Kathrynsky's

Freitag, August 16, 2019

Die Segel sind gehisst. Ab sofort gibt es von Franz Albers und Käpt’n Kruse eigene Musik. Musiktipp: 'Mach’s gut Baba'

Freitag, August 16, 2019 0
Die Segel sind gehisst. Ab sofort gibt es von Franz Albers und Käpt’n Kruse eigene Musik. Musiktipp: 'Mach’s gut Baba'
Könnt ihr euch noch an das Interview mit Franz Albers und Käpt’n Kruse erinnern? Franz Albers und Käpt’n Kruse, kurz FAKK, sind zwei Hamburgerinnen, die sich vor ein paar Jahren zusammengetan haben, um die Männerdomäne Seemannsmusik erfolgreich an sich zu reißen, sie auf links zu drehen und zu einer Frauendomäne zu machen. Seit DIESEM Interview hat sich jedoch einiges getan. Sie haben sich von der Matrosin zur Navigatorin entwickelt und steuern nun ihr eigenes Schiff. Von Seemannsmusik, über Seefrauenmusik sind sie jetzt bei ihrer eigenen Musik angekommen.


Warum? Es war ihnen einfach nicht genug, es hat gekribbelt, sie wollten Neues, etwas für sich allein entdecken und so haben sie angefangen eigene Songs zu schreiben. Um diesen noch mehr Wumms und Hymnenpotential mitzugeben, hat es sich eine Band um die zwei Mädels gemütlich gemacht.

Diese Fünf touren seit mittlerweile einem Jahr durch die Republik. Dabei wurden die eigenen Songs schon präsentiert und sie kamen ziemlich gut an. Sehnsüchtig ohne schwülstig und durch und durch romantisch ohne sich unterzuordnen. Zudem sind Franz und Käpt’n das süßeste Couple ohne Couplestatus, das die meisten Couplegoals erreicht hat, ergo beste Freundinnen. Das alles hört man in ihren Songs. 

Passenderweise ist seit genau heute ihr erster Song raus, der ein sehr aktuelles Thema behandelt: 'Ghosting'. Ein eigentlich gut erzogener Bub aus Wien lässt darin ein Mädel aus Hamburg einfach mitten in ihrer Verliebtheit sitzen ohne 'Tschüss' zu sagen. Der Käpt’n nennt das schlechte Manieren. Und FAKK haben das Lied 'Mach’s gut Baba', genannt. Hört und schaut mal und schwoft mit:


💃 Na, wer ist sitzengeblieben? 💃

Ihr könnt sie in diesem Jahr auch noch hier live sehen:
31 Aug 2019  CSD Bremen
11 Sep 2019  19:00  FAKK + Die Strottern Tour, Hamburg 
12 Sep 2019  19:30  FAKK + Die Strottern Tour, Süderstapel  ​  ​  ​  
14 Sep 2019  20:00  FAKK + Die Strottern Tour, Lübeck 
 16 Sep 2019  19:00  FAKK + Die Strottern Tour, Wien AT (Theater am Spittelberg)

Donnerstag, August 08, 2019

Podcast Tipp: Was fragst du? – Von NDR Kultur

Donnerstag, August 08, 2019 0
Podcast Tipp: Was fragst du? – Von NDR Kultur
Wer hört eigentlich keine Podcasts? Ich höre sehr gerne welche und deswegen freue ich mich, dass sich einer meiner liebsten Radiosender in die Welt der Podcasts gewagt hat. NDR Kultur sucht seit geraumer Zeit fragen aus dem Internet unter dem Titel: "Was fragst du?" – Jeden Freitagabend treffen in diesem Format unterschiedliche Fragen aufeinander aus denen dann ein Gespräch entsteht, welches weitergeht. Denn was steckt dahinter? Welche Geschichten, Motive und Gedanken führen zu dieser Frage? Es geht von der Alltagsfrage ins Abseitige, vom Nischeninteresse zum Großen und Ganzen. Oder ins All.

Da wird schonmal gefragt, warum fliegen Insekten zum Licht? Was sind Permanenzen? Wer ist Madame Bovary? Was koche ich heute? Wohin mit meiner Wut? Wie endet Game of Thrones? Warum zuckt man beim Einschlafen? Wie sieht das schwarze Loch aus? Wie alt wurde Goethe? Warum ist Wikipedia down? Hättet ihr eine Antwort? Wenn nicht, vielleicht findet ihr sie im Podcast.

Den gibt es zwar schon länger, doch im Rahmen der Sommerserie haben die Theaterdramaturgin Anja Sackarendt und der Radiojournalist Stefan Forth ihr Studio verlassen und sind in Norddeutschland unterwegs, um Fragen der Menschen an die Welt zu finden und, eventuell auch zu beantworten.

In der ersten Folge treffen sie dafür den Musiker Dave Doughman in der St. Pauli Music School im Millerntorstadium. Wusstet ihr, was er da in dem Bunker an der Feldstrasse alles macht? Nach dem Podcast habt ihr auf jeden Fall einen kleinen Eindruck von seiner großartigen Arbeit.
 
Die anderen Sommer-Folgen sind mit  Prof. Dr. Christer Lindqvist, der Experte für nordische Sprachen ist, die Politikerin Aminata Touré in Kiel, zu deren Schwerpunktthemen Gleichstellung und Migration gehören und Autorin Hengameh Yaghoobifarah, die gerade ein Buch mit dem Titel "Eure Heimat ist unser Albtraum" unterwegs ist. 

Alle Ausgaben des Sommers stehen grob unter dem Motto „Heimat“. Damit treffen sie den Zeitgeist und das Bewusstsein der Gesellschaft mal wieder auf den Punkt.

Hört mal rein, stellt euch selbst die Fragen oder lauscht einfach den Gedanken der Protagonisten. Und weil es dann fast schade ist, dass es vorbei ist – hört einfach die anderen Folgen von "Was fragst du?" weiter 😉


https://www.ndr.de/ndrkultur/sendungen/was_fragst_du/Was-fragst-Du-Der-Podcast-von-NDR-Kultur,wasfragstdu144.html
 

Montag, August 05, 2019

Tania Eke. Hamburger Mensch #215

Montag, August 05, 2019 0
Tania Eke. Hamburger Mensch #215
Waldsterben überall in Deutschland, Raubbau am Brasilianischen Regenwald, Lippenbekenntnisse zum  Klimawandel aus der Politik, ... es gibt allerdings auch Menschen, die etwas für die grüne Lunge dieses Planeten tun. aktiv. Neben Äthiopien, die diese Woche 353 633 660 Bäume gepflanzt haben und der »Fridays For Future« Bewegung ist dies zum Beispiel die zauberhafte Tania Eke aus Panama. Ihre Mutter Iliana Armién hat mit Mitstreitern die Hamburger Genossenschaft The Generation Forest (zuvor: Waldmenschen) gegründet, bei der Tania tatkräftig mit anpackt. Wie? Darüber durfte ich mit ihr sprechen. Ich freue mich auf eine echte Klimaschützerin:

Also los, Tania, erzähl mal, wer bist du.

Vorallem bin ich begeistert und überzeugt von der Idee des „Social Business“, also mit wirtschaftlichen Mitteln die Welt besser zu machen, anstatt sich am Profit zu orientieren. Ich bin Tania Eke und in Hamburg geboren und in Panama aufgewachsen. Als Tochter von zwei Umweltunternehmern war nachhaltig schon Teil meines Lebens, bevor ich mir über die Wichtigkeit dieses Themas bewusst war. 


Woher kommst du und seit wann bist du in Hamburg?


Ich komme aus Panama und seit Januar 2018 wohne ich dieser schönen Stadt.


 
Erzähl mal von deinem Beruf?

Als Botschafterin von der Genossenschaft „The Generation Forest“ bringe ich Menschen aus Deutschland und der Welt den panamaischen Regenwald und unsere Aufforstungsprojekte etwas näher. Ich bin viel unterwegs auf Konferenzen, Messen, bei Präsentationen, vor Ort in Panama und kläre die Menschen über die enorme Wichtigkeit von Aufforstungsprojekten auf. Ich glaube vielen Menschen hier in Europa wird jetzt erst bewusst, dass auch sie eine Beziehung zum Regenwald haben. Die Natur ist über den ganzen Globus vernetzt, wir können sie nicht isoliert betrachten. Klimawandel-Leugner wie Trump und Jair Bolsanaro, zeigen immer wieder, dass wir uns nicht immer auf die Politik verlassen können. Jeder einzelne von uns kann und muss zu einer besseren Welt beitragen. Als Panamaerin fällt mir immer wieder auf, dass sich viele Leute in Deutschland gar nicht dessen bewusst sind, was für ein Privileg es eigentlich ist, hier geboren zu sein. Ich bin überzeugt, dass mit diesem Privileg auch Verantwortung einhergeht. Das gilt natürlich auch für mich, deswegen engagiere ich mich gerne für neue Wälder in meinem Heimatland.


Was wäre deine Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Ich würde für Julianne Zimmermann arbeiten, sie leitet einen etwas anderen Investmentfond in den USA. Der Fond investiert gezielt in Unternehmen, welche von Frauen und People of Colour geführt werden. Das große Problem bei der Gründung ist gerade, dass weniger Wagniskapital für Frauen und nicht weiße Menschen zur Verfügung steht. Diese Systematik verstärkt sich selbst, denn in wen schon einmal investiert wurde, hat höhere Chancen, dass dies nochmal passiert. So sind wir an einen Punkt gekommen, wo der typische US-amerikanische Gründer aus privilegierten Verhältnissen wesentlich einfacheren Zugang zu Kapital hat als Menschen, die bisher weniger Vorsprung in ihrem Leben hatten.





Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Auf meine Pflanzen aufpassen und mich mehr um meine Freunde kümmern.



In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

In Eppendorf, aber das ist eher eine Zwischenlösung.

Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen?


Am liebsten im Karoviertel oder Altona, die Lebensqualität und die Vielfalt der Menschen spricht mich dort sehr an.


Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Ein Traumhaus ist gerade noch in so weiter Ferne, da denke ich gar nicht viel drüber nach.



Ist Hamburg für dich Kulturstadt? Was macht sie dazu?

Die kulturellen Angebote sind nicht nur sehr vielfältig, sondern auch zugänglich. Viele Angebote kosten nicht viel. Im Vergleich zu Panama Stadt sind die öffentlichen Verkehrsmittel ein Traum, auch mit dem Fahrrad ist man gut unterwegs. Das macht das Kulturprogramm noch attraktiver.




Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Konsequent fossile Energieträger abschaffen, alternative Treibstoffe für die Schifffahrt subventionieren, mehr Radwege, weniger Autos.




Warum Hamburg und nicht Istanbul, Berlin oder New York?

Es ist etwas übersichtlicher hier. Hamburg ist eine große Stadt, bei dem trotzdem manchmal etwas Dorfgefühl aufkommt. Außerdem mag ich die hanseatische Bodenständigkeit.

Alster oder Elbe?

Karibischer Strand in Panama.

Wie viele Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Mit Arbeit sind es 2.5 Stunden pro Tag.


Lieblingssong des Moment?



Lieblingssong forever?



Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte:

Das Karoviertel
Der Wohlerspark
St. Pauli-Elbtunnel


Mehr über dieses tolle und wichtige Projekt findet ihr unter

Mittwoch, Juli 03, 2019

Für 25 Stunden in Berlin – im 25hours Hotel Bikini Berlin

Mittwoch, Juli 03, 2019 0
Für 25 Stunden in Berlin – im 25hours Hotel Bikini Berlin

Vor einem Monat war ich in Berlin ... unglaublicherweise bin ich davor ein Jahr nicht dort gewesen. Die Hauptstadt Deutschlands liegt mit der Bahn nur knapp 1,5 Stunden entfernt und doch, so oft zieht es mich trotz Lieblingsmenschen vor Ort nicht gen Osten. Allerdings ist eine Hochzeit ja wirklich eine Reise wert. Also habe ich mich aufgemacht und weil ich gern entspannt ankomme, habe ich etwas Zeit für mich und einen großen Zeitpuffer eingeplant und bin einen Tag eher losgefahren. 

Um die Aussicht meines Zimmers im 25hours Hotel Bikini Berlin zu genießen, um mal den Berliner Tierpark mit Hund zu entdecken und um mit einem großartigen Sonnenunter- und auch aufgang im Neni zu essen. Was soll ich sagen – es hat alles ausgezeichnet geklappt und ich habe mich selbst tatsächlich gefragt, warum bin ich doch nicht häufiger dort?

Das 25hours Hotel Bikini Berlin liegt in Westberlin im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf am Bahnhof Zoologischer Garten mit Aussicht auf die Einkaufsstraße Kurfürstendamm und den Breitscheidplatz. Also mittendrin im kosmopolitische Berlin. Das denkmalgeschützte Haus liegt nicht nur neben dem Zoo, es ermöglicht sogar den Blick in den Zoo – dank raumhoher Fenster und einem Panoramablick. Ursprünglich war das Haus ein Industrie-, Geschäfts- und Bürogebäude aus den Fünfziger Jahren, ein Ensemble, zu dem auch das Zoo-Palast Kino gehört. Damals war das sogenannte Bikinihaus Ausdruck eines neuen, von Dynamik, Freiheit, Optimismus und Konsum geprägten Lebensgefühls.

Die 25hours Hotels, die es in mehreren großen Städten Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt, richten die Häuser stets individuell ein, in Anlehnung an das jeweilige Umfeld. Und da ich nun schon mehrmals vom Zoo geschrieben habe, ist es eben genau dieser, der das Haus in Berlin prägt, um genau zu sein das Affenhaus, dass sich auf der hinteren Seite des Hotels liegt. Also trägt zum einen die Bar den Namen Monkey und ein Äffchen ist quasi auch das Maskottchen des Hotels.


Im Jahr 2014 hat das 25hours Hotel Bikini Berlin eröffnete und wenn man durch das Haus läuft, sieht man förmlich, das der Designer Werner Aisslinger und sein Team hier Spaß gehabt haben müssen. Sie haben eine Hotelwelt erschaffen, die mit den Kontrasten spielt – mal Natur, mal Kultur pur. Kein Wunder, dass das Thema des Designkonzepts "urban jungle" ist. Der Berliner Großstadtdschungel begegnet einem hier in Form von warmen Farben, natürlichen Materialien und vielen Pflanzen.

Die Hälfte der 149 Zimmer blickt auf das Affen- und Elefantenhaus im Berliner Zoo und das Design-Schema ist warm mit natürlichen Materialien und Farben. Aus den Dschungel-Zimmern schaut man von den bodentiefen Fenstern über die Baumwipfel des Berliner Zoos . Die andere Hälfte des Hauses bietet eine herrliche Aussicht auf die Wahrzeichen West Berlins. Die Gestaltung dieser Zimmer ist urbaner und ein wenig rauer, in Anlehnung an Berlins kantige, kreative Seite. Wer sich für das urbane Zimmer entscheidet, kann sich auf einer breiten, mit Sitzkissen belegten Fensterbank niederlassen und auf die Gedächtniskirche, den Ku‘damm und den Breitscheidplatz schauen.  

Erinnert ihr euch an meinen Besuch im Düsseldorfer 25hours Das Tour? Dort ist das Haus designtechnisch auch in der Mitte geteilt – so hat jeder die Chance seine eigene Wahl zu treffen.



Das Frühstück kostet 18,00 EUR und dafür ist alles inklusive. Es wird im NENI Restaurant in der oberen Etage serviert. Oder eben auf der Terrasse – man kann sitzen wo man möchte und es gibt überall einen guten Blick über die Dächer Berlins. Es gibt verschiedenste Backwaren aus der hauseigenen Bäckerei, leckerste Marmeladen, individuelles Müsli und und und. Natürlich auch warme Gerichte. Wer mag, kann hier bereits zum Frühstück die berühmte Berliner Currywurst essen.

Den Wein gab es natürlich nicht zum Frühstück, sondern zum Abendessen 😁


Wer das Frühstück verpasst, hat im Empfangsbereich im 3. Stock (hinter der Rezeption) auch noch ein Kiosk und die eben hauseigene Bäckerei. Hier gibt es auch noch mehr gemütlichen Ecken um zu entspannen, gemeinsam zu arbeiten, oder was einem so einfällt. Der Rückzug vom Großstadtdschungel wird einem hier auch außerhalb des eigenen Zimmers leicht gemacht und bietet zugleich Individualität, Flexibilität, Ästhetik, Inspiration und Nachhaltigkeit. Dies wird nicht nur von Hausästen, sondern auch gerne von anderen Besuchern genutzt.





Da man im Neni gen Abend doch besser reserviert, habe ich einfach alles mit auf Zimmer genommen, die Aussicht ist genauso gut und, was soll ich schreiben, es schmeckt so gut wie es aussieht!

Blumenkohl, Eis, Aubergine ... yammie!


 Der schönste Grund der Reise:
Kiki 💖 Marius
LIEBE LIEBE LIEBE

Der Berliner Tierpark liegt nur ein paar Gehminuten von dem Hotel entfernt.
Und er hält auch ein paar ganz hübsche Plätze bereit.


Danke an das Team des 25hours Hotel Bikini in Berlin  
für die Einladung und Möglichkeit der Übernachtung.
Meine eigene Meinung und Begeisterung bleiben zu 100% unberührt.

****
Budapester Strasse 40
10787 Berlin

Die Preise: 
Urban M ab 115,00 Euro pro Zimmer / Nacht Jungle M ab 125,00 Euro pro Zimmer / Nacht Urban L ab 145,00 Euro pro Zimmer / Nacht Jungle L ab 155,00 Euro pro Zimmer / Nacht Jungle XL ab 175,00 Euro pro Zimmer / Nacht 15% Reduktion für MINI Fahrer, Preise inkl. MwSt. und exkl. Frühstück, Frühstück 18,00 Euro pro Person

Haustiere sind für gegen einen kleinen Aufpreis erlaubt
Check-in ab 15:00 -> Check-out bis 12:00

Freitag, Juni 28, 2019

Wir brauchen keine Eier, wir haben Pferdeschwänze.

Freitag, Juni 28, 2019 0
Wir brauchen keine Eier, wir haben Pferdeschwänze.
"Wir spielen für eine Nation, die unsere Namen nicht kennt"
"Frauen sind zum Kinderkriegen da"
"wie Amateufußball - nur in Zeitlupe"

Schaut mal:



Über die Bank mag gern diskutiert werden, der Spot, aus dem Kreativhause Thjnk, mit dem DFB-Team der Frauen ist großartig! Dieser Sarkasmus, die bekloppten Sprüche die vor den Bildschirmen, in der Presse oder auch im Alltag einfach so gesagt werden ("Scherzchen / Stell dich doch nicht so an")  werden hier schön auf den Punkt gebracht.

Samstag, Juni 15, 2019

Ein "bunter Einrichtungs-Mix mit Herz" – sagt Roombeez über mein Wohnzimmer.

Samstag, Juni 15, 2019 0
Ein "bunter Einrichtungs-Mix mit Herz" – sagt Roombeez über mein Wohnzimmer.

Im letzten Jahr war Roombeez bei mir zu Gast. Sie haben sich einen Rundumblick von meinem Wohnzimmer verschafft. Warum? Hier findet ausschließlich „Leben auf der Couch“ statt. Das heißt: Keine Arbeitsecke, kein Esstisch, kein Bücherregal, sondern ein bunter Mix aus Alt und Neu und vielen hübschen Accessoires.

Dabei ist ein wirklich schönes Interview, in Schrift– als auch Videoform entstanden. Schaut mal:



Mittlerweile steht nicht mehr alles so, doch das ganze Interview und noch viel mehr Bilder aus der Wohnung gibt es HIER HIER HIER zu lesen. Wenn ihr selbst auch mal Lust auf dieses Interview habt, findet ihr auf der Seite auch alle Infos um euch zu bewerben. 

Freitag, Juni 14, 2019

Marco Carini. Hamburger Mensch #214

Freitag, Juni 14, 2019 0
Marco Carini. Hamburger Mensch #214
Dieses Interview liegt schon so lange in meinem Postfach und ich weiß gar nicht so genau, wieso mir immer etwas dazwischen gekommen ist. Denn, ich bin stolz, dass er sich die Zeit genommen hat, die Fragen zur Blogserie "Hamburger Mensch", zu beantworten. Er ist Redakteur und Autor und waschechter Hamburger. Lieber Marco Carini, erzähl mal, wer bist du und woher kommst du!

Autor, Journalist, ein politisch und kulturell interessierter und aktiver Mensch, Freigeist, Familienvater, FC. St.Pauli-Fan, Genussmensch und vieles, vieles mehr. Aber das würde den Rahmen sprengen.

Seit wann bist du in Hamburg?

Seit meiner Geburt. Hamburg ist meine Stadt.



Erzähl mal von deinem Beruf?

Ich arbeite bei der Nordausgabe der taz als Redakteur, beackere da politische Themen, mit gelegendlichen Ausflügen in die Sphären der Kultur und des Sports. Und über Themen, für die ich brenne, die aber nicht auf eine Zeitungsseite passen, schreibe ich Bücher. Das können Sachbücher aber auch Romane sein. 

Mein aktueller Roman Blutsgeschwister, ist dabei für mich sicher ein persönliches Highlight meines Schaffens: Ein Freundschaftsroman, in dem ich vier fiktive Personen, zwei Frauen und zwei Männer, über vierzig Jahre begleite und versuche, ein wenig auch die Geschichte meiner Generation zu erzählen. 

Das schon mehrere Hamburger Buchhandlungen den Roman zur Perle des Monats und zum "Lieblingsbuch" erklärt haben, gehört zu den Würdigungen, die die Arbeit, die in so einem 500-Seiten-Roman steckt, absolut aufwiegen.


Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Gerne etwas mit Musik, Theater oder Film. Obwohl ich viel Musik höre, bin ich in der Praxis leider der unmusikalischte Mensch, dem ich je begegnet bin. Mein Therapeut sagt, daran trage der Blockflötenunterricht in der Grundschule eine gerüttelte Mitschuld.


Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Ausspannen, Musik hören, ans Meer fahren. Und mit FreundInnen weinseelige Abende verbringen und mit ihnen weniger über Gott, mehr über die Welt und immer wieder über die Liebe und persönliche Lebensentwürfe zu reden.


In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

Direkt auf der Grenze zwischen Eimsbüttel, der Schanze und Altona-Nord. Wenn ich richtig nachgemessen haben, liegt mein Schlafzimmer in Altona, das Bad aber in Eimsbüttel.


Möchtest du nochmal in einem anderen wohnen?

Nein. Habe zuletzt 20 Jahre lang in Groß-Flottbek gewohnt und meine Kindheit in Poppenbüttel verbracht. Nun bin ich da gelandet, wo ich mich am wohlsten fühle.


Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Trotz dem Überschuss an Eitlen und Reichen: Auf Sylt. Hier habe ich einen Großteil meiner Kindheit verbracht und manchmal denke ich, in Abwandlung zu den Ärzten: Ich will zurück nach Braderup.


Ist Hamburg für dich eine Kulturstadt? Warum ja oder nein?

Na klar. Wir haben hier tolle FilmemacherInnen und eine Super-Musikszene, viele Theater, gute Clubs, super Festivals und auch das Gängeviertel und das Eurograb Elbphilharmonie entpuppen sich als Bereicherung für die Hamburger Kulturszene. Zwar gibt Hamburg viel zu wenig für die Kultur aus, aber in der Stadt wohnen so viele creative Menschen, dass immer wieder Neues entsteht. Und auch hier muss sich Hamburg nicht ständig mit Berlin messen. Big ist nicht immer beautiful.


Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Ich würde alles tun, um die Kinderarmut in dieser reichen Stadt abzubauen, Menschen, die aus anderen Ländern zu uns stoßen, freundlicher zu empfangen und den motorisierten Individualverkehr zurückzudrängen. Und kleine Theater, Verlage und Labels mehr zu unterstützen, um die kulturelle Vielfalt der Stadt auf noch breitere Füße zu stellen. 



Warum lebst du in Hamburg und nicht Berlin, Istanbul oder New York?

Weil ich in gerne in einer Stadt lebe, die noch kein Moloch ist und die deutsche Sprache mein wichtigstes Ausdrucks- und Arbeitsmittel ist. Ein Leben in der Türkei als Journalist gehört zudem nicht zu den größten Verheißungen, die dieses Berufsfeld zu bieten hat.


Alster oder Elbe?

Ich habe mich schon als Jugendlicher nicht zwischen den Stones und den Beatles entscheiden wollen. Wenn ich mich aber festlegen muss: Elbe!


Wieviele Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Sehr viele Stunden, aber ich schaue nicht ständig drauf und wenn ich privat verabredet bin, hat es Pause.


Keine Frage, doch ein wenig Platz für etwas was du mal loswerden möchtest:

Mit meiner Beunruhigung über die zunehmend nationalistisch-autoritären Tendenzen über Klimawandel-Ignoranten und den neuen Rassismus und Antifeminismus mag ich nicht hinterm Berg halten. Wir alle müssen raus aus unseren Komfortzonen und uns wieder stärker einmischen.


Lieblingslied / buch / serie des Moments?

Bei Musik kann ich mich nicht für einen einzigen Song entscheiden:
No Sound but the Wind von den Editors,
Angela von William Fitzsimmons und
Birds oft the Nights von Stella Sommer waren für mich die Highlights der vergangenen Monate. 

Das schönste Buch meiner jüngsten Lesevergangenheit ist „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky, weil diese Autorin ein so sinnliches Verhältnis zur Sprache hat. 

Serien schaue ich gar nicht, Netflix gehört nicht zu meinem Kosmos.


Lieblingslied / buch / serie forever ever?

Es gibt nur Lieblingslieder für bestimmte Anlässe und Stimmungen.
Susan von Leonhard Cohen macht mir immer noch eine Gänsehaut,
Shine on you Crazy Diamond von Pink Floyd war der erste Song, in den ich mich verliebt habe,
In a Bar von Tango with Lions ist die schönste Hintergrundmusik forever.

Das Herz ist eine miese Gegend von Thommie Bayer ist eine der schönsten Coming-on-age-Romane, mein Herzensbuch seit langem. 

Und die Serie die für mich noch immer alles toppt, ist Raumschiff Enterprise, First Generation. Genialer Trash, der meine Vorliebe für spitze Ohren begründet hat.


Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt mal angeschaut haben sollte:

Natürlich den Hafen, ja auch die Elphie und unbedingt den Stadtpark.
Und es gibt noch ein paar wundervolle Orte, die aber geheim bleiben sollen.


Möchtest du jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:

Alle Menschen, die mir etwas bedeuten, und vor allem die beiden großartigsten Kinder der Welt: Ella und Timon. Es gibt niemanden, der mein Leben mehr bereichert hat.


Donnerstag, Juni 13, 2019

DO GOOD, LOOK GOOD, FEEL AMAZINGY - eine BOX mit nachhaltiger Pflege und Make-up

Donnerstag, Juni 13, 2019 0
DO GOOD, LOOK GOOD, FEEL AMAZINGY - eine BOX mit nachhaltiger Pflege und Make-up
Vielleicht kennt ihr bereits Amazingy? Es ist eine Online Beauty-Boutique für ausgesuchte organische Marken. Sie gründeten erst im Jahr 2011 und sind mittlerweile eine lebendige und interaktive Plattform mit eigenem Magazin.

Das Gründungskonzept von Amazingy geht allerdings weit über das Angebot nachhaltiger Pflege und Make-up hinaus. Mit dem Fokus auf Ganzheitlichkeit und Umweltbewusstsein, wird mit jeder platzierten Bestellung ein Baum gepflanzt. Zusätzlich unterstützt Amazingy in der ganzen Welt kleinere Charity-Projekte. 

In diesem Sommer gibt es neben all diesen schönen Dingen die es sowieso schon gibt noch eine tolle Neuigkeit: Es wird eine limitierte Charity Box geben. Eine DO GOOD, LOOK GOOD, FEEL AMAZINGY BOX, welches auch das Motto von Amazingy ist. 



Gemeinsam mit ihrem erstklassigen Kundenportfolio haben sie eine Box umgesetzt, dies es im wahrsten Sinne in sich hat. Mit dabei sind Brands wie RMS Beauty, Kjaer Weis, Absolution, Abel Odor, Votary, Dr. Alkaitis, Kahina Giving Beauty, Jack ‘n Jill, FYI Cosmetics, The Konjac Sponge Co., Organicup, HIRO Cosmetics, Nuori, und viele mehr.

Der Kostenpunkt der Box ist 100 Euro, der tatsächliche Verkaufswert beläuft sich allerdings auf 400 Euro. Von den 100 Euro gehen 90 Euro direkt an eine Stiftung, die restlichen 10 Euro werden für das Verpackungsmaterial, den Versands sowie die Abwicklung verwendet. Mit dieser Aktion macht Amazingy demnach keinerlei Profit, sie pflanzen sogar pro verkaufter Box 10 Bäume.

Die Stiftung, die die beiden Gründer Floris und Ingrid van Onna dafür ausgesucht haben, ist Because We Carry - eine Stiftung aus Amsterdam, die mit rotierenden Freiwilligenteams Flüchtigen, die immer noch aus Kriegsgebieten nach Griechenland fliehen, unterstützen. Darunter sind viele Frauen, junge Mütter und allein flüchtende Kinder und Jugendliche.

Also los, ab wann gibt es diese kleine Wunderbox?
Ab dem 21. Juni 2019 ist sie auf www.amazingy.de erhältlich.
Wartet nicht zu lange, sie ist limitiert auf 150 Stück à 100 Euro.

Mittwoch, Mai 29, 2019

New Shoes with scandinavian design: Arkk Shoes Copenhagen

Mittwoch, Mai 29, 2019 0
New Shoes with scandinavian design: Arkk Shoes Copenhagen

Sneaker werden nicht mehr nur von den BigPlayern designed, sondern sie stehen aktuell auch in jedem Schaufenster der Mönkebergstrasse. Diese haben allerdings oft sehr viel BlingBling an den Schuhen – etwas, was wir in skandinvischen Designs wohl niemals finden werden.

Wo ich direkt bei meinen neuen Schuhen bin, denn seit ein paar Wochen bin ich in skandinavischen Sneakern unterwegs. Von einer Schuh Marke die ich, vor ihrer Mail an mich, überhaupt nicht kannte. Die Sneaker-Marke, mit Sitz in Kopenhagen, bringt, von der minimalistischen skandinavischen Architektur und dem Lebensstil inspiriert, sehr schöne Schuhe hervor. Das Designs ist klar und einfach, trotzdem gibt es einige Details und vor allem steht der Komfort. Das kann ich bezeugen.

Dies ist noch lange nicht alles, sie sind nachhaltig und so gut es geht ohne Abfall produziert – das Unternehmen ist bestrebt, so nachhaltig wie möglich zu sein. Jeder Schuh wird von Hand gefertigt und die Sohle des PWR55 wird sogar im Null-Abfall-Verfahren hergestellt. Die Kollektionen der nordischen Sneaker-Marke, die 2014 eingeführt wurde und heute in über 30 Ländern weltweit vertreten ist, werden zu 100% in Kopenhagen entworfen. 

Die Köpfe hinter ARKK sind Kasper Høj Rasmussen und Thomas Refdahl. Sie sind bereits ihr Leben lang Freunde und haben dann vor ein paar Jahren beschlossen, den Sneaker neu zu erfinden. Mit der Designfindung in Kopenhagen soll der Geist des nordischen Designs in jeden Sneaker kommen.

Für den ersten ARKK Schuhe brauchten die beiden ein Jahr – die beiden haben keinen sportlichen Hintergrund, sie kommen aus den Bereichen Architektur und Mode und wollten auch genau dies in die Identität der Marke mit einfließen lassen. Etwas, was mir besonders gut gefällt, denn ohne die Natur und meine Zeit in ihr, in Sportschuhen, könnte ich gar nicht sein 😉


Mehr Schuhe findet ihr auf arkkcopenhagen.com
(mein Schuh ist ein Presse Sample)

Freitag, Mai 03, 2019

Lena Scherer. Hamburger Menschen #213

Freitag, Mai 03, 2019 0
Lena Scherer.  Hamburger Menschen #213
Mein heutiger Gast der  Serie "Hamburger Menschen" ist eine Fotografin, deren Bilder ich für das ein oder andere Interview schon genutzt habe. Genau aus diesem Grund stellt Sarah, von AWAKE (ihr Interview findet ihr HIER), sie heute vor:

Nicht ohne Grund wird hier heute Lena Scherer vorgestellt. Denn vergangene Woche war eine ganz besondere Woche: die Fashion Revolution Week. Die Events dieser Woche hallen noch immer nach und der Kopf rattert. Aber was hat denn jetzt eigentlich Lena damit zu tun? Als Fotografin mit Schwerpunkt Fair Fashion- und Portrait- Fotografie bewegt Lena nicht nur durch ihre Bilder die Welt in eine richtige Richtung. Sie war dieses Jahr nicht ganz unbeteiligt an der Orga für den Fashion Revolution – The Move in Hamburg. Mit der Fashion Revolution Week wollen die Organisatoren auf die Missstände der Textilindustrie aufmerksam machen und die Endkonsumenten auffordern mit #whomademyclothes nachzufragen, wer hinter der Produktion steckt. Für den Hamburger Move, hat Lena eine wunderschöne und vor allem kraftvolle Kampagne fotografiert (hier findet ihr die Bilder) und tatkräftig dabei unterstützt diesen Move in Bewegung zu setzen. Lena ist ein wahnsinnig bewundernswerter Mensch, der sich extrem mit ihrer Umwelt auseinandersetzt. Sie nutzt ihr Talent und ihre Berufung dafür diese Welt ein stückweit zu verändern. Also los, Lena, wer bist du?

Lena Scherer. Fotografin für Fashion und Portrait, mit Schwerpunkt auf faire und nachhaltige Modelabels.

© Lena Scherer

Und sonst wohl eine junge Frau, die ihren individuellen Platz in dieser Gesellschaft sucht zu finden, nicht immer mit allem einverstanden ist und hoffentlich ihren Beitrag zu einer etwas besseren Welt leistet. 


Woher kommst du?

Aus dem Süden Deutschlands. Aus München.


Seit wann bist du in Hamburg?

Seit dem Sommer 2016. Die wohl beste Entscheidung bisher, meine Homebase nach Hamburg zu verlegen. 



Erzähl mal von deinem Beruf?

Ich bin selbstständige Fotografin, arbeite in ganz Deutschland, manchmal auch international - und arbeite selbst und ständig.

Nach einer Reise von Alaska nach Peru 2015/16 habe ich für mich gemerkt, dass ich einiges ändern möchte. Auch meinen Schwerpunkt in der Fotografie erweitern. Einen, den ich auch persönlich lebe und als äußerst wichtig empfinde. Und so kam ich dazu, mich zusätzlich auf faire und nachhaltige Modelabels zu spezialisieren. Oft sind das gründergeführte Brands. Hier helfe ich einen modernen Bildstil umzusetzen, ja manchmal auch erst zu entwickeln. Wir wollen weg vom reinen Öko-Image. Daher ist mein Ziel mit meiner Bildsprache eco fashion auch wie Fashion aussehen zu lassen. Und so hoffentlich zunehmend zur Bekanntheit und Attraktivität des Labels beizutragen.

© Lena Scherer
© Lena Scherer

Aber eigentlich arbeite ich für alle Brands gern, die eine Idee haben und die soziale & ökologische Verantwortung im Blick haben ☺

Ich wünsche mir, dass faire und nachhaltig produzierte Mode zukünftig die erste Wahl ist, und fast fashion an Popularität verliert. Als Fotografin ist man bisschen ein Allround-Talent. Mein Beruf ist sehr abwechslungsreich, ich bin viel unterwegs und habe inhaltliches Mitbestimmungsrecht.  So kann ich zB. darauf achten, dass bei meinen Shootings keine Magermodels fotografiert werden. Oder die Models sich auch als Person wahrgenommen fühlen und neben der Kleidung ebenso im Fokus stehen.
    

© Lena Scherer

Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Sicherlich wäre es auch ein kreativer Beruf geworden.
Art Direktion könnte ich mir vorstellen, aber dann auch für ein soziales/verantwortungsbewusstes Unternehmen.



Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Ich reise gern, versuche Schlaf oder Zeit mit meinem Partner nachzuholen oder treffe mich mit meinen Freunden oder meinem Flüchtlings-Tandem. Aktuell lerne ich Töpfern. Ich gehe wahnsinnig gern ins Theater und zu Konzerten und ja, ab und an Besuche ich natürlich meine Familie in München.



In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

Im Grindelviertel, nahe der Uni.



Möchtest du nochmal in einem anderen wohnen?

In meiner Laufbahn bin ich wahnwitzige 13x umgezogen.
Der letzte Umzug erst Anfang Dezember, eben ins Grindel.
Ich kann mir also gut vorstellen, da erst mal ein Weilchen zu bleiben. ☺


Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Nahe dem Meer mit schneller Verbindung nach Hamburg.



Ist Hamburg für dich eine Kulturstadt? Warum ja oder nein?

Ja. Als ich von München hier her kam, war ich völlig platt, wie viel Angebot es in Hamburg gibt. Neben den offensichtlich großen Institutionen,  hat mich vor allem das subkulturelle Angebot erfreut. Wohnprojekte mit Galerien und eigenorganisierten Ausstellungen; viele kleine, charmante Konzertlocations;  Hilfsprojekte; kleine und große Theaterbühnen; Soli-Parties - die Liste ist lang. Hier kann man jeden Tag vielfältig Dinge unternehmen. Leider habe ich für viel zu viel davon, viel zu wenig Zeit.

© Lena Scherer
© Lena Scherer

Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Puh. Das ist eine Frage, über die man eine Hausarbeit schreiben könnte! 
Ich würde wohl zunächst schärfere Regularien für die Verwendung von Plastik einführen.

Versuchen mehr Förderung für soziale Projekte zu generieren und irgendwie einen Weg finden, wie die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos würden. Aber ehrlich gesagt glaube ich, Politiker sein ist einer der schwersten Jobs überhaupt und ich würde es sicherlich nicht allen Recht machen können.



Warum Hamburg und nicht Berlin, Istanbul oder New York?

Auch wenn ich wahnsinnig gerne reise und super neugierig auf die Welt bin, möchte ich in einer Stadt leben, in der ich meine Muttersprache sprechen kann. München wurde mir zu klein, Berlin ist mir zu groß. 

Als ich von München weg wollte, war ich beruflich in Berlin und bin ein paar Wochen nach Hamburg, um rauszufinden, ob ich hier leben möchte. Es hat nicht mal eine Woche gedauert, und das Ding war entschieden. Hier habe ich mich frei gefühlt, konnte atmen und fand die Stadt im Sommer 16 einfach nur wunderschön. Hamburg ist (für mich) genau richtig. Die ruhigen, ehrlichen Gemüter, der Hafen und der offene Geist dazu, die Nähe zum Meer und dass Berlin schnell erreichbar ist, machen Hamburg perfekt.

© Lena Scherer

Alster oder Elbe?

Elbe


Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Den ganzen Tag, weil wichtiges Tool für meine Arbeit. Nachts schalte ich auf Flugmodus.


Lieblingssong des Moments?

Better Than, Lake Street Drive


Lieblingssong forever ever?

Talkin’ bout A Revolution, Tracy Chapman

© Lena Scherer


Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt mal angeschaut haben sollte:
  • Das Vju, ein Cafe auf dem Energiebunker in Wilhelmsburg
  • Die fairen und grünen Läden glore und Werte Freunde
  • Die Fischbeker Heide bei Abendstimmung

Möchtest du jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:

Ganz kitschig: Meinen Partner, der mir Raum gibt, so zu sein wie ich bin. Und durch den Hamburg ein wahres Zuhause wurde. 

Donnerstag, Mai 02, 2019

Break the rules of fashion. Before they break you!

Donnerstag, Mai 02, 2019 0
Break the rules of fashion. Before they break you!

Nachhaltig shoppen ist öko? Was ist eigentlich öko? Kleidung und Accecoires, die ihren Weg zu ReBELLE (eine Online Plattform für hochwertige Second Hand Luxusartikel) finden, sind wohl nicht genau das, was man als öko im Kopf hat. Doch auch Second Hand zu shoppen ist nachhaltig. 'Don’t mix prints, don’t show your bra, don’t trust Secondhand'. So eben:



Also befolgt schön alle Regeln und habt Spaß! 😬

Sonntag, April 28, 2019

Hamburg, meine Perle! Eine Liebeserklärung an die Hansestadt. ⚓️❤️ Mal wieder.

Sonntag, April 28, 2019 0
Hamburg, meine Perle! Eine Liebeserklärung an die Hansestadt. ⚓️❤️ Mal wieder.
Wettertechnisch kommen wir in Hamburg gerade ziemlich gut weg. Für die Natur und die Landwirtschaft ist es nicht so gut, doch es gegenüber dem üblichen Hamburger Schietwetter ist es schon ein bißchen schön. Denn hier wundert sich hier niemand über Regen. Erst recht nicht im dafür bekannten April. So ist es nicht nur in der Hafenstadt, doch ich frage mich zwangsläufig, warum halte ich diese stürmischen Tage und Nächte seit fast zehn Jahren aus? Warum packe ich meine Winterjacke nie wirklich weg, sondern immer "erstmal" ein? Und warum bin ich trotz allem glücklich, wenn ich klitschnass vom seitlichen Regen nach Hause komme? 

Ich denke an einen Moment im Spätsommers 2017 zurück: Ich bin 2.290 Kilometer von zu Hause entfernt, schaukle bei 18 Grad auf der Luftmatratze hin und her und warte bis die Sonne endlich hinter dem griechischen Horizont untergegangen ist. Es ist nicht warm, doch es ist egal. Meine Füße baumeln im Meer und als ich glücklich in ein Handtuch gehüllt und bibbernd zu meinem Bungalow zurücklaufe, werde ich von den deutschen Urlaubsnachbarn angesprochen: „Du kommst bestimmt aus Norddeutschland.“



Ich verspreche euch, ich habe keine HSV-Flagge gehisst oder St.Pauli-Parolen vor meiner Terasse aus zum Besten gegeben. Als wir uns unterhalten stellt sich heraus, sie kommen selbst aus einer Stadt im Nordwesten Deutschlands und schwärmen für Hamburg.

Der Liebe zu dieser Stadt, bin ich schon in den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands begegnet. Wer einmal im Venedig des Nordens war, fängt wohl zwangsläufig an, für die Stadt zu schwärmen. Beim Abendessen zwischen all den unterschiedlichen deutschen Akzenten horche ich automatisch nach plattdütsch und frage ich mich, was ist eigentlich so toll an Hamburg?

Obwohl ich vorher niemanden in dieser Stadt kannte, bin ich immer wieder froh den Umzug gewagt zu haben. Nun lebe ich seit 2010 hier und kann mich an nur eine Woche erinnern, in der ich großes Heimweh hatte. Wegen akuter Sehnsucht nach dem Witz und Sarkasmus der Ruhrgebietsmenschen. Etwas, nachdem man in Hamburg länger suchen muss. Damals habe ich diese Eigenschaften so sehr vermisst, dass ich überlegte zurückzugehen. Doch ich blieb, wartete ab, fand sie auch im Norden und habe es nie wieder bereut.


Damals stand am nächsten Urlaubsmorgen auf einer deutschen Zeitung des griechischen Kiosk: „111 Gründe, Hamburg zu hassen“ – so der Titel eines Buches. Ich erschrecke kurz, was ist denn da los, MUSS ich mich nun mit diesem Thema auseinandersetzen oder sieht man einfach immer, was einen beschäftigt?

Ich denke in jedem Fall darüber nach, warum ich diese Stadt liebe. Kann ich es in nur eine Antwort packen? Sämtliche schöne Orte sind aufzählbar, doch darum geht es eigentlich nicht. Die schönste Stadt Deutschlands zu sein, dies behaupten auch Köln oder München von sich. Und dass es hier schöne Ecken gibt, hat uns das Stadtmarketing so oft erzählt, dass auch die New York Times es mittlerweile weiss

Nachdem ich mit diesen Gedanken an einem nichtdeutschen Strand liege, möchte ich behaupten, es gibt noch einige andere Städte auf der Welt, die unfassbar schön sind. Der Eine mag Berge, die Andere Wasser. Ich bin trotz der ganzen Touristen, die sich am Hafen an Hamburg-Käppis und -Pullis vorbeidrängeln, gern dort und schau auf das Wasser und die Besucher. Ich freue mich, dass so viele Menschen zu Besuch kommen und sich an den Barkassen, Lastschiffen und Kreuzfahrtdampfern erfreuen.
Ich muss nicht, doch ich kann hier am Hafen sein und genau dieses einfache Gefühl macht für mich die Stadt aus: Ich muss nicht, doch ich kann. Ich muss nicht zu den touristischen Großveranstaltungen der Stadt, doch ich kann. Ich mag kein Astra, doch ich kann eine Apfelschorle trinken, während mein Gegenüber sein Lebensgefühl mit diesem Bier aus Hamburg zelebriert.

Ich muss in Hamburg nicht alles gut finden. Jeder hat hier etwas, gegen dass er ist: War es Olympia, ist es das (noch nicht) begrünte Dach auf dem Feldstrassenbunker oder einfach nur die Hafencity.
Es ist so alles so nah, Kunst, Kultur, Street Art, Kiez, Klassisches, Neues. Man kennt sich und lässt sich doch immer wieder von Neuem beeinflussen. Die Offenheit in Verbindung mit der Sturheit passt irgendwie nicht zusammen, ist jedoch typisch.

Typisch für die Sturheit ist zum Beispiel: Es gibt so vieles auf der nördlichen Elbseite, was einen Besuch begründen würde und doch waren viele Menschen bislang noch nie in Wilhelmsburg. Es wird als "zu weit weg " bezeichnet und würde zu lange dauern. Trotzdem stellen sich die Menschen ohne Murren in den Stau auf die Elbchaussee, um sich einen freien Zentimeter am Elbstrand zu suchen. Der Beachclub in Harburg liegt an einem weiteren Hafen und einer ausgebauten Fahrradstrasse. Die Schickeria findet sich dort nicht ein, doch nette Menschen allemal.

 
Trotz all der Unterschiede, die schon aufgrund der Stadtteile personifiziert werden könnten, gibt es das schlichte Wir-Gefühl. Es ist kleinstädtisch hier in Hamburg. Und doch ist es das Tor zur Welt. Das lieben Besucher, Quiddjes und Hamburger. Hier kann Jeder gut sein und deswegen lässt es sich hier gut leben.

⚓️❤️

Tipp: Wer noch nie hier war und nun akute Lust verspürt die Stadt kennenzulernen oder wiederzusehen, schaut mal hier (achtung, Werbung wegen Verlinkung), bei Expedia.de. Dort findet ihr mittlerweile nicht nur komplette Reisen, sondern auch Möglichkeiten bei einem Städtetrip in einem der Hotels der Stadt unterzukommen. Gute Reise!

Mittwoch, April 24, 2019

WHO MADE MY CLOTH? - Willkommen zum Fashion Revolution Day Germany

Mittwoch, April 24, 2019 0
WHO MADE MY CLOTH? - Willkommen zum Fashion Revolution Day Germany
Seit etwa einem Jahr kann ich bei neuen Klamotten sagen, woher diese kommen. Trotzdem weiß oft  nicht, woher wurde eigentlich die Baumwolle für den Stoff angebaut und ist dies wirklich nachhaltig?
Vorher war es war mir nicht egal, doch, da wollte ich ein paar Dinge einfach gern haben.

Und so geht es noch zu vielen. Dafür kauft man meist bei Konzernen, wo die Produktionskette undurchsichtig ist. Die Bilder der überfüllten und eingestürzten Fabriken sind trotzdem bekannt. Ein weiterer Punkt sind die sozialen und schlechten Arbeitsbedingungen am vermeintlich anderen Ende der Welt. "Ist ja weit weg!" - doch je mehr ich mich mit nachhaltiger Produktion beschäftigt habe, umso weniger kann ich diese schnell produzierte Kleidung kaufen. 


Mein Schlüsselerlebnis war der Sparpril, in dem ich mit einer Freundin ausgemacht hatte nichts zu "shoppen". In diesem Monat besuchte ich den Vortrag eines nachhaltigen Taschenlabels und die Gründerin trug einen Pulli, den ich unfassbar schön fand. Ich bin gar nicht davon ausgegangen, dass dieser nicht auch nachhaltig ist. Irgendwann lag er auf dem Stuhl vor mir und ich konnte einen Blick auf das Tag erhaschen. Ich war richtig geschockt, er kam aus einem der größten Textilunternehmen der Welt die dafür bekannt sind, alles andere fair zu produzieren (er war neu, nicht second hand). Was sie danach über die eigenen Produktion erzählte, war toll, doch hatte für mich einen Faden Beigeschmack. Das Wohl der eigenen Arbeiter ist wichtig, doch das der eigenen Klamotte?

Mittlerweile kann ich selbst gar nicht mehr bei den Fast Fashion Konzernen einkaufen. Natürlich habe ich im Schrank vieles, was noch davon stammt, ich trage es auf, sortiere aus, mache Flohmarkt, spende und und und.
 
Seitdem hat sich mein Blickwinkel verändert, ich konzentriere mich auf Sachen, von denen ich weiß, das die Produktionskette transparenter ist. Oder eben Vintage, bzw. Second-Hand. Dies ist gar nicht so schwer, wie ich zuerst angenommen habe und meist kaufe ich lokal, wo ich die Designer kenne. Wer niemanden in der Nähe hat, es gibt auch viele Online-Shops, die Wert darauf legen.

                         BEI UTOPIA FINDET IHR HIER EINE LINK LISTE MIT ONLINE SHOPS

Wenn ihr also demnächst also unbedingt einen Leomuster-Rock (Bsp.) haben wollt, schaut doch mal, bevor ihr dafür zu den üblichen Verdächtigen geht, wo er ganz bestimmt hängt, weil er eben gerade im Trend ist. Zumal bedeutet ein Modetrend, das es eine Wiederholung ist – ihr findet also Second Hand oder bei Mutti im Kleiderschrank sogar eher ein Teil, was richtig schicki UND einzigartig ist. Na klar, es wird sich nicht von 0 auf 100 ändern, doch eine Umstellung ist nötig!

Dafür müssen wir alle anfangen nachzufragen - wer hat meine Klamotten gemacht? Diese Nachfrage passiert bislang noch nicht ausreichend und so wird weiter munter auf Masse und ohne Rücksicht auf Verluste produziert. Nachhaltig zu sein, ist gerade Trend, alle schnell produzierenden oder grossen Modeketten machen da mit, doch nur weil etwas zum Beispiel vegan ist, wurde es noch lange nicht fair produziert.

Macht euch die Mühe und schaut Mal nach, wie Bio und fair er wirklich ist und ob es das Teilchen nicht auch in einem Laden gibt, der etwas über die Produktion und Herstellung erzählen kann. Wir selbst können dies allerdings einfordern – Also fragt nach, schafft Aufmerksamkeit - startet eine Revolution. So kann daraus ein Umdenken passieren. Eine Bewegung, die natürlich ist und irgendwann selbstverständlich.

Dies ist nur der Anfang, denn es gibt in allen Bereichen so viel was getan werden kann. Kosmetik, Pflegeprodukte, Nahrung, Konsumgüter, Spielzeug, Autos, Strom ... Für die Welt, für uns.

Was ist der Fashion Revolution Day?
Menschen aus über 68 Ländern beteiligen sich mit Events, Flashmobs,
Workshops und einer weltweiten Selfie-Kampagne. Prominente und jeder der mag stellen den Modemarken alle die gleiche Frage: „Who made my clothes?“

Die deutsche Initiative startete offiziell im Januar 2014 in Berlin.

Wenn ihr noch mehr darüber erfahren wollt, wo Events dazu stattfinden, oder welche Projekte damit unterstützt werden, besucht mal die Webseite:
https://www.fashionrevolution.org/europe/germany/