Kajak Überfahrt - von der Alster auf die Elbe

Sonnenschein, blaue Wolken – alles sieht aus wie gemalt. Es ist kalt, doch dies hält uns nicht davon ab, endlich wieder Kajak zu fahren....


Sonnenschein, blaue Wolken – alles sieht aus wie gemalt. Es ist kalt, doch dies hält uns nicht davon ab, endlich wieder Kajak zu fahren. Es lag den Winter über an einem Alsterfleet, denn im Herbst ist das Wasser auf dem Nebenfluss der Elbe einfach entspannter zum paddeln. Doch auch weiter weg und man kann nicht mal eben einsteigen (von der Hamburger Neustadt aus gerechnet). Dies wird nun geändert, es kommt wieder nach Haus. Dafür müssen wir erst durch die Alsterarme, dann die ganze Außen – und auch Binnenalster durchqueren und noch an zwei Schleusen übersetzen. Mittendrin aufhören geht nicht, denn wer möchte sein Kajak schon am Jungfernstieg festtauen? Also eine sportliche Leistung für die zwei Stunden bis zum Sonnenuntergang und es wurde losgepaddelt. Und auch viel genossen ... denn in Hamburg gibt es so viele Sehenswürdigkeiten am Wasser (schaut mal auf die Wimdu Karte).



Die Alster 

Befördrer vieler Lustbarkeiten
Du angenehmer Alster-Fluß!
Du mehrest Hamburgs Seltenheiten
Und ihren fröhlichen Genuß.

 Friedrich von Hagedorn. 1747

 
Wer ständig in Bewegung bleibt, dem wird nicht so schnell kalt, trotzdem waren wir mit den auf Männer und Frauen zugeschnittenen Sportsachen ganz gut beraten. Eigentlich sind die Lämpchen zum joggen in der Nacht, doch bei einsetzender Dunkelheit unter den Brücken kommen sie uns auch zugute.

Außerdem ist bei mir der Po mehr gefüttert, als in der Herrenvariante, dort ist der Rücke luftiger, denn dort schwitzt der Herr der Schöpfung mehr und die Frau friert schneller am Po – so wurde es im Labor analysiert. Die Sachen sind von Stadium SOC und kommen aus Schweden. Wer bei den Witterungsbedingungen dort aktiv sein möchte, braucht eine gute Ausrüstung – egal, ob auf der Skipiste, im Wald oder dem Spielplatz. Und um diese zu verfeinern, haben die hauseigenen Stadium Ingenieure, mit dem deutschen Professor Billy Sperlich, über Monate an den Sachen getüftelt, die Protagonisten, während sie laufen waren, mit einer Wärmebildkamera beobachtet und immer wieder in die Kältekammer geschickt. Die Sachen wurden ständig verbessert und nun sind sie fertig. Habt ihr (oben, erstes Bild) gesehen, dass meine Mütze z.B. ein Loch für den Zopf hat? Solche Kleinigkeiten mag ich. Ausgestattet mit Mützen, Langarmshirt, Laufhose, -Jacke und Sportsocken haben wir definitv nicht gefroren.



Die erste Schleuse hat Sonntags nur bis 18 Uhr auf und es war genau 18:10 Uhr als wir ankamen. Der Beamte half zwar dabei, das Kajak aus dem Wasser zu hieven und auch auf der anderen Seite wieder abzulassen, doch die Schleuse öffnet er nicht mehr, trotzdem ein netter Beamter. Was ein Glück, dass die zweite Schleuse gerade einen letzten Probelauf macht, das Wasser stand günstig und dank nicht vorhandenem Wasserunterschied, flutschen wir geradezu durch die Schleusenkammer. 

Da liegt sie auch schon vor uns, die Elbe. Der Wasserunterschied ist sofort bemerkbar, Wellen, Strömung, hier ist die Entspannung erstmal vorbei. Zum Glück aber auch der Tag und wir können ko und glücklich anlegen. Auf den Sommer und das Wasser und unser Kajak. 



Das Wasser als hanseatisches Element,
In Hamburg ist es nie dasselbe,
immer ein Erlebnis oder ein besonderes Event.

 Hach Hamburg!

 Danke an Stadium für die wunderbaren Sportsachen.


Einige wunderbare Hamburg Orte findet ihr hier:



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