Donnerstag, Januar 29, 2015

10 JAHRE SHABBIES und die Fashion Show in Amsterdam



Zu Beginn dieser Woche reiste ich zur Fashion Week nach Amsterdam, ich hatte das Glück von der niederländischen Schuhmarke Shabbies zu ihrer ersten Show auf der Fashion Week in Amsterdam eingeladen zu sein. Zum 10jährigen Jubiläum wurden die Show im Rahmen der niederländischen Modemesse präsentiert.

Der Klassiker, den Gründer und Designer Fred de la Bretonière vor zehn Jahren geschaffen hat, entwickelt immer mehr Kultstatus! Das nonchalante Design zieht sich bis heute durch die Kollektion in der die Harmonie der unterschiedlichen Elemente, Wasser, Feuer, Erde und Luft verarbeitet wurden und sich gemeinsam in "The silver edition 2015" wiederspiegeln. Auf der Show waren diese zum einen an der Lederfarbe oder auch am Material oder dem Absatz zu erkennen.
Meine Favoriten sind Stiefel, Stiefel, Stiefel und Boots ...



Das ausgewählte Naturleder jedes einzelnen Schuhs wird mit Bedacht verarbeitet und gefertigt, um die ursprüngliche Struktur des Leders zu erhalten und seine authentische Natürlichkeit zu bewahren. Je öfter sie getragen werden, um so authentischer wird das Leder, zeitlos und doch ständig im Wandel.

Für die Show und den perfekten Blick auf die Schuhe wurde der Laufsteg auf Augenhöhe gebracht und alle Modelle trugen ein schlichtes weißes Hemd und Stricksocken (sehr schön!). Zu den Lederboots gab es auch noch transparente Gummistiefel – mal schauen, ob sie auch im Alltag gesichtet werden.



Sofort nach der Show mischte sich Designer Fred de la Bretonière unter das Publikum, fing die Stimmung auf und führte viele Gespräche.

Gemeinsam mit ein paar Modejournalisten und Bloggern ließen wir den abend im De Hallen ausklingen und den Tag Revue passieren um das Wetter am nächsten Tag für einen ausgiebigen Stadtbummel zu nutzen.




Das Rijksmuseum, die Grachten, der Shabbie Shoe Store und mehr ... im nächsten Posting zu Amsterdam. Danke für die Einladung und diese tollen zwei Tage, die Schuhe, wie auch Amsterdam kann ich nur empfehlen!



Bilder alle von mir und Peter Stigter

Samstag, Januar 24, 2015

Instagrammer die ich mag:

Es gibt so viele tolle Instagram Accounts – da ich nicht über 800, denen ich selbst folge, auflisten kann, hier ein paar, die mir spontan einfallen. Ein Mix aus Hamburg, Modemädchen und irgendwie Kunst. Wenn ihr auch mal schauen wollt, die Accounts sind alle auf den Bildern verlinkt:

http://instagram.com/herzueberkopf

http://instagram.com/laleleelulu

http://instagram.com/benzmalerei

http://instagram.com/aleksandrazee

http://instagram.com/caseykaui

http://instagram.com/gangculture
  http://instagram.com/jengotch

http://instagram.com/gold_ordon

http://instagram.com/bettyautier
 
http://instagram.com/manuee13

http://instagram.com/sechung

http://instagram.com/sffte

http://instagram.com/teklan



Ein fröhliches Wochenende.
 

Freitag, Januar 23, 2015

Klaus Norris Nather. Hamburger Menschen #71

Vor knapp zwei Jahren haben wir uns mal ein Taxi geteilt – auf dem Weg zu einem Konzert ... oder war es auf dem Weg in den Park? Seitdem kennen wir uns, kennengelernt haben wir uns durch gemeinsame Freunde – mein heutiger Gast der Serie Hamburger Menschen ist Klaus Nather . Gefühlt ist er ständig unterwegs – er strahlt allerdings eine große Ruhe aus. ... vielleicht genau deswegen? Wenn man allerdings erstmal anfängt mit ihm zu reden vergehen schnell ein paar Stunden, ohne dass man die Zeit merkt. Ein bißchen mehr von ihm erzählt er jetzt selbst:

Wer bist du? 

Klaus Norris Nather.



Woher kommst du?

Aus der Nähe von Stuttgart - der Ort nennt sich Gerlingen.

Seit wann bist du in Hamburg?

Ich wurde im Oktober 1999 hier angespült.



Erzähl mal von deinem Beruf? 

In erster Linie bin ich Fotograf. Das bin ich schon lange, einige Jahre lief er so nebenher, doch seit wiederum einiger Zeit bin ich mit ganzer Seele dabei. Die Neugier und der Spass am Ausprobieren hatte mich auf einige Ausflüge genommen, sprich mich in anderen Bereichen einsinken lassen. Ich habe das Glück einen Beruf zu haben, der quasi fast überall einsetzbar ist und somit konnte ich ihn auch auf meinen Ausflügen gut einsetzen. Jetzt völlig in der Fotografie angekommen, habe ich das Glück mich sehr frei bewegen zu können - selbst bei grossen Budgets für internationale Konzerne gibt es oft nur ein zwei kleine Vorgaben und sonst lautet der Auftrag - "Mach es bitte so wie du das eben machst." - Das ist keine selbstverständliche Freiheit in meinem Beruf und ich bin sehr dankbar dafür.
  http://www.klausnather.de/wordpress/
  

Meine Herz gehört zur Zeit einem Projekt das mich an das Thalia Theater gebracht hat. Ins Leben gerufen von Tim Seidel (Kurator), hat sich eine recht kleine Geschichte in eine grosse Ausstellung verwandelt. Dank der Herzlichkeit des Theater Ensembles, durfte ich mich in jedem Moment und in jeder Ecke des Hauses mit meiner Kamera bewegen, bis auf die Bühne, in der Rolle als Fotograf in zwei Bühnenstücke mit eingebaut. Die Ausstellung - ANDERWELT - ist noch im Theater Restaurant Weltbühne zu sehen. 
http://www.klausnather.de/wordpress/


Was wäre deine Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst? 

Ich denke ich wäre Kameramann oder Konzertveranstalter. Nicht so viel anders als jetzt. Und ein Festival mit Freunden habe ich auch schon organisiert.

http://www.klausnather.de/wordpress/


Was machst du, wenn du nicht arbeitest? 

Meinen Sommer verbringe ich dann gerne am Strand.

 http://www.klausnather.de/wordpress/


In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du? 

In Altona, Ecke Pauli.

Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen? 

Ja und nein, denn mir fällt gerade Keiner ein.

Wo würdest du dein Traumhaus bauen? 

Am Wasser, im Wasser - mein Traumhaus ist ein Hausboot, oder eine Kombination davon - Ein Hausboot das man an Land ziehen und an die zweite Haushälfte andocken kann.

Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt #1? 

?

Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst? 

Die Verteilung der Gelder. Und den Mensch vor Profit und Industrie schützen.



Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York? 

Berlin ist spannend, aber auch anstrengend - NY liebe ich, aber das Leben auch - eine grossartige Stadt, aber mein Gefühl sagt, dort ginge es eher darum die ganze Zeit zu arbeiten um zu überleben. Das eigentliche Leben käme zu kurz. 



Alster oder Elbe?

Ich wohne und entspanne an der Elbe.

http://www.klausnather.de/wordpress/


Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Dauerhaft, aber auch fast dauerhaft auf lautlos.

Lieblingssong des Moment? Lieblingssong forever? 

Die kann es nicht geben. Es gibt so viel gute Musik.

Welche Orte in Hamburg sollte man besuchen oder gesehen haben?

Das Falkensteiner Ufer und das Thalia Theater!



LEIDENSCHAFT LEBEN, ich bin dabei - die LEIDENSCHAFT Anderer FESTHALTEN zu dürfen, ein Privileg - das GEFÜHL vermittelt zu bekommen MITTEN DRIN zu sein und nicht aussen vor, ist ein grosses Geschenk. 


Noch mehr von diesen tollen Bilder findet ihr auf klausnather.de


Donnerstag, Januar 22, 2015

Rock'n'Roll im Kieselschnee

Es kommt ja immer alles wieder – ist mit dem Karma, als auch in der Mode so. Zum Glück war die Frau Mama schon immer nicht nur Jäger– sondern auch Sammlerin und ich hab ab und an das Glück, Einzelstücke aus ihrer Sammlung zu übernehmen. Diese Stücke mit Geschichte sind mir die liebsten im Kleiderschrank ... neben denen, die, wie Mütze, Schal und Kette auf diesen Bildern, von lokalen Designern stammen. Geht nicht immer und bei allem, doch so macht es Spaß an dem eigenen Konsumverhalten zu arbeiten.


Strickrock: Stefanel von Mama von "damals" – Pulli: No Name – Stiefel: The Office
Mütze: Wald Store – Kette: virginie millefiori – Schal: Ethel Vaughn



Mittwoch, Januar 21, 2015

Sweatshop – Deadly Fashion. Eine Reise nach Kambodscha.

Seid ihr schon auf die norwegische Webserie Sweatshop – Deadly Fashion aufmerksam geworden? Ich habe den Link auf Amy & Pink zu der fünfteiligen Serie, mehr als einmal zugeschickt bekommen und weil die Art der Herstellung von Kleidung ein Thema ist, was wichtig bleibt, greife ich es auch hier auf. 

Um was geht es in der Serie?
Die damals 16jährige Modebloggerin Anniken Englund Jørgensen, Ludvig Hambro und Fride Ottesen aus Norwegen, bereisen im Januar 2014 zehn Tage lang Kambodscha, um sich vor Ort in den Produktionsstätten (sogenannten Sweatshops = Ausbeutungsbetrieb) umzusehen, die Kleidung selbst herzustellen, mit den Menschen die die Demos vor Ort anführen sprechen und, um von dem selben Tageslohn wie ein Fabrikarbeiter zu leben.



Produziert wurde das Ganze von der der Bewegtbildabteilung der norwegischen Tageszeitung "Aftenposten" und die Serie kann mit englischen oder spanischen Untertiteln im Netz angesehen werden. Im April 2014 erschien sie in Norwegen und brachte im Anschluß einiges ins Rollen. Konfrontiert mit den Menschen vor Ort, ist den Jugendlichen das Leid so nah, man sieht ihnen an, die Zustände bewirken etwas ihn ihnen. Hier der Trailer für euch:




Ich hab mir alle Folgen angesehen und mich durch Anniken Blog, ihre und Frides Instagram Bilder bis zu den Beiträge der Reise im Januar 2014 geklickt, gelesen und einige Stunden damit verbracht norwegische Blogs und Webseiten zu durchforsten und Videos anzuschauen. Annikens schreibt: 
"Bevor ich ging, wusste ich nichts über das Land, nicht mal, wo es auf der Karte liegt. Ich habe mich vor der Reise auch nicht informiert. Ich dachte, das Massenproduktion von Kleidung bedeutete, dass sie von Maschinen hergestellt wird. Jetzt weiß ich, wie die Textilindustrie arbeitet - ich bin dort gewesen und habe es mit eigenen Augen gesehen. Ich habe auf einem Boden geschlafen, einfache Nahrung gegessen und für mehrere Stunden in der Fabrik ohne Lüftung auf einem kleinen Stuhl gesessen, um immer wieder die gleiche Masche zu nähen, bis mir schlecht war und ich so müde wurde, dass ich nur noch anfangen wollte zu weinen. Wir hatten Wasser und auch etwas zu Essen. Aber den meisten dort ist es nicht erlaubt zu essen oder zu trinken, aus Angst, dass es auf die Kleidung verschüttet wird. Zu lange Pause machen bedeutet, das Risiko einzugehen, gefeuert zu werden."
"Letzte Nacht schlief ich in einem kleinen Haus – mein Badezimmer zu Hause ist größer. Um 5.30 Uhr standen wir mit Rückenschmerzen auf um zur Arbeit zu gehen. Ich habe jetzt 8 Stunden lang Kleidung gemacht, für 4 Dollar = 26 norwegischen Kronen. Wir Norweger sind verwöhnte Gören. Ich schäme mich."

http://instagram.com/p/jtTbbPRXct/?modal=true


Nachdem die Serie im April 2014 in Norwegen zu sehen war, haben sich Anniken und Frida dafür eingesetzt, alle gefilmten Erlebnisse öffentlich zu machen. Denn, wie sie sagten, wurden die Bedingungen in den Episoden verharmlost gezeigt und Szenen, wie z.B. in einem Frauenhaus gar nicht erst gesendet. 

In den ersten Folgen kann man die Drei fast nicht leiden, so arrogant sprechen sie über die Zuständen und Menschen vor Ort – doch was für einen Eindruck kann man haben, wenn man normalerweise weit ab von dem Geschehen in seinem bequemen Bett liegt und das einzige Problem vielleicht eine unstabile Internetleitung oder die fehlende Milch im Kühlschrank für den nächsten Kaffee ist? 
Innerhalb von fünf dramaturgischen Folgen erlebt man einen Sinneswandel bei den Jugendlichen – wie könnte man auch anders bei diesen eindringlichen Erfahrungen vor Ort?



Die norwegische Presse griff das Thema auf, Anniken sagte nachträglich, an ihr wurde wie an einer Puppe von allen Seiten gezogen – so hatte sie aber auch die Möglichkeit im Fernsehen konkret auf die Missstände hinzuweisen und sie forderte öffentlich einen der führenden norwegischen Kleiderriesen auf, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. 

Daraufhin wurde ihr und Frida ein Gespräch mit Diesem angeboten, was sie mit dem Filmteam von Aftenposten aufzeichnen wollten, der Sender machten jedoch, wie Anniken in ihrem Blog schreibt einen Rückzieher, weil sie den Konzern nicht öffentlich an den Pranger stellen wollten (Der Sender sagt, der Konzern wollte nicht vor die Kamera). 

Selbst mit einem Übersetzungsprogramm kann man Annikens Wut in diesem (Titel: "Norwegen ist nicht ehrlich genug") oder auch jenem Blogbeitrag dazu lesen. Sie schreibt mit sehr deutlichen Worten und möchte so aufzeigen, dass sie, im Gegensatz zu der klassischen Presse keine Rückzieher macht und gewillt ist, klare Worte auszusprechen.
Frida (vor dem Treffen): "Es wird schwierig sein, denn weder Anniken noch ich haben nicht mehr Beweise als unsere Erfahrungen, die wir in Kambodscha gesammelt haben. (...) Wie können Menschen, mit Villa, Pool und riesiger Yacht, schlafen, wenn sie wissen, dass es viele Tausende von TextilarbeiterInnen gibt, die nicht einmal ein Bett in der Nacht haben? Logik ist hier schwierig."
Die beiden haben es durch ihre dauerhafte Präsenz geschafft, dass das Thema nicht nur in allerlei Blogs diskutiert und somit Thema bei einer jüngeren Zielgruppe, sondern auch von der Storting, dem norwegischen Parlament, aufgegriffen und besprochen wurde! Zu einer Gesetztesänderung hat es nicht geführt, doch die Ziele des Konzerns zu den Arbeitsbedingungen wurden neu überarbeitet – ob sie auch umgesetzt werden, ist wohl schwer zu überprüfen. 




Für zwei 16jährige Mädchen finde ich die Entscheidung nach Kambodscha in eine der Fabriken zu gehen wirklich mutig. Klar haben viele in dem Alter eine große Klappe, doch es hapert meist an der Umsetzung. Und auch der Einsatz den die Beiden im Anschuß zeigen, deutet darauf hin, dass sie das Erlebnis verändert hat. Bedeutet dies jedoch, man muß sich 24 Stunden am Tag damit beschäftigen?








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Bis heute setzen sie sich für das Projekt framtiden (Gerechte Löhne für Textilarbeiterinnen) ein und auch wenn Anniken es langsam leid wird immer das Selbe zu sagen, sie weiß, das Thema ist so wichtig, dass sie es als Botschafterin auch immer wieder auf ein Neues wiederholt.

Kann man dies als junger Mensch, der sich noch findet, 24 Stunden am Tag durchhalten und so ein besserer Mensch werden? Muß man radikal alle schlechten Gewohnheiten ändern? Jeder hat sein eigenes Tempo und sein eigenes Gewissen ...

Ich hab mich bei dem Bikinibild der Beiden am letzten Tag in Kambotscha gefragt, ob es wirklich nötig war – Sonne genießen und Freizeit haben ... kurz nachdem man weinend vor der Kamera stand. Geht es nicht anders, um sich von der Situation nicht fertig machen zu lassen?

Auf ihrem Blog findet man im letzten Jahr (nach der Reise) einige Beiträge in denen sie Produkte verlinkt, die wohl nicht fair hergestellt wurden ... Der dritte im Bunde der Serie, Ludvig, hat seine Webprofile mittlerweile gelöscht und seine Bilder von damals sind nicht mehr zu sehen. Schade, dass sie offensichtlich nicht vor Projektstart besser beraten wurden, denn auch wenn Anniken bereits vorher durch eine anderes Format (Teenage Boss) im Land bekannt war, haben sie sich beide Mädels nach dem plötzlichen Erfolg der Serie in Norwegen für eine Zeit aus den sozialen Netzwerken zurückgezogen und ein paar Accounts ganz gelöscht. ...

Ich werde immer mal wieder nachschauen, denn ich finde spannend, wie sich die Geschichte entwickelnd wird und was die Zeit bringt.



Im September wurde die Webserie in Spanien und Südamerika aufgegriffen – nun auch in ein paar deutschen Blogs. Wichtig ist, wie ich finde, dass das Thema einfach immer wieder aufgegriffen wird, das eigene Verhalten kann auch mit kleinen Schritten verändert werden. Denn es ist nicht nötig Produkte aus Massenproduktionen zu kaufen! 

Hier alle Folgen der Serie für euch:

Folge 1                    How many will die here every year?
Folge 2                    Our bathroom is larger than her entire house     
Folge 3                    I’ll keep going until I faint       
Folge 4                    The large chains are starving their workers!      
Folge 5                    What kind of life is this?



Dienstag, Januar 20, 2015

Athen 2014 auf der Sommerkollektion 2015 von Maison Suneve

Nachdem Die Zeit sich gerade gefragt hat, warum viele Designer in Hamburg scheitern, ist es erst recht mal wieder an der Zeit, auf ortsansässigen Designerinnen aufmerksam zu machen – denn es gibt doch reichlich Potenzial in der Hansestadt.

Unabhängig von der Bewerbung als Austragungsort der Olympischen Sommerspiele im Jahr 2024 beschäftigt sich die neue Kollektion von Maison Suneve mit den olympischen Spielen. Für die Sommerkollektion 2015 ließ sich Designerin Katherina Czemper primär von der griechischen Göttin Athena (der Göttin der Weisheit, des Kampfes, der Kunst und des Handwerks), der griechischen Mythologie und eben den olympischen Spielen inspirieren.



Die Kollektion ist fast komplett in Schwarz- und Weiß gehalten und umfasst neben Drapee-Kleidern mit transparenten Einsätzen auch simple Sweatshirts und Playsuits mit hauseigenem Logoprint.  Zudem gibt es griechisch angehauchte Kleider, minimalistische Overalls mit wehenden Capes aus Seidenchiffon und Frau kann sich so selbst wie eine moderne Göttin fühlen. Mein Favorit: Der Rock in Midilänge mit dem Druck der olympischen Ringe!



Doch wieso Athen? Fasziniert von der griechischen Mythologie und Geschichte studierte Katherina 2004 an der Kunsthochschule in Athen freie Kunst. Zur gleichen Zeit fanden die Olympischen Sommerspiele statt, deren Euphorie über der ganzen Stadt lag und auch Katherina in ihren Bann zogen. Mit den Erinnerungen an die berauschte Zeit der Sommerspiele reiste sie zehn Jahre später, im Sommer 2014 erneut in die griechische Hauptstadt und besuchte zusammen mit ihrem Partner, dem französischen Künstler Matthieu Voirin, die längst verlassenen Spielstätten und geschichtsträchtigen Orte.

Die bewegte Geschichte der Stadt, der Kontrast antiker Säulen und hochmoderner, teilweise verwaister Stadien prägen das Stadtbild heute und erschaffen eine surreale Anmutung.
Ward ihr schonmal in Athen? Ich war 1999 dort und laut der Beschreibungen "nach" Olympia, sah es dort "vorher" nicht besser aus.

Die fotografischen Eindrücke ihrer Reise, eine extreme Mischung aus städtischen und historischen Impressionen, druckten die Beiden auf fließende Stoffe und leichte Seidentücher. Auf diese Weise können die Fotografien gewickelt, geknotet, gefaltet und den ganzen Tag als angezogene Ausstellung getragen werden.



Zur Athena Kollektion ist auch ein Kurzfilm entstanden, der die Auseinandersetzung mit Athen, dem antiken Mythos, den Spielen und die große Leidenschaft des Kreativ-Duos zeigt:



Maison Suneve - Athen 2014 from woodyholl on Vimeo.




Montag, Januar 19, 2015

Montagsmusik: Taylor Swift - Shake It Off

I keep cruising, can't stop, won't stop moving
It's like I got this music in my body and it's gonna be alright





'Cause the players gonna play, play, play, play, play
And the haters gonna hate, hate, hate, hate, hate
Baby, I'm just gonna shake, shake, shake, shake, shake
I shake it off, I shake it off
Heartbreakers gonna break, break, break, break, break
And the fakers gonna fake, fake, fake, fake, fake
Baby, I'm just gonna shake, shake, shake, shake, shake
I shake it off, I shake it off