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Thomas Kara. Hamburger Mensch #154

Vor ein paar Wochen hab ich eine mal ausprobiert, wie eine sanfte Zahnaufhellung funktioniert. Ohne Zahnpasta, ohne Chemie, mit Licht. Es hält nicht eeeewig lang, doch für ein paar Monate hat man ein weißeres Beautiful Smile. Einer der beiden, die dafür verantwortlich ist Thomas Kara und da er vor Ort war, als ich den Laden in Hamburg Winterhude besucht habe, kamen wir ins quatchen. Nunja, plötzlich waren zwei Stunden rum. Da er also viel zu erzählen hat, ist er nun auch hier zu Gast, los geht es, Thomas, erzähl mal, wer bist du und woher kommst du, wenn nicht in Hamburg geboren?

Mein Name ist Thomas Kara, 58 Jahre jung und gebürtiger Hamburger, geboren im Marien Krankenhaus.

Seit wann bist du in Hamburg und wie bist du hier „gelandet“?

Auch wenn ich in der Nordheide groß geworden bin und auch Jahre meines Berufslebens im Ausland verbracht habe – es hat mich immer wieder nach Hamburg gezogen und seit 1996 bin ich auch wieder hier angesiedelt. Hamburg ist eine einzigartige Stadt - grün, grüner am grünsten, nicht zu groß, die Elbe, die Alster und die einzigartigen Menschen.


Erzähl mal von deinem Beruf.

Ich bin Kaufmann, manchmal bezeichne ich mich auch als Höker-Willi.
Momentan baue ich mit meiner Schwester mehrere Beautiful Smile Studios in Hamburg auf. Beautiful Smile ist die neue und sanfte Zahnaufhellung, die gemeinsam mit Zahnärzten in Deutschland entwickelt wurde. Durch Konsum farbintensiver Lebensmittel wie Cola, Tee, Kaffee oder Wein sowie häufiges Rauchen verfärben sich die Zähne unweigerlich. Das „zertifizierte“ Beautiful-Smile Gel enthält ein aktives Bleichmittel, das mit Hilfe einer speziell entwickelten Hochleistungs-LED-Lampe aktiviert wird. Es dringt sanft und schonend in die Zahnoberfläche ein und hellt direkt den verfärbten Zahnschmelz wieder auf. Diese Form der kosmetischen Aufhellung ist sicher und ohne Nebenwirkungen.

Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Ich wäre gerne Arzt geworden, aber der NC hat mich daran gehindert – meine Eltern behaupteten immer „es war Faulheit“, ich bin natürlich der Meinung es lag nur an den Lehrern.

Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Essen, Reisen, Golf, HSV:
Essen – ich liebe es, neue Restaurants auszuprobieren. Und dabei spielt es keine Rolle, ob teuer oder nicht – die Qualität muss stimmen und das können leckere Bratkartoffeln ebenso gut wie ein Mehr-Gänge-Menü in einem Sterne-Restaurant sein.

Reisen – ich bin nicht so der totale Strandmensch -  Mal ja, aber kein Rostbraten. Am besten erhole ich mich, wenn ich auch etwas unternehmen kann. Städtereisen super, Camping geht gar nicht – warum sollte ich es im Urlaub unbequemer haben wollen als zu Hause?

Golf – Auf dem Platz kann man den Alltag hinter sich lassen und bewegt sich in der Natur. Man arbeitet ständig an der Perfektion seines Spiels, obwohl wir die niemals erreichen werden. Schön am Golf finde ich die Möglichkeit durch das Handicap, dass verschieden spielstarke Spieler miteinander spielen können und ich kann es bis ins hohe Alter (hoffentlich) spielen. Nicht-Golfer können nicht verstehen, wie ein sooo kleiner scheiss Ball einem Demut lehren kann.

HSV – ich bin leidgeprüfter HSV Fan und hoffe, dass wir in naher Zukunft mal wieder schönen Fußball im Volkspark zu sehen bekommen – Nur der HSV.

In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

In Eilbek in der Blumenau. Das Auenviertel ist sehr stadtnah und trotzdem schön ruhig.

Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen, wenn ja, wo?

Wenn, dann noch ein wenig näher an die Alster, aber nur mit Parkplatz.

Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Ich möchte kein Haus mehr haben, eine Wohnung ist viel leichter zu handhaben, speziell, wenn man viel reist.

Ist Hamburg für dich Kulturstadt? Was macht sie dazu?

Eindeutig, auch wenn ich vieles nicht oder zu wenig nutze. Von der alternativen Szene, Museen, Theater bis hin zum Stadtpark bietet Hamburg alles – ich freue mich schon auf Konzerte in der neuen Elbphilharmonie.

Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Nee, damit sollten wir jetzt nicht anfangen …
http://beautifulsmile-hamburg.de/



Warum Hamburg und nicht Istanbul, Berlin oder New York?

In Deutschland eindeutig Hamburg, die Buletten gehen gar nicht. Es ist und bleibt die schönste Stadt Deutschlands. Istanbul ist sehr schön, mir zu groß um dort zu leben, NYC eine meiner Lieblingsstädte, aber wer kann sich das leisten????

Alster oder Elbe?

Die Elbe ist wunderschön, aber wie viele Städte gibt es mit einem Riesenteich mitten in der Stadt – also Alster. Erinnerungen – immer, wenn ich früher aus dem Ausland nach Hause kam, erst einmal ein deutsches Bier noch am Flughafen, dann einmal zum Ankommen rund um die Alster und dann zu meinen Eltern – leckeres Gulasch oder eines der anderen Mudders-Lieblingsgerichte.

Wie viele Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

24 – nachts auf lautlos.

Ein wenig Platz für etwas, was du loswerden möchtest:

Just do it.

Lieblingssong im Moment?

Keinen.

Lieblingssong forever?

Wenn ich mich wirklich festlegen muss, ist es wohl „Take five“ von Paul Desmond mit Dave Brubeck.

Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte:

Es gibt soooo viele, die Alster, die Elbe, das Treppenviertel, den Michel und, und …
Mit Besuchern, denen ich die Stadt zeige, fahre ich meistens als erstes zum Ohlsdorfer Friedhof – dem größten Parkfriedhof der Welt. Befremdete Gesichter begleiten mich meistens auf dem Weg dorthin, aber, wenn wir mit dem Auto durchgefahren sind, haben bisher alle verstanden, warum der Ohlsdorfer Friedhof für mich zu einer Stadttour gehört. Der Ohlsdorfer Friedhof ist eine Anlage mit Hunderten von Laub- und Nadelbäumen sowie Teichen und Bächen und zeichnet sich durch eine Mischung aus historischen Bauten, Gartendenkmälern und den verschiedensten Grabstätten aus.

Möchtest du noch jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:

Alle, die mein Leben begleiten – Danke für Eure Geduld.

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