Posts mit dem Label ruhr2010 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label ruhr2010 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, Februar 25, 2011
Montag, März 01, 2010
ich war schon immer gerne unterwegs. auch gerne alleine. eigentlich am liebsten alleine.
wenn ich städte erkunden kann bin ich in meinem eigenen tempo unterwegs. muß mich an niemandem orientieren und kann mich ganz von meiner neugier durch die strassen leiten lassen. stehen bleiben wenn ich eine halbe stunde ameisen betrachten möchte oder rennen, wenn ich lust habe die strasse im eiltempo zu sehen. menschen beobachten. es gibt nur ganz wenige menschen mit denen ich dies teilen kann. bevorzugen würde ich mich.
ich hatte auch nie das bedürfnis schnell wieder nach hause zu kommen, ich hab mich gefreut, doch mich in der ferne immer wohlgefühlt. habe meine heimwehschluchzer nie in der bettdecke ersticken müssen, ich hatte ja nie welche. natürlich gab es momente in denen ich wütend war, doch ich hab mich in der ferne nicht fremd gefühlt.
mit 12 jahren hab ich mal sechs wochen auf einem schloß verbracht (nicht mit graf und gräfin, sondern eines mit ausstellungen und kunst mitten in wiesbaden), weil meine mutter die leute dort kannte und dachte, das macht mir spaß. recht hatte sie. ich hab also meine tage damit verbracht dort die gegend zu erkunden, die pferde zu füttern und mich um diese gekümmert. und ich habe beobachtet. die besucher dort, den rhein neben dem schloß, eben alles was es zu sehen gab ... abends wurde zusammen gegessen und mir ging es gut.
mit 18 bin ich mit einer brieffreundin, mit der ich mir vorher nur ein paar mal geschrieben hatte mit dem zelt nach ibiza gereist. wir waren zusammen dort, doch auch viel allein. ich bin an der stadtmauer entlang gewandert und habe salz aus den salinen gesammelt. da wir nur ein zelt hatten, waren wir abends immer wieder gemeinsam an einem ort (ja, es gab auch tage an denen lagen wir nur gemeinsam am strand in der sonne ;).
das leben wird nicht besser, weil man woanders ist. man kann nicht weglaufen, nur weil man woanders ist. probleme und träume, die stärken und schwächen die man hat, sind da und es kommen neue dazu, sind immer bei mir. neue menschen, neue sprachen, neue umgebungen, neue erlebnisse, neue himmel, sowas klingt alles sehr nach reiseprospekt (oder philipp poisel) und werbung. ich habe gute freunde und doch nie das gefühl gehabt, ich habe sie nur zu haus. vielleicht hab ich dafür auch einfach zu viele nette leute kennengelernt, die eben nicht im ruhrgebiet leben ...
(die freundinnen auf den bildern leben allerdings alle im ruhrgebiet)
.
.
abends wieder nach hause kommen, zu menschen, die ich kenne, mag und bei denen ich mich wohlfühle, dass war immer das wichtigste für mich. denen ich bilder zeigen kann oder erzähle was ich gesehen habe. natürlich hab ich auch schon alleine gewohnt und doch, nun fühlt es sich anders an. ich kenne wenige menschen in der stadt und freue mich und doch ist es kein urlaub, keine längere auszeit, sondern etwas neues.
ich freue mich auf neue wege, abkürzungen kennenlernen, einen gemüsehändler der nett grüßt (ein metzger wurde mir schon empfohlen, dabei ess ich doch so wenig fleisch ;) ). und ich freue mich auf nach hause kommen, auf das ziehen das ich im bauch habe, wenn ich an die gegend des ruhrgebiets denke. ich habe es hier ja schonmal geschrieben, ich bin ein kind des ruhrgebietes. ich freue mich auf neues um auch sagen zu können, "zu hause im ruhrgebiet, da....!"
hallo hamburg!
Filed under:
family,
friends,
gedanken,
on the road,
reise,
ruhr2010,
ruhrgebiet
Freitag, Januar 15, 2010
Das Ruhrgebiet ist Europas Kulturhauptstadt 2010 - zu Recht. Denn es wandelt sich im Moment zum "Design Revier".
In der Ausgabe der Petra die vom 14.01.2010 bis zum 17.02.2010 im Handel ist
werden drei Frauen und deren Hotspots vorgestellt. Das Tolle daran, ich bin dabei!
Wer sie nicht kaufen kann,
kann hier alles nachlesen (Bilder anklicken und sie werden NOCH größer):
Ich:
Ruhrtipps:
Kommt im Ruhrgebiet vorbei und habt Spaß hier.
Filed under:
magazines,
ruhr2010,
ruhrgebiet
Mittwoch, Januar 13, 2010
Es war ein stürmischer Tag und es hat geregnet. Und es war lustig und nun ist es drin. In der Zeitung. Ich bin in der Zeitung.
Als es passierte, habe ich euch schon davon erzählt. Wo? HIER!
Doch, was hat es mit diesem Artikel auf sich? Zur Ruhr 2010, der Kulturhauptstadt Essen, dem Event des Jahres, hat die Zeitschrift Petra drei Frauen aus der Region vorgestellt:
Nadja Robiné, Aslı Sevindim und mich.
(Ihr könnt das Bild anklicken, dann wird es auch größer und lesbar)
Ein bisschen zur Zeitschrift Petra:
Die Zeitung gibt es bereits seit 1964 und erscheint monatlich auf dem deutschen Markt. Der Sitz der Zeitung befindet sich in Hamburg.
Hauptsächlich beschäftigt sich der Zeitungsinhalt mit
Mode, Beauty, Lifestyle und Entertaiment.
Mit diesen Themen als Grundlage ist die Petra heute die meistgelesense Frauenzeitschrift in Deutschland. Praktischerweise gibt es sie nicht nur im normalen Zeitschriften-, sondern auch im Miniformat (ich persönliche bevorzuge ja bei jeder Zeitung das größere Format).
Um die Mode des Jahres zu würdigen gibt es seit 2004 gibt es auch die jährlichen Petra Fashion Awards.

