Kathrynsky's: on the road
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Mittwoch, Oktober 10, 2018

Perspektivenwechsel. Mit Blick auf den Fjord.

Mittwoch, Oktober 10, 2018
Perspektivenwechsel. Mit Blick auf den Fjord.
In den letzten drei Monaten hat sich viel geändert – vor allem meine Perpektive und die Sicht auf die Dinge. Das mag auch daran liegen, dass ich mich durch die Adoption des kleinen portugisieschen Hundes mit anderen Dingen beschäftige, als die, die mir zuvor im Alltag begegnet sind. Manches Wichtige wird so nichtig und dafür Anderes so wichtig. Und die Frage, was ist mir selbst wichtig, ist wieder stärker in den Vordergrund gerückt. Denkmuster werden neu durchdacht und Pläne einfach mal anders gemacht. Schritt für Schritt und durch den Perspektivenwechsel ändert sich dann auch das eigene Verhalten.

UNIVERSE NEWS:
What do you now fear? How will you use this?
Every fear is a gift, though every gift needs unwrapping. 
"Oh look, it's me in the near future, only more!" 

Bei mir löste es damit auch die Frage nach meinem täglichen Tun aus – was ist meine eigene Leidenschaft? Womit möchte ich mich täglich beschäftigen und was ist mir wichtig? Also werde ich in der kommenden Zukunft ein paar Sachen verändern und hoffe, es klappt alles so, wie es schön wäre. Es gibt natürlich noch viele offene Fragen und ich kann es noch gar nicht definieren und sagen was da kommt. Doch vielleicht ist es auch gut so – um flexibler sein zu können und deswegen keine Zeit zu haben an die eigenen Ängste zu denken.

Bevor all dies losgeht, geht es allerdings erstmal an die dänische Westküste, auf die Nehrung Holmsland Klit am Ringkøbing Fjord. Mit Blick auf diesen gibt es eine Unmenge Platz für und zur Ruhe und Entspannung, die Kräfte der Natur, saunieren und Brettspiele. Und dann? Werde ich berichten.

Regenjacke: Closed – Mütze: Perle – Schuhe: Nike – Hund: Portugal
Location: Dänemark Ferienhaus
_ Werbung weil genannt. Unbezahlt. _

Montag, März 14, 2016

Was war denn so los in den letzten Wochen?

Montag, März 14, 2016 0
Was war denn so los in den letzten Wochen?

Da ich einige mal gefragt wurde, wo ich denn eigentlich gerade bin, dachte ich, ich erzähle es euch und berichte von den letzten zwei Wochen. Nach dem erholsamen Wochenende in der Ole Liese ging es zuerst mit dem Kajak von der Alster auf die Elbe, davon habe ich euch hier ja schon erzählt. Das war Ende Februar und am Wochenende.

Anfang März ging es zuerst zu Valmont – nachdem ich im Winter Problemchen mit viel zu trockener Heizungslufthaut hatte, mit meinen Mitte 30 Jahren die Teeniehaut nicht mehr aktiv ist und vor allem, weil ich neugierig bin, fuhr ich nach Berlin, um diese hochwertigen Pflegeprodukte selbst zu testen. Dort wurde mir außerdem gezeigt, wie sie richtig angewendet werden (erst die Maske, dann das Peeling – so ist die Haut schon 'aufgeweicht' und das Peeling wirkt effektiver) und ich habe einiges über die Idee und Zusammensetzung gelernt. Ich werde die Produkte nun vier Wochen lang anwenden, um euch ein besseres Vorher-Nacher-Bild zeigen zu können. Bislang tut meiner Haut die Extra-Portion Feuchtigkeit sehr gut.





Zurück in Hamburg war ich eingeladen, im neuesten 25hours Hotel zu schlafen. Das 'Alte Hafenamt' wurde einst als Amt für Strom- und Hafenbau genutzt und von Seeleuten aus aller Welt mit Andenken bedacht. Wir haben uns einen Spaß daraus gemacht und sind mit dem Kajak angereist. Denn, das Hotel liegt zwischen Überseeboulevard und dem Magdeburger Hafen.

In dem Alten Hafenamt finden auch das Neni Restaurant (nomski) und die Boilerman Bar (slürp) Platz, die man auch ohne Übernachtung besuchen kann.

Es war ein herrlicher Abend – der Hoteltipp dazu kommt definitv noch an anderer Stelle.

Nach vielen Stunden am Schreibtisch, ging es zur Entspannung in die Affenfaust Galerie. Dort fand die Gruppenausstellung „Cyan/Anthracite“ statt. Lokale und internationale Künstler und Künstlerinnen zeigten Arbeiten, die sich mit den Subkulturen Surfen und Skaten auseinandersetzten – Kunst, Film, Fotografie und Musik. 

Fabian Wolf inszenierte gleich ein ganzes Parkdeck, in dem er als Jugendlicher abgehangen hat und spiekte es mit seiner Kunst.
Die Bilder von 7 Uhr bis 10 Uhr morgens mit dem Titel Velwet (schaut euch mal den Tumblr an), würde ich mir gern zu Haus aufhängen

Im Anschluß der Ausstellung ging es zum Kellerherz Konzert mit Jon Kenzie und Sebó!



Wochenende! Und für mich ging es um 06 Uhr morgens nach Köln, um die größte Filiale von Globetrotter zu besuchen. Dort wurde die Fläche des schwedischen Unternehmen Fjallräven auf 400qm vergrößert und dies war Anlaß in kleiner Bloggerrunde zusammen zu kommen und ein wenig von sich zu erzählen. Es gab es viele Informationen zur Nachhaltigkeit – am Ende des Tages war ich schwer beeindruckt von deren Einsatz in der Gegenwart und auch zukünftigen Zielen. Wer dabei an spießige Outdoorsachen denkt, der sollte mal in eine Globetrotter Filiale gehen und sich die neusten Sachen anschauen: innovativ, funktional, nachhaltig und, ok, keine Laufstegmode, doch sehr schön

Außerdem hüpften wir mit den Produkten in der Kältekammer umher und haben selbst eine Hose gewachst, um sie so zu imprägnieren. Ich hoffe, ich kann euch bald auch ein Wander-Reise-Outdoor-Outfit zeigen, mal schauen, wo es demnächst hingeht.


Mit Corinna von Modephonie und Friederike von Freisein
Andreas Kieling war auch in Köln bei Globetrotter

Zurück in Hamburg bin ich kulinarisch direkt wieder verreist: nach Australien. Zum Auftakt der Internationalen Reisemesse in Berlin kamen die Australier zuerst in die Hansestadt und Journalisten und Blogger hatten die Möglichkeit, zum Thema Indigenous Tourism mit dem Tourism Australia und Tourism Northern Territory zu sprechen. Dazu waren elf Aboriginal-Touren-Anbieter sowie zwölf touristische Anbieter aus dem Northern Territory versammelt. Schon an diesem Abend war es äußerst spannend, einen klitzekleinen Einblick in die Kultur und Einzigartigkeit des Kontinents zu bekommen.  

Es ist ein kleiner großer Traum von mir uns, dort mal die Zeit um Weihnachten zu verbringen, mal sehen, wohin es uns dann innerhalb der 7.686.850 km2 verschlägt.

Keine Würstchen, sondern Früchte.

Nur einen Tag später ging es auch schon nach Berlin zur Reisemesse. Die Australier waren zwar in Hamburg, doch es gibt noch sooo viele andere Länder. Neben Gesprächen mit einigen Destinationen habe ich auch isländische Gesellen und Camilla und Anne wiedergetroffen. Genauso wie Geburtstagskind Kash und eine viele weiterer Reiseblogger. Es ist schön, die meisten von Ihnen regelmäßig zu sehen – zur ITB gibt es dann immer ein Jahresresümee, was war los, was lief gut, was kommt im neuen Jahr usw.
Mit Yvonne von lovely for living und Zwei der 13 Jólasveinar (den Weihnachtsgesellen)

 Findet ihr nicht auch, es ist nun genug? Noch nicht ganz, denn auf meine Haut wartete noch einen Extra Portion Energieschub. In Form des Liquid Energy von Lancome. Die flüssige Pflege ist extrem feuchtigkeitsspendend, denn das Produkt wirkt wie ein Toner, plus Kosmetik Wasser und pflegt auch noch wie eine Creme. Es zieht schnell in die Haut ein und erfrischt sofort sichtbar.

Erfrischt hat mich auch die herrliche Bahnfahrt von Berlin nach Hamburg mit meiner Freundin Anna, mit der ich gemeinsam bei dem Event von Lancome war.
Genug Berlin, zurück nach Hamburg und ab an den Strand.
Mit Julia Benz, die in Hamburg war, um ihre Barkasse neu zu bemalen. Habt ihr es im Hamburger Hafen schonmal entdeckt?
Auch wenn man bei diesem wunderbaren Anblick Fernweh bekommt und ich eine Menge Reiseluft auf der ITB schnuppern konnte – ich bin so gerne in der Hafenstadt. Und, so schön all diese Erlebnisse sind, die Stunden am Schreibtisch, die Mails und Telefonate stecken überall dazwischen. Unterwegs sein bedeutet noch mehr Koordination. Macht alles Spaß.

Samstag, Oktober 10, 2015

Istanbul. Volles Leben, Ruhe in dir.

Samstag, Oktober 10, 2015 0
Istanbul. Volles Leben, Ruhe in dir.
Kaum habe ich mich von Hamburg aus auf den Weg nach Istanbul gemacht, macht sich ein tiefes Gefühl in mir Platz. Ich habe Raum und Zeit unterwegs zu sein. Ab nach Istanbul, die Stadt, in der mit 18 Millionen (!!!) Einwohnern einfach immer etwas los ist. Ich wurde vom Mövenpick Hotel Istanbul Golden Horn eingeladen, die Stadt von ihrem neuen Haus aus (es liegt direkt am Goldenen Horn), zu erkunden.


Der Flieger ist mit einer 70köpfigen, dänischen Reisegruppe ziemlich voll (so schließen sich die Urlaubsunternehmungen aneinander wie ein Dominospiel), neben mir telefoniert eine hübsch operierte Türkin ganz aufgeregt - sie trifft ihre Freundinnen erst in Bodrum. Der kleine Junge im Sitz hinter mir bohrt seine Beine während des Flugs immer wieder in meinen Rücken und doch, dies alles macht mir gar nix. Ich bin zufrieden allein unterwegs.


Ich und sechs klassische Journalisten, die ich auf dieser Pressereise treffe. Keine anderen Blogger, keine "gemischte" Gruppe, nur ich. Ich bin irgendwie aufgeregt sie zu treffen. Auch wenn ich seit 2006 im Internet 'dabei bin', es ist jedesmal wieder eine Überraschung, ob sie positiv oder negativ gegenüber Bloggern eingestellt sind. Ich persönlich liebe beides und möchte keins missen. Natürlich hab ich alle vorher gegoogelt und mir Arbeiten von ihnen durchgelesen, mal sehen, wie sie wohl in natura sind. ;-)

Zum letzten mal war ich vor zwei Jahren in der Stadt am Bosporus, diese Stadt schafft es jedes mal etwas in mir anzusprechen, was ich nicht genau erklären kann - die türkische Lebensart liegt mir, der Humor, das Essen, alles ist hektisch, weil überall viel los ist und trotzdem gibt es keine Eile und ein Urvertrauen. 


Nachdem sich am Flughafen alle gefunden haben, geht es durch den Feierabendverkehr zum "Goldenen Horn". Das Hotel ist erst seit dem März 2015 eröffnet und eines der 136 Zimmer ist für mich reserviert.

Der Mann für alle meine Fragen in den nächsten Tagen ist Özen, er hat seine Kindheit und Jugend im guten alten Essen, im Ruhrgebiet, erlebt hat, ich fühl mich direkt noch mehr heimisch. Auch ohne zu fragen, erzählt er viel Wissenswertes und kleine Anekdoten zur Architektur des Städtebaus, dem Leben in Istanbul und mehr. Seit 30 Jahren ist er hier und sagt, er hat doch viele deutsche Eigenschaften behalten, die Geschichten zur Türkei erzählt er uns im Auftrag von Beynar Travel

Im Mövenpick Hotel, im Stadteil Eyüp, gibt es einen Rundgang. Der Ausblick von der Dachterasse, und auch fast jedem Zimmer, über das "Goldene Horn" ist extraklasse – der Jacuzzi ist leider nicht auf meinem eigenen Balkon und nachdem wir im hauseigenen Restaurant gegessen haben, geht es schon wieder los.


Los gen Taksim, der Stadtteil Istanbuls heißt eigentlich Beyoğlu, hier befindet sich die Istiklal Caddesi, die größte Einkaufsstrasse der Stadt und der leider politisch so bekannte Taksim Meydanı. Hier hat sich innerhalb von zwei Jahren, auf Grund der politischen Entwicklungen und den so genannten Geziprotesten, viel verändert. Was in vielen Strukturen nur spürbar ist, hier sieht man die Steine, die dem Fortschritt in den Weg gelegt werden.



Unsere Aufgabe auf der Hauptstrasse: die Gruppe nicht aus den Augen verlieren. Gewonnen hat keiner, doch wir kommen alle im Ara Café an. Einer der bekanntesten Photographen, genauer gesagt, DER Photograph des Jahrhunderts der Türkei, Ara Güler, führt dieses nette Lokal, am Rand von Taksim, er ist selbst auch immer wieder vor Ort und für einen Plausch zu haben. Viele der Bilder an den Wänden sind seine eigenen Werke und erzählen alte Istanbulgeschichten - auch mal von seinem Freund Pablo Picasso.




Wir trinken Tee und die Müdigkeit macht sich langsam breit. Also wieder zurück,  denn morgen gibt es einen Sultansbootrip und noch viel mehr zu erleben. Hach, ist das Mövenpick Bett herrlich bequem – nun weiß auch ich endlich, warum alle von diesen Betten schwärmen.

Die Journalisten? Machen wirklich spannende Geschichten. Wie sie Blogs finden? Das Resümee zieh ich am Ende der Reise ...

  
Disclaimer: 

Sonntag, Juli 20, 2014

Rundflug über Hamburg - Alster, Elbe, Hamburger Hafen und mehr aus der Vogelperspektive

Sonntag, Juli 20, 2014 1
Rundflug über Hamburg - Alster, Elbe, Hamburger Hafen und mehr aus der Vogelperspektive
Brille: Firmoo – Tuch: Ambacht – Overall: Ganni

Strahlender Sonnenschein und trotzdem keine Lust auf Wasser und Faulenzen? Wie wäre es mal, vorausgesetzt ihr habt keine Höhenangst, mit einem Rundflug? Nur für euch und ganz ohne den Check-In-Prozeß!?

Vor kurzem habe ich genau dies gemacht – denn, ich habe einen romantischen Rundflug geschenkt bekommen und kaum war das Wetter gut genug dafür, ging es in die Luft. Bzw. erstmal ging es nach Heist (Wisst ihr warum Heist Heist heißt? Die Antwort haben Torfrock gefunden.), das ist nordöstlich von Hamburg und mit Bus und Bahn eine kleine Reise, doch bei dem was uns erwartet, war es nicht der Rede wert. Kaum waren wir dort, konnten wir ohne Wartezeit zu der kleinen Propellermaschine auf dem Flugfeld laufen.


Bei besten Wetterverhältnissen ging es mit einem kleinen Sportflugzeug in die Lüfte. Nach nichtmal fünf Minuten Flug über Wälder und Landstraßen, flogen wir schon entlang der Elbe Richtung Hamburg Innenstadt. Die Sicht war grandios und es war unglaublich schön den Flußlauf der Elbe, den Hafen, die Alster mit all ihren kleinen Segelbooten, die wunderschöne Speicherstadt, den Michel und all die kleinen Kanäle von oben zu sehen. 

Die Sicht von oben hat mir selbst einen guten Überblick verschafft und ich habe viele Plätze gesehen, wo ich nun hin möchte, wie z.B. die Insel Schweinesand in der Elbe vor dem Falkensteiner Ufer. 


Während des Fluges ist es lauter als in einer Passagiermaschine und die Unterhaltung läuft nur über die Kopfhörer – da ich direkt nach hinten ins Flugzeug gekrabbelt bin, hab ich dies jedoch nicht als schlimm empfunden, sondern konnte den Flug so "allein" genießen. 


Im Anschluß haben wir noch ein wenig am Flughafen gesessen, den anderen Maschinen und Hubschraubern beim Starten und Landen zugesehen und entspannt ... Wem das entspannen an den vielen schönen Orten am Wasser mal zu langweilig ist, dem sei so ein kleiner Ausflug empfohlen.



Dienstag, Juli 08, 2014

Der BMWi3 – Ein Elektroauto wie man es sich wünscht

Dienstag, Juli 08, 2014 0
Der BMWi3 – Ein Elektroauto wie man es sich wünscht
Normalerweise fahre ich Mofa und finde es großartig keinen Parkplatz suchen zu müssen, für ein paar Euros zu tanken und und und ... leider kann man niemanden mitnehmen und was ist eigentlich wenn es regnet? Ja, es gibt auch Nachteile beim Mofa fahren. Klar, kann ich einen Schirm nehmen, doch es gibt viele Momente, da kann ich mit meinem Feuerstuhl nichts mehr anfangen.  

Deswegen habe ich auch sofort zugesagt, als ich für zehn Tage den BMWi3 testen durfte. Ich liebe es Auto zu fahren, die Strecke zu nutzen wenn Platz dafür ist und auch die Geschwindigkeit mag ich gern.


Da steht er der BMWi3 und wartet auf mich – er ist bereits an, als ich realisiere, ok, ich höre ja nix, ich kann schon losfahren. Denn, ich habe es hier mit einem Elektroauto zu tun. Diese Tatsache allein ist ja schon sehr zu begrüßen, doch auch optisch gefällt er mir. Es handelt sich hier eben nicht um einen Oldtimer mit Ecken und Kanten, sondern ein ergodynamisches Auto, was im Windkanal optimiert wurde.

Das Wägelchen geht richtig gut vorwärts und man ist sehr schnell von 0km/h auf 80km/h – da staunt der Ein oder Andere an der Ampel nicht schlecht und hätte es wohl zuerst nicht vermutet.


Auch bei den restlichen Materialien die in dem Fahrzeug verarbeitet wurden, wurde darauf geachtet Materialien wiederzuverwerten. Doch bis es so weit war, dauerte es eine Weile, achtung, jetzt wird es etwas komplizierter, aber es bleibt interessant und vielleicht könnt ihr mit dem Wissen beim nächsten Smalltalk punkten.

2010 hat BWM versucht die Carbonfaser zu industrialisieren. Denn um ein Auto zu elektrisieren, muss der Verbrauch geringer und dafür das Auto leichter werden. Also wurde überlegt, welche Materialien dafür in Frage kommen.

In den Jahren 2010/11 war Carbon jedoch 10 mal so teuer wie Stahl und dementsprechend unbezahlbar für den Otto-Normal-Verbraucher. Das Material wurde bislang nur in Flugzeugen und Sportfahrrädern verbaut. Der Festigkeitswert von Stahl ist schlechter als von Carbon, also ein vielverspechendes Material für die Verarbeitung in Karosserien, doch es gab bislang keine Herstellungsprozesse, Maschinen und Co. – so mussten neue Grundlagen geschaffen werden.
BMW entwickelte neue Elektro- und Fahrzeugkonzepte die im Zusammenspiel aus Life (Karosserie) und Drive (Elektronik) bestehen. Da es kein Werk für die Carbonfertigung gab, musste dieses gebaut werden. Die Herstellung der Fasern ist sehr energieaufwendig - um auch hier auf Nachhaltigkeit zu achten, wurde in den USA ein Werk direkt an einem Staudamm gebaut, um mit der Wasserkraft zu arbeiten. Die dann gefertigen Autoteilen werden in einem Leipziger Werk zum Auto verbaut.

Der Rahmen ist aus Carbon, und auch das, was dann noch überbleibt wird im restlichen Auto verarbeitet, des weiteren sind auch noch andere nachhaltige Materialien, wie z.B. Hanffasern eingebaut worden.

Dies alles erklärt, warum es so lange gedauert hat, bis dieses Auto nun endlich in Serienproduktion auf den Markt gebracht werden konnte, dieses Ergebnis lässt sich nicht nur gut sehen, sondern auch noch gut fahren.


Das mit dem Laden ist noch so eine Sache, es gibt so einige Stationen in Hamburg bei denen es ca. acht Stunden dauert, bis das Auto vollgeladen und bereit für die nächsten Kilometer ist (in etwa 170km) und dann gibt es noch zwei Schnelladestationen, bei denen es 30-60 Minuten dauert (wer eine Steckdose in der Garage hat, kann auch zu Haus laden, es kostet ca. 4,50€). Die Zeit an der Schnelladestation habe ich meist mit Arbeit am Rechner überbrückt – es ist nämlich auch recht gemütlich im Auto und bei schönem Wetter kann man einfach beide Türen aufklappen und die Aussicht genießen. Mehr Schnellladestationen sollten bei mehr Autos allerdings unbedingt aufgestellt werden.



Danke an BMW für die Möglichkeit das Auto zu testen! Auf den Test wieviele Schuhkartons oder Einkaufstüten in den Wagen passen, habe ich verzichtet. Es lies sich sehr angenehm fahren, reagiert sofort, ist leise und doch sehr schnell und ich bin angetan – gerne mehr davon!