können. Ob es an unserer Herkunft liegt, daran, dass wir die selbe Schulform besucht haben, oder ihrer Antwort auf "Keine Frage und Platz für eine eigene Antwort" – sie erfreut mich so sehr ... ich könnte noch mehr Schönes über dich schreiben, doch sag mal Antje, wie beschreibst du dich selbst, wer bist du?
 
Moin, ich bin Antje Schomaker, 26, schreibe und singe deutsche Indiepop-Musik, mag Nachhaltigkeit, Brokkoli und Die Drei ???.

Photocredits: Pablo Heimplatz

Woher kommst du?

Ich bin gebürtig aus der Nähe vom Ruhrpott und nach einem kleinen Abstecher nach Irland dann in Hamburg gestrandet.


Seit wann bist du in Hamburg?

Dass ich nach Hamburg ziehen möchte, wusste ich schon eine Weile, 2012 hab ich mir diesen Wunsch dann erfüllt. Jetzt ist der Punkt gekommen, an dem mich viele fragen, wann ich denn nach Berlin gehe und ich versteh die Frage nicht :)


Erzähl mal von deinem Beruf?

Mein Beruf ist Musikerin und Songschreiberin. Letztes Jahr habe ich mein Debütalbum 'Von Helden und Halunken' veröffentlicht, bin damit durch Deutschland getourt und jetzt spiele ich Festivals, Konzerte und schreibe für mein 2. Album, aber auch für andere Musiker. Einen Podcast hab ich auch noch, der 'Antjes Freundebuch' heißt und in dem besuche ich andere Musiker und beantworte Fragen aus eben diesem Freundebuch.

Photocredits: Bernd Rottmann
Photocredits: Nils Lucas



Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Ich würde wahrscheinlich einen Laden haben, in dem man meine selbstgemachten Stickbilder aus nachhaltigen Materialien kaufen könnte und damit natürlich unglaublich reich werden. Oder eine Bar! Mein signature Drink wäre "detox my ass" - Ingwerwasser mit Zitrone und Cayenne Pfeffer und dann Korn (am besten von NORK) rein.


Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Pancakes. Für Freunde und dann unterhalten wir uns beim Frühstück und Kaffee. Gedanken über Merchandise mache ich mir, zeichne die Aufdrucke für die Shirts, Poster, Beutel, bastele Armbänder.
Generell fühlt sich meine Arbeit gar nicht wie Arbeit an, weil ich einfach das mache, was ich am allermeisten liebe. Deshalb fällt mir jetzt direkt nur Musik und Kunst und Nachhaltigkeit ein. Und Essen.

Photocredits: Pablo Heimplatz


In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

Zwischen Eimsbüttel, Altona-Nord und der Schanze. Welches Viertel das genau ist, weiß ich gar nicht wirklich. Altona-Nord glaub ich.



Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen?

Gerade bin ich unglaublich glücklich, aber die Marktstraße fand ich auch immer toll und diese kleinen Hinterhöfe in der Schanzenstraße. Oder Ottensen. Aber ich bleib jetzt erstmal für eine lange Weile dort wo ich bin, denk ich.


Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Mein Traumhaus steht in der Eimsbütteler Straße. So ein frei stehendes altes Haus ein bisschen kleiner als die nebendran, total süß steht es so und wartet drauf, dass ich in hundert Jahren, wenn ich irgendwann mal im Lotto richtig viel Asche gewinne, endlich einziehe.


Photocredits: Pablo Heimplatz


Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt?

Hamburg gibt vielen Kulturschaffenden und Musikern die Möglichkeit sich einzubringen, wie z.B. auf offenen Bühnen, Song Slams oder kleinen Konzerten. Allein beim Reeperbahnfestival sieht man, wie viele tolle Venues und Spielstätten es in Hamburg gibt, das Imperial Theater, Kampnagel, die Prinzenbar.


Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Der Kulturraum, von dem wir da oben gesprochen haben, muss geschützt werden. Die Musikspielstätten als soziale & kulturelle Orte müssen bei dem derzeitigen Immobilienboom gewahrt werden. Dafür würde ich mich einsetzen und was ich definitiv noch ändern würde, wäre die Ampelschaltung am Dammtor.


Photocredits: Bernd Rottmann


Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York?

Hamburg ist groß genug, um mal zu flüchten und klein genug, um zu wissen, wo man hingehört. Es ist nicht so anonym, dass man schnell verloren geht und das schönste an Hamburg sind halt immer noch die Möwen.



Alster oder Elbe?

Elbe.


Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Nachts gehe ich in den Flugmodus, aber richtig aus ist es leider eigentlich nie.


Keine Frage, doch ein wenig Platz für deine Antwort oder was du loswerden möchtest:

Wenn Du das hier gerade liest, hab ich eine kleine Bitte: gib heute noch eine kleine Nettigkeit weiter. Lächle jemanden an, oder halte jemandem die Tür auf, mache ein ehrliches Kompliment, sag der Person vor Dir in der Schlange, wenn nebenan eine neue Kasse aufgemacht wird, das wird euch beide freuen. Wir entscheiden, was wir weitergeben und so wie wir schlechte Laune weitergeben können, können wir uns auch für etwas Gutes entscheiden.

Photocredits: Pablo Heimplatz


Lieblingssong des Moment?

Ah! So viele ... ich sag mal aus dem Bauch heraus: still feel. von half alive.



Lieblingssong forever?

Puh … das ist ganz schön schwer. Für immer ist ziemlich lang und wer weiß, welche Songs da noch so kommen werden bis für immer vorbei ist. Aber bis dahin nehme ich 'dancing in the moonlight' von Toploader.



Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte:

- Den Hinterhof mit den schönen Lampions in der Schanzenstraße da beim Pflanzenladen nebenan.
- Ali’s Bioecke in der Eimsbütteler Str. - niemand begrüßt einen so freundlich, kümmert sich so gut um seine Kunden und ist so gutherzig wie Ali. Und alles, was er dort verkauft, ist lecker!
- das Gängeviertel im Sommer. 


Möchtest du noch jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:

Meine Mama und Paul McCartney. 

Photocredits: Nils Lucas

Hier findet ihr online noch mehr von Antje: