Kathrynsky's

Montag, Oktober 12, 2020

Weinverkostung mit Cairanne auf der Hamburger Alster

Montag, Oktober 12, 2020 0
Weinverkostung mit Cairanne auf der Hamburger Alster

 
Wie trifft man sich aktuell sicher, schaut sich neue Produkte an und behält den Abstand bei? Das Informationsbüro Côtes du Rhône und deren Agentur ff.k haben sich zwecks der neuesten Weine etwas Tolles überlegt: Sie haben die Weinprobe kurzerhand aufs Wasser verlegt, in Zweier-Kanus ging es vom Isebek-Kanal zum Rondeel Teich. Dort wurden dann alle von einem Tretboot in der Mitte aus mit Wein versorgt. Stephanie Döring vom Weinladen St.Pauli hat vom Tretboot aus außerdem noch Infos zu den jeweiligen Weinen erzählt. Das war nicht nur unfassbar lecker und informativ, sondern auch eine ziemlich gute Idee. Wenn es in Hamburg warm genug ist, verbringt man die Zeit schließlich gern auf dem Wasser.
 
 
 
Wir probierten uns von Rotwein zu Weißwein, wobei ich meine eigene Meinung über Rotweine komplett revidieren musste. Die Cairanne Rotweine haben nämlich dank ihrer Charakteristik überhaupt nichts mit: "Nach einem Glas muß ich schlafen", zu tun. Sie waren gekühlt genau richtig für das heiße Wetter und machten Lust auf mehr. Stephanie wurde nicht müde all meine Laienfragen zu beantworten, erzählte viel Weinanbauwissen und verriet Infos und Geschichten zu den einzelnen Weingütern. Diese sind in der Region Cairanne nämlich noch oft in Familienbesitz und umfassen "nur" ein paar hundert Hektar mit Weinreben. 

Cairanne liegt rund 40 Kilometer nord-östlich von Avignon und seit 2016 sind sie offiziell anerkannter Cru der Côtes du Rhône und dort gibt es nur noch biologischen Weinanbau. Die AOC Cairanne umfasst rund 50 unabhängige Kellereien sowie sieben Kooperativen. Dort werden zu 96% Rot- und zu 4 % Weißweine erzeugt. Die Hauptrebsorte bei den Roten ist Grenache, dazu kommen kleinere Teile Syrah (Shiraz), Mourvèdre und Carignan, aus denen die Winzer dann die Cuvées komponieren.  Bei den weißen Rebsorten dominieren die Sorten Clairette, weißer Grenache und Roussanne.
 
Infos zu den Weinen und Anbaugebieten, die ich spannend fand:
 
Von den Weinbergen von Les Hautes Rives, blickt man von den Klippen aus über den Fluss Aygues. Das hügelige Terroir liegt in 200 m Höhe und mit diesem Panorama werden die Trauben hier von Hand gepflückt und dann in Edelstahlbehältern und Betontanks vinifiziert, damit die ursprüngliche Fruchtigkeit und Eleganz erhalten bleibt.
 
Meine Nummer Zwei des Nachmittags war der Rotwein Domaine des Amandiers Vieilles Vignes 2019. Der Familienbetrieb befindet sich auf sieben Hekar im charmanten Kunsthandwerks- und Winzerdorf TURQUANT und damit auch im Herzen des zum UNESCO-Welterbe zählenden Loiretals. Die Weinreben des Demeterwein werden regelmäßig vom Mistralwind durchgepustet und dank des Waldbodens hat er viele Aromen intus die an Lavendel und Rosmarin erinnern.
 
Die Domaine des Escaravailles befindet sich in der Nähe von Rasteau und hat bereits in den 60er Jahren beschlossen auf eine nachhaltige Produktion umzustellen. Seit 1999 wird das Weingut in 3. Generation betrieben. Insgesamt umfasst es etwa 60ha die sich über die Gemeinden Rasteau, Cairanne und Roaix verteilen. Das Herzstück sind die ca. 40ha Weinberge um Rasteau. Die Reben gedeihen auf abfallenden Hängen mit kalkig lehmigen Böden und die ältesten Grenache Pflanzung geht dabei auf das Jahr 1924 zurück - WOW!


 
Ehrlicherweise kann ich mich nicht mehr so gut an die Geschichten zu den Weißweinen erinnern, doch in meinen Notizen zu ihnen habe ich aufgeschrieben, dass sie blumig, floral und wie ein gutes Parfum schwer nach Vanille gerochen haben. Die frischen, fruchtigen Aromen, verbunden mit der mineralischen Noten, die für Geschmeidigkeit und Struktur sorgt, haben definitv sehr gut gemundet.

Danke für diesen schönen und leckeren Nachmittag und die Einladung zu dem Event! 🍷
Wenn ihr gern Wein trinkt, probiert doch mal diese. Die Bioweine sind von Hand gelesen, haben in der HErstellung einen hohen Aufwand und sind dafür preislich sehr fair (eine Übersicht findet ihr auf dem Menübild weiter oben.)
 

 Unbezahlte Werbung - alles die echte Meinung meiner Geschmacksnerven.

Freitag, September 18, 2020

Thorsten Husmann. Hamburger Menschen #224

Freitag, September 18, 2020 0
Thorsten Husmann. Hamburger Menschen #224

Meinen heutigen Hamburger Menschen habt ihr vielleicht schon in einer der vielen Bars der Stadt gesehen, denn sie sind sozusagen sein zweites Arbeitszimmer: Als „Liquid Consultant“ berät Thorsten Husmann Getränkeunternehmen bei ihren Marketing- und Vertriebsstrategien und bringt sie mit Menschen aus dem Bar-Business zusammen. Schon optisch ist der 2-Meter-Mann und Basketball-Fan eine echte Erscheinung. Groß wären auch seine Pläne als Hamburger Bürgermeister. Los geht’s! Wer bist du und woher kommst du?

Ich bin Thorsten Husmann, unfitter, aber sportliebender Genussmensch. Ich liebe eine lustige Geschichte, einen guten Drink und ein leckeres Gericht. Aufgewachsen bin ich in Nordhorn, einer kleinen Stadt am Rande Niedersachsens zu Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden. Wunderschön überschaubar und voller guter Erinnerungen.

Photocredit: Me Siha

Seit wann bist du in Hamburg?

Ich bin das erste Mal nach Hamburg gezogen in 2005 für 6 Monate oder so... dann beruflich nach Hannover und seit 2008 nun in Hamburg – erstens wegen der Liebe, zweitens wegen Hamburg. Nun habe ich mich seit 2015 in Hamburg auch selbstständig gemacht und plane, lange hier zu bleiben.


Erzähl mal von deinem Beruf?


In erster Linie entwickle und verkaufe ich Erfrischungsgetränke. Nach meinem Studium zum Diplom-Ökonom habe ich viele Jahre im Vertrieb und internationalem Marketing bei einem großen Familienunternehmen der Spirituosenindustrie, dem Rum mit der Fledermaus, gearbeitet. Aber in 2015 habe ich meine eigene Beratung „Liquid Consultant“ gegründet, die ich mittlerweile mit René Machon zusammen betreibe. Gerade die Spirituosen-, Bier- und Softdrink-Industrie ist zurzeit sehr im Wandel. Unzählige Varianten in den verschiedensten Preiskategorien versuchen, ihre Daseinsberechtigung zu finden. Wir helfen Firmen, die das möchten, dabei die richtige Marketing- und Vertriebsstrategie zu wählen und in Gang zu bringen. Und wir unterstützen gerne mit unserem internationalen Netzwerk in der Branche, um gemeinsam Erfolge zu feiern. Wir lieben Feiern!

Aber es war klar, dass da noch mehr kommen soll. Nach einiger Suche und vielen Szenarien habe ich vor drei Jahren im Juni 2017 zusammen mit René SODA LIBRE gegründet. Wir wollten unbedingt unsere eigene Marke entwickeln und allen beweisen, dass wir daran glauben, was wir sagen. Nun vertreiben wir unser eigenes Erfrischungsgetränk, das man auch als Filler zum Mixen von Drinks benutzen kann, und wir kreieren und entwickeln weitere Sorten. Ganz neu ist zum Beispiel ein Holunder-Soda.



Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?


Hmm, was es genau geworden wäre, weiß ich nicht, aber ich wäre gerne in einem kreativen Beruf gelandet. Auch hätte ich gerne bei Olympia gearbeitet und würde mit aller Kraft versuchen, die Spiele auf eine Normalität einzustellen. Ich liebe den Sport, er entfernt sich nur in vielen Bereichen zu sehr von der Gesellschaft.


Was machst du, wenn du nicht arbeitest?


Ich versuche, viel Zeit mit meiner Familie und mit Freunden zu verbringen. Ich liebe zudem gute Drinks und gutes Essen. Aktuell fehlt mir leider die Zeit für mehr Basketball und andere Hobbies.
                        

In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

In Eppendorf.

Mit Rutte im Le Lion


Möchtest du nochmal in einem anderen wohnen?

Eigentlich nein – wir fühlen uns in Eppendorf sehr wohl. Allerdings träumen wir zusammen mit den Kindern ab und an schon von einem Haus mit Garten ...

 ... und ja, wir würden gerne noch andere Stadtteile kennenlernen. Gerne mit etwas mehr Ruhe und Garten, aber die Nähe zur Stadt ist trotzdem wichtig.


Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Auf dem verlassenen Grundstück, was wir schräg hinter unserem Haus sehen. Aber das bleibt wohl erstmal ein Traumhaus ☺.


Ist Hamburg für dich eine Kulturstadt? Warum ja oder nein?

Ja, und zwar in so vielen Bereichen, Theater, Oper, Ausstellungen. Aber auch die Gastronomie ist ein wichtiger kultureller Bereich der Menschen, das Ausgehen, das Gehenlassen, das Genießen. Gerade dieser Spagat von Highclass 3 Sterne Restaurants und Top Bars bis hin zur einfachen Frittenbude und Eckkneipe und allem was dazwischen liegt, hat Hamburg zu etwas ganz Besonderem gemacht. Die Kultur ist generell gerade auf eine äußerst harte Probe gestellt. Ausgelöst durch Corona, verursacht durch die Ahnungslosigkeit der handelnden Personen und der fehlenden Weitsicht ihrer Vorgänger!



 


Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?


Das ist jetzt natürlich verkürzt, aber die Idee mit den 8 Punkten (ohne Rangfolge hier) steht. Es gibt bestimmt 1000 Gründe, warum was nicht geht, aber ich konzentriere mich gerne darauf, wie wir was hinbekommen.

Ich würde versuchen, die Stadt zu entsmoggen und Autos in der Stadt so hoch zu besteuern, dass damit der öffentliche Verkehr quasi for free angeboten werden kann. Vorreiter in der Anwendung erneuerbarer Energien werden. Die Gehälter der Verantwortlichen in der Stadt an die Wirtschaft anpassen (damit die Besten kommen und nicht nur Idealisten oder Machthungrige) und dafür Lobbyismus knallhart bestrafen.
Parteien knallhart an ihren Versprechen und Umsetzungen binden. Die Ministerien mit den verschiedenen Ministern nach ihren Ausbildungen besetzen.

Ich finde nichts falsch am Kapitalismus, aber er muss im Gleichgewicht zum Sozialen stehen. Schule muss Spaß machen und an die verschiedenen Lernstile der unterschiedlichen Kinder angepasst werden.
Daher: Das Schulsystem kompromisslos auf den Stand des 21. Jahrhunderts bringen.

Ich würde noch mehr Kulturen und Fremde holen und in alles einbinden. Hamburg und das Tor zur Welt ... Das Tor kann und sollte man auch von der anderen Seite durchschreiten. Die Aufgabe wäre dann, Möglichkeiten der Verständigung zu kreieren, und ich meine das nicht nur auf das gesprochene Wort bezogen.

Mir fällt bestimmt noch mehr ein ... aber damit würde ich anfangen und ich wäre gerne überall dabei.

Photocredit: Me Siha


Warum lebst du in Hamburg und nicht Berlin, Istanbul oder New York?


Weil meine Liebe hier wohnte und die Stadt liebt und ich mittlerweile auch, schon eine ganze Weile. Und weil Hamburg sich immer wie ein Zuhause angefühlt hat! Ich mag die Menschen einfach - ich besuche die anderen Städte gerne, aber komme immer gerne wieder her.

Alster oder Elbe?


Elbe! 

 

Wieviele Stunden am Tag ist dein Smartphone an?


An ist es immer, aber ich habe gerade meine Emails vom Smartphone verbannt. Das hat schon ein wenig befreit und es ist überraschenderweise gar nichts passiert ;)



Lieblingslied / buch / serie des Moments?

Die Michael Jordan-Doku „The Last Dance“.
 

                        
Lieblingbuch for ever ever?

Mal abgesehen von Sachbüchern, die ich momentan lese, ist Haruki Murakami ein Autor, den ich sehr gerne gelesen habe. Ich finde auch, dass „Sofies Welt“ unfassbar gut gemacht ist, auch wenn es strenggenommen ein Kinderbuch ist.


Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt mal angeschaut haben sollte:

Der Elbstrand und das Treppenviertel in Blankenese sind toll.
Das Rathaus.
Den Sonnenuntergang an der Alster, am besten direkt am Wasser mit einem tollen Menschen.

Photocredit: Viktor Strasse

Montag, September 07, 2020

Hören, riechen, erleben - gute Neuigkeiten mit sommerlichen Klängen, guten Gerüchen und viel versprechenden Reise Pläne.

Montag, September 07, 2020 0
Hören, riechen, erleben - gute Neuigkeiten mit sommerlichen Klängen, guten Gerüchen und viel versprechenden Reise Pläne.


Ich hoffe euer Montag ist positiv gestartet. Meiner war ganz schön durcheinander und um die Mittagszeit herum - nach einer großen Portion Glücklichmach Spagetthi - habe ich beschlossen, das Chaos hinter mir zu lassen, mich Kopf über in den Struggle zu stürzen und auf das Positive zu fokussieren. Das meiste davon ist privater Orgakram, doch ein paar schöne Neuigkeiten möchte ich mit euch teilen.

In Hamburg begleitet uns gute Musik seit gut zehn Jahren in Form von sommerlichen Klänge der Acoustics Events im Knust. Diese Veranstaltungs gibt mittlerweile auch in Berlin, Hannover, Bremen und Essen. Viele der Musiker, die bei den Acoustics auf der Bühne standen, konnten diese als Sprungbrett für neue Zuhörer nutzen. Nun gibt es die Musik endlich auch in digitaler Form, denn ein paar der Singles von einer Vielzahl an Artists, die die Acoustics über die Jahre hinweg geprägt und begleitet haben, könnt ihr bei den Acoustics Tunes hören. Das Tollste: Jede Woche gibt es eine neue Single-Veröffentlichung. Jede Woche eine neue Facette der Musiker - so wie die Acoustics selber eben.
 
Wonach riecht Hamburg wenn ihr die Augen schließt? "Nach Aale Dieter.", sagt der Mann als ich ihn frage. Ok, vielleicht stimmt das, doch den Geruch den die B-Lage mit dem Hamburger Label REVIVO CANDELA in Form einer Kerze rausgebracht hat, den mag ich lieber. Denn es ist der Geruch von unserem heiß geliebten, frischgebackenen Franzbrötchen und dem herben Duft der Stadt (so sagt meine Freundin Vanessa). Auf der Kerze ist im Hamburger Design von redfries auch mein lieber Michel zu sehen und im Store könnt ihr sie off-, wie auch online ab dem 12. September 2020 bekommen.

Für gute Zukunftaussichten hat gerade das positiv abgeschlossene Crowdfunding der female explorer gesorgt. Die Ziele waren hoch angesetzt, doch nur so konnte auch sichergestellt werden, dass diese tollen Frauen ohne Sorgen ein Magazin für den Reise und Outdoor Bereich rausbringen kann, ohne sich auch noch andere Jobs zu suchen. Wenn ihr sie unterstützen wollt, oder Werbung in dem ersten Print Magazin für Frauen schalten wollt, dann geht das natürlich immernoch. Denn auch das zweite Magazin möchte natürlich auf den Markt. BE YOUR #WILDSELF - unter diesem Motto bündeln sie Reisegeschichten und Themen von und für Frauen.

Habt eine tolle Woche 💚

Dienstag, September 01, 2020

Freiheit vom Alltag atmen, ausruhen, Abstand von Hektik und Trubel.

Dienstag, September 01, 2020 0
 Freiheit vom Alltag atmen, ausruhen,  Abstand von Hektik und Trubel.

Wir brauchen die Freiheit vom Alltag und den Abstand von der Hektik. Einen Perspektivwechsel, der uns Neues entdecken und Bekanntes anders sehen lässt. Arbeit und Pause müssen in einem guten Verhältnis zueinander stehen. In diesem Jahr hatten wir eine Reise Kroatien geplant. Wollten zum ersten mal im 'Land der 1000 Inseln' in kristallklarem Wasser baden, ein paar der über 200 Sonnentagen und tausende Kilometer lange Strände und Naturparadiesen nutzen, um auszuruhen und Neues zu entdecken.

Auf diese wunderbaren, extra dünnen Luftmatratze ist übrigens Platz für DREI!
Bekommen könnt ihr sie HIER (ich bin auf Instagram so oft danach gefragt worden).

 

Doch es kam alles anders und beinahe wäre es ganz schiefgegangen mit dem Urlaub 2020. Die Entdeckung von Corona, der Lockdown im März und wir mussten das Leben neu ordnen. Es gab viele Fragen und Sorgen, wie es mit dem Beruf und Einkommen weitergeht. Was aus meiner Gesundheit und der meiner Lieben wird. Ich mache mir tendenziell eher zu viel als zu wenig Gedanken und da ich im März und April auch unterstützend im Hamburger Senat mitgearbeitet habe und ich viele andere sorgenvolle Gedanken mitbekommen habe, wurde es für mich selbst ein Gedankenkarussell.

Deswegen haben wir schon zu Beginn der Pandemie beschlossen, aus dem Sommerurlaub wie wir ihn geplant hatten, wird nichts. Zu unser Sicherheit und zu der Sicherheit anderer Menschen. Doch einfach nur zu Hause bleiben? Ganz zu Hause bleiben oder an einen anderen Ort in Deutschland fahren? Der Blick ins Internet deprimierte, denn zu annehmbaren Preisen war nichts mehr zu haben. Wir waren wohl nicht die einzigen mit dieser Idee ...

Abgesehen davon, dass sehr viele Menschen Urlaub in Deutschland und dem eigenen Umland geplant hatten, wurden Inseln und Urlaubsorte abgeriegelt und es war überhaupt nicht klar war, wohin es überhaupt gehen kann. Auch Hamburg war viel leerer, es gab keine Touristen, auch keine Menschen aus dem Umland und nur sehr wenige aus anderen Stadtteilen kamen in die Neustadt, das Portugiesenviertel und an die Landungsbrücken, es war fast dörflich. Klar, ein wenig gespenstisch im Vergleich zu sonst, doch ich fand es faszinierend. Und schön, wenn sich zum Mittag alle Nachbarn auf der Strasse getroffen haben und gemeinsam sangen, niemand Angst vor Rasern haben musste und des Nachts grölenden Menschen die ihren Müll einfach liegen lassen. Die meisten kamen erstmal zur Ruhe und besannen sich, kamen zu sich selbst.


Wie lang ist diese Situation auszuhalten? Bei mir kam sie dann doch, die Sehnsucht, das Fernweh. Vielleicht gerade weil wir so viel im Home Office sitzen wird der Wunsch nach anderen Orten, dem Unbekannten größer ... zum Glück habe ich den Schrebergarten am Rand von Hamburg, der eine tolle Chance zum abschalten ermöglicht. Wir haben angefangen die Gegend zu erkunden, das Wendland, die norddeutschen Strände, kleine Buchten an der Elbe, haben eine Weltreise durch Hamburg gemacht ... das Wochenender-Buch (selbst gekauft in der Hamburger Perle) kann ich euch da nur ans Herz legen. So vieles ist näher, als wir gedacht haben.

Mit gut 250 Stunden (lange Jahre waren es nur 201 Stunden) war Hamburg im August eine der an Sonnenschein reichsten Regionen Deutschlands. Im Schnitt waren es 20,6 Grad Celsius (langjähriges Mittel waren 16,8 Grad). Das ist traurig, denn zeigt uns noch deutlicher, der Erde ist es deutlich zu warm! Sie braucht eine Pause von unserem Tempo.

Doch haben wir aus all dem gelernt? Könnte in allen Erfahrungen dieser Zeit auch eine Chance liegen und werden wir sie nutzen? Ein Perspektivenwechsel, ein neuer Blick auf das, was wirklich wichtig ist? Wir  und auch die Natur brauchen Pausen. Wir fordern und überfordern sie und zerstören immer mehr Lebensraum, den wir selber brauchen und den wir lieben. 
 
Es ist ja nicht so, als hätte ich kein Paar Birkenstocks,
doch diese hier mit Fell, darauf geht es sich wie auf Wolken!

In der Ruhe bekommen wir den nötigen Abstand  zum  Machen  und  Gestalten, atmen Freiheit und können mit Abstand betrachten, genießen, ausruhen und uns erfreuen. Diese Feier des Lebens können wir meist erst in der Ruhe anerkennen. Es sind die Gegensätze von Urlaub und Arbeit, die die meisten von uns zufrieden machen. Ich habe gerade erst gehört, das Wort Urlaub kommt von erlauben. Wir erlauben uns selbst eine Zeit, in der wir runterfahren. "Ich bin dann mal weg!" - Doch für wen sind wir weg? Weg sind wir nur für die anderen. Wir können in dem Moment des Wegseins endlich zu uns selbst kommen.  

Vor einigen Jahren hat es mich einige Tränen, Sorgen und viele Gespräche gekostet bis ich zu der Erkenntnis gekommen bin, ich bin nicht das, was ich tue. Ich liebe meine Arbeit, doch ich bin nicht nur Arbeit, Beruf, Aufgaben und Forderungen an mich und andere. Dass es leichter ist als wir vielleicht gedacht haben, hat uns der Lockdown vor Augen geführt. Also nutzen wir diese Erkenntnis der Krise als Chance. Lasst uns einen neuen Blick auf unser Leben und das bekommen, worauf es wirklich ankommt. Wir alle müssen ab und zu neuen Atem schöpfen und uns erquicken.


Dienstag, Juli 28, 2020

Wie alles begann: Auf dem Höhbeck, dem ersten Haus der Voelkels. Auf dem Hanffeld & dem Bernstorffschen Gut.

Dienstag, Juli 28, 2020 0
Wie alles begann: Auf dem Höhbeck, dem ersten Haus der Voelkels. Auf dem Hanffeld & dem Bernstorffschen Gut.
Wo entstand die Idee zu Voelkl? Was bildete den Grundstein für ein Unternehmen, dass heute so viele Menschen begeistert? Im Wendland! Hier gibt es viel Platz, für Wälder, Landwirtschaft, Artenvielfalt, Natur, Gedanken und nur 40 Einwohnern pro Quadratkilometer.

Margret und Karl Voelkel zogen in den 1920er Jahren auf den Höhbeck, einen dünn besiedelten Landstrich. Die Landschaft hier ist einzigartig, denn durch die letzten beiden Eiszeiten und die Formung der Elbniederungen bekam die Natur eine Erhebung, die seltenen Tier- und Pflanzenarten bis heute eine Heimat bietet. Selbstverständlich, dass der Höhbeck und die Elbniederung zur Wahrung dieser Vielfalt als Biosphärenreservate geschützt wurde. 

Hier in Niedersachen an der Elbe begannen die Beiden ihren Obstgarten mit Apfel-, Birnen- Kirschbäumen und Erdbeeren-, Johannisbeeren- und Stachelbeerensträucher zu bepflanzen und nach anthroposophischem Verständnis zu bewirtschaften. Damit legten sie den Grundstein und fuhren jahrelang mit ihrer fahrbaren Saftpresse - dem "Mostmax" von Dorf zu Dorf und verwandelten die Früchte der Bewohner in köstliche Säfte. Ab Mitte der 40er Jahre entwickelte sich die Firma, mit einer, inzwischen festen Bio-Mosterei in Pevestorf, unter Harm Voelkel zu einem überregionalen Unternehmen. 

... Diese Streuobstwiesen werden bis heute erhalten. Doch nicht nur diese, durch die Abnahme des regionalen Streuobstes und die Weiterverarbeitung zu hochwertigen 100% Direktsäften wird der für die Region charakteristische Streuobstanbau nachhaltig gefördert. 

Solltet ihr eine Streuobstwiese bei euch haben, für die es keine Verwendung gibt, Voelkel ist Mitgründer des regionalen Bio-Streuobstvereins Elbtalaue und unterstützt die Anbauer bei der Bio-Zertifizierung. Ich hab gefragt - sie würden es auch in Hamburg machen und für die Gegend hier einen Verein mit euch gründen 🍎🍐🍏


In dem Haus in dem für Voelkel alles begann, lebt heut ein Architektenpaar, welches mit der Familie eng verbunden ist. Wir durften einen Blick in das erste Haus werfen - bis unters Dach. Stefan Voelkel kennt das Haus noch aus seinen Kindertagen und hatte so einige Geschichten für uns dazu auf Lager.


Die Gegend bescherte der Familie Voelkel so viel Gutes, dass sie ihr bis heute etwas zurückgeben möchten. Die Wurzeln die sie hier schlugen, bilden bis heute die Basis. Voelkel ist nicht nur Brötchengeber, sondern auch Mitstreiter, gegen die Atompolitik in Gorleben und für den Artenerhalt und Naturschutz. Zudem fördern sie vor allem auch den Ausbau der regionalen, ökologischen Landwirtschaft. Über 250 Menschen arbeiten heute in der Bio-Kelterei. Darüber hinaus werden viele Obst- und Gemüsesorten von Landwirten aus der Region abgenommen, was Voelkel zu einem Arbeitgeber für die Menschen aus dem Wendland und der angrenzenden Altmark macht.

Wir picknicken in einer Streuobstwiese. Yammie.

Ich bin fast verknallt in diese Gegend, die Elbe ist hier nicht mehr so wild und reißerisch, sondern schlängelt sich beruhigend durch die Landschaft. Nach der deutschen Wiedervereinigung haben die fünf Bundesländer Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beschlossen, entlang der Elbe ein länderübergreifendes Großschutzgebiet auszuweisen, um das weitgehend naturnahe Stromtal der Mittelelbe in seiner Gesamtheit zu schützen.  1997 wurde es als UNESCO-Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe" anerkannt. 
 
Diese Anerkennung würdigt die Einmaligkeit, die Qualität und das hohe Entwicklungspotenzial dieser Flusslandschaft, für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und eine modellhafte Regionalentwicklung.  Das UNESCO-Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe" hat eine Gesamtfläche von 2.823 km² und erstreckt sich über 400 Elbe-Kilometer. Davon hat Niedersachsen einen Anteil von rund 20 Prozent - das sind 567 km² - auf 95 Stromkilometer.
 

Und dann war da noch die Hanf-Schorle.
 
Die Zutaten dazu kommen vom Hof vom Biohof Lindenberg, auf dem Ökolandbauer Marius Wöllner seit 2016 ökologischen Nutzhanf anbaut. Die BioZisch Hanf von Voelkel ist seit Anfang 2019 im Handel, Limo ohne zuckerig zu sein, frisch, grasig und nicht zu süß - nahezu pefekt. Das dieses Produkt auf dem Markt ist, ist Marius selbst zu verdanken. Er fragte selbst bei dem Familienunternehmen an, da er von anderen Landwirten der Region so viel Gutes über die Zusammenarbeit mit Voelkel gehört hatte. Und zack, naja, nicht ganz so schnell, doch Zisch, war die BioZisch auf dem Markt. 

30km entfernt vom Voelkel Firmensitz in Pevestorf liegen die Hanffelder des Nutzhanfs - dieser ist frei von psychoaktiven Substanzen wie THC.



Wusstet ihr, das Hanf auf gleicher Fläche viermal so viel CO2 wie Bäume bindet? Ein Anbau im größeren Stil könnte somit einen Beitrag zur Reduzierung des weltweiten CO2 Ausstoßes leisten. Hanf hat so viele tolle Nebeneffekte, zu den essenzielle Aminosäuren, enthält es auch reichlich Omega 3 Fettsäuren, Vitamin K, Eisen und verfügt über ein reiches Mineralstoffspektrum. ... Der gesamte Hanf, der von Voelkel verarbeitet wird, stammt vom Lindenberg Hof und wird ohne Zwischenlagerung direkt zu Voelkel transportiert um dort weiterverarbeitet zu werden. Dort wird die Limo dann, wie alle Sorten der BioZisch-Serie mit 100% biologischen Zutaten und ohne künstliche Aromen hergestellt.


Um uns zu zeigen, dass die Voelkel Produkte nicht nur zum trinken genutzt werden können, wurde uns auf Gut Gartow, welches zu den Gräflich Bernstorff’schen Betrieben gehört, ein Abendessen kredenzt. 1694 kaufte Andreas Gottlieb v. Bernstorff, Kanzler des Herzogs Georg Wilhelm von Celle und danach erster Minister des Kurfürsten von Hannover, des späteren König Georg des I. von England die Gutsherrschaft Gartow mit 24 Dörfern. Was die Mitarbeiter hier für die Gegend und die Natur machen ist so komplex, wenn es euch interessiert, schaut mal auf bernstorff.de - dort gibt es viele Infos zur Land- und Forstwirtschaft und auch zum Tourismus in der Gegend. Sehr spannend.

Yammie!


Vielen lieben Dank für diese Möglichkeit und die tolle Pressereise.

Dienstag, Juli 21, 2020

Meine Reise ins Wendland: Zu Voelkel, den Hanffeldern und Graf Bernstorff.

Dienstag, Juli 21, 2020 0
Meine Reise ins Wendland: Zu Voelkel, den Hanffeldern und Graf Bernstorff.

Wenn in Hamburg vom Wendland gesprochen wird, hat es oft die Anmutung des Auenlandes. In diesem Wendland, da muß wohl Zauberhaftes passieren. Während ich meiner Freunde wegen oft im südlichen Teil des Wendlands bin, lebt und arbeitet die Voelkel GmbH im nördlichen Gebiet Nahe der Elbe.

Wem Voelkel kein Begriff ist, in kurz: Die Voelkel GmbH ist eine 1936 vom Ehepaar Margret und Karl Voelkel gegründete Kelterei mit Sitz im niedersächsischen Höhbeck. Sie produzieren Obst- und Gemüsesäfte, Erfrischungsgetränke, Wellness-Drinks und noch mehr Getränke in Demeter- und Bioqualität für den deutschen und internationalen Naturkost-Fachhandel, die Reformhäuser und die Gastronomie.   

via Voelkel


Im September letzten Jahres wurde ich zu einer Presse-Reise eingeladen, um einen Teil der Familie Voelkel kennenzulernen und hinter die Kulissen der Produktion zu blicken. Einer der Anlässe dafür war u.a. die Bio-Zisch Hanf. Diese wurde im Frühsommer 2019 auf den Markt gebracht und wir durften uns anschauen, wo die Zutaten dafür herkommen. Nämlich nur 30km vom Werk von Voelkel entfernt, in Lindenberg bei Seehausen in der Altmark. Dort liegt der Hof von Marius Wöllner, dem Zulieferer für den Hanf. 

Ein weiterer Ausflugstipp für das Wendland, der schon lange auf meiner to-do Liste steht, ist das Bernstorffsche Gelände. Wir sind in deren Räumlichkeiten in den Genuß eines veganen Dinners gekommen, bei dem jede Speise mit einem der Voelkel Säfte ergänzt wurde. Es war eine sehr tolle Reise, da alle Teilnehmer (wir waren ca. 20) durchweg neugierig und interessiert und das Team, bzw. die Familie Voelkel selbst, keine Fragen offen lies und die ganze Zeit bei der Reise dabei war.

Los geht es mit einem kleine Einblick und noch mehr Infos:


Voelkel – das war jeher und ist immernoch ein Familienbetrieb. Mitte der 40er Jahre hat der Gründer Karl Voelkel das Unternehmen an seinen Sohn Harm übergeben. Dieser führte Voelkel bis in die 80er Jahre und übergab es dann an seinen Sohn Stefan. Mittlerweile ist die vierte Generation im Betrieb tätig und von den fünf Söhnen die Stefan Voelkel hat, leiten bereits drei gemeinsam mit ihrem Vater das Unternehmen. Zwei davon, Jurek (Marketingleitung) und Boris (Einkaufsleitung) haben uns bei auf der Reise begleitet, um uns die neuesten Produkte für den Winter vorgestellt, sowie uns einen Einblick in die faire Zusammenarbeit mit den Partnern und Produzenten gegeben. Dazu gab es Apfelkuchen und alle Getränke, die das Sortiment, bzw. die Saison hergab.

BioZisch Hanf Voll gut drauf ist unser regionaler Anbaupartner für Hanf in Lindenberg bei Seehausen in der Altmark. Denn seine frischen Pflanzen mitsamt den duftigen Blüten kommen nicht in die Tüte, sondern frisch gepresst direkt bei uns in die Flasche. BioZisch Hanf enthält natürlich kein THC, schmeckt aber angenehm grasig und macht total happy!



🍇🍈🍉🍊🍋🍎🍏🍐🍑🍒🍓

Weil es frischer als auf dem Feld nur an der Abfüllanlage geht, durften wir einen Blick hinter die Kulissen werfen. Ein frischer Smoothie mit Erdbeere, Himbeere und Schwarzer Johannisbeere direkt vom Band - wer kann da "Nein" sagen?

Da es keine riiiiiesige Produktion ist, werden alle paar Stunden alle Anlagen komplett gereinigt und das nächste Produkt wird produziert. Um die Taktung etwas zu vergrößern, ist im letzten Jahr der Bau einer neuen Anlage gestartet worden. Die Nachfrage nach guten Produkten ist eben groß :-)



Ich habe mich auf dem Gelände der Voelckels fast zu Hause gefühlt, so viele Sachen erinnern mich an meine Schul- und Kindertage, die anthroposophisch angehaucht waren und dessen Design ich auch heute noch viel abgewinnen kann. Hier wird der Einklang zwischen Natur und Mensch versucht in alles einzubeziehen.


Vielen Dank für diese tolle Pressereise.
Noch mehr zu der Reise findet ihr hier:

Freitag, Juli 17, 2020

Steffi Römke. Hamburger Menschen #223

Freitag, Juli 17, 2020 0
Steffi Römke. Hamburger Menschen #223
Es gibt immer wieder Interviews für die Serie 'Hamburger Menschen', wo ich die Menschen bis dato gar nicht im echten Leben getroffen habe. Weil mir Freunde diese Menschen vorschlagen. Beim lesen der Antworten denke ich oft: 'Genau wie bei mir, wieso haben wir uns noch nie getroffen?!' Auch bei meinem heutigen Gast ist es wieder so, Yoga, Schrebergarten an der Dove Elbe und ein Haus auf jeder Reise sind nur ein paar der Dinge, die ich zu 100% unterschreiben würde. Was Steffi sonst noch erzählt, wer sie ist und was sie macht, erzählt sie nun selbst:

Mein Name ist Steffi Römke und ich komme aus Dithmarschen. Die A23 hoch gen Norden und dann Abfahrt Heide.


Seit wann bist du in Hamburg?

Ich bin 1996 nach dem Abi nach Hamburg gekommen, um zu studieren: BWL und Ostslawistik.



Erzähl mal von deinem Beruf?

Nicht dass du jetzt denkst, ich bin BWLer. Nee, das Studium hat nur kurzgedauert. Das war dann doch nicht so das Richtige für mich. Danach hat es mich in die Werbung verschlagen. Eher zufällig. Ich habe ganz klassisch eine Ausbildung zur Werbekauffrau gemacht. Werbung mache ich jetzt aber nur noch gelegentlich freiberuflich, denn 2014 habe ich das Yogastudio Innersmile Yoga (ISY) im Hamburger Portugiesenviertel eröffnet.

Ich bin jetzt also Studio-Inhaberin und Yogalehrerein. Und ich liebe es.


Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?
 
Ich kann mir gerade nichts Schöneres vorstellen.


Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Am liebsten bin ich dann in meinem Schrebergarten an der Dove-Elbe.


In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

St. Pauli.


Möchtest du nochmal in einem anderen wohnen?

Hmm, ich habe lange auf der Schanze gewohnt, das war toll. Augenblicklich kann ich mir gerade nichts Anderes vorstellen.


Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Ehrlich gesagt möchte ich auf jeder Reise, die ich mache, ein Haus kaufen und könnte mir vorstellen, dort zu leben. Unzählige Träume also.


Ist Hamburg für dich eine Kulturstadt?

Auf jeden Fall. Wir haben so ein breites kulturelles Angebot: Kunst, Musik, Theater, Clubs, Bars, Museen, Kino. Das ist einfach toll und ich hoffe, dass wir das noch lange von Hamburg sagen könnten und dass viele die Coronakrise überstehen.

https://www.innersmileyoga.de/


Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeisterin wärst?


Ich würde mehr für den Umweltschutz tun. Ich verstehe nicht, warum Entscheidungen in Bezug auf die Umwelt immer so lange hinausgeschoben werden. Und wenn dann etwas entschieden wird, dann nicht für sofort, sondern für in einigen Jahren.


Warum lebst du in Hamburg und nicht Berlin, Istanbul oder New York?

Wie schon oben geschrieben, könnte ich mir in allen Städten vorstellen zu leben, ich liebe alle drei der genannten. Aber ich bin hier sehr verwurzelt. Mir ist die Nähe zu meiner Familie sehr wichtig und Freunde um mich herum zu haben, die ich schon sehr lange kenne, mag ich auch gern.




Alster oder Elbe?

Auf jeden Fall Elbe. Aber noch lieber Dove Elbe.




Wieviele Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Erwischt. Ich gebe es zu. Das Ding ist den ganzen Tag an. Aber ich genieße es auch, inzwischen fast alle Administration rund um ISY im Smartphone zu haben und von überall aus arbeiten zu können. Dennoch muss ich mich echt in Disziplin üben, nicht ständig da rein zu schauen.


Keine Frage, doch ein wenig Platz für etwas was du mal loswerden möchtest:

Leute, seid lieb zueinander. Seid mitfühlend und bringt Verständnis füreinander auf. We are all in this together! Jeder kann den ersten Schritt machen und auch kleine Schritte zählen. Wenn jeder, wirklich jeder einen kleinen Schritt machen würde, sagen wir mal in Sachen Mitgefühl, die Welt wäre eine andere. Eine bessere.




Lieblingsband forever: 

Pet Shop Boys


Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt mal angeschaut haben sollte:

Ich habe je gehört, man muss einmal auf dem Fischmarkt gewesen sein. War ich noch nie! Vielleicht nehmt ihr mich dann mal mit. Ansonsten sollte man auf jeden Fall auf eine Yogastunde zu ISY kommen! Und einen unser vielen Flohmärkte besuchen.


Möchtest du jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:

Katrin, Suse, Torge, Jan, Karl, Oskar, Momme, Karin, Jens, Holger, Jessi, Henry, Lasse, Jale, Johanson, Anne, Boris, Nick, Nicoletta, Manni, Tash, Penny, Maike, Meike, alle ISYs ... an meinen Manager, meinen Produzenten ... nein, war nur Spaß. Liebe Grüße an meine riesen Familie und alle Freunde. I love you!
                    
https://www.innersmileyoga.de/

Mittwoch, Juli 15, 2020

the female explorer #beyourwildself - Crowdfunding Kamagne

Mittwoch, Juli 15, 2020 0
the female explorer #beyourwildself - Crowdfunding Kamagne
Könnt ihr es glauben: Es gibt bislang kein Outdoor-Magazin für Frauen! Als ich es zum ersten mal gehört habe, dachte ich, meine Freundin Nic macht einen Scherz. Machte sie aber nicht und das, was aus dieser Erkenntnis und der damit verbundenen Idee entstanden ist, ist etwas ziemlich Großartiges. 

https://www.startnext.com/the-female-explorer


Vor Kurzem habe ich euch schon einmal von Sarah Mühl, Leonore Herzog, Nicole Berth und Jessica Kunstmann erzählt. Die Vier gründen mit „The Female Explorer“ das erste Print-Outdoor-Magazin von Frauen für Frauen. „Be your #wildself“ ist das Motto, unter dem die vier Leipzigerinnen Reisegeschichten und frauenspezifische Themen für unterwegs bündeln. Mit dem Magazin bedienen sie zusätzlich den Trend nach selbstbestimmtem, individuellen Reisen für Frauen, nachhaltigem Lifestyle, mehr Nähe zur Natur und dem „einfachen Leben“. So viel in nur einem Heft! 😻

Am 13. Juli 2020 startete die Crowdfunding Kampagne und in nur sechs Stunden kamen bereits 1.500 Euro zusammen. Bis zum 9. August 2020 soll das erste Fundingziel von 50.000 Euro erreicht werden. Geplant ist eine erste Auflage von 2.500 Stück. Das Magazin wird ca. 12 Euro kosten und im eigenen Onlineshop erhältlich sein. 

Solltet ihr dort Anzeigen schalten wollen, für ausgewählte Werbekunden aus den Bereichen Outdoor und Reisen, Naturkosmetik, Naturkost und Nachhaltigkeit ist dies möglich. Bedeutet für mich, ich finde sogar die Werbung ansprechend = perfect match!

Und hier ist das Video dazu, na, wer entdeckt mich UND möchte dieses Magazin nun auch?



Macht mit und unterstützt das Heft:


Freitag, Juli 10, 2020

Carolin Kebekus feat. Gott: "Im Namen der Mutter"

Freitag, Juli 10, 2020 0
Carolin Kebekus feat. Gott: "Im Namen der Mutter"

Was VatiKann, kann Mutti schon lange.
Wie im Himmel so auf Erde:
Frauen können alles werden!



Was Carolin über ihr Verhältnis zur Kirche sagt, gilt auch für mich:

"Ich bin aus der Kirche ausgetreten, weil ich das vor mir selber nicht mehr rechtfertigen konnte.
Aber ich bin katholisch getauft und fühle mich immer noch als Christin."


In der DCKS geht sie auf 'Maria 2.0' ein, eine Reformbewegung, die sich der Gleichstellung von Frauen in der Kirche verschrieben hat ein: "Ich kann die Verbundenheit mit der Gemeinde und dem Glauben der Frauen von Maria 2.0 absolut nachvollziehen. Für mich ist es ein riesiges Rätsel, warum man nicht das Engagement dieser Frauen nutzt. Euer Laden geht den Bach runter, und da stehen schlaue, hochintelligente, studierte Frauen voller Liebe für ihre Kirche und wollen helfen! Ich hoffe, dass Frauen die Kirchen stürmen und sie zu neuem Leben erwecken."

Noch mehr Infos zu der Geschichte und dem Männerverein gibt es in einem weiteren Video:



Ich bin großer Fan der DCKS Show und mag mich mit der Sommerpause ohne Sommer nicht so recht anfreunden. Wer die Sendung noch nicht gesehen hat, JEDE Folge lohnt sich. 
Schauen könnt ihr sie in der