Mein neues Projekt: Frühling von innen. Ein Schrebergarten.

Seit dem Spätsommer des letzten Jahres habe ich ein neues Projekt: Ein Schrebergartenhaus. Es war gefühlt schon immer mein Traum, den ...


Seit dem Spätsommer des letzten Jahres habe ich ein neues Projekt: Ein Schrebergartenhaus. Es war gefühlt schon immer mein Traum, den ich mir mit Mitte 30 erfüllt habe. Eigentlich war seit Kindertagen ein Gewächshaus mein Traum ... seit ich in dem Garten meiner Urgroßmutter im Gewächshaus gesessen habe, weil es darin immer so gemütlich warm war.  Ich mit den Händen durch die staubige Erde gewühlt habe und mir vorstellte, wie ich, wenn ich groß bin, mal frische Pflanzen dort einsetze. Es ist nicht das Haus von damals, doch im Garten des Schreberhauses steht auch ein Gewächshaus. 

Bevor es in diesem Jahr bepflanzt werden konnte, war allerdings erstmal das "Haupthaus" an der Reihe. Die Stilrichtung der Vorbesitzer war nicht unbedingt nach meinem Geschmack und so wurde es kurzerhand erneuert. Doch wo anfangen? Neue Pflanzen und Unkraut raus, Möbel entsorgen und eine neue Hausfarbe? Wir entschieden uns dafür Innen zu beginnen – um erstmal einen Raum zu bekommen, in dem es sich vollkommen entspannen lässt. Diesen als Basis und alles andere fällt leichter, da es einen Rückzugsort gibt. So der Plan ... doch wenn an allen Ecken viel zu tun ist, fällt es schwer nicht doch mal eben die Terasse neu, bzw. alle Platten gerade zu legen. Dank vieler helfender Hände geht vieles schneller und schöner als gedacht und wir haben uns an den Regentagen damit beschäftigt, die alten Tapeten von der Wand zu nehmen. Der Plan war, dreimal Farbe und einmal Tapete = vier Wände in einem Zimmer. Diese Tapete zu finden war gar nicht so leicht. Allerdings eher, weil das Angebot so groß ist – also habe ich mich stundenlang durch die Fototapeten von Pixer geklickt, bevor ich bei Mountain River stoppte.

Als diese gefunden war, kam die Farbe wie von selbst und wir konnten anfangen zu grundieren und Päuschen zu machen um Tee zu trinken und weiterzustreichen. Am nervigsten war allerdings die Tapete von der Wand zu bekommen. Mehrere Schichten Papier hatten über mehrere Jahrzehnte Zeit sich mit der Wand zu verschmelzen. Nun besteht unsere Wand aus Spanplatten – was bedeutet, diese können nicht einfach gestrichen und tapeziert werden, sondern die Basis ist eine gute Grundierung.

Nach mehreren Tagen und viel Fummelarbeit hängt sie nun, die Tapete. Sie besteht aus drei Bahnen und war leichter anzubringen als gedacht. Tapetenkleister anrühren und losgeklebt. Ok, ein paar Äste sitzen nicht ganz beieinander – doch in einem Gartenhaus muß man auch mal Fünfe Gerade sein lassen. Und der Fluß fliesst in den Raum. Was meint ihr?

Vielen Dank für die schöne Tapete von http://pixers.de/fototapeten

Natürlich: Wenn es von außen mehr zu berichten gibt, gibt es mit Sicherheit ein Update und auch ein Bild des Hauses. Eins kann ich euch aber jetzt schon verraten, die Gurken- und Tomaten-Pflanzen im Gewächshaus, die machen sich ganz gut und ich denke dabei immer wieder an meine Tick-Tack Oma.  < 3


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