Samstag, März 28, 2015

Charity Konzert – EVERY ARM HAS A HELPING HAND – 02.04. in der Prinzenbar, Hamburg

Für alle, die über das kommende Wochenende, an Ostern, in Hamburg sind: Startet doch den Donnerstag abend in einem der schönsten Clubs Hamburg, in der Prinzenbar. Denn dort findet unter dem Motto „EVERY ARM HAS A HELPING HAND" ein Charity abend mit viel Music statt. 



Bereits zum fünften Mal in Folge findet das CONLEYS helps! Charity Konzert statt, dessen Erlöse an einen guten Zweck gespendet werden. In diesem Jahr gehen 100% der Eintrittsgelder, die im Rahmen des Abends gewürfelt werden, an den Verein Wohnschiffprojekt Altona.

Freitag, März 27, 2015

Franziska "Franny" Kühn. Hamburger Menschen #80

Franzi habe ich auf einem kleinen Balkon-Sit-in in der Hamburger Schanze kennengelernt und wir haben uns von Beginn an gut verstanden. Ab dem Moment kreuzten sich unsere Wege durch den Freundeskreis immer wieder. Und ohne das wir jemals zu zweit "einen Kaffee" trinken waren, begleiten wir uns seit nun fast fünf Jahren und sind einander vertraut. Sie beschreibt sich selbst ziemlich gut, doch schonmal vorab: ihr Temperament, impulsiv und doch nachdenklich und überlegt und ihr Willen nochmal alles zu ändern, raus aus dem gemütlichen Job – diese Art mag ich sehr. Nun lernt ihr sie kennen:

Wer bist du?

Meine Mama gab mir 1983 den Namen Franziska."Gerufen" werde ich Franzy oder Franny. So mag ich es auch.
Ich bin Zwilling, aber nur laut Sternzeichen.Habe eine jüngere Schwester. Ich bin 1.60m, werde oft um meine kleinen Füße beneidet, lasse meinen Körper immer mehr mit Tattoos verzieren, trage gern roten Lippenstift, ansonsten bin ich eher farblos unterwegs ... schwarz, weiß und grau beherrschen meinen Kleiderschrank. Ich mag Stilbrüche jeglicher Art, Kunst jeglicher Art, frische Blumen, Kaffee & Zigaretten und liebe Coca Cola (ziemlich ungesund ... ich weiß ), ich bin neugierig, sehr sensibel, hinterfrage fast alles, höre lieber zu als das ich rede, man sagt mir nach das ich zuviel denken würde und gegebenenfalls auf manche Dinge nichts geben sollte, ich gucke oft ernst, zurückzuführen auf das zuviel denken, Ironie und Sarkasmus find ich toll und ich merke gerade das ich mit meiner Aufzählung unendlich weitermachen könnte ...


Woher kommst du?

Geboren bin ich in Erfurt. Aufgewachsen in Gera. Wem das nix sagt, Gera liegt irgendwo zwischen Leipzig und Dresden. Besonders schön ist es dort nicht. Mich zieht lediglich meine Familie an diesen Ort.

Mit 18 habe ich Gera verlassen. Bin vorerst für einige Jahre nach Güstrow Nähe Rostock gezogen und danach für eine unbedeutend kurze Zeit nach Braunschweig.

Seit wann bist du in Hamburg?

Dezember 2005

Erzähl mal von deinem Beruf.

Gelernt habe ich Augenoptik. Das war's dazu.
Danach ... eigentlich nur zur Überbrückung bis ich etwas "Besseres" gefunden habe ... begann ich bei einer großen schwedischen Modekette als Mitarbeiterin im Verkauf. Das war aber nichts für mich. Doch ich hatte die Möglichkeit intern "umzuschulen" und durfte als Visual Merchandiser arbeiten. Kreatives lag mir eh schon immer. Nach mehreren Filialwechseln und reichlich Erfahrung in diesem Beruf, habe ich mich Ende 2014 für die Kündigung entschieden um mich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Seit Februar 2015 arbeite ich als Stylistin in einem Hamburger Photostudio. Nichts mit Haare/Make-up und auch nichts mit Models ... wir stylen und fotografieren die Online - und Katalogware für die Versandhäuser Conley's und Impressionen.
Toll wäre es irgendwann als freiberufliche Stylistin zu arbeiten, aber vorerst gefällt es mir und erleichtert vielleicht den ein oder anderen Weg zum Wunschziel.


Was wäre dein Job,wenn du nicht das machen würdest,was du jetzt machst?

Wenn ich dran geblieben wäre, vielleicht professionelle Balletttänzerin.

Was machst du,wenn du nicht arbeitest?

Alles was mir gut tut! Essen, Schlafen, Zeit mit meinem Freund und meinen Freunden verbringen, Konzerte besuchen, lesen und manchmal auch einfach Nichts.

In welchem Stadtteil lebst du?

So genau weiß ich das gar nicht ... Rotherbaum, Eimsbüttel, Schanze ... grob gesehen eher Schanze ... am Schanzenpark sozusagen.

Möchtest du nochmal in einem anderen leben?

Eimsbüttel gefällt mir sehr gut aber gegen Altona, Ottensen oder St.Pauli hätte ich auch nichts.

Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Auf Bäumen in einem tropischen Wald,in der Nähe vom Meer mit schwimmenden Schweinen.

Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt?

Eine waschechte Kulturstadt ist Hamburg nicht finde ich, aber eine Stadt mit Kult und kulturellen Ecken allemal. Ich bin jedenfalls sehr glücklich hier und freue mich über jede neue Entdeckung und Erfahrung die Hamburg mir gibt.


Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Ich würde den Dom abschaffen und Frauen erlauben wenigstens einmal über die Herbertstraße zu gehen.Verbote reizen so sehr und ich würde mir das schon gern mal ansehen.

Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York?

Nach Berlin zieht es mich oft, aber zum Leben ist es mir zu groß, zu laut, zu voll.
In New York war ich noch nie, steht aber auf meiner Reisewunschliste.
Für Hamburg schlägt mein Herz. Hamburg ist Heimat geworden und ich sehne mich danach, wenn ich woanders bin.

Alster oder Elbe?

Elbe. Dort habe ich immer das Gefühl im Urlaub zu sein.
Die Alster hat auch ihre Vorzüge.
Im Grunde mag ich Beides.


Wieviele Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

24/7

Keine Frage, doch ein wenig Platz für etwas, was du loswerden möchtest:

Liebe Kathrin ... es ist mir eine Ehre deine Fragen zu beantworten. Danke < 3

Lieblingssong im Moment?

Kein Bestimmter. Hängt immer von meiner Stimmung ab.

Lieblingssong forever?


Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben muss:
  • Das bunte Treiben auf dem Schulterblatt, am besten mit einer Kugel "Harte Jungs" von Eis Schmidt.
  • Hamburg vom Wasser aus.
  • Das Hamburger Nachtleben. Mit Freunden, Bier und Schnaps treiben lassen und genießen.

Möchtest du noch jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:

Meinen Freund, meine Freunde, meine Familie und Alle, die sich noch angesprochen fühlen.

P.S. Mehr Franzi bekommt ihr auf Instagram unter frnnykhn


Donnerstag, März 26, 2015

4 x 1 Kette von Madeleine Issing für euch zu gewinnen

Meine neue halbes Dreiecks / V - Kette ist von Madeleine Issing. Mir gefällt diese schnörkelose Kette, die keinen Anhänger braucht und trotzdem "genug" ist und so leicht wirkt. Die neueste Kollektion der Hamburger Designerin ist geprägt von klaren und reduzierten Formen und ihr könnt hier und jetzt eine von vier Ketten gewinnen. Sagt mir bis zum 02.04.2015 mit gültiger Mailadresse in den Kommentaren, welche Ketten euer Liebling ist (die bekommt ihr dann auch) und dann wird ausgelost. Ich drück die Daumen!


Kette: Madeleine Issing – Oberteil: Cecilie Copenhagen

Dienstag, März 24, 2015

Östlich der Hamburger Landungsbrücken gibt es einen Steg: Die Überseebrücke

Die Überseebrücke am Hamburger Hafen gibt es bereits seit 1927. Von hier kann man bei Wind und Wetter das Hafentreiben beobachten, denn sie hat ein Dach und Seitenwände, wobei die Ostseite offen, die Westseite hingegen mit Plexiglasscheiben geschlossen ist und so das Wetter abhält.

Irgendwann war sie mal 119m lang und reichte damit bis in das seeschifftiefe Fahrwasser, doch im zweiten Weltkriegen wurden Teile der beweglichen Brücke zerstört und dann fuhr in den 60erJahren auch noch ein Marineschiff hinein.

Wohin der Verbindungsweg östlich der Landungsbrücken führt? Zum Dauergast, dem Museumschiffs Cap San Diego, zudem machen auch immer mal wieder kleinere Kreuzfahrtschiffe hier fest. 

Der Porton am Ende und auch die Brücke selbst sind ruhige Orte im bunten Hafen – und einen Besuch wert.



Lederjacke: H&M Trend – Trechcoat: Closed – Kleid: H&M – graue Jeans: Weekday – Schal: Ethel Vaughn – Schuhe: VilaBeuteltasche: Mango – Brosche: Malaika Raiss – Sternchenkette: sence fashion jewelry



Montag, März 23, 2015

Hamburg Tipps für ein paar Tage. Essen & Trinken

Diese wunderbare Hansestadt an der Elbe ist auch ein beliebtes Ziel für Kurztripps. Ab und an werde ich gefragt, wo es schön ist und da ich gerade mal wieder ganz aktuell ein paar Tipps für eine Berliner Freundin aufgeschrieben habe, gebe ich die auch hier auf dem Blog weiter. In diesem Post bin ich sehr auf die Hamburger Neustadt (und das Portugiesenviertel), das Karoviertel und St. Pauli beschränkt, doch für ein paar Tage sollte es erstmal reichen. Und mehr Tipps gibt es in der nächsten Ausgabe.



Ich liebe es hier essen zu gehen: Zum Spätzle, dort bekommt man schwäbische Köstlichkeiten die alle selbst hergestellt werden (mein Favorit Käse-Spätzle auf Rucola). Ihr findet den Laden in der Wexstrasse 31 in der Hamburger Neustadt. Der Laden ist klein und wenn es keinen Platz gibt, geht die Wexstrasse weiter hoch zu Thämers – dort gibt es gut bürgerliche Küche und etwas mehr Platz.

In der Wexstrasse gibt es auch sonst noch viel zu schauen, zum Beispiel tolle Ausstellungen im Kulturreich.  Leckeren Kaffee bekommt ihr bei den Public Coffee Roasters nebenan. Und wer ein wirklich gutes Hähnchen und ganz klassisch tolle Pommes essen möchte, dem empfehle ich den Neustädter Grill.

Gutes türkisches Essen bekommt ihr im Peacetanbul in der Karolinenstraße 14 – ein weiterer Laden der selben Inhaber ist Mr. Kebab (Beim Grünen Jäger 1). An der Kreuzung ist auch abends eine Menge los, also ein guter Punkt um hier einfach ein bißchen rumzusitzen und Leute anzuschauen.

Frühstücken kann man ganz wunderbar in Gretchens Villa oder direkt nebenan in Gretchens Lädchen in der Marktstrasse 142 im Karoviertel (das liegt zwischen Schanze und der Neustadt). Nebenan kann man im Goldig ganz wunderbar shoppen – oder auch in den anderen Läden drumherum. Schräg gegenüber liegt Maison Suneve (Marktstrasse 1), eine tolle Hamburger Designerin mit preislich erschwinglichen Stücken.

Ein Café, das ich erst vor kurzem auch als Frühstücksort entdeckt habe ist die Eiskantine in den Kohlhöfen 10 – auch Eis zum Frühstück oder später ist möglich, es wird alles selbst hergestellt.
Ein weitere schöner Laden in der Neustadt ist Hej Papa in der Poolstrasse 32 – das ist fast an der Laeiszhalle am Johannes-Brahms-Platz. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Gänsemarkt, ihr seid also schon fast in der Innenstadt.

Wer durch das Portugiesenviertel flaniert, wird dort eine Menge Tappas Bars finden – eine kleine Oase bietet das Café Milch Feinkost, Ditmar-Koel-Strasse 22. Probiert unbedingt die Muffins mit flüssigem Kern – nomski!

Und nun ab nach St.Pauli – bei Musswessels in der Clemens-Schultz-Str.29 findet ihr Designerstücke von Musswessels und auch tolle Vintage Stücke die von der Designerin individuell umgeschneidert wurden. Nebenan gibt es schöne Blumen und leckeren Käse ... ach diese Liste könnte noch eine Weile gehen, doch mehr Tipps bekommt ihr dann einfach in einem weiteren Beitrag.


Sonntag, März 22, 2015

Bilderwoche in bunt, im Leben, in Hamburg und woanders

Gerade war doch noch Montag – morgen ist auch schon wieder Montag und dazwischen liegt eine Woche die gefüllt war mit Terminen, schönen Veranstaltungen, tollen Menschen und Musik. 

Doch von vorne: Ich habe einen momentanen Lieblingsladen in Hamburg: Milch Feinkost. Das Café in der Ditmar-Koel-Straße 22 liegt im Portugiesenviertel und zwischen den vielen Touristenläden ist es dort wie in einer kleinen Oase – zudem ist der Kaffee sehr lecker und die Muffins ein Traum! Arbeitstermine mit Freunden sind eh toll, dort noch ein bißchen toller und die Woche ist schon gut gestartet. Wenn man dann auch noch Musik im eigenen Wohnzimmerfenster sitzen hat – fühlt sich es an wie eine Arbeitswoche?



Ich habe vor kurzem schon erwähnt, dass gerade eine kleine Kooperation mit einem Hamburger Taschenlabel stattfindet, das Design wird nicht verändert, doch ich darf die Farben der Sommerkollektion auswählen. Meine Favoriten: Mint-türkis, Dunkelgrün und Pink. Passenderweise  lächelt mir auf dem Weg ins Atelier jedesmal der Pink Panther zu – ich nehme es als positives Zeichen für die Farbwahl. 

Bevor es bei der achten Ausgabe von Feels like Home neue Künstler und den Autor Nils Straatmann  zu hören gab, habe ich nochmal geschaut, was es mit Paleo auf sich hat – dabei verzichtet man auf Getreide und Milchprodukte. Die Paleo-Ernährung ist gerade im Trend und findet viele neue Anhänger. Ich kann mir nicht so recht vorstellen auf meine liebsten Lebensmittel zu verzichten, um mal 30 Tage zu fasten ist diese Art der Ernährung definitv eine gute Möglichkeit.



Donnerstag gab es noch ein kleines Privatkonzert von Tom Klose und Band – am 10. April kommt die Platte raus. :)

Am Freitag war es DAS Thema: Die Sonnenfinsternis. In Hamburg erstrahlte der Himmel im schönsten Blau, kurz bevor es so weit war, dass der Mond sich zwischen Sonne und Erde schob, zog Nebel auf – wodurch das Naturschauspiel noch besser zu sehen war. Nachdem es vorbei war zog der Nebel auch wieder ab und die Sonne bescherte uns einen tollen Freitag. Irgendwie mystisch.




Was war sonst noch los? Die neue Männerkollektion der Schuhmarke Lloyd, die Ausstellungseröffnung zur neuesten Schmuckkollektion von Jonathan Johnson, das Konzert von David Huhn, der erste Flohmarkt des Blogger Bazaar in Hamburg. Dort habe ich eine neue Sommerkleiderliebe gefunden (dank Juliane von Style Shiver). Und in Essen auf der Zeche Zollverein fand eine Modenschau des Taschenlabels Lieb Ju statt. Ich konnte leider nicht vor Ort sein, so hielt mein Schwesterherz die Stellung und eine Menge Eindrücke fest.



Der Monat März steht in Pop-Up-Store von "Mercedes me" im Zeichen des "Genusses". Das Projekt INFARM, hat den Laden am Ballindamm, direkt an der Alster, in ein Gewächshaus verwandelt. Am Wochenende präsentierten 20 Aussteller auf einem Food-Market ihre Köstlichkeiten sowie Design-Accessoires für die Küche. Meine Higlights: Frau Ingwer, Kates Popcorn und die Produkte von Infarm selbst.

Und, Wochenende zu Ende.


Auf in eine neue Woche!
 

Muss zu Musswessels auf St.Pauli, Hamburg

Zum letzten mal war ich bei der Designerin Kathrin Musswessels auf St.Pauli, als sie in ihrem Atelier (inklusive Boutique mit Eigenen und Vintage Stücken) mit der aktuelle Kollektion beschäftigt war.
Blau und Anthrazit gemischt mit leuchtendem Blau, Rot und strahlendem Cremeweiß. Die neuen Sachen kommen in dieser Woche aus der Manufaktur, wer vor Ort ist, sollte vorbeischauen, plauschen und sich ansehen, was sie als Nächstes plant.



Auch was es zuvor gab ist tolltolltoll:


Adresse: Musswessels, Clemens-Schultz-Str. 29, 20359 Hamburg.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 12 bis 19 Uhr, Samstag 11 bis 18 Uhr.


Freitag, März 20, 2015

Antonio de Spirt. Hamburger Menschen #79

Heute habe ich einen Berliner zu Gast – gilt nicht meint ihr? Doch doch, denn Antonio lebt seit einigen Jahren in Hamburg, wieso weßhalb warum und was er so macht, erfahrt ihr jetzt in der wöchentlichen Serie Hamburger Menschen:

Wer bist du? Woher kommst du? Seit wann bist du in Hamburg?

Ich bin Antonio de Spirt und verantwortlich für den musikalischen Output von La Boum Fatale. Ich komme aus Berlin Friedrichshain. 2008 bin ich zum Studium der Medientechnik nach Hamburg gekommen.  Ich wollte „was mit Medien“ studieren. Bei Stuttgart, Emden oder Hamburg fiel mir die Wahl nicht so schwer.



Erzähl mal von deinem Beruf?

Ich bin Sound Designer für einen Berliner Musiksoftwarehersteller. Ich erstelle Sample Libraries für verschiedene Genres und programmiere Synthesizerpatches. Ansonsten kümmere ich mich auch um die Vertonung von Bewegtbildern und alles andere was in die Richtung geht.
Da ich auch in jeder freien Minute irgendwas mit Musik mache, ist es für mich ein bisschen so als wenn man als Kind in einer Spielzeugfabrik arbeiteten würde. Momentan kann ich mir nichts besseres vorstellen.

Was wäre deine Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Hm,  ich würde gern in jedem Fall was erschaffen wollen. Also vielleicht Maler oder Tischler? Naja, die Klassiker wie Höhlenforscher, Weltraumfahrer & Co sind da ja auch noch :). Vor dem Studium habe ich eine Ausbildung zum Hörgeräteakustiker gemacht und auch eine Weile als Akustiker gearbeitet. Vielleicht würde ich jetzt auch einfach noch als Akustiker arbeiten.

Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

In meiner Freitzeit verbringe ich viel zu viel Zeit mit der Musikproduktion. Aktuell geht es um das neue La Boum Fatale Album. Wir sind kurz vor der Fertigstellung, da muss jede freie Minute genutzt werden und es bleibt kaum Zeit für andere Dinge. Wenn die Platte fertig ist, freue ich mich wieder auf mehr Bewegung im Wasser und auf dem Rad. Beides kann man ja in und um Hamburg gut machen. Am liebsten fahre ich aber in der Nacht mit dem Rad durch die leere Stadt.
Kochen und Abhängen sind auch der Hammer.



In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

In Altone (Ottensen/Bahrenfeld), zuerst war mir das viel zu ruhig aber jetzt will ich das nicht mehr missen und ich fühle mich sehr wohl hier.

Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen?

Nö. Ich hab vorher in Hamm gewohnt, das hat gereicht.
Eigentlich ist es ja egal wo du in HH wohnst, mit dem Rad bist du ja ruckzuck an allen wichtigen Spots.

Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Auf jeden Fall irgendwo in der Natur. Vielleicht schon hier im Norden in Küstennähe. Die See brauche ich irgendwie immer in der Nähe. Momentan kann ich mir ein dauerhaftes Leben außerhalb der Großstadt aber noch nicht vorstellen.

Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt?

Im Gegensatz zu Berlin ist hier alles ein bisschen kleiner und das macht vieles einfacher. Also man kommt schnell mit den entsprechenden Leuten in Kontakt, kann dadurch gut Netzwerken und startet einfach mal was. Das gefällt mir echt gut. Hätten wir jetzt in Hamburg noch eine „fete dela musique“ wäre ich wunschlos glücklich.



Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Ich würde für eine bessere Handynetzabdeckung am Hauptbahnhof sorgen und Kostenloses W-Lan einführen. Ein bischen mehr Raum für Subkultur kann Hamburg auch gebrauchen. Bezahlbarer Wohnraum ist natürlich selbstverständlich. Ach, es kann auch nicht sein das bei Großveranstaltungen in Hamburg jedesmal die ganze Stadt lahmgelegt wird.

Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York?

Hm, kann man denn in Berlin oder New York die Schiffshörner hören?

Alster oder Elbe?

Ein Alster an der Elbe.

Wie viele Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Es ist immer an, aber ab 22 Uhr ist es im Schlafmodus, was aber leider nicht heißt, dass ich nicht damit rumfummle.

Keine Frage, doch ein wenig Platz für etwas, was du loswerden möchtest:

Hamburg du fetzt! Wir hatten unsere Startschwierigkeiten. Du warst fast immer schön aber du musstest halt immer mit Berlin mithalten, das konnte ja nicht gut gehen. Aber mitlerweile weiß ich auch was du alles kannst. < 3



Lieblingssong des Moment?

Durch die Musikproduktion komme ich leider gerade nicht dazu viel Musik zu hören.
Aber Romano mit seiner Metalkutte hat mich hart geflasht. 100% street credibility.

Lieblingssong forever?

Gibts nicht! Es gibt zu viele und jeder hat seinen Moment.

Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte:

1. Jürgens Teebutze im Gängeviertel
2. Astrastube
3. Mit dem Fahhrad durch den Hafen in Richtung Dockville-Gelände ballern