Kathrynsky's: gesundheit
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Dienstag, Mai 12, 2020

Die REDEZEIT FÜR DICH bei #virtualsupporttalks - eine pro bono Initiative

Dienstag, Mai 12, 2020 0
Die REDEZEIT FÜR DICH bei #virtualsupporttalks - eine pro bono Initiative
Heute vor genau zwei Monaten wurde mein Team, bzw. das ganze Gebäude in dem ich arbeite, ins Home Office geschickt. Dass es irgendwann so weit sein würde, hatten wir schon ein paar Wochen lang befürchtet. Schließlich arbeite ich mit Menschen aus der ganzen Welt, die Hamburg besuchen wollen und nun nicht mehr einreisen dürfen, zusammen. Es ist Frühjahr 2020 und ein Virus namens Covid-19 ("Co" für Corona, "vi" für Virus und "d" für "Disease", englisch für Krankheit) reist um die Welt. Erst war es in China, dann Italien und zack auch in Deutschland angekommen. Mitte März ging alles recht schnell: Home Office und Videocalls wurden ganz normal im Arbeitsalltag, Firmen die das Internet bis dahin noch abgetan hatten, waren nun froh, dass es existierte, neue Möglichkeiten haben sich aufgetan und in den Supermärkten regierte das Faustrecht um Toilettenpapier, Nudeln und Konserven. Was, wenn ausgerechnet ich Keins mehr bekomme?

Etwa zu dieser Zeit (genauer am 16. März 2020) diskutierten auch vier Coaches in Hamburg über eine Videokonferenz, was die Zukunft bringen würde. Es war schon damals absehbar, dass die Kontaktverbote länger anhalten würden. Auf Grund der Erfahrung ahnten diese vier Coaches, dass viele Menschen schon sehr bald sehr viel Redebedarf haben würden. So entstand die Idee, Redebedürftigen 15 bis 30 Minuten als REDEZEIT anzubieten. For free. Ja genau, for free! 


www.virtualsupporttalks.de

Zu meinem Glück bin ich persönlich gern vorbereitet, habe eine gut gefüllte Vorratskammer, bin mit meinen Freunden viel online im Austausch und oft froh, wenn ich Zeit alleine genießen kann. Trotzdem kenne auch ich die Situation, wenn die eigenen Gedanken ständig plappern und sich selbst nicht unterbrechen lassen. Ich bin mir sicher, ich mache mir zu viele Gedanken um die Zukunft und so manch eine Situationen aus der Vergangenheit lässt mich noch immer nicht los. Gerade in der jetzigen Situation gibt es die eine und dazu noch die andere Herausforderungen zu meistern, gepaart mit der Angst vor dem Ungewissen. Was ist mit denen, die nur ihre Arbeitskollegen oder die Nachbarschaft als Kontakte haben?

Aus den vier Coaches wurden schnell mehr und innerhalb von zwei Wochen waren über 150 Coaches mit unterschiedlichen Spezifikationen und Schwerpunkten dabei. Die mit denen, die es möchten, über Unsicherheiten, Selbstzweifel, Frust, Einsamkeit, Wut und alles, was einen Menschen ängstigen kann, sprechen. Um durch die schwierige Zeit zu helfen. Weil eben doch alles auf einmal anders ist.

Wie das Ganze funktioniert?

Auf Grund der aktuellen Maßnahmen finden die Gespräche natürlich virtuell statt – per Skype, Zoom, WhatsApp, Facetime oder auch klassisch per Telefon. Auf www.virtualsupporttalks.de findest Du für jedes Deiner Themen, die Dir auf der Seele brennen, die oder den richtige/n Ansprechpartner/in - von Familien-Coach, Business-Coach bis hin zu Coaches für Stressbewältigung und Persönlichkeitsentwicklung ... und das Angebot wächst stetig weiter. Auf der Webseite kann man sich über das Angebot informieren, den passenden Coach suchen und direkt kontaktieren oder selbst Redezeit anbieten (wenn Du als Coach arbeitest). In den sozialen Netzwerken findest du die viele Coaches unter dem Hashtag #virtualsupporttalks.

Die Zeit, die die Coaches teilen, ist pro bono und wird nicht berechnet. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass solch ein Gespräch den Besuch eines Arztes, Heilpraktikers oder Psychotherapeuten nicht ersetzen kann. Aber es kann trotzdem helfen, Mut und Zuspruch zu bekommen und den einen oder anderen Rat einzuholen. Wenn Du das Gefühl hast, Du möchtest mit jemandem neutralen reden, weil es um heikle Themen geht, die Du vielleicht nicht mit der Freundin oder dem Freund besprechen kannst, dann nutz doch diese Gelegenheit. Und keine Scheu, auch für spezielle Anliegen wie beispielsweise Menschen mit Hochsensibilität oder Erziehungsthemen sind Coaches dabei.


Samstag, November 25, 2017

Eine Ermutigungskampagne am "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen".

Samstag, November 25, 2017 0
Eine Ermutigungskampagne am "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen".
Wenn doch vorher schon klar wäre, warum so manch etwas im Leben passiert – würde man sich dann wohl trotzdem so voller Leidenschaft hineinwerfen, oder abwegen warum und wie es am besten geht?

Licht nimmt auf dem Weg zwischen zwei Punkten den kürzesten Weg, seine Laufzeit wird sich auch bei kleinen Variationen des Weges nicht ändert. Wir streben nach dem Licht, doch gelingt es uns nicht immer. So kommen Umwege zustande und ab und zu verirren wir uns, weil wir denken, es ist der richtige Weg.

In Beziehungen entstehen diese Umwege oft, weil wir möchten, dass es ein schöner Weg ist ... Wir sehen ihn "in schön" in unseren Gedanken, oder halten an etwas fest, was mal war und was wir uns (wieder) wünschen. ... Heute ist der "Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen" und an diesem soll auf Auswege aus Gewaltbeziehungen aufmerksam gemacht werden.
Im Gegensatz zu den letzten Jahren wurde in diesem Jahr ein neuer Ansatz umgesetzt: Die Frauen, echte Frauen, keine Modelle, haben den Aus-Weg geschafft, sie alle sind in der Ermutigungskampagne zu sehen und erzählen ihre Geschichte. Damit wird nicht mehr die Gewalt und das Opfer fokussiert, sondern aufgezeigt, wie kann es eigentlich danach aussehen? Diese Frauen sind Vorbilder die es geschafft haben einen Weg aus der Gewalt zu finden. Durch vermeintliche Zerbrechlichkeit wurde große Stärke.
Achtung, persönlich: Als ich mal an diesem Moment einer Beziehung war und Freundinnen mir immer wieder Hilfe angeboten haben, war dies wichtig für mich, doch ich habe gedacht, ich schaffe es irgendwie schon, dass es so wird, wie es mal "gedacht" war oder sein "könnte" – dazu gehören allerdings immer Zwei und wenn nicht beide diese eine Idee von der Beziehung haben, klappt es nicht. Als eine Freundin zu mir meinte; "Du musst es selbst erkennen, ich kann es dir nicht immer wieder sagen!" und die Nächste einfach mit dem Auto bei mir vor der Tür stand und gewartet hat, habe ich den Ausweg gewählt. ... Es war bei Weitem nicht einfach und tat erst einmal fast mehr weh. Auch Jahre später habe ich mir noch einen anderen Weg gewünscht, doch die Erkenntnis, das ich eine eigene Entscheidung für mich getroffen habe, tat auch unglaublich gut. Die Was-Wäre-Wenn-Frage ist zu einer Was-Wäre-Heute-Frage geworden. ... Doch, so wie es heute ist, ist es auf Grund des Weges, den ich mit diesen Erkenntnissen bekommen habe, geworden.Die Zeit zurückzudrehen ist nicht möglich, also können wir nur nach vorne sehen und in die Zukunft schauen.

Bei der Erarbeitung der Kampage ist immer wieder deutlich geworden, gerade der Freundeskreis und die Unterstützung ist wichtig. So ist es einfach wichtig zu wissen, an wen kann sich Frau wenden, wenn sie aus einer Situation keinen Ausweg mehr sieht?

Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg, genauer: die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration plakatierte dafür die Stadt Hamburg seit Mitte November. Auf diesen sind die Frauen und Zitate ihrer Geschichten zu sehen und, es wird auf das Hilfstelefon aufmerksam gemacht. Die Telefonnummer gehört zum Bundeshilfetelefon 08000 116016 und wurde 2016 insgesamt rund 81.800 Mal kontaktiert; in 34.400 Fällen fand eine Beratung statt. In 3.200 Fällen war eine Krisenintervention erforderlich. 1.641 Frauen haben im Jahr 2016 Zuflucht in den Hamburger Frauenhäusern gefunden.


Parship unterstütze die Kampagne in dem sie durch die Optik und ihre Markenbekanntheit mehr Aufmerksamkeit auf die Plakatkampagne lenkten. "Denn", so Parship-CEO Tim Schiffers "Gewalt in Beziehungen ist ein Problem, das adressiert werden muss - jeder Einzelfall ist einer zu viel." Die entsprechende Aktionsseite findet ihr unter aus-weg.de und bei Facebook.

Laut Bundeskriminalstatistik waren im Jahr 2015 rund 127.400 Menschen von Partnerschaftsgewalt betroffen. 82 Prozent davon waren Frauen. Erfasst werden angezeigte Straftaten wie Mord / Totschlag, Körperverletzung, Missbrauch, sexuelle Nötigung, Bedrohung und Stalking. Gewalt in Partnerschaften gibt es in der gesamten Gesellschayft. Das Problem ist bekannt, wird aber nach wie vor in als Tabu behandelt. Die diesjährige Opferschutzkampagne geht deshalb einen wichtigen und neuen Weg. 


Donnerstag, November 23, 2017

Wo steckt der Knoten? Oder die innere Stärke? Im Hals, im Bauch, im Unterleib? Training mit elvie.

Donnerstag, November 23, 2017 0
Wo steckt der Knoten? Oder die innere Stärke? Im Hals, im Bauch, im Unterleib? Training mit elvie.

Zu Beginn diesen Jahres habe ich mit dem Beckenbodentrainingsgerät elvie angefangen. Weil es irgendwie Spaß macht. Und, weil es mich entspannt. Doch wieso und was ist eigentlich elvie?

elvie ist ein Trainings-Gerät, was zu einem starken Beckenboden verhilft. Was bedeutet, dass es Frauen mit der Hilfe des Geräts schaffen, sich von Belastungen zu befreien und zu regenerieren. Das können z.B. Schwangerschaft, Entbindung, Alter oder / und auch belastungsintensiven Sportarten sein.

Und was passiert, wenn es genutzt wird, ohne das dies alles ein "Problem" ist? Denn, ich finde das Produkt an sich sehr spannend und wollte es unbedingt ausprobieren, doch was macht es mit mir ohne einen "richtigen" Grund dafür zu haben?

Zu dem elvie Pressetermin mit Mitgründerin und CEO Tania Boler, hatte ich eine Freundin mitgenommen, die bereits Mama von drei Kindern ist. Nach jeder Schwangerschaft hat sie rückbildendes (Beckenboden)Training gemacht. Tania erzählt uns davon, wie die Krankenhausversion leider oft aussieht: Kabel, die an der einen Seite an dem Trainingsgerät befestigt und mit dem anderen Ende an den Messgeräten angeschlossen sind. Die Vorstellung ist eher ungemütlich, oder!?

Als wir elvie in der Hand halten und die seidige Oberfläche fühlen, kommt keine von uns auf die Idee, dass dieses Gerät in irgendeiner Weise der Krankenhausversion ähnelt. Meine Freundin erzählt davon, dass das Training sie immer wieder sauer, ja fast sogar agressiv gemacht hat. Passenderweise erzählt Tania, dass viele Frauen ihre Gefühle im Becken festhalten. Ich muß daran denken, dass sowohl die Orthopäden als auch die Physiotherapeuten, bei denen ich zuletzt war, davon erzählt haben, dass in der Körpermitte von allen Seiten "alles" zusammenkommt und aufeinandertrifft – es sich quasi ansammelt. Wieso sollte sich die eigene Mitte nicht auch entspannen dürfen?

Laut den Erkenntnissen von Doktor Andrew Siegel MD – er arbeitet als Urologe, Autor und "Beckenbodentraining Anwalt" – hat er bei seiner Forschung immer wieder erfreut festgestellt, das dass eigene Bewusstsein durch Beckenbodenmuskeltraining oft ganz neu entdeckt wird. Genau deswegen möchte ich es auch mal probieren! Entspannung ist ja meist eine feine Sache.

Diese Geräte sind nichts neues, doch das Schöne an elvie; es ist möglich zu sehen, was genau man da tut, wie stark die eigenen Muskeln eigentlich wirklich sind und, wie sehr sie sich dank des Trainings verbessern. Denn, via bluetooth wird das Gerät mit dem eigenen schlauen Telefon verbunden und der Fortschritt / das Training kann via App beobachtet werden. So sieht es dann in der App aus:



Forschung und Innovation werden hier kombiniert, um die Art und Weise zu verändern, wie Menschen über sich denken und fühlen. Fünf Minuten Training können also schon eine ganze Menge bewirken und sogar zur Verbesserung / Aufrechterhaltung des Beckens und der Harn- und Darmgesundheit führen. Fest steht, elvie ist wirklich einfach, genau wie das Training an sich. Wer mag, probiert es doch mal aus ...  💪




Das Gerät kostet 199€ – noch mehr Infos dazu findet ihr unter elvie.com/de/

Donnerstag, August 10, 2017

Mitunter sitzt die ganze Seele in eines Zahnes dunkler Höhle. – Wilhelm Busch. Einmal gerade Zähne bitte – Smilike.

Donnerstag, August 10, 2017 0
Mitunter sitzt die ganze Seele in eines Zahnes dunkler Höhle. – Wilhelm Busch. Einmal gerade Zähne bitte – Smilike.
Es gibt Dinge, die bereut man sein Leben lang. Doch Entscheidungen trifft man eben und danach ist es so. Zu dem Zeitpunkt der Entscheidung fühlte man vielleicht schon, dies ist eigentlich nicht richtig für, und in der Zukunft. Doch oder gerade trotzdem, wird die Entscheidung getroffen – dann ist daran auch nichts mehr zu ändern und doch fühlt sich nicht richtig an. Kennt ihr die Situation? Für uns heute absurderweise, glaubte man bis ins 20. Jahrhundert, dass Entscheidungen der Menschen auf Rationalität beruhen. Heute kennt jeder eher Sprüche wie "Von den Gefühlen leiten lassen" ...

Bei mir war es, neben etwaigen anderen Fehltritten auf Grund von Gefühlen, die Entscheidung; mir meine feste Klammer im jugendlichen Alter vorab herausnehmen zu lassen. Die Zähne waren noch nicht in ihrem vorhergesehenen, optimalen Ausgangsstand und doch protestierte ich und wehrte mich gegen die feste Zahnspange. Mein Mund war von dem Draht ständig wund und ich war es einfach leid.

Die Folge war natürlich klar: Keine ganz geraden Zähne, doch ich wurde den Störenfried los. Bis heute, ärgere ich mich, wenn meine Geschwister mich mit glänzenden, geraden Zähnen angrinsen. Wieso sehen Meine nicht so aus? Na, ich weiß es ja eigentlich und doch wurmt es mich. Kurzzeitig habe ich auch über Verblendungen, so genannte Veneers nachgedacht ... doch die Vorstellung von einer dauerhaft aufgeschraubten Lösung konnte ich nur schwer ertragen.

Also habe ich mich sehr gefreut und direkt zugesagt als ich von smilike gefragt wurde, ob ich deren Alternative zur festen Klammer, Invisalign, tragen möchte. Probieren geht schließlich über studieren und wenn dabei gerade Zähne rauskommen, dann probiere ich doch sehr gerne aus ob es klappt. Vor sechs Wochen fing ich damit an und trage seitdem fast unsichtbaren Schienen, die meine Zähne innerhalb von 52 Wochen begradigen sollen.

Diese Entscheidungen fiel mir ziemlich leicht, noch bevor alles zu Ende besprochen und in einem Vertrag festgehalten wurde, wusste ich; Ich mach das, denn davon habe ich möglichst mein Leben lang etwas (an die dritten Zähne mag man ja jetzt noch nicht denken)! Manchmal scheint das Leben ein endloses Herumirren in einem Wald von Möglichkeiten zu sein und dann steht man auf einmal auf einer Lichtung. Sich heute für so viel entscheiden zu können, wie nie zuvor, wirkt wie die große Freiheit. Im Ganzen gesehen, hat es die Menschen jedoch nicht glücklicher gemacht. Im Gegenteil. Das Problem des 'Nicht entscheiden können', wird als ein Generationsproblem angesehen.


Ich lache wahnsinnig gern und doch habe ich auf Grund der Entscheidung im Jugendalter danach äußerst ungern 'mit Zähnen' gelacht. Auch wenn es zu den Dingen gehört, die man nur selbst sieht und, wenn man davon erzählt oft hört, das ist doch nicht so schlimm – man selber sieht es. Ohne Wenn und Aber. Wenn ich photographiert werden, weiß ich schon vorab, irgendwann kommt: "Lach doch mal richtig!", tja, mochte ich bislang aber nie und wenn ich dann sage "Neeee!", fühle ich mich danach erst richtig unwohl. Also ab dafür 52 Wochen und danach kann mich diese kleine Fehlstellung, die vielleicht auch nur von mir selbst richtig wahrgenommen wird, mal kreuzweise 🙊 Es sind die fiesen Eckzähne, die Oben einfach ein bißchen dominanter stehen und sich Unten verdreht haben und mal sich in Zukunft mal bitteschön einreihen können.

Das ganze System funktioniert denkbar einfach: Mit jeder Schiene wird die Zahnstellung ein wenig mehr optimiert. Alle zwei Wochen werden diese gewechselt und anhand einer App kontrolliert der Arzt mindestens einmal in der Woche, in was für einem Stadium sich die Zähne befinden (dazu gleich ausführlicher), zusätzlich gibt es natürlich auch Termine in der Praxis. Die Praxis liegt mitten in der Hamburger Innenstadt, ist für mich also gut zu erreichen und bereits seit meinem ersten Termin habe ich mit den Ärzten und Assistenten ohne Schmerzen unglaublich viel gelacht. Dies ist für mich schon mal ein wichtiger Wohlfühlfaktor, denn Termine beim Zahnarzt mache ich auf Grund von sehr empfindlichen Zahnhälsen am liebsten voll narkotisiert. Der Abdruck zu Beginn erfolgte auch nicht, wie damals, mit einer klebrigen Paste, die einem die Luft und den Rachen fast verstopfte, sondern die Zähne werden abgescannt. Geht es noch einfacher? Nach vier Wochen habe ich nun zusätzlich Attachments auf die Zähne bekommen, die es den Schienen ermöglichen, fester zu sitzen (die ersten vier Wochen ohne waren die Gewöhnungsphase) und auch erleichtern meine Zähne zu verschieben.

Ich freue mich jetzt schon wie eine Schneekönigin auf das Ergebnis in einem Jahr, doch vielleicht geht es auch schneller? Denn, bei mir ist ganz sanft geplant worden, da man vorab ja nie weiß, ob sich die Zähne einfach bewegen, oder sie vielleicht gar keine Lust haben und sich nur sehr schwerlich drehen. Via App und einer Mundsperre, für bessere Einsicht, lichtet man den Kiefer also einmal in der Woche von vorn, links und rechts ab und die Bilder werden direkt an den Doc geschickt.
Ich hatte es einmal vergessen und dann bei einer der anderen Teilnehmerinnen (Anna, Jules, Esther und ich) dieser smilike Kampagne gesehen, dass die App ihr sagte, sie kann die Schienen früher wechseln, weil sich die Zähne schon gut bewegt haben – was habe ich als erstes gemacht? Klaro, einen Scan und ha, ich durfte auch. Wie toll ist das denn? Und dafür war kein Termin vor Ort nötig – die App schickte mir einfach eine Nachricht, dafür liebe ich diese Art der Kommunikation.

Zu Beginn habe ich den Druck auf den vorderen Zähnen gemerkt, doch es waren nie Schmerzen. Nun, bei der aktuellen Schiene 5 spüre ich, der Druck ist auf den Backenzähnen und vorn eher nix, ich bin selbst so neugierig wie es sich in den kommenden Monaten anfühlen und auch aussehen wird, ich werde euch immer wieder auf einem Laufenden halten und davon berichten.

Dann werde ich in Zukunft auf Bildern, auch ohne Invisalign, mit geöffnetem Mund lachen und empfinde es nicht mehr als unangenehm. Habt ihr auch schon mal wieder darüber nachgedacht euch eine Klammer machen zu lassen? Gerade habe ich in Berlin sogar ein großes Citylight Plakat gesehen, auf dem das Modell lachend zu sehen war nur sie und eine Zahnspange – vor ein paar Jahren wurde mal behauptet, die Klammer würde ein modisches Accessoire – was meint ihr?

Bislang habe ich auch nur positive Erfahrung gemacht, knutschen ist möglich (hat sogar eine Seniorin in der Praxis aus eigener Erfahrung erzählt), Kaffee trinken ist möglich, Essen leider nicht – doch einfach rausnehmen, dann Zähne putzen und danach wieder einsetzen, ist einfach und weiter geht der Zahndreh. Mit dieser Entscheidung werde ich wohl auch in der Zukunft ziemlich glücklich grinsen.


Noch mehr Erfahrungsberichte könnt ihr auch HIER, in dem Blog von smilike finden.

Montag, April 17, 2017

make me happy – oder kann dies nur ich selbst? Fastenzeit & können wir noch verzichten?

Montag, April 17, 2017 0
make me happy – oder kann dies nur ich selbst? Fastenzeit & können wir noch verzichten?
Jede/r Achte Bundesbürger/in hat in den letzten 46 Tagen verzichtet. Zumindest hatten sie es sich vorgenommen. Durchgehalten und geschafft haben es ungefähr 70 Prozent. Alle anderen, da kann ich mich zuzählen, viel es nicht so leicht die ganze Zeit über zu widerstehen. Können wir überhaupt noch verzichten in der Fastenzeit?

Generell besteht diese ja aus 40 Fastentagen und 6 fastenfreien Sonntagen. Würden wir so zählen, dass die fastennfreien Tage nicht auf einem Sonntag liegen müssten, dann hätte ich es geschafft. Warum ich gefastet habe? Die Idee dazu kam mir mit dem Aufruf der DKMS und meine Gedanken dazu könnt ihr HIER nachlesen. Zusätzlich dazu habe ich in der letzten Woche dieser Zeit auch noch eine Saftkur gemacht, bedeutet nur trinken, nicht essen.

Die Fragen, die sich mir die ganze Zeit immer wieder stellten: Wieso machen wir das? Warum verzichten, wenn man alles nutzen kann? Um es genießen zu können? Wann hab ich zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht? Um es genießen zu können, als hätte man es nie getan?!

Egal was zum Fastenziel erkoren wurde, durch den Verzicht auf materielle Leistung wird bewusster, wie sehr man diese nutzt. Und man wird gezwungen sich selbst zu reflektieren, um nicht passiv, sondern aktiv zu konsumieren und sich mit Dingen zu beschäftigen, die den eigenen, den inneren Schweinehund antreiben lassen.
Und danach? Was passiert danach, wenn man doch erkannt hat, wie gut es ohne ist? Denn meist geht es einem ja besser. Nicht weil es Trend ist, sondern weil es interessant ist. Zu merken, dass man selbst etwas schaffen kann, ermöglicht einem selbst mehr Vertrauen. Meist dauert es eine Weile bis sich neue Gewohnheiten einschleifen und dann wird es ganz angenehm. Ist es also eher Psychohygiene?

Weil Verzicht mit Willenskraft zu tun hat stellt sich mir zudem die Frage; Wie glücklich ist das Leben, wenn alles da ist, ohne es wertzuschätzen? Demnach wäre verzichten können, lebensnotwendig, um bewusster zu leben, sich mehr zu freuen, genießen zu können und damit es eine positive Auswirkung auf das Leben hat. ... was meint ihr?


Für mich ging es nicht darum, sich asketisch besser zu fühlen und mit Verzicht um den Selbstzweck zu schauen, was man kann. Auf was auch immer ihr vielleicht verzichtet habt oder es wollt, es gibt keine pauschalen Ratschläge, wen Minimalismus glücklich macht, für den ist es das Richtige; wer mit seinen Habseligkeit zufrieden ist, der möchte keine leeren Räume. Für mich ist er vor allem dafür da gewesen, um Raum zu machen und Platz zu schaffen, für alles, was da möglicherweise noch ist, ohne, dass ich davon wusste.

Wofür dieser konditionierte Essenverzicht also gut war? Ich hab gemerkt – ich LIEBE es zu essen. Ich mag den Geruch, den Geschmack, ich kaue gerne. Klingt erstmal banal, doch es hat einen bewussteren Umgang mit der Zeit, die ich nicht damit verbringe ausgelöst. Denn es läuft viel paralell um keine Zeit zu verschenken, Essen und lesen; Essen, chatten und Serien schauen etc. – sich nur auf eine Sache zu konzentrieren fällt schwer. Mehr geht immer. Wollen wir das? Möchte ich das? Nein.

In all dieser Appkultur, kann man sich, mit Hilfe von Tools Dinge abnehmen lassen – sie zählen permanent, wieviel Schritte ich gehe, wieviel Euro ich ausgegebe ... Vordergründig ist das rational. Doch was steckt dahinter? Im Stundenplan mit dem eigenen Vermessen leben, ist anstrengender. Wenn man viel virtuell ist, muß Greifbares her. Bewusster leben, sich zu reflektieren – ist dies idealistisch oder kann es auch für die Gesellschaft gut sein? Tut eine nachhaltige Gesellschaft die entschleunigt und bewusst lebt, auch denen gut, die es anders tun? Und, was ist eine nachhaltige Gesellschaft? 

Ich schaue wo ich kaufe, was ich esse und schlaue mich auf. Achte automatisch auf regionale Produkte, habe eine Tasche in der Tasche für mögliche Einkäufe und lebe bewusst. Doch Hand aufs Herz: Soweit, dass ich auf Deo verzichte oder mir mein Waschmittel selbst herstelle, ist es nicht und ich denke auch nicht darüber nach!

Genuß im Sinne des Erlebens sind für mich Humor, Liebe, Spiel und Musik - damit wird man anders erreicht, als durch eine Uhr die uns anzählt. Leben und Erleben.

Was hat es also gebracht? Ich habe seit längerem aufgehört meine Finger mit dem Handy zu beschäftigen, na klar daddel ich gern damit rum, doch Dinge wegzudrücken und sie auf "wann anders" verschieben, möchte ich nicht mehr. Mal schauen, was mir die Zeit bringt. Mehr Raum, andere Beschäftigung, mehr sehen ...

💚💚💚💚💚

Materieller Verzicht den ich nicht missen möchte: Die HVV Busse, Carsharing Angebote, Reisen, leckeres Essen, was nur schmeckt und nicht gesund ist.

Montag, Februar 27, 2017

40 Tage Intermittierendes Fasten – Die Herausforderung an mich selbst & für #dkms40

Montag, Februar 27, 2017 0
40 Tage Intermittierendes Fasten – Die Herausforderung an mich selbst & für #dkms40
Alle Jahre wieder kommt die Fastenzeit – bislang habe ich sie nicht genutzt, um mich mal auf bestimmte Dinge zu fokussieren. 'Wieso soll ich es ausgerechnet dann machen, wenn die katholische Kirche zur österlichen Bußzeit ruft? Ich könnte doch immer ... ich bin schließlich selbstbestimmt und kann anfangen, wann ich möchte.'  – Es ist wie es ist, auch zu anderen Zeiten des Jahres habe ich mich nicht dazu durchgerungen. 

Nun hat mich die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) gefragt, ob ich auf etwas verzichten könnte – für den guten Zweck. Vielleicht habe ich genau diese Herausforderungen gebraucht, denn ich habe ohne darüber nachzudenken sofort zugesagt.

Doch damit stand ich vor der Frage, auf was verzichte ich eigentlich, vom 1. März bis zum 15. April 2017 – für 40 Tage?

  • Lakritz – nein, daran übe ich mich schon lange, doch es endete bislang erfolglos. 
  • Netflix – auf gar keinen Fall! Hier gestehe ich meine Sucht voll ein! Ich habe allerdings auch keinen Drang diese zu beenden. 
  • Seit Februar diesen Jahres habe ich die Benachrichtigungen der sozialen Netzwerke abgestellt, eine der Apps zu löschen ist also auch nicht nötig (Übrigens: Es entspannte mich ungemein). 
Also, was nehm ich bloß?



Ich muß kurz ausholen, um euch zu erklären, was mein Fastenziel geworden ist. Vor zwei Jahren sind, durch Cellsymbiosistherapie, bei mir ein paar Lebensmittel festgestellt worden, die mein Darm nicht verarbeiten kann. Am schlimmsten verhält es sich mit Hefe und tierischen Milchprodukten. Die Auswirkungen waren vor allem im Hals-Nasen-Ohren Bereich zu spüren. Die Details lass ich mal weg, doch meine Gesundheit schlägt seit eh und je zuerst auf diesen Bereich meines Körpers, wer mag, kann dies gern auch psychologisch erklären :) Ich habe mein Essverhalten 2015 also komplett umgestellt, was gesundheitlich eine sofortige Verbesserung mit sich zog.
Es hat keine orthorexischen Züge angenommen und ich esse nach wie vor, wenn ich Hunger, oder Lust habe. Auch wenn meine Ärtztin meinte, es ist sehr wichtig zu frühstücken, ich habe morgens keinen Appetit. Ich esse lieber spät Abends oder sogar Nachts ... 

Nun ist mir vom Intermittierenden Fasten bzw. Intervallfasten erzählt worden und den gesunden Auswirkungen der Variante Lean Gain 14/10h (dazu gleich mehr). Also habe ich beschlossen, dies soll meine eigene Herausforderung für die Fastenzeit werden. Für den eigenen Ernährungsrhythmus und, weil ich an jedem Tag, an dem ich es nicht schaffe, eine kleine Strafe zahle, die einem guten Zweck zukommt. Hierbei geht es natürlich nicht darum, irgendwen zu peinigen, oder möglichst viele Strafspenden rauszuholen, sondern darum, dass auf das Thema Blutkrebs und die Arbeit der DKMS aufmerksam gemacht wird.

Die Fakten: Es ist leicht sich zu registrieren, doch damit ist die Arbeit eben noch nicht getan. Die Typisierungen werden in nationalen und internationalen Laboren bearbeitet und diese müssen bezahlt werden. Während die Kosten dafür im Jahr 1991 noch bei 600 DM (rd. 307 €) pro Test lagen, sind es mittlerweile nur noch 40€ (Stand 2016), dies ist schon ein gewaltiger Schritt – woop woop.
Dies Kosten kann man bei der Registrierung selbst zahlen, es existiert jedoch kein Zwang. Aus diesem Grund können auch Paten die Kosten für diejenigen übernehmen, die es nicht selber tragen möchten. Bis Mitte 1994 wurden sie auch von der Deutsche Krebshilfe sowie dem Bundesministerium für Gesundheit finanziell unterstützt. Seitdem ist die DKMS für den weiteren Ausbau der Datei allein auf Spenden angewiesen. 

Spenden = Sparschwein => An jedem Tag, den ich nicht durchhalte, gebe ich einen Euro in mein goldenes Sparschwein für eine neue Registrierung bei der DKMS (weil, bei 40 Tagen Fastenzeit sind es maximal 40€ und ich bin schon registriert).



Na, seid ihr dabei? Was haltet ihr davon 40 Tage auf etwas zu verzichten, was euch eigentlich schwerfällt? Schließt euch mir gern an. Vielleicht auch mit dem Lean Gain Intervallfasten? Das geht so:

Intermittent Fasting ist der Oberbegriff für periodisches oder unterbrochenes Fasten mit unterschiedlichen Ernährungskonzepten. Es geht nicht unbedingt um ein einheitliches Ernährungssystem, sondern um Mahlzeitentiming. Bei der Variante Lean Gain folgt auf Stunden in denen gegessen wird, eine Fastenperiode. Die Bezeichnung 14/10 ist die Stundeneinteilung: 14 Stunden lang wird gefastet und zehn Stunden lang hat man Zeit für Mahlzeiten (empfohlen sind 2-3). Diese Empfehlung ist übrigens für Frauen, bei Männern ist es 16/8.

Netterweise bin ich in der Essenszeit nicht auch noch an eine Diät gekoppelt oder an feste Uhrzeiten. In der Regel bekomme ich um 10 Uhr Hunger, was bedeuten würde, ich kann bis 20 Uhr essen. Davor oder danach sind Wasser, Schwarzer Kaffee und ungesüßter Tee ok. – Auf Seiten oder in Foren, die sich damit auseinandersetzen, wird immer wieder geschrieben, es ist leichter, als vermutet.

Mal schauen, wie sich die Zeiteinteilung bei mir auswirken wird. Ich werde mit Sicherheit einen Zwischenstand geben und am Ende auch ein Fazit ziehen – wenn ich denn dann überhaupt wieder aufhöre. Denn es hat auch äußerst gesunde Auswirkungen auf die Werte des Körpers.

Ihr könnt aber auch direkt spenden, wenn ihr mögt, dies geht HIER ziemlich einfach. 




👀 🍎 🍏 🍐 🍑 🍒 🍓 👀

Nachtrag: 
Ich hab nicht damit gerechnet, habe nun allerdings viele Nachrichten zu der Cellsymbiosistherapie bekommen. Ich kann dazu keine verallgemeinerten Infos rausgeben. Die Unverträglichkeit mit Hefe und tierischer Milch ist bei mir so, es ist keine spezielle Allergie, jeder Darm ist da anders. Vielleicht ist es bei einem von euch Paprika und Pfeffer. Oder Ei und Tomate ... oder auch gar nichts ... genau wie die Auswirkungen. Solltet ihr in Hamburg sein, empfehle ich euch gern meine Ärztin. 

Dienstag, Juni 24, 2014

Was Füße so können - wer hätte es gedacht?

Dienstag, Juni 24, 2014 1
Was Füße so können - wer hätte es gedacht?
Bei den Sportarten der letzten Woche habe ich wieder gemerkt, die Füße sind viel mehr als einfach nur der letzte Teil unseres Körpers. Sie halten die Balance auf dem Surfbrett, sie verlagern Kräfte beim Yoga ... Tausende Nervenenden und Sensoren an den Sohlen der Füße melden jedes kleine Steinchen in den Schuhen und der Spaziergang über den Strand wird zu etwas sehr Entspannendem. 


Hand aufs Herz – habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, welche Tortur wir unseren Füßen jeden Tag zumuten? Sie haben sich ein wenig Pflege verdient – da Meine nach den Sandtagen immer sehr trocken sind, habe ich sie in diesem Urlaub jeden abend (ja, wirklich jeden) mit Fußbalsam eingecremt. Das war ein kleines Ritual vor dem Schlafen und hat mich ungemein entspannt. Und das Beste, es hat etwas gebracht – das ewige im Wasser stehen und auf die Welle warten sieht man ihnen nicht an. Was man auch nicht sieht: In beiden Füßen zusammen befinden sich ein Viertel aller Knochen unseres Körpers.


Ich laufe seit einigen Wochen mit einer Schritt App – im Urlaub bin ich über 35.000 Schritte gelaufen. WOW - die Entfernung Berlin und Hamburg habe ich damit allerdings noch immer nicht geschafft. Also heißt es weiterlaufen, denn diese Auszeichnung (man bekommt in der App eine kleine Medaille) ist mein persönlicher Ansporn ...



Freitag, Juni 13, 2014

So weit uns unsere Füße tragen ...

Freitag, Juni 13, 2014 3
So weit uns unsere Füße tragen ...
Unsere Füße leisten jeden Tag enormes, ohne dass wir es bemerken oder ihnen besondere Beachtung schenken. Fangen wir erst einmal an unsere täglichen Schritte zu zählen, fangen wir auch schnell an zu staunen.

Wer hätte gedacht, dass sich in ihnen mehr Sinneszellen als in unserem Gesicht befinden und dann sorgen sie auch noch für Stütze, Gleichgewicht und Beweglichkeit – ein Leben lang Höchstleistungen, wenn wir mit ihnen gehen, rennen, springen, tanzen oder balancieren.


Anfang April habe ich mir eine die Schritt App auf mein Smartphone geladen und staunte schon nach einem Tag nicht schlecht. 

Die App kann aber noch mehr als nur Schritte zählen - Kalorien, Distanz und Zeit zählt sie gleich mit. Was ich neben diesen Daten sehr interessant finde, wenn man eingetragen hat, wo man lebt und in was für einer Berufsgruppe man arbeitet, sagt sie einem auch gleich, wer von den Gruppen am meisten läuft. Im Moment liegt Berlin ganz vorn und Mode / Kosmetik laufen im Durchschnitt täglich 7.634 – das ist eine ganze Menge!


Jetzt ist es an der Zeit den Füßen auch mal zu danken, denn dies tun wir viel zu selten! Heißt sie bekommen eine extra Portion Pflege, werden abends eingecremt und in der kommenden Urlaubswoche laufe ich extra viel barfuß, denn dies ist immernoch das Beste um wieder ganz natürlich zu laufen.


Samstag, Juni 07, 2014

Mein Körper, meine Entscheidung! Rette ein Leben: Mit Organspendeausweis!

Samstag, Juni 07, 2014 1
Mein Körper, meine Entscheidung! Rette ein Leben: Mit Organspendeausweis!
Mit dem eigenen Körper ist es so eine Sache, man möchte selbst entscheiden, was damit "passiert", was er anzieht, wo oder ob er tättowiert etc. wird. Doch was ist, wenn er nicht mehr ist, bzw., der Körper ist ja noch da, aber wir ... wir sind auf jeden Fall nicht mehr in unserem Körper, wo auch immer sich die Seele dann befindet. Genauso, wie wir nur solipsistisch wissen, an was wir vorher für "nach dem Tod glauben", so kann auch nur jeder für seinen eigenen Körper entscheiden, was danach mit ihm geschieht. 

Der Tod ist ein schwieriges Thema – darüber zu reden, wenn es noch nicht so weit ist, das machen und mögen nicht Viele. Dies ist, neben der Bequemlichkeit, auch einer der Gründe, warum es viele Menschen gibt, die noch keinen Organspendeausweis haben. Dabei macht dieses Papier auch Sinn, wenn man keine Organe spenden möchte – denn so liegt die Entscheidung bei mir und nicht bei meiner Familie, die sich in dem akuten Moment bestimmt nicht mit damit auseinandersetzen will. 

Also – für was man sich entscheidet, es geht niemanden etwas an, wenn ihr nicht darüber sprechen möchtet und sollte auch von niemandem beeinflusst werden, doch dass man sich überhaupt entscheidet, ist wichtig!
Und deswegen ist heute, am 7. Juni, der internationale Tag der Organspende! 
Ladet euch unter dem Link den Ausweis runter, kreuzt an, was ihr für richtig haltet und ab damit in die Tasche: 



Meinen ersten Organspendeausweis (er muß ja alle paar Jahre aktualisiert werden) habe ich mit knapp 18 Jahren ausgefüllt, ich hab alles freigegeben, was man nutzen kann – es gab einige Menschen die mir nah stehen, die diese Entscheidung nicht verstanden haben. Doch, ich möchte lieber etwas Gutes für Jemand anders tun, der damit weiterleben könnte, als alles mit unter die Erde zu nehmen, wo es für mich keinen weiteren Nutzen hat. Und ihr, wie seht ihr das?

Was wie benötigt wird und wie es in anderen Ländern aussieht, dies zeigt folgende Graphik ganz schön:

 Bild via Sueddeutsche


Mittwoch, März 19, 2014

Second-hand smoke ist first-hand death.

Mittwoch, März 19, 2014 0
Second-hand smoke ist first-hand death.
Rauchen ist nicht gesund. Punkt. In Gegenwart von Kindern rauchende Eltern. ... eigentlich ohne Wort, es ist gefährlich. Anscheinend muß jedoch immernoch darauf hingewiesen werden, das Rauchen nicht gesund ist. Wenn man sich selbst gefährdet, sollte man wenigstens seine Mitmenschen davon befreien und mindestens die eigenen Kinder. Achim Lippoth hat in den Bilder für die Kinderkrebsstiftung eine Kommunikation zwischen Eltern und Kindern geschaffen. Ohne Worte.


Samstag, Juli 13, 2013

Schönes Wochenende!

Samstag, Juli 13, 2013 2
Schönes Wochenende!
< 3


So ein Tagesausflug kann ganz schön gut tun. Also habe ich den Tag heute im Venedig des Norden, Lüneburg, verbracht und bin auf den Geschmack gekommen mal zu Detoxen. Kathrin von nie wunschfrei tut es gerade und konnten neben dem Essenentzug auch ein paar Vorteile aufzählen. So eine Entgiftung kann ja nicht schaden. Hat es schonmal Eine/r von euch gemacht? Tipps und Tricks werden gern angenommen.