St. Peter Ording – zwischen den Dünen verliert man den Alltag im Wind.

Nach einer Woche Dänemark geht es nun nach St. Peter Ording – warum nicht auf einer kleinen Ostsee-Nordsee-Tour den Urlaub verläng...


Nach einer Woche Dänemark geht es nun nach St. Peter Ording – warum nicht auf einer kleinen Ostsee-Nordsee-Tour den Urlaub verlängern und den Norden Deutschlands noch besser kennelernen? Ich muß gestehen, ich fahre mit ein klein wenig Wehmut, die Woche an der Ostsee war wunderbar, das Abschiednehmen fällt schwer. Im Menschengewühl der verkehrsberuhigten Zone von St. Peter angekommen, sehne ich mich noch immer zurück zu dem menschenleeren Windrauschen.

Seit dem 19. Jahrhundert ist die Gemeinde im Kreis Nordfriesland eine Anlaufstelle für Touristen – der ganze Ort lebt davon. Doch wenn man sich über die Holzwege durch die paarweise ausgegeben Tracking-Jacken geschlängelt hat, kommt man an den einen halben bis einen Kilometer tiefen und zwölf Kilometer langen Strand, der eigentlich aus vorgelagerten Sandbänken besteht. Auf dieser Weite verlieren sich die Badegäste scheinbar und man fühlt sich ein wenig wie auf einem anderen Planeten. Sand, Strand, Sand, Strand, Sand, Strand. Da ist also wieder mein Nichts. Hallo.



Vom Strand zum Hotel ist es ein Katzensprung, die Terasse des Restaurantes vom StrandGut Resort, Deichkind, liegt noch in den naturgeschützten Dünen – dort gibt es Arme Ritter und Trüffelpommes, die Mischung stimmt.

Das Team des Hotels ist so angenehm gut gelaunt, für jeden kleinen Spaß zu haben und dabei noch äußerst kompetent, wer da mies drauf bleibt, dem muß es ziemlich schlecht gehen – am liebsten hätte ich mich mit ihnen in die Küche und hinter den Tresen gestellt.

Deichkind - das hauseigene Restaurante für alle Fälle und den ganzen Tag
 
Der Blick vom Hotelzimmer aus bei Nacht – kein Weihnachtstruck in Sicht ^^


Es wird Montag, die Woche startet und das Gewusel vom Wochenende ist wie verflogen, nur vereinzelnd trauen sich die Besucher mit Regenschirm an den Strand. Dieses Wetter veranlasst auch mich nicht dazu, das bequemste Bett seit einer Woche zu verlassen. Nur kurz zu dem herrlichen Frühstücksbuffet und mit Ausblick auf den Strand lässt sich St. Peter Ording auch aus dem Zimmer genießen. Noch gemütlicher wird es dann allerdings in der Dünen-Therme.

Jede Stunde Achtsamkeit ist eine Stunde Glück – steht im Prospekt, mal schauen wieviel Stunden am Ende auf meinem Armband eingecheckt sind. Direkt vom Hotel aus, kann ich in Bademantel und Schlappen in das Wellness- und Gesundheitszentrum auf 6.500qm schreiten. Kraft tanken. Sauna. Dampfbad. Whirlpool. Wellenbad (ich hatte es für mich ganz allein – herrlich!). Wasserfall. Dünengarten. Und nochmal alles von vorne. Denn zwischendurch ruhe ich einfach auf dem Zimmer um mich dann wieder in die Sauna mit Dünenblick zu setzen (konnte ich natürlich kein Bild machen, doch es war großartigst, HIER findet ihr Bilder dazu).



Wer mal mit mir im Schwimmbad war, weiß, wenn es eine Rutsche gibt, bin ich mit ziemlicher Sicherheit dort zu finden. Die Rutschen in der Therme kann man sogar mit Reifen rutschen! Und auch die Wildbach-Rutsche macht so viel Spaß, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Am Ende des Besuchs bin ich um einige blaue Flecken (an der Rutschtechnik wird noch gefeilt), viel Spaß und um einige Stunden Glück reicher – der Plan ist aufgegangen, yuchuuuu.

 

Gegen Abend kommt die Sonne auch noch raus und wir stromern ein wenig durch St. Peter Ording um dann doch wieder im Hotel zu landen – allein an der Teebar kann man einige Zeit verbringen. Oder eben im Deichkind – das Restaurante des Hauses bietet Frühstück, Mittag und auch Abendessen und eine Bar, inklusive Erdnüsse an. Das Konzept des Restaurante wurde neu überarbeitet und stellt sich nach und nach (mitten im Wandel) um – das Ziel ist eine saisonalere Karte und ein etwas reduzierteres, doch vielfältiges Angebot. So ist für jeden Geschmack etwas dabei und das Essen ist weit entfernt von Schnellimbiss oder Hotelkantine.

Ganz neu dabei ist auch ein Yogaraum (oder Pilates, oder was eben angeboten wird) – der Blick auf die Dünen und das Meer erfordern mindestens 10 Sonnengrüße!

Teebar-Lounge
Yogaraum mit Dünen-, Strand- und Meerblick

Danke für die Einladung an das StrandGut Resort – wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal hier und vielleicht buch ich schon bald ein Zimmer inklusive Sauna. Kann es im Winter etwas Schöneres geben? Jetzt geht es weiter nach Glücksburg – zurück an die Ostsee.


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2 Kommentare

  1. Woah, das hat sich ja gemacht! Ich war direkt nach der Eröffnung mit mal mit Felix dort, an verschneiten Ostern, das war unglaublich schön.
    Ich glaube ich muss mal wieder dorthin fahren :-)

    AntwortenLöschen

Danke für Deinen Kommentar! :o)

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