Keep your eyes on the stars, and your feet on the ground. Love is in the ear! ­čĺŤ - Kathrynsky's

Sonntag, M├Ąrz 05, 2017

Keep your eyes on the stars, and your feet on the ground. Love is in the ear! ­čĺŤ

Gibt es eine Gebrauchsanweisung daf├╝r sich selbst gut finden? Ich finde, es ist nicht immer einfach und vielleicht sogar ein dauerhafter Kampf, in dem man sich selbst existenziell in Frage stellt?

Ein sch├Âner Nebeneffekt an der Social Media Generation und dieser Selbstdarstellungs-Revolution ist die M├Âglichkeit und die Gelegenheit, Einblicke in eben solche Gedanken zu bekommen: Was andere m├Âgen, sie pers├Ânlich erschaffen oder denken. Worte und Bilder von Menschen auf der ganzen Welt sind uns zug├Ąnglich. Leider ist dieser Effekt auch daf├╝r verantwortlich sich mehr zu vergleichen. Ich selbst empfinde es als anstrengend die eigenen Taten immer wieder aufzubretzeln und / oder sie als mehr besonderes erscheinen zu lassen. Es ist eine z├Ąhe Aufgabe, doch, wieso sollen wir eigentlich immer besser sein als Andere? Wie w├Ąre es, wenn wir versuchten, bescheidener aufzutreten? Etwas, dass f├╝r alle etwas ist, ist bekannterweise f├╝r niemanden etwas ... oder wie war das? Wir wollten doch eigentlich gar nicht massentauglich sein. Ist es somit eine gr├Â├čere Kraft, wenn das Leben nur mit leisen T├Ânen auftreten kann?

Kathrin Wessling hat gerade geschrieben: "Am Ende der Nacht sitzt du alleine auf deiner Bettkante, neben dir das Wesen und in dir das Meer. Du h├Ârst das Monster schnarchen und das Wasser sagt schon gar nichts mehr. Du atmest ein und du atmest aus, du willst endlich Luft, du musst hier mal raus."

Ihr Rant spricht mir aus dem Herzen, denn zu viele Plattit├╝den nerven! Die perfekten Lebensentw├╝rfe, die Abbildung des Alltags in Wei├č und Pastellt├Âne sind nur ein Ausschnitt des Lebens.

Doch dann gibt es die Sehnsucht in mir, die solche Ratgeber, ├╝ber die sie schreibt, manchmal auch beruhigend findet. Beruhigend, weil eben in jedem Kopf immer wieder die selben Sorgen sind, die sich auf die Suche nach Selbst-Optimierung machen. Da hilft es ab und an, wenn wir uns an Horoskope oder Ideen halten k├Ânnen, die uns Hoffnungen geben. Weil andere damit gute Erfahrungen gemacht haben oder es etwas in uns erreicht, was den Glauben in uns erweckt?

Was hilft wirklich? Wer wei├č es schon, dann m├╝ssten wir ja nicht so viele M├Âglichkeiten ausrufen. Unabh├Ąngig von unserem aktuellen Beziehungsstatus k├Ânnen wir uns sicher sein, die Erf├╝llung kommt aus dem eigenen Inneren. Auch wenn wir Anderen gern die Schuld geben (achtung, Plattit├╝den-Gefahr), nur wir sind diejenigen, die f├╝r unser eigenes Leben und das Gl├╝ck verantwortlich sind. Niemand anders kann das eigene Leben f├╝r uns sortieren. Manchmal m├╝ssen wir einfach abwarten, uns in Geduld ├╝ben ... bis der Schnee schmilzt, oder, wenn er uns zu sehr st├Ârt, ihn eben wegschippen. Vielleicht war die k├Ąltere Zeit des Jahres gut daf├╝r geeignet, um sich darauf zu konzentrieren, was wir selbst wollen: Inne halten, zur Ruhe kommen und freundlich zu uns selbst zu sein. Sich dies ein- und auch zugestehen ist nicht immer leicht.


Vielleicht ist es das, eines der, Geheimnisse? Sich auf der Welt die Dinge zusammen zu suchen, die einem selbst gut tun und helfen? Es ok ist stark und schwach zu sein. Die Ohhringe in Form des Seeigel, der Lotusbl├╝te und der Herzen erinnern mich, ob ihrer Bedeutung daran. Und vielleicht haben auch die Noosa Gr├╝nderinnen Nathalie Mangnus und Alette Zeijlstra auf ihren Weltreisen genau dies erkannt, denn sie haben sich im Design von unterschiedlichsten Kulturen und Symbolen, denen sie begegneten sind, inspirieren lassen.
Bild via Julia Schwendner

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