Kathrynsky's

Dienstag, Juli 28, 2020

Wie alles begann: Auf der Höhbeck, dem ersten Haus der Voelkels. Auf dem Hanffeld & dem Bernstorffschen Gut.

Dienstag, Juli 28, 2020 0
Wie alles begann: Auf der Höhbeck, dem ersten Haus der Voelkels. Auf dem Hanffeld & dem Bernstorffschen Gut.
Wo entstand die Idee zu Voelkl? Was bildete den Grundstein für ein Unternehmen, dass heute so viele Menschen begeistert? Im Wendland! Hier gibt es viel Platz, für Wälder, Landwirtschaft, Artenvielfalt, Natur, Gedanken und nur 40 Einwohnern pro Quadratkilometer.

Margret und Karl Voelkel zogen in den 1920er Jahren auf den Höhbeck, einen dünn besiedelten Landstrich. Die Landschaft hier ist einzigartig, denn durch die letzten beiden Eiszeiten und die Formung der Elbniederungen bekam die Natur eine Erhebung, die seltenen Tier- und Pflanzenarten bis heute eine Heimat bietet. Selbstverständlich, dass der Höhbeck und die Elbniederung zur Wahrung dieser Vielfalt als Biosphärenreservate geschützt wurde. 

Hier in Niedersachen an der Elbe begannen die Beiden ihren Obstgarten mit Apfel-, Birnen- Kirschbäumen und Erdbeeren-, Johannisbeeren- und Stachelbeerensträucher zu bepflanzen und nach anthroposophischem Verständnis zu bewirtschaften. Damit legten sie den Grundstein und fuhren jahrelang mit ihrer fahrbaren Saftpresse - dem "Mostmax" von Dorf zu Dorf und verwandelten die Früchte der Bewohner in köstliche Säfte. Ab Mitte der 40er Jahre entwickelte sich die Firma, mit einer, inzwischen festen Bio-Mosterei in Pevestorf, unter Harm Voelkel zu einem überregionalen Unternehmen. 

... Diese Streuobstwiesen werden bis heute erhalten. Doch nicht nur diese, durch die Abnahme des regionalen Streuobstes und die Weiterverarbeitung zu hochwertigen 100% Direktsäften wird der für die Region charakteristische Streuobstanbau nachhaltig gefördert. 

Solltet ihr eine Streuobstwiese bei euch haben, für die es keine Verwendung gibt, Voelkel ist Mitgründer des regionalen Bio-Streuobstvereins Elbtalaue und unterstützt die Anbauer bei der Bio-Zertifizierung. Ich hab gefragt - sie würden es auch in Hamburg machen und für die Gegend hier einen Verein mit euch gründen 🍎🍐🍏


In dem Haus in dem für Voelkel alles begann, lebt heut ein Architektenpaar, welches mit der Familie eng verbunden ist. Wir durften einen Blick in das erste Haus werfen - bis unters Dach. Stefan Voelkel kennt das Haus noch aus seinen Kindertagen und hatte so einige Geschichten für uns dazu auf Lager.


Die Gegend bescherte der Familie Voelkel so viel Gutes, dass sie ihr bis heute etwas zurückgeben möchten. Die Wurzeln die sie hier schlugen, bilden bis heute die Basis. Voelkel ist nicht nur Brötchengeber, sondern auch Mitstreiter, gegen die Atompolitik in Gorleben und für den Artenerhalt und Naturschutz. Zudem fördern sie vor allem auch den Ausbau der regionalen, ökologischen Landwirtschaft. Über 250 Menschen arbeiten heute in der Bio-Kelterei. Darüber hinaus werden viele Obst- und Gemüsesorten von Landwirten aus der Region abgenommen, was Voelkel zu einem Arbeitgeber für die Menschen aus dem Wendland und der angrenzenden Altmark macht.

Wir picknicken in einer Streuobstwiese. Yammie.

Ich bin fast verknallt in diese Gegend, die Elbe ist hier nicht mehr so wild und reißerisch, sondern schlängelt sich beruhigend durch die Landschaft. Nach der deutschen Wiedervereinigung haben die fünf Bundesländer Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beschlossen, entlang der Elbe ein länderübergreifendes Großschutzgebiet auszuweisen, um das weitgehend naturnahe Stromtal der Mittelelbe in seiner Gesamtheit zu schützen.  1997 wurde es als UNESCO-Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe" anerkannt. 
 
Diese Anerkennung würdigt die Einmaligkeit, die Qualität und das hohe Entwicklungspotenzial dieser Flusslandschaft, für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und eine modellhafte Regionalentwicklung.  Das UNESCO-Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe" hat eine Gesamtfläche von 2.823 km² und erstreckt sich über 400 Elbe-Kilometer. Davon hat Niedersachsen einen Anteil von rund 20 Prozent - das sind 567 km² - auf 95 Stromkilometer.
 

Und dann war da noch die Hanf-Schorle.
 
Die Zutaten dazu kommen vom Hof vom Biohof Lindenberg, auf dem Ökolandbauer Marius Wöllner seit 2016 ökologischen Nutzhanf anbaut. Die BioZisch Hanf von Voelkel ist seit Anfang 2019 im Handel, Limo ohne zuckerig zu sein, frisch, grasig und nicht zu süß - nahezu pefekt. Das dieses Produkt auf dem Markt ist, ist Marius selbst zu verdanken. Er fragte selbst bei dem Familienunternehmen an, da er von anderen Landwirten der Region so viel Gutes über die Zusammenarbeit mit Voelkel gehört hatte. Und zack, naja, nicht ganz so schnell, doch Zisch, war die BioZisch auf dem Markt. 

30km entfernt vom Voelkel Firmensitz in Pevestorf liegen die Hanffelder des Nutzhanfs - dieser ist frei von psychoaktiven Substanzen wie THC.



Wusstet ihr, das Hanf auf gleicher Fläche viermal so viel CO2 wie Bäume bindet? Ein Anbau im größeren Stil könnte somit einen Beitrag zur Reduzierung des weltweiten CO2 Ausstoßes leisten. Hanf hat so viele tolle Nebeneffekte, zu den essenzielle Aminosäuren, enthält es auch reichlich Omega 3 Fettsäuren, Vitamin K, Eisen und verfügt über ein reiches Mineralstoffspektrum. ... Der gesamte Hanf, der von Voelkel verarbeitet wird, stammt vom Lindenberg Hof und wird ohne Zwischenlagerung direkt zu Voelkel transportiert um dort weiterverarbeitet zu werden. Dort wird die Limo dann, wie alle Sorten der BioZisch-Serie mit 100% biologischen Zutaten und ohne künstliche Aromen hergestellt.


Um uns zu zeigen, dass die Voelkel Produkte nicht nur zum trinken genutzt werden können, wurde uns auf Gut Gartow, welches zu den Gräflich Bernstorff’schen Betrieben gehört, ein Abendessen kredenzt. 1694 kaufte Andreas Gottlieb v. Bernstorff, Kanzler des Herzogs Georg Wilhelm von Celle und danach erster Minister des Kurfürsten von Hannover, des späteren König Georg des I. von England die Gutsherrschaft Gartow mit 24 Dörfern. Was die Mitarbeiter hier für die Gegend und die Natur machen ist so komplex, wenn es euch interessiert, schaut mal auf bernstorff.de - dort gibt es viele Infos zur Land- und Forstwirtschaft und auch zum Tourismus in der Gegend. Sehr spannend.

Yammie!


Vielen lieben Dank für diese Möglichkeit und die tolle Pressereise.

Dienstag, Juli 21, 2020

Meine Reise ins Wendland: Zu Voelckel, den Hanffeldern und Graf Bernstorff.

Dienstag, Juli 21, 2020 0
Meine Reise ins Wendland: Zu Voelckel, den Hanffeldern und Graf Bernstorff.

Wenn in Hamburg vom Wendland gesprochen wird, hat es oft die Anmutung des Auenlandes. In diesem Wendland, da muß wohl Zauberhaftes passieren. Während ich meiner Freunde wegen oft im südlichen Teil des Wendlands bin, lebt und arbeitet die Voelkel GmbH im nördlichen Gebiet Nahe der Elbe.

Wem Voelkel kein Begriff ist, in kurz: Die Voelkel GmbH ist eine 1936 vom Ehepaar Margret und Karl Voelkel gegründete Kelterei mit Sitz im niedersächsischen Höhbeck. Sie produzieren Obst- und Gemüsesäfte, Erfrischungsgetränke, Wellness-Drinks und noch mehr Getränke in Demeter- und Bioqualität für den deutschen und internationalen Naturkost-Fachhandel, die Reformhäuser und die Gastronomie.   

via Voelkel


Im September letzten Jahres wurde ich zu einer Presse-Reise eingeladen, um einen Teil der Familie Voelkel kennenzulernen und hinter die Kulissen der Produktion zu blicken. Einer der Anlässe dafür war u.a. die Bio-Zisch Hanf. Diese wurde im Frühsommer 2019 auf den Markt gebracht und wir durften uns anschauen, wo die Zutaten dafür herkommen. Nämlich nur 30km vom Werk von Voelkel entfernt, in Lindenberg bei Seehausen in der Altmark. Dort liegt der Hof von Marius Wöllner, dem Zulieferer für den Hanf. 

Ein weiterer Ausflugstipp für das Wendland, der schon lange auf meiner to-do Liste steht, ist das Bernstorffsche Gelände. Wir sind in deren Räumlichkeiten in den Genuß eines veganen Dinners gekommen, bei dem jede Speise mit einem der Voelkel Säfte ergänzt wurde. Es war eine sehr tolle Reise, da alle Teilnehmer (wir waren ca. 20) durchweg neugierig und interessiert und das Team, bzw. die Familie Voelkel selbst, keine Fragen offen lies und die ganze Zeit bei der Reise dabei war.

Los geht es mit einem kleine Einblick und noch mehr Infos:


Voelkel – das war jeher und ist immernoch ein Familienbetrieb. Mitte der 40er Jahre hat der Gründer Karl Voelkel das Unternehmen an seinen Sohn Harm übergeben. Dieser führte Voelkel bis in die 80er Jahre und übergab es dann an seinen Sohn Stefan. Mittlerweile ist die vierte Generation im Betrieb tätig und von den fünf Söhnen die Stefan Voelkel hat, leiten bereits drei gemeinsam mit ihrem Vater das Unternehmen. Zwei davon, Jurek (Marketingleitung) und Boris (Einkaufsleitung) haben uns bei auf der Reise begleitet, um uns die neuesten Produkte für den Winter vorgestellt, sowie uns einen Einblick in die faire Zusammenarbeit mit den Partnern und Produzenten gegeben. Dazu gab es Apfelkuchen und alle Getränke, die das Sortiment, bzw. die Saison hergab.

BioZisch Hanf Voll gut drauf ist unser regionaler Anbaupartner für Hanf in Lindenberg bei Seehausen in der Altmark. Denn seine frischen Pflanzen mitsamt den duftigen Blüten kommen nicht in die Tüte, sondern frisch gepresst direkt bei uns in die Flasche. BioZisch Hanf enthält natürlich kein THC, schmeckt aber angenehm grasig und macht total happy!



🍇🍈🍉🍊🍋🍎🍏🍐🍑🍒🍓

Weil es frischer als auf dem Feld nur an der Abfüllanlage geht, durften wir einen Blick hinter die Kulissen werfen. Ein frischer Smoothie mit Erdbeere, Himbeere und Schwarzer Johannisbeere direkt vom Band - wer kann da "Nein" sagen?

Da es keine riiiiiesige Produktion ist, werden alle paar Stunden alle Anlagen komplett gereinigt und das nächste Produkt wird produziert. Um die Taktung etwas zu vergrößern, ist im letzten Jahr der Bau einer neuen Anlage gestartet worden. Die Nachfrage nach guten Produkten ist eben groß :-)



Ich habe mich auf dem Gelände der Voelckels fast zu Hause gefühlt, so viele Sachen erinnern mich an meine Schul- und Kindertage, die anthroposophisch angehaucht waren und dessen Design ich auch heute noch viel abgewinnen kann. Hier wird der Einklang zwischen Natur und Mensch versucht in alles einzubeziehen.


Vielen Dank für diese tolle Pressereise.
Noch mehr zu der Reise findet ihr hier:

Freitag, Juli 17, 2020

Steffi Römke. Hamburger Menschen #223

Freitag, Juli 17, 2020 0
Steffi Römke. Hamburger Menschen #223
Es gibt immer wieder Interviews für die Serie 'Hamburger Menschen', wo ich die Menschen bis dato gar nicht im echten Leben getroffen habe. Weil mir Freunde diese Menschen vorschlagen. Beim lesen der Antworten denke ich oft: 'Genau wie bei mir, wieso haben wir uns noch nie getroffen?!' Auch bei meinem heutigen Gast ist es wieder so, Yoga, Schrebergarten an der Dove Elbe und ein Haus auf jeder Reise sind nur ein paar der Dinge, die ich zu 100% unterschreiben würde. Was Steffi sonst noch erzählt, wer sie ist und was sie macht, erzählt sie nun selbst:

Mein Name ist Steffi Römke und ich komme aus Dithmarschen. Die A23 hoch gen Norden und dann Abfahrt Heide.


Seit wann bist du in Hamburg?

Ich bin 1996 nach dem Abi nach Hamburg gekommen, um zu studieren: BWL und Ostslawistik.



Erzähl mal von deinem Beruf?

Nicht dass du jetzt denkst, ich bin BWLer. Nee, das Studium hat nur kurzgedauert. Das war dann doch nicht so das Richtige für mich. Danach hat es mich in die Werbung verschlagen. Eher zufällig. Ich habe ganz klassisch eine Ausbildung zur Werbekauffrau gemacht. Werbung mache ich jetzt aber nur noch gelegentlich freiberuflich, denn 2014 habe ich das Yogastudio Innersmile Yoga (ISY) im Hamburger Portugiesenviertel eröffnet.

Ich bin jetzt also Studio-Inhaberin und Yogalehrerein. Und ich liebe es.


Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?
 
Ich kann mir gerade nichts Schöneres vorstellen.


Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Am liebsten bin ich dann in meinem Schrebergarten an der Dove-Elbe.


In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

St. Pauli.


Möchtest du nochmal in einem anderen wohnen?

Hmm, ich habe lange auf der Schanze gewohnt, das war toll. Augenblicklich kann ich mir gerade nichts Anderes vorstellen.


Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Ehrlich gesagt möchte ich auf jeder Reise, die ich mache, ein Haus kaufen und könnte mir vorstellen, dort zu leben. Unzählige Träume also.


Ist Hamburg für dich eine Kulturstadt?

Auf jeden Fall. Wir haben so ein breites kulturelles Angebot: Kunst, Musik, Theater, Clubs, Bars, Museen, Kino. Das ist einfach toll und ich hoffe, dass wir das noch lange von Hamburg sagen könnten und dass viele die Coronakrise überstehen.

https://www.innersmileyoga.de/


Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeisterin wärst?


Ich würde mehr für den Umweltschutz tun. Ich verstehe nicht, warum Entscheidungen in Bezug auf die Umwelt immer so lange hinausgeschoben werden. Und wenn dann etwas entschieden wird, dann nicht für sofort, sondern für in einigen Jahren.


Warum lebst du in Hamburg und nicht Berlin, Istanbul oder New York?

Wie schon oben geschrieben, könnte ich mir in allen Städten vorstellen zu leben, ich liebe alle drei der genannten. Aber ich bin hier sehr verwurzelt. Mir ist die Nähe zu meiner Familie sehr wichtig und Freunde um mich herum zu haben, die ich schon sehr lange kenne, mag ich auch gern.




Alster oder Elbe?

Auf jeden Fall Elbe. Aber noch lieber Dove Elbe.




Wieviele Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Erwischt. Ich gebe es zu. Das Ding ist den ganzen Tag an. Aber ich genieße es auch, inzwischen fast alle Administration rund um ISY im Smartphone zu haben und von überall aus arbeiten zu können. Dennoch muss ich mich echt in Disziplin üben, nicht ständig da rein zu schauen.


Keine Frage, doch ein wenig Platz für etwas was du mal loswerden möchtest:

Leute, seid lieb zueinander. Seid mitfühlend und bringt Verständnis füreinander auf. We are all in this together! Jeder kann den ersten Schritt machen und auch kleine Schritte zählen. Wenn jeder, wirklich jeder einen kleinen Schritt machen würde, sagen wir mal in Sachen Mitgefühl, die Welt wäre eine andere. Eine bessere.




Lieblingsband forever: 

Pet Shop Boys


Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt mal angeschaut haben sollte:

Ich habe je gehört, man muss einmal auf dem Fischmarkt gewesen sein. War ich noch nie! Vielleicht nehmt ihr mich dann mal mit. Ansonsten sollte man auf jeden Fall auf eine Yogastunde zu ISY kommen! Und einen unser vielen Flohmärkte besuchen.


Möchtest du jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:

Katrin, Suse, Torge, Jan, Karl, Oskar, Momme, Karin, Jens, Holger, Jessi, Henry, Lasse, Jale, Johanson, Anne, Boris, Nick, Nicoletta, Manni, Tash, Penny, Maike, Meike, alle ISYs ... an meinen Manager, meinen Produzenten ... nein, war nur Spaß. Liebe Grüße an meine riesen Familie und alle Freunde. I love you!
                    
https://www.innersmileyoga.de/

Mittwoch, Juli 15, 2020

the female explorer #beyourwildself - Crowdfunding Kamagne

Mittwoch, Juli 15, 2020 0
the female explorer #beyourwildself - Crowdfunding Kamagne
Könnt ihr es glauben: Es gibt bislang kein Outdoor-Magazin für Frauen! Als ich es zum ersten mal gehört habe, dachte ich, meine Freundin Nic macht einen Scherz. Machte sie aber nicht und das, was aus dieser Erkenntnis und der damit verbundenen Idee entstanden ist, ist etwas ziemlich Großartiges. 

https://www.startnext.com/the-female-explorer


Vor Kurzem habe ich euch schon einmal von Sarah Mühl, Leonore Herzog, Nicole Berth und Jessica Kunstmann erzählt. Die Vier gründen mit „The Female Explorer“ das erste Print-Outdoor-Magazin von Frauen für Frauen. „Be your #wildself“ ist das Motto, unter dem die vier Leipzigerinnen Reisegeschichten und frauenspezifische Themen für unterwegs bündeln. Mit dem Magazin bedienen sie zusätzlich den Trend nach selbstbestimmtem, individuellen Reisen für Frauen, nachhaltigem Lifestyle, mehr Nähe zur Natur und dem „einfachen Leben“. So viel in nur einem Heft! 😻

Am 13. Juli 2020 startete die Crowdfunding Kampagne und in nur sechs Stunden kamen bereits 1.500 Euro zusammen. Bis zum 9. August 2020 soll das erste Fundingziel von 50.000 Euro erreicht werden. Geplant ist eine erste Auflage von 2.500 Stück. Das Magazin wird ca. 12 Euro kosten und im eigenen Onlineshop erhältlich sein. 

Solltet ihr dort Anzeigen schalten wollen, für ausgewählte Werbekunden aus den Bereichen Outdoor und Reisen, Naturkosmetik, Naturkost und Nachhaltigkeit ist dies möglich. Bedeutet für mich, ich finde sogar die Werbung ansprechend = perfect match!

Und hier ist das Video dazu, na, wer entdeckt mich UND möchte dieses Magazin nun auch?



Macht mit und unterstützt das Heft:


Freitag, Juli 10, 2020

Carolin Kebekus feat. Gott: "Im Namen der Mutter"

Freitag, Juli 10, 2020 0
Carolin Kebekus feat. Gott: "Im Namen der Mutter"

Was VatiKann, kann Mutti schon lange.
Wie im Himmel so auf Erde:
Frauen können alles werden!



Was Carolin über ihr Verhältnis zur Kirche sagt, gilt auch für mich:

"Ich bin aus der Kirche ausgetreten, weil ich das vor mir selber nicht mehr rechtfertigen konnte.
Aber ich bin katholisch getauft und fühle mich immer noch als Christin."


In der DCKS geht sie auf 'Maria 2.0' ein, eine Reformbewegung, die sich der Gleichstellung von Frauen in der Kirche verschrieben hat ein: "Ich kann die Verbundenheit mit der Gemeinde und dem Glauben der Frauen von Maria 2.0 absolut nachvollziehen. Für mich ist es ein riesiges Rätsel, warum man nicht das Engagement dieser Frauen nutzt. Euer Laden geht den Bach runter, und da stehen schlaue, hochintelligente, studierte Frauen voller Liebe für ihre Kirche und wollen helfen! Ich hoffe, dass Frauen die Kirchen stürmen und sie zu neuem Leben erwecken."

Noch mehr Infos zu der Geschichte und dem Männerverein gibt es in einem weiteren Video:



Ich bin großer Fan der DCKS Show und mag mich mit der Sommerpause ohne Sommer nicht so recht anfreunden. Wer die Sendung noch nicht gesehen hat, JEDE Folge lohnt sich. 
Schauen könnt ihr sie in der


Dienstag, Juli 07, 2020

A Whole New World (Disney's Aladdin Cover) - THE LAST UNICORN

Dienstag, Juli 07, 2020 0
A Whole New World (Disney's Aladdin Cover) - THE LAST UNICORN


Zwei der wunderbarsten MusikerInnen Hamburgs singen seit einer Weile immer mal wieder zusammen. Via Instagram konnte man da bereits öfter mal zuhören. Nun haben die Beiden, VivieAnn und Julius Trautvetter es auch in einem Video auf YouTube festgehalten. Schaut rein, hört zu, genießt es.



Ihr wollt noch mehr?
Hier findet ihr die Beiden einzeln:
VivieAnn & Julius Trautvetter

Freitag, Juli 03, 2020

Magda Krawcewicz. Hamburger Mensch #222

Freitag, Juli 03, 2020 0
Magda Krawcewicz. Hamburger Mensch #222
Durch Susanne (HH Mensch #218) habe ich Magda Krawcewicz kennengelernt. Susanne hat mir ans Herz gelegt diese talentierte, inspirierende und lustige Frau auch vorzustellen. Was soll ich sagen, sie lebt schon doppelt so lange wie ich in dem schönsten Stadtteil Hamburgs und ich bin beeindruckt von ihrer Kunst. Denn sie ist mehr als vielfältig. Wieso das so ist und wie sie zu dem kam, was sie heute tut, erzählt sie euch nun selbst, also los, liebe Magda, wer bist du?

MAGDA KRAWCEWICZ

Ich lebe arbeite als Bildende Künstlerin in Hamburg
Wie mein Nachname es bereits verrät, habe ich polnische Wurzeln.
Vor dem Umzug nach Hamburg habe ich 2 Jahre in Chicago verbracht.


Seit wann bist du in Hamburg? 

Ich lebe seit 32 Jahren in Hamburg, davon seit 19 Jahre in der Neustadt.

© Caren Detje

Erzähl mal von deinem Beruf? 

Der Anfang war noch angewandt, ich habe in Hamburg Fotografie studiert und auch längere Zeit den Beruf ausgeübt. Parallel hatte ich seit Studientagen Ateliers unter anderem in Altona, St. Pauli, Niendorf und sieben Jahre in Eimsbüttel, um dort erstmal im „verborgenen“ meine künstlerische Sprache zu entwickeln. Meine Arbeiten wurden freier und es kamen neue Disziplinen zur Fotografie hinzu.

Mittlerweile gehören Malerei, Zeichnung und Skulptur (überwiegend aus Porzellan) zu den Bereichen in denen ich mich gerne bewege. Seit zwei Jahren arbeite ich in einem sehr schönen Atelier in Ottensen an meiner Kunst. Hier bereite ich Ausstellungen und Publikationen vor und brenne im eigenen Ofen Skulpturen. So entstehen Arbeiten für Kooperationen mit Galerien wie aktuell der Galerie Holthoff (https://www.21st-edition.com) und Porzellanarbeiten in kleiner Auflage für ein Privatmuseum vor den Toren Hamburgs, das WAI - Woods Art Institute. Das ist auf jeden Fall einen Besuch wert (https://woodsartinstitute.com)!

© Caren Detje

Mein Arbeitsalltag ist sehr selbstbestimmt, was Vor -und Nachteile haben kann … ich würde mir keine andere Arbeitsweise mehr vorstellen wollen. Das erfordert zwar Selbstdisziplin gleichzeitig gibt es viel Raum zum Experimentieren, Denken und Forschen. Etwas nerdy und introvertiert das ist mir schon klar … ich genieße es aber sehr.

Ich lasse mich zu gerne von Mythen und Symbolen, der Unterwasserwelt (Korallen und Medusen), Kunst und Wunderkammer-Kabinette, Mineralien und organischen Formen wie Federn und versteinerten Objekten inspirieren.


Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Vielleicht würde ich als Studio Keramiker traditionell irgendwo in Irland in einer Werkstatt arbeiten oder Psychologie studieren. Im Grunde bin ich jetzt auch in mehreren Berufsfeldern tätig, das finde ich sehr bereichernd und erfüllend. 


Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Spaziergänge an der Elbe, lesen in der Hängematte, mit Freunden essen gehen … meistens in den netten Restaurants in der Paul-Rosen Straße auf St.Pauli oder mit meinem Partner verreisen. 

©  Caren Detje
© Jens Umbach

In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

In der Neustadt und mit einem Fuß an der Elbe…
                       
 
Möchtest du nochmal in einem anderen wohnen?

Warum?





Wo würdest du dein Traumhaus bauen? 

Am liebsten ein Atelier/Wohnatelier bauen … und einen Garten anlegen. Im Alten Land?


Ist Hamburg für dich eine Kulturstadt?


Ja und Nein. Es gibt ein gutes kulturelles Angebot an Theater, Lesungen, Ausstellungen und Konzerten u.v.m. Dennoch könnte einiges für Kunst und Kulturschaffende getan werden. Generell mehr Verständnis und Zuwendung seitens der Stadt mit mehr Engagement in Bereichen wie bezahlbaren Atelierflächen, Stipendien und eine etwas lebendigere Galerielandschaft wäre wünschenswert. Für mich gehört zur Kultur auch geselliges Zusammenkommen, die Treffpunkte wie Restaurants und Cafés die es jetzt immer noch so schwer haben.


Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst? 

Das ist schwer auszuformulieren … einige Ideen, die ich habe:
  • Kostenloser Zutritt in alle Museen an einem Tag der Woche.
  • Ein sehr günstiges Jahresticket für den Nahverkehr.
  • Mehr Einsatz für das Thema bedingungsloses Grundeinkommen.



Warum lebst du in Hamburg und nicht Berlin, Istanbul oder New York? 

New York ist sehr inspirierend, das Tempo dieser Stadt unfassbar und schön. Im Alltag bestimmt anstrengend.
Berlin schwankt zwischen inspirierend und deprimierend …
Istanbul habe ich noch nicht kennengelernt.

Das hat was mit Wurzeln schlagen zu tun, mit Menschen und Orten die ich gerne um mich habe. Hamburg ist mir vertraut und es hat eine gute Lebensqualität – auch an grauen
verregneten Tagen fühlt es sich heimatlich an.


Alster oder Elbe?


Elbe - egal ob Richtung Blankenese oder Entenwerder … beides top. 


Wieviele Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Immer - Nachts im Schlafmodus.




Keine Frage, doch ein wenig Platz für etwas was du mal loswerden möchtest: 

Ich wünschte mir, dass die schönen Künste als Sinneserfahrung mehr Menschen in ihrem Alltag erreichen könnten. 




Lieblingslied / buch / serie des Moments?

Musik: von Joep Beving, mehrere Alben.
Meistens Hörbücher und Podcasts …

                       
Lieblingslied / buch / serie forever ever?



Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt mal angeschaut haben sollte: 

Für einen schönen Tag in Hamburg: 
  • Die laufende Ausstellung in den Deichtorhallen besuchen, 
  • an der Elbe entlang zum Entenwerder Café radeln und auf dem Ponton den Blick aufs Wasser genießen. 
  • Abends im Vienna essen.


Möchtest du jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:

Alle lieben Freunde, die über die Jahre mir und meiner Kunst zugewandt waren und sind … 


© Valereia Mitelman


 Noch mehr von Magda könnt ihr hier sehen:

Donnerstag, Juli 02, 2020

Der 'Dutch Loveletter' & mehr neue Rutte Drinks für den Sommer + Gewinnspiel

Donnerstag, Juli 02, 2020 3
Der 'Dutch Loveletter' & mehr neue Rutte Drinks für den Sommer + Gewinnspiel
Was ist euer Drink in der Corona-Zeit des Sommers? Oder sucht ihr vielleicht gerade einen neuen, weil euch die altbekannten schon langweilen?

Erinnert ihr euch noch an meine Reise nach Dordrecht in die Destillerie von Rutte (hier findet ihr meine Beiträge zu dem Besuch)? Ich kannte die Spirituosen zwar schon vorher, doch seit dem Besuch dort bin ich noch überzeugter von ihrer Expertise und Passion. So haben sie es aktuell wieder einmal geschafft, mir, ohne dass sie es wussten, den perfekten Sommerdrink zu kreieren. Denn ob Zuhause, auf dem Balkon oder der nächsten Gartenparty – der Sommer sollte auch geschmacklich ins Getränk, bei Rutte gelingt das mit Hilfe von: Erdbeeren, Rhabarber, Cranberry, Kokos und sogar Spargel.



Die außergewöhnlichen Kombinationen klingen vielversprechend lecker: Vanille trifft auf Estragon (SUMMER LOVE), Zitrusaromen mischen sich mit Agavensirup und Fleur de Sel (ASPARAGUS SOUR) und pikante Sellerienoten mit Erdbeeren und süßlich-cremigen Tonkabohnen (DUTCH LOVELETTER). Alle Highballs von Rutte haben einen vergleichsweise niedrigen Alkoholgehalt, was perfekt ist, wenn es so gut schmeckt, dass man mehr als einen Drink nehmen möchte (++ bitte genießt Rutte verantwortungsvoll ++).

Mein Favorit ist ein Drink aus der klassischen Cocktailschale, der 'Dutch Loveletter' – des Namens und auch der Erdbeeren wegen bin ich persönlich interessiert. 🍓 Erdbeeren schmecken fast immer überall; im Salat, auf Texel sogar im Brötchen mit Vanillepudding, im Kuchen, solo sowieso und im Drink auch = ein Loveletter! Die Niederlande sind so nah und gerade doch so fern und vielleicht vermisse ich sie deswegen noch mehr!


Das Rezept für den 'Dutch Loveletter':
  • 40 ml Rutte Celery Gin
  • 20 ml De Kuyper Erdbeerlikör 
  • 20 ml Zitronensaft
  • 10 ml Rhabarbernektar
  • 10 ml Tonkabohnen-Sirup
Alle Zutaten werden auf Eis im Cocktailshaker geschüttelt,
durch ein feines Sieb oder Barsieb in eine Cocktailschale gefiltert.
Und damit es noch schöner wird, mit Erdbeeren und Rhabarber garniert.  
🍓🍸 🍓


Bei dieser Rezeptur verleiht der Celery Gin dem Drink das gewisse Extra: Die Botanical-Komposition von Master Distillerin Myriam Hendrickx setzt mit der Sellerienote, der süßen Erdbeere und den betörenden Vanillenoten der Tonkabohne spannende Kontraste zusammen.
       


Ihr kennt Rutte noch gar nicht? Die Familie stammte ursprünglich aus Südholland. Sie zogen im 18. Jahrhundert nach Rotterdam und sind seit Mitte des 20. Jahrhunderts im Destillationsgeschäft tätig. Bis heute kredenzen sie feinste Spirituosen mit Aromen von frischen Früchten, Kräutern und Nüssen. Wenn ihr mehr sehen und lesen wollt, schaut mal in meine Reise zu deren Destillerie nach Dordrecht: von-rotterdam-nach-dordrecht-mit-rutte. Ich erinnere mich immeroch gerne an diese Reise und die Menschen vor Ort, die voller Leidenschaft tagtäglich neue Zutaten miteinander mixen um zu sehen, ob sie auch gemeinsam funktionieren.

Und nun noch etwas für euch und eure Bar zu Hause, ich verlose 2x das Drink-Package mit dem Rutte Celery Gin, Rezepten und zwei Cocktailgläsern. Dafür würde ich gern in den Kommentaren unter diesem Blogpost euren (bislang) liebsten Sommerdrink wissen und wenn ihr Eins habt, auch euer Lieblingsrezept / Essen mit Erdbeeren. Das Gewinnsipiel läuft bis zum 09.07.2020 und die Gewinnspielregeln könnt ihr HIER nachlesen. Die Gewinne wurden mir zur Verfügung gestellt. In diesem Sinne: Cheers, auf den Sommer!



P.S. Übrigens: Der Rutte Celery Gin ist auch der perfekte Gin für den wohl beliebtesten Drink Hamburgs, den 'Gin Basil Smash' aus dem 'Le Lion'.

Sonntag, Juni 28, 2020

Schlaf gut. Träum gut. Tut gut. Der Schlafdrink mit Gute-Nacht-Formel. #allyouneedissleep

Sonntag, Juni 28, 2020 0
Schlaf gut. Träum gut. Tut gut. Der Schlafdrink mit Gute-Nacht-Formel. #allyouneedissleep

Mitte März wurde ich ins Home Office geschickt. Der Arbeit-Freizeit-Leben-Schlaf-Rhythmus, den ich bislang hatte, wurde durcheinandergewirbelt. Ich habe nie viel Schlaf gebraucht, sechs, sieben Stunden reichen mir oft und ich bin fit. Auch einschlafen ging immer ziemlich gut. Meine stetige Konstante: Guter Schlaf mit amüsanten und abenteuerlichen Träumen.

Auf einmal ist alles anders – ich weiß, nicht nur für mich, für alle. In fast allen Lebenslagen. Nicht mal das Einschlafen klappte mehr und das hat mich ziemlich kirre gemacht. Die Gedanken kreisten und manifestierten sich in eine Spirale, die sich ins Negative, statt ins Positive drehte. Was bringt die Zukunft, was die Gegenwart, wie soll es weitergehen ... Und, was tun, wenn der Schlaf nicht mehr so kommen mag, wie ich es gewohnt war?

Das Universum hat wohl gelauscht und dies irgendwie mitbekommen, denn Anja von #sleepink hat mir Anfang Mai von ihren Tees und Schlafdrink Produkten erzählt und mir angeboten diese auszuprobieren. Passend, denn bei den Produkten dreht es sich um den guten Schlaf. Ein großes Thema - vor allem für die, die ihren Schlaf verbessern, aber nicht auf herkömmliche Schlafmittel mit den ganzen Nebenwirkungen zurückgreifen möchten. 

Zuerst habe ich die Schlafdrinks (Zutaten: Sauerkirschsaft, Wasser, Agavendicksaft, Passionsblumenextrakt, Hopfenzapfenextrakt, Zitronenmelissenextrakt, Melatonin, Maltodextrin der Extrakte, Konservierungsstoff Kaliumsorbat) probiert.  Man trinkt sie 30 Minuten vor dem Einschlafen und, was soll ich sagen, ich bin leichter in den Schlaf gekommen. Ohne zwischendurch aufzuwachen bin ich am nächsten Morgen aufgewacht und habe erstmal etwas gebraucht um wach zu werden. Doch schon in der zweiten Nacht hat sich mein Körper daran gewöhnt und ich habe mich, dank dem Drink, auf weitere ruhige und entspannte Nächte gefreut. Was ein Glück, denn so haben sich auch meine nächtlichen Gedanken beruhigt.

Ich würde euch nun auch gern raten gen Abend eher ein Buch zu lesen und daraus ein Ritual zu machen, als in einen Bildschirm zu schauen, doch, dass wäre nicht ehrlich, denn ich liebe es im Bett noch ein paar Kästchen i.love.hue oder Angry Birds zu spielen. So findet jeder seine eigene Routine und für mich gehört das Abendteechen jetzt dazu.


Mittlerweile wurde das sleep.ink Sortiment nämlich auch um zwei hochwertige Schlaftees erweitert. Diese sind bald in Reformhäusern, bei Douglas und auch im Alsterhaus erhältlich – vorerst allerdings nur über Amazon (Schlaftee RELAX, Schlaftee GUTE NACHT) und natürlich auch über die eigene Webseite: sleep.ink.

Auch diese habe ich schon getestet und würde sie des Geschmacks wegen am liebsten auch tagsüber trinken. Die Tee Zubereitung leitet für mich mittlerweile das Zu-Bett-Gehen ein und so habe ich nun einen neuen Rhythmus in dieser verrückte Zeit gefunden. Das seh wohl nicht nur ich so, denn die Tees wurden jetzt vom International Taste Institute in Brüssel mit dem "Superior Taste Award" für ihren Geschmack ausgezeichnet.  🎉 
 

Die Produkte wurden mir zur Verfügung gestellt, 
ich habe kein Geld für diesen Beitrag erhalten und 
der Text entspricht meiner persönlichen Erfahrung und Meinung.

Freitag, Juni 19, 2020

Carmen Boch. Hamburger Mensch #221

Freitag, Juni 19, 2020 0
Carmen Boch. Hamburger Mensch #221
Seit jeher ist einer meiner Miniträume die Kreation einer Kette, an der ein Eislöffel oder / und eine Pommesgabel hängt. Gibt es etwas Nachhaltiges und zugleich Praktischeres? Ich hätte dann immer alles dabei, was ich brauche, oder? Ich bin wohl nicht die Einzige die so denkt, denn es gibt diese Ketten schon. Carmen Boch, eine Hamburger Designerin verkauft sie seit Jahren. Grund genug sie mal für die Serie 'Hamburger Menschen' zu interviewen. Und sie hat noch mehr zu erzählen, los geht es mit dem Interview #221, erzähl mal von dir, Carmen.

Ich komme aus dem Handwerk, bin gelernte Goldschmiedin und habe hier in Hamburg Produktdesign studiert. Mein Name ist Carmen Boch, aufgewachsen bin ich im Süden Deutschlands in Oberschwaben.

Photocredit: Marcia Breuer

Seit wann bist du in Hamburg?

Das Studium an der HfbK hat mich vor 25 Jahren nach Hamburg verschlagen. 


Erzähl mal von deinem Beruf?

 Meine Goldschmiedewerkstatt befindet sich in einer Ateliergemeinschaft, welche in Altona Nord liegt. Dort bin ich seit über 17 Jahren zuhause. Hier entstehen meine Schmuckstücke und Produkte, inspiriert von althergebrachten Dingen, welche ich oft neu inszeniere. Ich arbeite mit dem Material, lasse weg, verlängere, kürze, adaptiere, kombiniere
Photocredit: Marcia Breuer
Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?
 
Wenn ich nicht in meiner Werkstatt bin, findet man mich bei LUV Interior in der Schanze. Als Produktdesignerin kann ich hier meine Liebe zu Möbeln, Materialien und Farben an die Kunden bringen. 

Wenn ich dann noch Zeit finde, arbeite ich als Kunst- und Designvermittlerin im Museum für Kunst- und Gewerbe. Hier führe ich meist Kunstprofilklassen, neben der theoretischen Einführung in der Ausstellung arbeite ich auch praktisch mit den Schülern in den Werkstätten.

Goldschmiedin und Designerin passt ganz gut, ich bin sehr glücklich damit. Mein Beruf ist sehr bunt und es wird nie langweilig. 


Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

In meiner freien Zeit findet man mich am Herd, an der Elbe, in Altona auf dem Wochenmarkt oder bei meinem Freund in Berlin. 


In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

Ich lebe in Altona Nord.
Photocredit: Marcia Breuer
 
Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen?

Wenn Hamburg und Umzug, dann würde ich gerne einmal in der Neustadt wohnen wollen. 


Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Mein Traumhaus kann ich mir gut im Allgäu vorstellen. Das hügelige Voralpenland gefällt mir schon sehr gut. Ich bin gerne auf dem Berg. Hier sind meine Wurzeln, die Nähe zum Bodensee, Österreich, Schweiz, Italien ... alles ist um die Ecke. 


Ist Hamburg für dich eine Kulturstadt?

Ja, Hamburg ist für mich eine Kulturstadt. 


Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Wenn ich in Hamburg was zu sagen hätte, würde ich die Alster wieder zum Schwimmen freigeben und kleine Badeanstalten, wie sie es schon mal gab wieder installieren. Ich würde unbedingt die Innenstadt autofrei gestalten. Außerdem würde ich mich massiv für ein absolutes Grundeinkommen einsetzen.
Photocredit: Marcia Breuer

Warum lebst du in Hamburg und nicht Berlin, Istanbul oder New York?

Ich mag die Größe der Stadt, sie ist sehr überschaubar. Die höfliche Zurückhaltung der Menschen gefällt mir. Außerdem ist die Stadt sehr grün und man ist schnell an der Ost- und Nordsee. ... und der Hafen, natürlich. 


Alster oder Elbe?

Elbe.


Wieviele Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

24 Stunden. Ich habe große Kinder, Teenager +, für die möchte ich immer erreichbar sein.
You never know ...


Lieblingslied / buch / serie forever ever?  

One von Jonny Cash.
Benedict Wells 'Vom Ende der Einsamkeit'. 


Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt mal angeschaut haben sollte:

Die Strandperle,
den alten Elbtunnel und 
den Michel.


Carmens Produkte findet ihr auf ihrer Seite:
http://carmenboch.de/

Kaufen könnt ihr sie auch offline, z.B. im Hamburger Perle Store