Surfer. Lifestyle, Mymarini Badeanzüge, gute Wellen & diese Realität.

Wehende Haare im Wind, Wellen um die Füße, Salz auf der Haut und wartend auf die nächsten Wellen, sitzen wir am Strand. Beobachten d...


Wehende Haare im Wind, Wellen um die Füße, Salz auf der Haut und wartend auf die nächsten Wellen, sitzen wir am Strand. Beobachten die anderen Surfer, die Männer, Frauen, Möwen und alles ist irgendwie so entspannt und lässig, ich möchte nie mehr nirgendwo anders sein. Wieso bin ich beim letzten mal hier weggefahren? Wieso bin ich nicht hier geblieben und mache Smoothies und Muschelketten und verkaufe sie am Strand? Oh, da kommt ja die Realität um die Ecke. 

Eine beachtliche Zahl: Rund 50.000 Deutsche surfen – 92 Prozent davon nur im Urlaub. Ab in den Bulli, Surfbretter aufs Dach und los an den Atlantik, Frankreich, Portugal, oder Spanien, na oder auch an die See in die Niederlande oder nach Dänemark. Auf dem Campingplatz leben viele ihren Traum vom entspannten Surferleben mit Strandpartys und lässiger Musik – Realität aus. Realität an: Immerhin noch acht Prozent steigen auch im Alltag regelmäßig aufs Brett (wohnen diese 8% alle an Deutschlands Küsten?).


Seit ich klein bin, kenn ich es nicht anders. Mein Vater war so, der ein oder andere junge Mann, den ich kennenlernte, ging tatsächlich früh ins Bett, weil der Swell am nächsten Morgen so gut sein sollte und blieb monatelang an Orten in den Zipfeln dieser Erde, nur weil dort guter Wind herrschte und der Rest des Lebens wurde pausiert oder eben verlagert. Mein liebes fast Brüderchen betreibt es professionel und fliegt dafür durch die Welt. Beneidenswert und ich frage mich, könnte ich das?


Wieso sitz ich also jetzt nicht in Neo am Strand und schwitze? Wenn es in den Dingern nicht so heiß wäre, könnte ich den Anzug auch den ganzen Tag tragen. Doch es gibt ja noch viele schöne Badeanzüge oder effektive Surfkleidung. Ich hab mich ein bißchen (ok ok ok, ganz schön viel) in die Badeanzüge von Mymarini verguckt. Mareen, die Gründerein, kommt aus Hamburg und ich habe ihre Badeanzüge schon vor einiger Zeit online entdeckt. Bei dem Pop-Up Store von i love pony hab ich sie endlich auch angefasst (uuuuuh).

2013 hat Mareen das Label gegründet und sich zum Ziel gesetzt funktionale, modische, sowie ethische Bikinis und Badeanzüge für Surferinnen, Wassersportlerinnen und allen anderen Frauen, die gutes Design zu schätzen wissen, herzustellen. Die Stoffe kommen, frei von Giftstoffen und mit einer transparenten und nachhaltigen Herstellung, aus Italien, und werden in Deutschland designed und gefertigt. 


Neben Raglan Shirt, Beanie, Hippiekleid, Hoddie und Bikini also ein weiteres Kleidungsstück für den Surfrucksack. Der möchte bald wieder von mir gepackt werden, denn die Relität muß ein wenig Urlaub machen, am Strand sitzen, die Gedanken schweifen lassen und nichts tun. Mal schauen für wie lange ...


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