Kathrynsky's: shoes
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Sonntag, Juni 14, 2026

Ich dachte, ich kann gehen. Bis ich es neu gelernt habe. Oder: Wie ich über Umwege bei Barfußschuhen gelandet bin. Mein Test.

Sonntag, Juni 14, 2026 0
 Ich dachte, ich kann gehen. Bis ich es neu gelernt habe. Oder: Wie ich über Umwege bei Barfußschuhen gelandet bin. Mein Test.
Wiese. Kies. Asphalt. Waldboden. Früher waren das für mich einfach verschiedene Untergründe. Heute sind es völlig unterschiedliche Erfahrungen. Wenn mir vor ein paar Jahren jemand erzählt hätte, dass ich irgendwann freiwillig über Sohlenstärken, Zehenfreiheit und unterschiedliche Untergründe nachdenken würde, hätte ich vermutlich gelacht.
 

Tatsächlich begleiten mich Barfußschuhe aber schon länger, als mir bewusst war. Die ersten Paare kamen über meine Mutter zu mir. Sie hatte wegen ihres Hallux auf Barfußschuhe umgestellt und mir irgendwann mehrere Modelle vermacht. Seitdem standen sie bei mir im Schrank und wurden immer wieder hervorgeholt – für Spaziergänge, zu Hause im Garten oder Tage, an denen mir nach besonders bequemen Schuhen war.

 

Gleichzeitig hatte ich trotzdem keine Ambitionen auf Barfußschuhe umzusteigen. Ich mochte die Idee, fand manche Modelle praktisch, doch quasi nur noch Barfußschuhe? Neeee.


Dann habe ich Berlin eine Freundin getroffen, die konsequent nur noch Barfußschuhe trug. Meine erste Reaktion war ehrlich gesagt eher skeptisch. Das lag weniger am Konzept als an den Bildern, die ich damals im Kopf hatte. Doch da diese Freundin eine der bestangezogensten Menschen ist, die ich kenne, habe ich mich angefangen mit der neuen Optik von Barfußschuhen zu beschäftigen. Mittlerweile gibt es so viele schöne Modelle, dass dieses Vorurteil ziemlich schnell verschwunden war.

In den letzten Jahren kamen bei mir weitere Paare dazu – geschenkte Sneaker, gefütterte Winterboots und immer wieder neue Gelegenheiten, Barfußschuhe im Alltag zu tragen. Irgendwann musste ich mir eingestehen: Ich greife erstaunlich oft genau zu diesen Schuhen.

Was ich beim Tragen bemerke

Was mich bis heute überrascht, ist weniger der Schuh selbst als die Reaktion meines Körpers.

Jedes Mal, wenn ich über mehrere Tage Barfußschuhe trage, merke ich einen Unterschied. Vor allem mein Rücken und meine Oberschenkel fühlen sich anders an. Nicht besser im Sinne eines Wundermittels, sondern aktiver. Es ist, als würde mein Körper wieder etwas mehr mitarbeiten, statt sich einfach von einer dicken Sohle durch den Tag tragen zu lassen.

Gleichzeitig nehme ich viel bewusster wahr, worauf ich eigentlich laufe. Das klingt zunächst banal, ist es aber gar nicht.

Wiese, Kies, Asphalt oder Waldboden fühlen sich plötzlich tatsächlich unterschiedlich an. Nicht unangenehm, sondern interessant. Ich merke, wann ein Weg federnd ist, wann er hart ist und wann kleine Unebenheiten unter den Füßen auftauchen. Das hat dazu geführt, dass ich draußen oft aufmerksamer unterwegs bin als früher.


Zwei Modelle, zwei Einsatzbereiche

Für diesen Test mit Vivobarefoot durfte ich zwei sehr unterschiedliche Modelle ausprobieren: den Gobi II Sneaker Premium Leather und die Sensus Yin Sandal.

Der Gobi II ist für mich ein klassischer Alltagsschuh. Schlicht, unkompliziert und so zurückhaltend gestaltet, dass er sowohl zur Jeans als auch zu etwas schickeren Outfits passt. Genau deshalb trage ich ihn besonders häufig in Situationen, in denen ich früher automatisch zu einem herkömmlichen Sneaker gegriffen hätte.

 

 

Die Sensus Yin Sandal fühlt sich dagegen fast wie ein Gegenstück dazu an. Leicht, luftig und perfekt für warme Tage. Während der Sneaker mich durch den Alltag begleitet, macht die Sandale jeden Spaziergang ein bisschen bewusster. Gerade auf Naturwegen fällt mir auf, wie unterschiedlich sich verschiedene Untergründe anfühlen.

 

 

 

Ein Test, mein Fazit

Was als gelegentliches Tragen begann, hat sich bei mir ziemlich unbemerkt zu einer echten Vorliebe entwickelt. Inzwischen erwische ich mich regelmäßig dabei, dass ich zuerst nach den Barfußschuhen greife.

Für mich persönlich haben sie in diesem Prozess etwas verändert. Sie haben meinen Blick auf Bewegung geschärft und dafür gesorgt, dass ich meinem Körper beim Gehen wieder etwas mehr Aufmerksamkeit schenke.


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Vivobarefoot. Unbezahlt. Die geschilderten Erfahrungen geben meine persönliche Meinung und meine eigenen Eindrücke wieder.

Dienstag, Oktober 08, 2024

Der perfekte Begleiter für Frühlings-, Sommer-, Herbst- ... ähm Regen-Wetter

Dienstag, Oktober 08, 2024 0
Der perfekte Begleiter für Frühlings-, Sommer-, Herbst- ... ähm Regen-Wetter

Einfach mal auf der Couch sitzen bleiben wenn es regnet? Nicht möglich, der Hund möchte raus und ich keine nassen Füße. Wenn es um Outdoor-Aktivitäten geht, ist das richtige Schuhwerk entscheidend. Seit ein paar Monaten ziehe ich bei möglichem Regen den Storm 415 Traction Boot von Chrome an. Er hat sich als ein solider Begleiter für norddeutsche Wetterbedingungen herausgestellt.

 
 

Eins der ersten Dinge, das mir bei den Storm 415 Boots gefühlt habe, ist die grosszügige Passform. Vor allem der Zehenbereich ist super geräumig, was sehr angenehm ist, besonders wenn man länger unterwegs ist. Perfekt also, wenn man viel läuft oder wandert – enge Schuhe können da ja schnell mal wehtun.

Was ich auch richtig gut finde, ist die Gummisohle mit dem Panaracer-Profil. Denn egal wie rutschig der Untergrund ist (kann ja bei Regenwetter immer gut sein), sie sorgt für super Grip auf allen möglichen Untergründen. Nasses Laub, Schlamm oder steinige Wege – man hat einen sicheren Halt. Mir gibt das ein gutes Gefühl, wenn ich mit den Boots draußen unterwegs bin.

Selbst wenn man mal durch nasse Wiesen oder matschige Wege stapft, bleiben die Füße trocken. Das Material hält wirklich dicht, und man muss sich bei plötzlichem Regen keine Sorgen machen, nasse Füße zu kriegen.

 

 

Fazit: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Boots eine praktische Wahl für alle sind, die gerne draußen sind. Sie bieten Komfort, gute Traktion und Schutz vor Nässe –  Ich danke sehr für dieses Presse-Sample  💖

Samstag, Januar 18, 2020

Neue Schuhe – aus recyceltem Plastikmüll der Weltmeere von adidas x Parley.

Samstag, Januar 18, 2020 0
Neue Schuhe – aus recyceltem Plastikmüll der Weltmeere von adidas x Parley.
"We need to defend diversity on land and in the sea and we need solutions,
and these solutions can only be realized by harnessing the imaginative side of human culture – the arts."

Das Thema Umwelt fällt leider bei der Sneakerwahl noch zu oft unter den Tisch. Klar, mittlerweile gibt es viele nachhaltige Schuhmarken, doch wie sieht es mit den Klassikern aus? Diese sind schließlich nach wie vor die, die am meisten Umsatz machen mit den Turnis. Tut sich da auch etwas? Ja! Bei der Zusammenarbeit von Adidas x Parley kam z.B. das Adidas Ultra Boost x Parley Modell heraus und das bei dieser Zusammenarbeit recycelte Materialien verwendet werden, tut der Bequemlichkeit keinen Abbruch. Das stretchige Obermaterial passt sich jeder Bewegung an und die Dämpfung und die flexible Außensohle ermöglichen immernoch die volle Power beim Lauf. Adidas behauptet sogar das der Schuh die reaktionsfreudigste Dämpfung hat, die sie je hatten: "Je mehr du gibst, desto mehr Energie bekommst du zurück!"

Je mehr wir geben, umso mehr bekommen wir zurück!? Ist wohl ein Grundsatz, den wir auch in Zusammenarbeit mit der Natur verwenden sollten. Seit 2015 arbeitet Adidas mit der der New Yorker Umwelt-Lobbyorganisation „Parley for the Oceans“ zusammen. Diese Zusammenarbeit ist richtig und sehr wichtig, gerade weil Plastikmüll und Mikroplastik zu den größten Problemen unserer Zeit gehören. Auch wenn knapp 70 Prozent der Erde Blau ist, lässt sich das nicht mehr relativieren wenn mittlerweile auch klar ist, dass in jeder Minute eine Lastwagenladung Plastik in den Ozeanen landet, man mittlerweile in 90 Prozent der Seevögel und mehr als der Hälfte der Seeschildkröten Plastik findet und schon errechnet wurde, dass bis 2050 vom Gewicht her mehr Plastik in den Ozeanen sein könnte als Fische. Das ist ziemlich traurig und sollte schnell und dringend verändert werden.



Das adidas Ultra Boost Modell war der erste Schuh, der zu Teilen aus Ozeanplastik bestand und das erste Produkt im Rahmen dieser Kooperation. Das Obermaterial besteht aus Ocean Plastic®, Material, das aus aufgefangenem und recyceltem Kunststoffabfall hergestellt wird. Doch dabei blieb es nicht, nach den Schuhen kamen Fußballtrikots, etwa beim FC Bayern, oder den Nationalmannschaften, die bei der WM 2018 in Russland Aufwärmtrikots trugen, die aus recyceltem Meerplastik bestanden.

Doch, wie funktioniert diese Kette vom Plastikmüll zum adidas Produkt eigentlich? Laut Parley sind dafür sieben Schritte notwendig: Müll, z.B. auf den Malediven -> die Partnerorganisationen sammeln den Müll ein -> Er kommt zu Parley-Supply-Chain-Partnern -> Aufbereitung bei diesen Partnern -> Verarbeitung zu Polyester -> Weiterverarbeitung zu Adidas-Produkten -> Vertrieb des recycelten Produkts!

Mehr Infos zu den Strand-Müll-Boxen findet ihr auf nationalpark-wattenmeer.de

Es gibt noch eine ganze Reihe schöner Maßnahmen die gemeinsam im Rahmen von Sport-Events stattfinden, so wurden bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro 2016 die Strände gesäubert. Der 'Run for the Oceans' findet mittlerweile jährlich statt und Adidas gab in den vergangenen Jahren für jeden gelaufenen Kilometer aller 2,2 Millionen Mitläufer auf der ganzen Welt Geld an Schulen für die Ausbildung und die Stärkung des Bewusstseins der Kinder, Plastikmüll zu vermeiden. So kamen 2018 z.B. eine Million US-Dollar für die sogenannte "Parley Ocean School" zusammen. So soll es weitergehen ... und vielleicht habt ihr dies ja auch im Kopf, wenn ihr das nächste Mal einen Turnschuh sucht. 

Irgendwann sollten wir wieder NUR solche Naturfundstücke am Strand sichten. 
Danke Juist - für diese schöne Kulisse und die Inspiration!

Dienstag, November 19, 2019

Wasserfest und warm dabei: Mein Herbst-Winterstiefel. An der Küste, auf Wasserwiesen & in der Stadt. Daran interessiert: Keen!

Dienstag, November 19, 2019 0
Wasserfest und warm dabei: Mein Herbst-Winterstiefel. An der Küste, auf Wasserwiesen & in der Stadt. Daran interessiert: Keen!

Bis vor ein paar Jahren glaubte ich noch, das Menschen in Outdoorkleidung alle gleich aussehen. Dass dem überhaupt nicht so ist, weiß ich, seit ich mich selbst damit beschäftige. Ein klassischer Fall von Vorurteil, weil ich keine Ahnung hatte. Ich habe angefangen nach Kleidung zu schauen, weil es keinen Sinn mehr gemacht hat, draußen spazieren zu gehen und nach ein paar Minuten zu frieren oder klatschnass zu sein. Mein Muß: Die Sachen sollen mich draußen warm halten und auch schön aussehen. Geht nicht gibt schließlich nicht. Ich bin seit langem ein Fan von Globetrotter und Marken wie Craghopper, Frieluft und Co, die schön, nachhaltig und praktisch sind. Bislang hatte ich keine richtigen Outdoor-Schuhe. Ok ok, ich habe Regenstiefel und auch Schuhe die mich warm halten, doch eben keine, die so richtig für Draußen gemacht sind und dies mit den eigenen Funktionen sogar erleichtern. Dank des Plastikfischens auf der Alster habe ich die Schuhmarke Keen ein bißchen näher kennengelernt und bin beim stöbern durch ihr Sortiment auf den Stiefel Elena gestoßen. Also habe ich sie auf den letzten Reisen in meinem Koffer gepackt und ausprobiert – ob sie halten, was sie versprechen, nämlich leicht und gut isoliertend (bis zu -20°) für die Stadt, wie auch die Berge zu sein. Gut, die Berge waren bei mir Sanddünen, doch sie haben ihr Versprechen nicht gebrochen. Meine Füße sind trotz Wanderungen durch Wasser-Wiesen und an Stränden nie nass und immer warm gewesen.



Was hat es mit Keen auf sich? Kann ich ihre Schuhe guten Gewissens tragen und tue damit eventuell auch etwas Gutes? Ich habe mich eingelesen und dabei großen Gefallen an der Marke gefunden. Sie tun nicht nur seit ihrer Gründung 2003 Gutes, sondern versuchen auch aktiv die Gegenwart zu verbessern und so einen Effekt für die Zukunft zu erzielen. Ihr Motto für eben diese heißt Keen Effect – sie wollen, dass wir gemeinsam handeln, um eine bessere Perspektive für die Gemeinschaft zu erschaffen. Alles was wir tun, hat eine Auswirkung und so sind die Werte Qualität, Integrität, Gesundheit, Fürsorge und Innovation in all ihren Programmen verankert. Die da wären CONSCIOUSLY CREATED, BETTER TAKES ACTION und GEMEINSAM GUTES TUN.  

Seit ihrer Gründung haben sie schon mehr als 18 Millionen US-Dollar an Geld und Produkte an diejenigen gespendet, die es am dringendsten benötigen. Und das nicht erst nach Jahren, sondern es fing bereits 2004 an, als der furchtbare Tsunami die Inseln im indischen Ozean traf. Seitdem setzen sie sich für Menschen, wie auch für bedrohte Tiere und die Natur ein. Wer sich da etwas mehr ein lesen möchte, findet HIER (LINK) eine ganze Menge Infos zu den einzelnen Projekten.

Doch wie sieht es eigentlich aus mit dem Leder und den Stoffen die ich da am Fuß trage? Kann ich die Materialien guten Gewissens tragen?  Keen nennt diesen Weg CONSCIOUSLY CREATED –  Jedes Produkt wirkt sich auf die Umgebung aus. Sie haben sich auf den langen Weg gemacht, diese Auswirkungen zu veringern und der aktuelle Stand ist wie folgt:

UMWELTFREUNDLICHES LEDER
Das Gerben von Leder ist ein schmutziger Prozess. Aus diesem Grund bezieht Keen das Leder von Gerbereien, die von der Leather Working Group zertifiziert sind. Sie verwenden Verfahren, um den Chemikalienverbrauch und die negativen Auswirkungen auf die Wassereinzugsgebiete zu reduzieren. 

ECO GERUCHS-KONTROLLE
Keen hat sich der Natur zugewandt, um Pestizide und Biozide der Umwelt fernzuhalten. So sind ihre Innensohlen mit probiotischer Technologie infundiert, die den Schweißgeruch auf natürliche Weise ohne Schwermetalle oder gefährliche Chemikalien abbaut.

PFC-FREI WASSERABWEISEND
Perfluorierte Chemikalien (PFC) werden häufig genutzt, um Outdoor-Bekleidung und Schuhe langfristig wasserabweisend zu machen. Diese Stoffe stehen unter Verdacht, krebserregend zu sein. Zusätzlich werden sie nur sehr langsam abgebaut und verbleiben in der Umwelt. Daher ist Keen auf alternative Chemikalien umgestiegen, welche die gleiche Performance bieten, aber sicher für Mensch und Umwelt sind.

Schuhe: Keen - Hose: Levis (Flohmi) - Pulli: Hello Love - Tasche: Freitag
Jacke: Mango (Flohmi) - Mütze: In der kleinsten Stadt Deutschlands, Arnis, vor Ort erstanden


"Man muß Schuhe suchen, die den Füßen gerecht sind."
 

Die Bilder sind alle auf Texel und im Reetdorf an der Geltinger Birk entstanden.
Ob bei Regen oder Sonnenschein - ich liebe es draußen zu sein!
Danke für den Stiefel an Keen & SvdH.


Dienstag, Oktober 29, 2019

YUCCS – der komfortabelste Schuhe der Welt + Interview mit Gründer Pablo Mas

Dienstag, Oktober 29, 2019 0
YUCCS – der komfortabelste Schuhe der Welt + Interview mit Gründer Pablo Mas
Seit dem Mai 2018 gibt es ein Schuhlabel, welches sich auf die Fahne schreibt, die Pioniermarke für nachhaltige Merinowolle-Sneakers zu sein. Die Idee, bzw. der Traum dahinter war, Natur, Komfort und Design in einem Produkt zu vereinen und eine neue Kategorie zu schaffen, die nur von hochwertigen Naturmaterialien inspiriert ist: YUCCS.

Der Ausgangspunkt von Gründer Pablo Mas, selbst Mallorquiner und zuvor Produktmanager bei Camper, war der Respekt vor der Umwelt. Damit diese Idee auch auf gutem Fundament steht, tat er sich mit dem Technologischen Institut AITEX zusammen und die Entwicklung ging los.

Mit dem Material, Merinowolle, griffen sie auf eine Jahrhunderte alte spanische Tradition zurück, denn einst galt es in Spanien als Gold. Wer nun denkt; "Als Pulli sehr gern, doch wieso sollte ich einen Schuh aus Wolle tragen?", der sollte wissen, das Merinowolle vor allem für sein atmungsaktives, weiches Gewebe bekannt ist und dank der antibakteriellen Eigenschaften auch gut ohne Socken getragen werden können. 
Die Schuhe gibt es in den Größen 36 - 44 und sie kosten 105,00€
Verarbeitet und gefertigt wird der Schuh, wie auch die Sohlen aus Naturkautschuk, in der spanischen Region Alicante, womit Pablo Mas seiner Idee treu bleibt. Ich wollte noch ein bißchen mehr wissen und hatte die Chance ihm ein paar Fragen zu stellen. Auf Drei geht es los, 3, 2, 1:

Wie lange dauert es in der Produktion, bis ein Schuh fertig ist? 

Die Produktion dieser einzigartigen Schuhe dauert ungefähr 5-6 Monate. Wir arbeiten direkt mit 11 spanischen Lieferanten zusammen und kontrollieren zu jeder Zeit den Herstellungsprozess. Dies ermöglicht es uns, die Qualität der Materialien sicherzustellen, nachhaltige Prozesse aufrechtzuerhalten und faire Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. 

Was können wir in Zukunft erwarten? Wird es ein Modell bleiben oder wird es mehr geben? 

Wir haben eine neue Kategorie in der Schuhindustrie geschaffen, die von nachhaltigen natürlichen Materialien inspiriert ist. Wir gestalten jedes Produkt auf der Grundlage von Komfort, Qualität und natürlicher Innovation. Wir werden unsere Forschung fortsetzen, um in Kürze neue nachhaltige Alternativen mit anderen natürlichen Materialien anzubieten. Haltet die Augen offen!

Hast du schon einmal selbst ein Merinoschaf geschoren? 

Ich hatte noch nie die Chance! Nach dem, was ich von unseren Lieferanten weiß, ist das Scheren von Schafen eine sehr anspruchsvolle Aufgabe und erfordert fachkundige Hände. Aber ein experimentierter Schafscherer kann ein Merinoschaf in weniger als zwei Minuten rasieren!

Was wolltest du eigentlich als Kind machen?

Wie die Mehrheit der spanischen Kinder wollte ich professioneller Fußballspieler sein! Aber der Ehrgeiz, neue Ideen, Ansätze und Strategien zum Schutz der Menschen und natürlicher Ressourcen auf den Markt zu bringen, brachte mich dazu, meinen eigenen Weg zu gehen.

Was macht den Unterschied zwischen Herren- und Damenschuhen aus? 

Wir wollen eine Generation sein, die an sich selbst glaubt, sich mit dem, was sie sind, wohlfühlt und ihren eigenen Weg geht. Wir wollen nicht durch das Alter, Geschlecht oder die Kleidung definiert werden, sondern nur durch die Leidenschaften. Deshalb hat Yuccs ein Unisex-Design.

Wie viele Schritte hat dein Schrittzähler am Ende des Tages gezählt? 

Wenn ich einen hätte, bin ich mir sicher, dieser würde sehr viele Schritte zählen ... wegen meines busy Lebenstempos. Dank meiner Yuccs laufe ich allerdings mit dem größtem Komfort. Tatsächlich war das einer der Gründe für die Entwicklung der Sneaker, wie auch unser Motto "Comfy people moving forward" widerspiegelt.


Samstag, September 07, 2019

Ist es ein Wanderschuh oder ein Sneaker? Die neue Columbia Sportswear SH/FT-Kollektion

Samstag, September 07, 2019 0
Ist es ein Wanderschuh oder ein Sneaker? Die neue Columbia Sportswear SH/FT-Kollektion

Mit dem Hund laufe (nicht jogge) ich fast jeden Tag zehn Kilometer – weil er es kann. Ich auch und es tut mir sehr gut. Was ich in diesem Jahr mit dem lauffreudigem Hund gelernt habe: Dabei ist nichts so wichtig, wie ein guter Schuh. Also habe ich mir in dem vergangenen Jahr mehr als ein Paar zugelegt, was unfassbar bequem ist. Dabei greife ich immer wieder zu Sportschuhen – schließlich sind sie ja dafür gemacht, oder? Dabei laufen wir ja gar nicht, sondern entdecken und wandern eher. Ein Wanderschuh ist für diese Touren allerdings nicht geeignet. 

So war ich mehr als begeistert über die neueste Pressemitteilung die in dieser Woche in mein Postfach flatterte: Gemeinsam mit dem Musikproduzenten und DJ Zedd präsentiert Columbia Sportswear eine sehr schön anzusehende und funktionelle Schuhlinie für Outdoor-Enthusiasten.

Na büdde - darauf habe ich gewartet ohne es zu wissen. Denn, so wie mir, geht es wohl noch mehr Menschen. Es gibt immer mehr Outdoor-Liebhaber, die auch auf urbanem Untergrund eine gute Figur hinterlassen wollen. Bei den neuen Modelle wurden Style und Funktion vereint und gleichzeitig passen sich die Schuhe allen Bodengegebenheiten an – ob Stadt oder Natur. Ab dem 18. September sind die Modelle auch in Deutschland verfügbar. Leider erstmal nur für Männer und ab dem Frühjahr 2020 dann auch für Frauen.

Wieso Columbia Sportswear dafür mit dem mehrfach ausgezeichneten GRAMMY-Künstler, DJ und ProduzentZedd zusammengearbeitet hat? Zum einen natürlich, um die neue SH/FT-Kollektion vor allem einer jungen Zielgruppe zugänglich zu machen, die das Leben in der Natur sowie in der Stadt kombinieren. Doch auch, weil er selbst viel seiner Freizeit in der Natur verbringt, um eine ausgewogene Balance zum Arbeitsalltag in der Musikindustrie zu finden. 
Ich würde behaupten, anders schafft man es doch auch gar nicht richtig viel zu arbeiten. Dieser Ausgleich der mir durch die Natur gegeben wird, ist essentiell nötig, damit ich im Job gut bin.  



Das Columbia Sportswear weiß, was sie tun, beweisen sie bereits seit mehr als 80 Jahren. Mit der SH/FT- Kollektion gehen sie noch einen Schritt weiter und so zeichnet sich die Kollektion neben Langlebigkeit und Style vor allem durch folgende Eigenschaften aus:
  • Nylon-Obermaterial im Deconstructed-Strick-Look für ganztägigen Tragekomfort – maximale Abriebfestigkeit, getestet an hawaiianischen Vulkanfelsen
  • OutDry, Columbias branchenführende wasserdichte, atmungsaktive Membran-Technologie
  • SH/FT-Zwischensohle mit Zwei-Komponenten-Dämpfung, die der Energierückgewinnung dient und hohe Elastizität bietet
Ihr Ziel ist es, Produkte zu erschaffen, die die Menschen das ganze Jahr über warm, trocken, kühl und sicher halten. Die Herausforderung dabei ist den Innovationsgeist und die Leidenschaft für die Natur kontinuierlich mit neuen Technologien und Entwicklungen von hochfunktionellen Produkten zu verbinden. Könntet ihr euch entscheiden? Ich mag die Kombi Schwarz-Rot, genauso gern wie Grün-Grau oder Gelb-Schwarz-Blau (!!!!) und auch den beigen Schuh. Gerade die farbigen Modelle erinnern mich an Basketball-Sneaker der 90er Jahre. 😻


Wer genauso begeistert ist wie ich, der SH/FT wird in Deutschland ab dem 18. September in den drei Varianten SH/FT OUTDRY MID (UVP: 149,99 ), SH/FT WP HIKER (UVP: 149,99 ) und SH/FT WP BOOT (UVP 159,99 ) verfügbar sein.

Bei folgenden Händlern könnt ihr ihn offline kaufen (online gibt es noch mehr Optionen): 
  • Mono Concept Store in Hamburg
  • 43einhalb in Fulda
  • BSTN in München
  • HHV in Berlin

Mittwoch, Mai 29, 2019

New Shoes with scandinavian design: Arkk Shoes Copenhagen

Mittwoch, Mai 29, 2019 0
New Shoes with scandinavian design: Arkk Shoes Copenhagen

Sneaker werden nicht mehr nur von den BigPlayern designed, sondern sie stehen aktuell auch in jedem Schaufenster der Mönkebergstrasse. Diese haben allerdings oft sehr viel BlingBling an den Schuhen – etwas, was wir in skandinvischen Designs wohl niemals finden werden.

Wo ich direkt bei meinen neuen Schuhen bin, denn seit ein paar Wochen bin ich in skandinavischen Sneakern unterwegs. Von einer Schuh Marke die ich, vor ihrer Mail an mich, überhaupt nicht kannte. Die Sneaker-Marke, mit Sitz in Kopenhagen, bringt, von der minimalistischen skandinavischen Architektur und dem Lebensstil inspiriert, sehr schöne Schuhe hervor. Das Designs ist klar und einfach, trotzdem gibt es einige Details und vor allem steht der Komfort. Das kann ich bezeugen.

Dies ist noch lange nicht alles, sie sind nachhaltig und so gut es geht ohne Abfall produziert – das Unternehmen ist bestrebt, so nachhaltig wie möglich zu sein. Jeder Schuh wird von Hand gefertigt und die Sohle des PWR55 wird sogar im Null-Abfall-Verfahren hergestellt. Die Kollektionen der nordischen Sneaker-Marke, die 2014 eingeführt wurde und heute in über 30 Ländern weltweit vertreten ist, werden zu 100% in Kopenhagen entworfen. 

Die Köpfe hinter ARKK sind Kasper Høj Rasmussen und Thomas Refdahl. Sie sind bereits ihr Leben lang Freunde und haben dann vor ein paar Jahren beschlossen, den Sneaker neu zu erfinden. Mit der Designfindung in Kopenhagen soll der Geist des nordischen Designs in jeden Sneaker kommen.

Für den ersten ARKK Schuhe brauchten die beiden ein Jahr – die beiden haben keinen sportlichen Hintergrund, sie kommen aus den Bereichen Architektur und Mode und wollten auch genau dies in die Identität der Marke mit einfließen lassen. Etwas, was mir besonders gut gefällt, denn ohne die Natur und meine Zeit in ihr, in Sportschuhen, könnte ich gar nicht sein 😉


Mehr Schuhe findet ihr auf arkkcopenhagen.com
(mein Schuh ist ein Presse Sample)

Samstag, November 12, 2016

Die Farben Griechenlands: Blau & Weiß. So wie meine Espadrilles von AlinaSchuerfeld.

Samstag, November 12, 2016 0
Die Farben Griechenlands: Blau & Weiß. So wie meine Espadrilles von AlinaSchuerfeld.


Jeden Sommer habe ich ein paar "leichte" Schuhe, die ich trage, bis es nicht mehr geht, natürlich auch gern mehrere Sommer hintereinander. In diesem Jahr kamen die wunderweichen und nachhaltigen Espadrilles von Alina Schuerfeld dazu. Passend zu meinem Reiseziel Griechenland habe ich mir sie in Blau und Weiß ausgesucht. Schließlich stehen die Farben in der Nationalflagge des Landes für das Blau des Meeres und dem Himmel und das Weiß für die Reinheit des Kampfes um die Unabhängigkeit. 




Die Farben lassen sich bis in das byzantinische Kaiserreich zurückführen. So lange gibt es das Label von Alina Schuerfeld noch nicht, doch eigentlich komisch, dass die schlauen Griechen nicht schon auf ihre Verarbeitungs Idee gekommen sind. Alinas Schuhe sind nämlich aus bio-zertifiziertem Lachsleder. In der Nahrungsmittelindustie wurde dieses Leder bislang als Abfall entsorgt. Doch heute werden echte Kostbarkeiten daraus erschaffen, dabei wird auch noch alles vollkommen schadstrofffrei mit dem Extrakt der Rhabarberwurzel gegerbt. So ensteht ein exklusives, hochwertiges Leder für nachhaltige Schuhe von heute. Es gibt auch noch Taschen – die sind nicht weniger schön! < 3




Alle ihre Produkte haben den Anspruch authentisch und mühelos luxuriös zu sein. Und gleichzeitig sind sie verantwortungsvoll gegenüber dem Mensch und der Umwelt. Denn das Leder der Taschen und Schuhe ist auch vegetabil und chromfrei. Die Schuhe werden nicht in Griechenland, jedoch nicht weit entfernt, in Deutschland und Italien gefertigt. 




Kreiert werden sie in Hamburg und, versprochen, alle Produkte sind immer weich, aber nie nur glatt.  Allein durch ihre Geschichte trägt man schon ein Stück Verantwortung bei sich. Genau dies ist für das Label wichtig und auch natürlich: gegenüber den Partnern, der Produktion, dem Leben. Weil es eben sonst in der Zukunft nicht tragbar ist. Diese Haltung imponiert mir und deswegen war auch ich stolz diese Schuhe über den Sommer tragen zu dürfen und freue mich jetzt schon auf den Nächsten.



Hose: Levis
Jacke: Pyua
Strickjacke: American Vintage
Location: Touritourfähre nach Athos


Donnerstag, Oktober 08, 2015

Du hast Glück unterm Schuh – jeder Tag ist schön!

Donnerstag, Oktober 08, 2015 1
Du hast Glück unterm Schuh – jeder Tag ist schön!

Für den Baum, der schon so lang unser Haus bewacht.
Für den Schuh, der jeden Tag, jeden Schritt mitmacht.
Für den Weg, der vor uns liegt, von den Bergen bis ans Meer.

Für Hernn Rossi und Gaston auf der Suche nach dem Glück.
Für den Flieger aus Papier, einmal Sterne und zurück.
Für den Stein, der schon da lag, als es noch Dinos bei uns gab. 

Für die Räder unterm Po.
Für den Fahrtwind im Gesicht.
Für die Berge und das Meer.
Für die Sterne und das Licht.
Für das alles – und für mich. ... Und für dich!

Nimm dein Herz in die Hand. 
Wie weit willst du gehen?
Du hast Glück unterm Schuh. Jeder Tag ist schön.


Mütze und Rock: COS – Jacke: WittyKnitters
Pulli als Jacke weil er einen Reisverschluß auf dem Rücken hat: The Kooples
Schuhe: Zign < 3

Text von Mit Hund und Krone: Jeder Tag ist schön