Kathrynsky's

Dienstag, Januar 15, 2019

Ausflüge auf Bali zu Reisterassen, dem Wassertempel Pura Tirta Empul, den Königsgräbern in den Felsen Gunung Kawi & Ubud (Erlebnisse während einer Pressereise)

Dienstag, Januar 15, 2019
Ausflüge auf Bali zu Reisterassen, dem Wassertempel Pura Tirta Empul, den Königsgräbern in den Felsen Gunung Kawi & Ubud (Erlebnisse während einer Pressereise)

Die Landschaft der indonesischen Insel Bali ist vor allem geprägt durch zahlreichen Tempel und Reisterrassen. Auch wenn wir an Bali denken, haben wir dies wohl zuerst im Kopf. Deswegen haben auch wir auf unser Pressereise für das Mövenpick Resort & Spa Jimbaran Bali auch Ausflüge zu unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten unternommen.

Am schönsten, wegen dem Grün Rundum und den unterschiedlich sichtbaren Anbauphasen, fand ich die Reisterassen. Es scheint, als hätte sich an dem Anbau seit jeher nichts verändert und auf den schmalen Terrassen geschieht der Anbau meistens noch von Hand. Das Wasser wird von den Bergbächen und Quellen über ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem geleitet um die Hangterrassen zu erreichen und sie zu fluten. In einem Jahr gibt es auf Bali in etwa drei Ernten – dabei werden die Reispflänzchen zuerst vorgezogen und dann von Hand einzeln auf das Feld gepflanzt. Wenn die Pflanze reif ist, wird sie auch wieder von Hand geerntet. Eine mühselige Arbeit, die wir uns bei dem Genuss dieser Getreidekörner mal ab und zu in Erinnerung rufen sollte. 

Nach der Ernte wird das Feld abgebrannt und diese Asche schützt und düngt zugleich den Boden und der Zyklus kann von neuem beginnen. Neben den unterschiedlichen Farben von Grün beim Wachsen, Gelb bei reifem Reis und kurz vor der Ernte Ernte, Schwarz nach dem abbrennen und Braun wenn der Reis frisch angepflanzt ist, sieht man auf jedem der Felder auch einen kleinen Schrein. Die Hindugöttin Dewi Sri ist für den Reis zuständig und hier wird ihr geopfert.

Es gibt natürlich viele Reisfelder, die sind so weit im Hinterland, dahin kommen selten Touristen, doch dann gibt es auch einige, die aufgrund ihrer guten Lage und ihrem schönen Erscheinungsbild von viele Tausend Touristen täglich besucht werden. Dementsprechend haben sich mittlerweile viele Café, Warungs und Souvenir-Shops um die Reisfelder herum angeordnet. So auch an den Reisfeldern die wir auf dem Weg zu den Königsgräbern durchschreiten:

Die Ladys schleppen den ganzen Tag die 300 Stufen neue Steinwegplatten hinab – puh.
Wir fanden es schon ohne Balast sehr anstrengend weil es so warm war.
 
300 Meter bergab und mit 50 Metern Höhenunterschied geht es durch die Reisterassen zu Gunung Kawi. Hier am Pakerisan-Fluss liegen insgesamt zehn Königsgräbern die sehr beeindruckende und fast mystisch, in den Berg gehauenen wurden. Die Königsgräber von Gunung Kawi wurden erst 1920 entdeckt und sind nicht zu verwechseln mit dem weiter nördlich gelegenen Tempel Pura Gunung Kawi.

Ungefähr 300 Treppenstufen später, unten angekommen, teilt sich der Weg, gen Osten (nach rechts) führt eine Treppe hinab zu einer Brücke und auf die andere Seite des Flusses. Wenige Meter links dieser Brücke befindet sich die Hauptgruppe der Königsgräber von Gunung Kawi.



Der Legende nach hat der Riese Kbo Iwa die Königsgräber mit den Fingernägeln aus dem Felsen gekratzt. Tatsächlich stammen die Gräber allerdings aus dem 11. Jahrhundert und wurden unter der Herrschaft von König Anak Wungsu zu Ehren seiner Familie errichtet. Obwohl sie Gräber heißen, hier befinden sich keine sterblichen Überreste der Familienmitglieder, es handelt sich eher um Gedenksteine.



Wenige Meter neben den Felsentempeln befindet sich eine alte Mönchsklause mit schmalen Gängen und engen, aus den Felsen gehauenen Steinkammern. Sie stammt aus dem 9. Jahrhundert und gelten als Zeugnis balinesischer Frühgeschichte.
 
 

Oberhalb der Anlage liegt Tampaksiring, 38km von Ubud entfernt, ist dieses Dorf für seine Holzschnitzereien bekannt. Dort gesehen habe ich jedoch nur Sarong neben Sarong.



Nicht weit entfernt liegt der Wassertempel Pura Tirta Empul. Übersetzt heißt dies 'Die sprudelnde Quelle'. Er ist einer von Balis heiligsten und wichtigsten Tempelanlagen und gehört zu den neun Staatstempeln. Er liegt im Zentrum der Insel an der Quelle des Flusses Pakrisan. Wegen des heiligen Quellwassers, das dort zu Tage tritt, kommen hinduistische Gläubige regelmäßig zu diesem Tempel um sich zu reinigen und von Krankheiten und sonstigen Problemen zu befreien. Jede der einzelnen Fontänen, die ihr Wasser ins Quellbecken ergießen, soll dabei für eine ganz bestimmte Aufgabenstellung zuständig sein, die genaue Zuordnung ist aber heute nicht mehr bekannt.

Auch hier findet man zahlreiche kleine bunte Gebetsschalen, mit Räucherstäbchen und Blumen. Und auch hier gilt, bitte nicht direkt darüber oder, oha, draufsteigen, sondern lieber in einem kleinem Kreis um die Schälchen herumgehen, da sie ja als Besänftigung für die Geister gelten.






Pura Tirta Empul wurde um 1.000 n. Chr. zu Zeiten des Warmadewa-Königreiches an der Quelle des Flusses Pakrisan erbaut. In der Anlage finden sich Schreine für die hinduistischen Gottheiten Shiva, Vishnu, Brahma und Indra. Und viele kleine Hunde, die sich im Schatten der Anlage ausruhen. Sie sind teils ganz schön vernarbt, wer weiß was hier also "abgeht", wenn es kühler ist und sie etwas Energie haben.

Der Legende nach besiegte an der Stelle, wo der Tempel errichtet wurde, ein Heer von Gläubigen einen böswilligen zum Dämon verkommenen Herrscher namens Mayadenawa. Dieser vermochte es, das Heer des Priesters Sang Kulputih zu vergiften. Die gläubigen Krieger wurden jedoch durch das heilende Wasser der Quelle, dass durch die vedische Gottheit Indra gespendet wurde, gerettet. 

Was ich schön finde, so gut wie überall kann man sich hier frei bewegen, auch in das Wasserbecken können Touristen steigen um sich an den zwölf Fontänen von unterschiedlichen Sünden zu befreien und dann gibt es hier eben doch Bereiche, in die dürfen nur die Betenden mit einem Priester.



Unweit dieser Tempelanlage (mit Blick auf sie) hat sich der ehemalige Präsident Sukarno in den 1950ern eine imposante Villa ausgebaut. Ausgebaut, weil sie ursprünglich holländischen Kolonialisten als Stützpunkt diente und dann zu Sukarnos Sommerresidenz umfunktioniert wurde. Heute beherbergt sie Staatsgäste.


Der Tempel Pura Tirta Empul im Dorf Tampak Siring, liegt etwa 20 km nördlich der balinesischen Künstlermetropole Ubud. Und bevor wir uns aufmachen in die Stadt, die knapp 30 km nordöstlich von Denpasar liegt flanieren wir noch über den kleinen Markt nahe des Tempels.


In Ubud leben in etwa 34.000 Einwohner, doch handelt es sich hier nicht um eine kleine Stadt, sondern, um den Zusammenschluß von vierzehn Dörfer, die jeweils von einem eigenen Banjar (Dorfausschuss) geführt werden. 
 
Ubud ist in den letzten Jahren schnell gewachsen, und so waren es früher vor allem Rucksacktouristen, die in den vielen kleinen Hostels und Pensionen untergekommen sind. Heute sind es immer mehr Hotelanlagen für Pauschalurlauber. Darunter leiden auch einige zentrale Teile, sie knarren unter der Belastung der Besucherzahl – vor allem Cafes. Die meisten die auf grund dessen also vergrößert und erweitert, werden in einem vermeintlich modernen, und nicht speziell im lokalen Stil entworfen. So geht es auch manch anderem Örtchen dieser symphatischen Insel. Da ich es nun nur so kenne – mir gefällt es immernoch außerordentlich gut und es hat für mich eher Charme als den Eindruck von Plastikhimmel für den Tourismus.
 


Danke für die Möglichkeit dieser Reise an das Mövenpick Resort & Spa Jimbaran Bali und für die Organisation des ganzen an PrimoPR.

Ich wurde für diese Reise nicht bezahlt, bekam jedoch die Unterkunft und das Essen gestellt. Insgesamt ging diese Reise vier Tage (ohne die Reisezeit), dies ist wahrlich nicht genug Zeit Bali in Gänze kennenzulernen, es hat mir trotz allem große Freude gemacht einen kleinen Eindruck zu bekommen. 

Samstag, Januar 12, 2019

Ausflüge in Bali zur: Elefantenhöhle Goa Gajah und dem Uluwatu Tempel. Auf dem Weg: Traditionelle Holzschnitzerei und eine Beerdingungszeremonie. (Erlebnisse während einer Pressereise)

Samstag, Januar 12, 2019
Ausflüge in Bali zur: Elefantenhöhle Goa Gajah und dem Uluwatu Tempel. Auf dem Weg: Traditionelle Holzschnitzerei und eine Beerdingungszeremonie. (Erlebnisse während einer Pressereise)
 


Von Jimbaran aus, dort wo das Mövenpick Resort & Spa Jimbaran Bali liegt, ist es gut möglich ganz Bali zu erkunden. Dabei zu beachten ist, beim Betreten aller Tempels ist das Tragen eines Tempelschals Pflicht. Zudem müssen nackte Oberarme und Schenkel bedeckt sein. Bei Bedarf sind Sarongs meist am Eingang der Tempel erhältlich, einfach immer einen dabei zu haben, vereinfacht dies nochmals.

Die sogenannten Elefantenhöhle Goa Gajah liegt nur etwas über 40 Kilometer von unserem Hotel entfernt und ist einer der ersten Tempel, die wir besuchen.

Es wird angenommen, dass die Anlage aus dem 9. bis 11. Jahrhundert stammt. Allerdings wurde Goa Gajah erst 1923 von einem niederländischen Archäologen 'wiederentdeckt'. Dieser gab der Höhle den heutigen Namen, dabei fragt man sich bis heute wieso. Denn, denn es hat früher gar keine Elefanten auf Bali gegeben. So wird vermutet, dass der niederländische Archäologe bei der Entdeckung der Höhle die Fratze über dem Eingang für einen Elefantenkopf gehalten hat. Oder der Name ist in Anlehnung an die hinduistische Gottheit Ganesha entstanden. Was meint ihr, woran erinnert euch die Höhle?


Die schmale Höhle hat eine T-Form. Im schmalen, sehr einfachen Querraum findet sich am Westende eine Ganesha Statue und am Ostende stehen 3 steinere Lingas. Lingas sind Phallussymbole und stehen für Shivas Schöpfungskraft. Die Lingas sind mit Stoffen in den Farben rot, schwarz, weiß umwickelt, die für die göttliche Trinität aus Brahma, Visnu und Siwa. In weiteren Felsnischen befinden sich altbalinesische Dämonendarstellungen. Die Höhle ist allerdings sehr dunkel und es war auf Grund der ganzen Touristen sehr stickig. Deswegen bin ich lieber, Kokosnuss schlürfend, durch den Rest der Anlage gewandelt. Hier finden sich sowohl Götterstatuen aus dem Hinduismus wie aus dem Buddhismus. 

Auch hier finden sich am Tempel natürlich eine Menge Gebets- oder auch Opfergaben
und auch die Versorgung der Reisenden und Betenden ist gesichert.

80 Prozent der Arbeitsplätze hängen am Fremdenverkehr. Knapp vier Millionen Einwohner hat die Insel, fast genauso viele Menschen kommen seit dem Jahr 2000 als Urlauber nach Bali. Die Tendenz ist weiterhin steigend.


Unser Ausflug ging weiter und auf dem Weg hielten wir an einem Tempel der von außen zuerst nicht ausgesehen hat, als wäre darin etwas los. Doch, weit gefehlt, hier waren die Vorbereitungen für eine Gemeinschafts-Beerdigungs-Zeremonie in vollem Gange:



Die Toten werden hier mit einer großen Zeremonie verbrannt. Im Gegensatz zu dem Rest von Indonesien ist Bali hinduistisch geprägt. Bali ist sogar die einzige Region außerhalb Indiens, Nepals und Mauritius' mit einer hinduistischen Bevölkerungsmehrheit. Die meisten Balinesen bekennen sich zur Hindu-Dharma-Religion, der balinesischen Glaubensform des Hinduismus. Die Hälfte der indonesischen Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze und auch auf Bali ist der Reichtum leider nur wenigen vorbehalten. So ist es so, dass es Gemeinschafts Beerdigungen gibt bei der die Gemeinde die Kosten trägt. Diese finden jedoch nicht einmal im Monat, sondern vielleicht auch nur alle paar Jahre statt – so lange wird gewartet und die Toten werden aufbewahrt. Und in diesem Tempel, in dem wir uns nun befinden, werden die Opfergaben dafür vorbereitet.

Dies ist eine sehr wichtige Arbeit, denn sie hat Einfluß auf das ganze Leben. Weil, das Leben nicht nur von den sichtbaren Dingen des Lebens abhängt, sondern ganz entscheidend vom Einfluss der Ahnen, der verstorbenen Familienmitglieder. Das Leben ist lediglich eine Phase, die man im unsauberen materiellen Körper verbringt. Der Körper ist das Gefäß für die reine Seele, die nach dem Tod der Hülle weiter existiert und das Leben der verbliebenen materiellen Angehörigen steuert.

Diese materielle Hülle besteht aus den fünf Elementen Erde, Feuer, Wasser, Luft und Atmosphäre. Und diese sollen nach dem Tod möglichst vollständig aufgelöst werden, damit die Seele frei sein kann.


Die Opfergaben die dafür erstellt werden, sind kein Opfer im eigentlichen Sinn. Sie sind eher ein Darbieten an die Mächten. Dafür bekommt man Gegenleistungen wie Schutz und z.B. eine reiche Ernte. Kleineren Opfergaben werden auch teilweise täglich gebracht, unabhängig von einer Beerdigung oder einem anderen Anlass. Dies kann in Form von Schreinen, an bestimmten Stellen im Haus auch einfach auf dem Fußboden vor der Tür sein. Es sind meist kleine geflochtene Körbchen aus Palmblättern die Blumen, Öle, Salz und auch Geld enthalten.



Ein weiterer Stop am Wegesrand war eine der klassischen Holzschnitz Werkstätten. Dies ist ein traditionelles balinesisches Kunsthandwerk. Aus verschiedenen Holz- und Bambusarten werden in oft wochenlanger Arbeit filigrane Schnitzereien, lebensgroße Skulpturen oder auch robuste Möbel gefertigt. Viele Holzschnitzer sind in Mas nahe Ubud zu finden.






Auch unser deutschsprachiger Führer I Nengah Sutapa hat in seinem Auto immer eine Gabe dabei. Diese versucht man immer möglichst 'zwischen' guten und bösen Ebenen zu platzieren, so, dass man ohne größere Probleme durchs Leben kommt. Orte die tendenziell eher gut (suci, ening oder nirmala) sind Orte wie Berge, Quellen und die Sonne. Orte die eher böse (tenget oder angker) sind, sind Orte an denen Verkehrunfälle stattgefunden haben, oder auch beispielsweise das Meer. Das Leben der Balinesen unterliegt so spirituell und religiös dieser Dualität aus guten und weniger guten Einflüssen.

Natürlich finden sich auch an dem nächsten Ort den wir besuchen, dem Uluwatu Tempel, diese Gaben:

Der Uluwatu Tempel gehört zu den sechs wichtigsten Tempeln auf Bali. Er liegt auf der Halbinsel Bukit ganz im Süden der Insel. Spektakulär auf einer 70 Meter hohen Felsklippe über dem Meer dürfen wir hier heute der traditionellen Kecak-Tanzaufführung und dem Sonnenuntergang zusehen. Pura Luhur Uluwatu ist übrigens der Meeresgöttin Dewi Danu geweiht. Die Klippe, auf denen der Tempel thront, soll der Legende nach ein Schiff Dewi Danus gewesen sein, das einst zu Stein wurde.

Der vollständig Name des Tempels lautet Pura Luhur Uluwatu, dabei bedeutet Luhur = göttliche Herkunft, Ulu = Spitze und Watu = Fels/Stein.


Der Tempel und die Kecak-Tanzaufführung haben in den letzten Jahren stetig mehr Besucher für sich gewonnen. Bei der Tanzaufführung sitzen alle dicht gedrängt in einem kleinen Stadion und bestaunen die Gesänge und Kostüme, sowie den Sonnenuntergang über dem Meer.

Der Kecak-Tanz ist nicht religiös und zählt zu den beliebtesten Tänzen auf Bali. Die Geschichte stammt aus dem indischen Nationalepos Ramayana und handelt von der Entführung der Prinzessin Sita durch den Dämonenkönig Ravana. Ich mag nun nicht das Ende verraten, zudem war der Beginn für mich viel eindrucksvoller, denn dabei singen sich rund 50 Männer mit bloßem Oberkörper und schwarz-weiß karierten Sarongs in Trance. Sie rufen immer wieder Chacka-Chacka – mal laut, mal leise, sie werfen die Arme zum Himmel und zu den Göttern und finden sich dann alle mal sitzend im Kreis ein. Der monotone Singsang hält an und die Männer sorgen damit für die musikalische Untermalung des Kecak-Tanzes.

Dieser wird von Darstellern in aufwändig gestalteten Kostümen und Masken vorgeführt: Sita, Rama, Ravana und Hanuman.

Leider achten viele der Touristen diese Zeremonie in keinster Weise und sind laut, laufen rum, gehen wenn sie keine Lust mehr haben und tun dies auch nicht ohne zu stören, sondern durchqueren dafür einfach die Tänze und die Show wie es für sie eben am kürzesten zum Ausgang ist. Dieses Verhalten zu beobachten hat mich nicht nur traurig, sondern auch sehr wütend gemacht. Denn nichtmal auf das Bitten der Aufpasser durch das Mikrofon, dass die Show noch nicht vorbei ist, haben sie dieses Verhalten unterlassen.


Vom Tempel bis zum Hotel sind es in etwa 15 Kilometer und am Ende des Tages sinke ich ziemlich glücklich in mein gemütliches Bett.

Danke für die Möglichkeit dieser Reise an das Mövenpick Resort & Spa Jimbaran Bali und für die Organisation des ganzen an PrimoPR.

Ich wurde für diese Reise nicht bezahlt, bekam jedoch die Unterkunft und das Essen gestellt. Insgesamt ging diese Reise vier Tage (ohne die Reisezeit), dies ist wahrlich nicht genug Zeit Bali in Gänze kennenzulernen, es hat mir trotz allem große Freude gemacht einen kleinen Eindruck zu bekommen. 

Freitag, Januar 11, 2019

Typisch Bali? Vier Tage auf Tour mit Mövenpick (Pressereise).

Freitag, Januar 11, 2019
Typisch Bali? Vier Tage auf Tour mit Mövenpick (Pressereise).


Habt ihr den Urlaub für dieses Jahr schon geplant, oder darf ich euch mein bislang am weitesten entferntes Reiseziel empfehlen? Im Mai hatte ich eine ganz herrliche Zeit mit und im  Mövenpick Resort & Spa Jimbaran Bali. Zugegeben, vier Tage waren dank Zeitumstellung recht anstrengend, doch ich bin sehr froh, dass ich es erleben durfte und möchte diese Zeit nicht mehr missen. Ich habe bei meiner ersten Asien-Reise viel gelernt, was mich bis heute begleitet.

Mit Singapur Airline ging es von Hamburg über Dubai nach Jimbaran, Bali. Der Flug und die Verbindungen klappten reibungslos und glücklicherweise war der Flieger nicht ausgebucht, so, dass ich die ganze Sitzreihe in Beschlag nehmen konnte. Bereits in Dubai änderte sich die Luft. Es war in Deutschland im Mai ja bereits wärmer, doch die Wärme hat nichts mit der zu tun, die mich dann in Dubai begrüßte. Auf Bali dann änderte sich nochmal alles, das Klima von Bali ist tropisch und von hoher Luftfeuchtigkeit geprägt, ich fand es sofort herrlich.



Nach über 24 Stunden erreichten wir, eine Gruppe von sechs Leuten, bestehend aus Journalisten und Bloggern aus ganz Deutschland, das Mövenpick Resort & Spa Jimbaran Bali. Nach dem Welcome-Drink waren wir allerdings alle froh einfach 'nur' ins Bett und den Schlaf zu fallen. Am nächsten Morgen erwachte ich dann mit diesem Ausblick:
Zimmertyp: Classic - Poolblick mit Blick auf den Pool

Wegen der Klimaanlage und den, wegen der Moskitos, geschlossenen Türen hatte ich am Abend zuvor zwar die Wärme wahrgenommen, doch wegen der Müdigkeit gar nicht so doll realisiert. Ich habe bereits viel Hitze erlebt, diese war bislang allerdings immer sehr trocken und ist überhaupt nicht mit der hohen Luftfeuchtigkeit und der Wärme der indonesischen Insel, die für ihre bewaldeten Vulkanberge, die typischen Reisfelder, Strände und Korallenriffe bekannt ist, zu vergleichen.

Da wir ja von Mövenpick auf diese Reise eingeladen waren und während unseres Aufenthalts in dem Hotel in Jimbaran bleiben, machten wir zu allererst einen Rundgang über das Gelände. Insgesamt hat das Hotel 297 elegant möblierte Zimmer und Suiten. Das 5-Sterne-Resort hat nicht nur eine gigantische Poollandschaft, die sowohl Sand als auch gefliesten Boden beinhaltet, sondern auch noch einen atemberaubenden Blick auf die Bucht von Jimbaran – der Strand liegt nur fünf Minuten entfernt.



Das Hotel ist in dem Einkaufs- und Kulturzentrum Samasta Lifestyle Village integriert, was allerdigs alles ineinander übergeht und so fast als eine Anlage wahrgenommen wird. Im Hotel selbst gibt es fünf Restaurants, sollten diese nicht reichen, weicht man in das Village aus – da gibt es zahlreiche Essensmöglichkeiten, darunter z.B. auch ein Mövenpick Cafe, welches sogar ziemlich kunstvollen Kaffee anbietet:


Ich finde das Hotel von vorne bis hinten, von der Lobby, über die Poolanlage, die Zimmer, das Restaurant, bis zum MODERN VILLAGE (Samasta Lifestyle Village) und oben bis unten klasse. Überall finden sich das Logo in der Gesatltung von Mustern und Co wieder – ich mag diese Art von subtilen Verknüpfungen. Nicht zu aufdringlich und sehr modern ist landestypische Kunst an den Wänden oder in Skulpturen in allen Bereichen zu finden.

Man kann seinen Urlaub hier ganz genau auf seine persönlichen Bedürfnisse zuschneiden. Ob am und im großen Hotelpool oder am ein paar Minuten entfernten Strand, in diesem Hotel lassen sich definitiv ein paar sehr schöne Tage verbringen. Zudem ist es der perfekte Ausgangspunkt um die komplette Insel zu bereisen. Wir hatten selbst genügend Zeit, um von allem etwas zu machen, dazu noch mehr in den kommenden Bali Postings. Auch in dem Hotel lässt es sich sehr entspannt genießen. Ob in dem eigenen Bett oder in dem hauseigenen Arkipela Spa & Wellness, in dem sowohl traditionelle Massagen, als auch klassische Beauty-Treatments angeboten werden.


Mein Favorit des ganzen Hotel ist allerdings unumstritten der Pool. Zum einen ist er in der Mitte der Anlage, von einer Gartenlandschaft umgeben und trotz der zentralen Lage zerstreut sich alles. Es gibt genügend Platz für alle und ich hatte nie zu wenig Platz bis zu meinen Pool-Nachbarn. Ob Kinder, ältere Menschen, Paare oder Freundinnen ... alle entspannen hier auf ihre Weise. An der Pool-Bar, in den Hängematten über dem Wasser, oder in den Wasserrutschen. Mein Lieblings-Feature am Pool war, das er auch eine Art Lagune hat, in der auf dem Boden Sand aufgehäuft ist. Hach, ich möchte mich jetzt gern wieder genau dorthin beamen 💙



Bei einem der Rundgänge in der Anlage des Mövenpick Resort & Spa Jimbaran Bali durften wir auch in eines der exklusiveren Zimmer schauen: Jimbaran. Neben zahlreichen künstlerischen Mitbringseln aus Indonesien bieten die grössten Jimbaran Pool Suiten eine Wohnfläche von 108 m² sowie private Balkone mit Blick auf den Indischen Ozean:

 
Die privaten Swimmingpools sorgen für eine gehörige Portion Luxus. Allerdings glaube ich, ich würde die Suite mit separatem Sitzbereich, Esszimmer, Kingsize-Bette und luxuriösem Badezimmer gar nicht verlassen weil sie so schön ist. 

Weswegen das Hotel auf gar keinen Fall verlassen werden sollte ist das Essen und im speziellen das Frühstück. Dabei bleibt wahrlich kein Wunsch offen: Neben dem lokalen Menü, welches ich am liebsten vor Ort gegessen habe, wird hier auch auf die Lieblingsgerichte der Gäste eingegangen, so finden sie hier auch amerikanische oder englische Frühstücksspezialitäten am Buffett. Es gibt einen eigenen Bereich für Kinder und die Toasts dort sind mit Gesichtern und Co besonders lustig angerichtet. Für Menschen wie mich ist das Obst und Gemüsebuffett besonders ansprechend. 😜  Ich kann aus zahlreichen Früchten aussuchen, oder aber, sie auch einfach zu einem Drink mixen lassen.

Regelmäßige Teambesprechungen damit alle auf dem aktuellen Stand sind.
😍


Das Frühstück ist toll, der Rest auch! 
Eine kleine Auswahl der kulinarischen Leckereien die wir im Mövenpick Hotel gegessen haben:

Saft, immer wieder frischer Saft. Ob Kokos-, Erdbeer oder Minze.


Ein kleiner Einblick in das „70 years of culinary experience“ Dinner im Anarasa Restaurant.   Neben vielen Infos zu der Geschichte von Mövenpick gibt es die Higlights aus den letzten zehn Jahren kulinarischer Glanzleistungen:



Ganz besonders lecker war auch die balinesische Kochstunde mit klassischen balinesischen Rezepten. Unter Anleitung der Profis haben wir unsere Zutaten selbst in Bananenblätter gewickelt, in Marinade eingelegt und "aufgepießt". Danach haben wir unsere Eigenkreationen im Restaurant Anarasa natürlich auch essen dürfen. Sage und schreibe war es mein erstes mal Tempeh:



Ein weiteres tolles Erlebnis war auch das Farewell-Dinner auf der Dachterrasse im Restaurant 'Above Eleven'. Dort wird Peruvanisch /Japanische Küche angeboten. 
Neben dem Blick und dem Ambiente ist auch das Essen super:


An dieser Stelle einen ganz besonderen Dank an alle Köche und Köchinnen dafür, dass sie mein Menü immer extra und ohne tierische Zusätze zubereitet haben. Es ist wahrlich keine Selbstverständlichkeit 💛 Durch die Vielfalt der lokalen Küche durfte ich so sehr viel kennenlernen, was mir wohl bis zu meinem nächsten Besuch in Asien nicht wieder begegnen wird. Und auch dies mag ich, den dies macht ja gerade den Reiz des "vor Ort sein" aus. 

So geht auch mein Aufenhalt vor Ort zu Ende, also genießen wir noch einmal den Blick vom Balkon in die warme Nacht:



 Danke für die Möglichkeit dieser Reise an das Mövenpick Resort & Spa Jimbaran Bali
und für die Organisation des ganzen an PrimoPR.

Ich wurde für diese Reise nicht bezahlt, bekam jedoch die Unterkunft und das Essen gestellt.
Insgesamt ging diese Reise vier Tage (ohne die Reisezeit) und die Erlebnisse der Tage folgen auch noch als Erlebnisberichte.

Da mir dieser Punkt sehr wichtig ist, ich hier jedoch wegen der Länge nicht alles auflisten möchte, klickt euch doch mal in den Bereich der Nachhaltigkeit und was vor Ort dafür getan wird rein.