Freitag, Juli 31, 2015

Denise Humbert. Hamburger Menschen #95

Menschen treffen sich, lernen sich kennen und wenn es passt, entstehen auch mehr. Nicht jedem fällt dieses erste Kennenlernen leicht, doch es gibt Menschen, die solche Treffen leichter machen. Mein heutiger Gast der Serie 'Hamburger Menschen' organisiert eben solche Treffen. Doch sie kann noch einiges mehr, lest mal rein, was:

Wer bist du?

Ich bin Denise Humbert, Hypnosetherapeutin und Mitbegründerin von Your Dinner Date.


Woher kommst du und seit wann bist du in Hamburg?

Ich bin waschechte Hamburgerin und schon immer hier.

Erzähl mal von deinem Beruf?

Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie spezialisiert auf den Bereich der Hypnosetherapie und habe zusammen mit meiner Geschäftspartnerin Tanja Regenbach Your Dinner Date gegründet. 
Bei "Your Dinner Date" geben wir drei Frauen und drei Männern bei einem gemeinsamen 3 Gänge Menü, in einem tollen Hamburger Restaurant, die Möglichkeit, neue Freunde oder auch den Partner fürs Leben kennenzulernen. Was uns besonders wichtig ist: Die Atmosphäre bei "Your Dinner Date" ist locker, ungezwungen und entspannt. Bei jedem Date treffen sechs persönlich von uns ausgewählte Menschen aufeinander.
Dass heißt, ich lernen jeden Teilnehmer persönlich kennen um dann die bestmöglichen Matches für ein Dinner zusammenzustellen. Dabei hilft mir meine langjährige Erfahrung im Bereich der Psychotherapie.


Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Ich bin gelernte Außenhandelskauffrau und wenn ich nicht an der Abendschule studiert hätte und mich die Psychologie nicht so fasziniert hätte, würde ich heute noch Industrieanlagen nach Süd-Ost-Asien verkaufen und in der Welt umherreisen.

Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Morgens gehe ich gerne vor der Arbeit schwimmen, so ein bis zwei Kilometer 3-4 mal die Woche, das brauche ich um dann gut in den Tag zu starten. Ich liebe das Wasser und die Leichtigkeit darin.
Abends gehe ich gerne auf Konzerte. Ich liebe Live-Musik!

In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

Bahrenfeld

Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen?

Nein.


Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Auf Key West – Miami Florida


Ist Hamburg für dich Kulturstadt? Was macht sie dazu?

Auf jeden Fall ist Hamburg eine Kulturstadt. Ich bin immer wieder ganz begeistert, was es alles an Veranstaltungen und Ausstellungen in Hamburg gibt, es ist immer vielseitig für jeden was dabei.

Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Ich würde mehr Gelder für die Bildung unserer Kinder zur Verfügung stellen, alleinerziehende Mütter mehr unterstützen und auch mehr für die Integration der Flüchtlinge tun.



Warum Hamburg und nicht Istanbul, Berlin oder New York?

Wenn dann Key West – vielleicht irgendwann – aber Hamburg ist meine Heimat, hier ist meine Familie, hier bin ich zuhause.


Alster oder Elbe?

Auf jeden Fall Elbe.

Wie viele Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

24 Stunden – so ist das als Selbstständige

Lieblingssong des Moment?


Lieblingssong forever?


Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte:

Das Planetarium und den Michel.

Donnerstag, Juli 30, 2015

Siebenschläfer, Eisheilige und Ja- und Neinsager!

'Selbsterkenntnis ist ein Abenteuer, das in unerwartete Weiten und Tiefen führt.' sagt C.G. Jung
P. Fox singt: 'Ich lehne mich zurück und guck ins tiefe Blau, schließ' die Augen und lauf einfach geradeaus. (...)  Ich suche neues Land mit unbekannten Straßen.' 

Muß jede Entscheidung wohl überlegt sein oder sind spontane "Ja", der Beginn von neuen, spannenden Geschichten? Ich habe gerade „Grace and Frankie“ durchgeschaut. In der Neflix Serie spielen Jane Fonda und Lily Tomlin zwei Frauen, deren Männer (Martin Sheen und Sam Waterston) sich ineinander vergucken. Die beiden Männer warten 20 Jahre (!!!) bis sie ihre Beziehung öffentlich machen und sich alle Leben ordentlich neu ordnen. In einer Folge gehen die beiden Frauen aus und machen einen "Ja-Abend" – zu allem muß Ja gesagt werden. 

Sich ganz bewusst mit einem Ja für etwas zu entscheiden kann nicht schaden, die Frage ist nur, wie lange sollte man abwägen? Und dann gibt es noch das genaue Gegenteil, wenn ein Nein noch viel schwieriger ist – Jemandem einen Wunsch abschlagen oder eine Einladung abzulehnen ist nicht immer leicht. Sagen wir also langsamer Ja zu uns selbst und zu anderen schneller?

Ob mich dieses schmucke Sommerwetter so viel nachdenken lässt? Kann sein, vielleicht sind es auch die wunderbaren Bücher die ich gerade lese (dazu bald mehr) oder Weintiefsinnige Gespräche? Sich immer wieder selbst die Frage zu stellen, ob unsere Wünsche und unser Handeln auf uns gerichtet sind, tut gut. Wie wollen wir behandelt werden? Was sind unsere Wünsche? Fragen, auf die man nur selbst antworten kann. Niemand anders.


Schuhe: Nike & Converse – Hosen: Ethel Vaughn & Adidas
Jacken: Zara & Selected Femme – Strickpulli: weareknitters
Unterwäsche: & other stories – Brille: Toms 
Lippenstift: Ilia – Tasche: Aigner Ivy 


Hello!

Dienstag, Juli 28, 2015

Merci Paris! Mais, avec plaisir ma belle!


Es ist Ferienzeit und alle Welt fährt in den Süden. Der August wird auch in Hamburg schön und ich plane eine Menge hier in der Stadt – das wird schon. Denn hier gibt es viele Dinge zu entdecken die nicht im Museum zu sehen sind. Vor einem Monat war ich in Paris und auch dort muß man für zeitgenössische Kunst nicht unbedingt in überfüllte Museen gehen: Meisterwerke finden sich an jeder Ecke. Die Streetart-Szene in der französische Hauptstadt gilt als eine DER Städte für urbane Kunst und schon bevor ich dort war habe ich mich darauf gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn als ich durch die kleinen Gassen gestreift bin, habe ich eine Vielzahl von Graffitis und Mosaiken entdeckt. Weniger bekannte und auch sehr bekannte Künstler wie Banksy, Obey, Invader, Miss Tic und viele mehr sind an allen Ecken zu finden.
 

Kathrin, Johnny und ich haben die Strassen erkundet und über so einige Strassenkunst gestaunt. Paris ist eine tolle Stadt um sich treiben zu lassen, bei einem Cafe au lait die Leute zu betrachten, Wein zu trinken, der Musik zu lauschen und eine gute Freundinnenzeit zu haben. Merci Paris und eine Menge Bilder für den Blog.

 
< 3 
 

Montag, Juli 27, 2015

Klingeling, hier ist das neue Samsung S6 edge.



Ich bin seit einigen Jahren ziemlich festgefahren was meine Telefonwahl angeht und da das Smartphone mittlerweile ein essentieller Bestandteil ist, stell ich euch meinen (fast) liebsten Begleiter heute vor. Das schlaue Telefon ist von Samsung und ich wechselte in den letzten Jahren nur die Versionen. Seit einem Monat bin ich bei dem S6 edge angekommen und schwer begeistert. Glücklicherweise haben sich die Telefonen zu kleinen Computern gemausert und so ist es möglich ohne den "großen Rechner" auch mobil arbeiten zu können.


Nein, man hat keinen Knick in der Optik, es hat ein beidseitig gebogenes Display, was auf Benachrichtigungen hinweisen kann, selbst wenn das Display nach unten zeigt. Kontakte können mit einer Farbe verknüpft werden und der Displayrand leuchtet in der zugeteilten Farbe bei Anruf oder auch verpassten Nachrichten. Ehrlicherweise habe ich dieses Features noch nicht genutzt, weil, wenn es nicht in meiner Hand ist, ist das Telefon in der Tasche. Nur gegen Abend oder Nachts, da liegt es da und auf dem Randbildschirm wird sehr dezent die Nachtuhr eingeblendet und zeigt Zeit und Datum – die Uhr die mag ich.

Mantel: Zara – Tasche: Aigner – Hose: Topshop 
Schuhe: Vans – Ring: And other Stories – Armband: Ines P.


Positiv: 
Das Super AMLOED-Display: Mit 5,1 Zoll und einer unglaublichen Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Auch bei strahlendem Sonnenlicht kann man alles sehen, dank einer Helligkeit von bis zu 600 cd/mm. Die Größe des internen Speicher beläuft sich auf 32 GB oder auch optional 64 und 128 GB. 
Die Kamera ist der Wahnsinn! Der 16 Megapixel-Sensor stammt von Sony. Es gibt einen optischen Bildstabilisator der auch bei widrigen Lichtbedingungen gute Bilder macht. Durch einen Doppeltap auf den Homebutton kann die Kamera binnen Sekunden gestartet werden. Und auch die 5 Megapixel Frontkamera verfügt über eine lichtstarke Blende.

Negativ:
Der interne Speicher lässt sich nicht mehr per microSD-Karte erweitern. Was für mich ein wenig unhandlich ist, da ich so viele Bilder mit dem Telefon mache, die immer wieder gelöscht werden müssen, weil der Gerätespeicher voll ist. 
Ein weiterer Kritikpunkt – der Akku ist fest verbaut. Es war doch eine schöne Sache einfach den Akku zu wechseln und nicht nach der nächsten Steckdose zu suchen oder mobil zu laden. Ich hab ziemlich schnell auf den Energiesparmodus gestellt, dann hält der Akku doch deutlich länger.

Positiv am nicht vorhandenen Wechselakku: So hat sich die Haptik verbessert, keine Ritzen mehr oder knirschende Klappen, die Rückseite aus Glas und der Metallrahmen sehen wertig aus und fühlen sich auch gut an.

Es gibt noch so ein paar Sachen wie den Pulsmesser oder auch die vorinstallierten Apps, die der eine positive, die andere als negativ empfindet – diese Spielereien lassen sich alle selbst einstellen. Mehr dazu findet ihr zum Beispiel bei Stadt Bremerhaven.


Optisch wie auch technisch macht das Telefon eine gute Figur und ich danke Samsung dafür.


Last but not least, die technischen Daten im Überblick:

Display: 5,1 Zoll, QHD Super AMOLED, 2560 x 1440, 577 ppi, Dual-Edge
Maße: 142,1 x 70,1 x 7 mm
Gewicht: 132 Gramm
Prozessor: Samsung Exynos 64 Bit, Quad 2.1 GHz + Quad 1.5 Ghz, Octa-Core
Speicher: 32 GB, 64 GB, 128 GB, nicht erweiterbar
RAM: 3 GB, LPDDR4
Akku: 2.600 mAh
Konnektivität und Sensoren: Bluetooth 4.1, A2DP, apt-X, Kompass, Barometer, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Fingerabdruckleser, Hall, NFC, USB 2.0, drahtloses Laden, LTE, WiFi Direct & Infrarot
Kamera: 16 Megapixel Rearcam mit OIS, 5 Megapixel Frontcam
System: Android 5.0.2 Lollipop

Sonntag, Juli 26, 2015

Love Isn't All We Need – Ben Galliers

Am 4. September erscheint das Debüt Album von Ben Galliers: "Calm Seas Don’t Make Good Sailors". Die erste Single aus dem Album ist "Love Isn't All We Need". Den vier Herren beim Musik machen zuzuschauen ist ein Erlebnis, denn da sind so einige Multiinstrumentalisten am Werk. Am 09.09.15 habt ihr im Kleinen Donner in Hamburg und am 10.09.15 im Hot Jazz Club in Münster die Chance euch die Jungs selbst anzusehen und den Liedern mit lebensklugen und sensiblen Betrachtungen des Alltags (so der Rolling Stone) zu lauschen.

Bis dahin hört mal in die Single rein:


Mehr von Ben Galliers findet ihr auf seiner Seite.
Sein feines Interview in der Serie HH Menschen mit ihm gibt es hier.


Freitag, Juli 24, 2015

Johannes Strate. Hamburger Menschen #94

Wenn man ihn persönlich kennenlernt, wirkt er immer noch wie der nette junge Mann von gegenüber. Die Zahlen im Internet sagen etwas anderes: Wenn ich bei Google nach meinem heutigen Gast der Serie "Hamburger Menschen" suche, erhalte ich 384.000 Treffer. Für seine Band sind es sogar 517.000 Ergebnisse. Johannes Strate ist Sänger und im letzten Jahr probierte er es auch mal im Fernsehen. Ich bin froh, dass ich mich persönlich vom Ersteren, dem netten jungen Mann, überzeugen durfte.

Wer bist du?

ich bin der Johannes … :-) Sänger und Gitarrist, u.a. bei der Kappelle Revolverheld.

Woher kommst du und seit wann bist du in Hamburg?

Worpswede bei Bremen. Künstlerdorf. Prima für eine sorgenfreie Kindheit, dann musste ich los und bin seit 2005 in Hamburg.

Photocredit: Lichtblau Photography 


Erzähl mal von deinem Beruf?

Ich bin in erster Linie Sänger und Songschreiber. Das war irgendwie schon immer so. Gesungen hab ich immer viel, erste Band mit 15 und dann auch die ersten Songs. Ich war nie ein guter Cover Sänger, also war dies mein einziger Weg. In der zweiten Klasse hab ich ins „Freunde Buch“ geschrieben, dass ich Sänger werden will… was für ein Glück, dass es auch so gekommen ist. :-)

Was wäre deine Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

„irgendwas mit Medien …“ ;-) Ich hab Kulturwissenschaften und Kunst studiert, ohne Ziel aber mit viel Spaß dran. Ich konnte schon immer ganz gut Netzwerken, irgendwo wäre ich schon unter gekommen. Ansonsten geht ja jetzt auch bloggen! Hahaha!

Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Seitdem ich Papa bin, verbringe ich eigentlich fast meine gesamte Freizeit mit meiner kleinen Familie. Das gleicht wunderbar aus und entspannt mich. Wenn der Kerl mal pennt, geht’s dann auch mal raus an die Bar …


In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

Mittendrin

Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen, wenn ja, wo?

Nö, die Ecke hier ist super. Ich bleibe erstmal hier.


Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Entweder in Venice, LA oder in Park Slope, NYC.


Ist Hamburg für dich Kulturstadt? Was macht sie dazu?

Na klar, wir haben wirklich eine große Dichte an tollen Theatern, Galerien, Konzerthäusern, etc. Jetzt sogar endlich ein Weltkulturerbe mit der Speicherstadt. Hier ist schon einiges los.

Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Dieser Job ist so kompliziert und vor allem undankbar, ich würde mir niemals anmaßen, dass ich weiß wie es besser geht. Politik zu machen muss der Horror sein.


 Photocredit: Tim Kramer

Warum Hamburg und nicht Istanbul, Berlin oder New York?

Ich bin ein Junge des Nordens, der Küste … und Hamburg ist eben sehr nah am Meer. Ich brauch diese nordische Verbundenheit. Gerne alle drei anderen Städte temporär, aber am Ende dann doch eben wieder Hamburg.

Alster oder Elbe?

Elbe! Ich fahre mit meiner Familie oft raus nach Wittenbergen, Falkenstein oder Blankenese. Dort am Strand Burgen bauen und Schiffe gucken ist wie Urlaub.

Wie viele Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Wenn ich wach bin, nachts schalte ich es aus… außer ich bin unterwegs und die Familie zu Hause, dann bleibt es für Notfälle an.

Keine Frage, doch ein wenig Platz für etwas, was du loswerden möchtest:

Ey, Hamburger Autofahrer, lasst gerne mal andere Autos vor und entspannt euch mal. Ihr gehört wirklich so den egoistischsten Autofahrern des Landes.
P.S. Ist auch schlecht fürs Karma!

Lieblingssong des Moment?

It’ll all work out - Blake Mills

Lieblingssong forever?

Jeremy - Pearl Jam

Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte:

Elbecamp draußen in Wittenbergen
Innocentia Park
Dachterrasse vom The George


Möchtest du noch jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:

Hey Emil, Papa sagt Huhu! :-)

Donnerstag, Juli 23, 2015

Jessi Ware. Musiktipp.

"Was für Musik hörst du?" 
"Och, so alles, außer Charts!" 
– Wie lange habt ihr diese Frage nicht mehr gehört? Und, was für Musik nennt man denn dann? Die einem so über den Weg läuft? Wenn man nicht festgelegt ist auf Pop, Jazz, Folk ...

Ich bin so dankbar für meine liebsten Musikerfreunde die mir immer wieder Sahnestückchen der Musik vorlegen, egal aus welchem Bereich! Eine ganz wunderbare Sängerin aus Großbritannien möchte ich euch nicht vorenthalten: Jessie Ware

"Jessie Ware - endlich mal eine Sängerin. Eine echte. Eine Frau. Der wird nix angezogen, der werden keine Texte in den Mund geflochten. Jessie ist real!" Nora Becker


Woher bekommt ihr denn eure "neue" Musik?