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Pola Fendel. Hamburger Menschen #47

Zu dem Namen Pola gibt es mehr als eine Geschichte. Es kann die Abkürzung von Apollonia, Paulette oder Polikarpa sein und hat dementsprechend auch mehrere Bedeutungen. Ich weiß nicht welcher Name als Vorlage für meinem heutigen Gast der Serie Hamburger Menschen diente, doch Pola Fendel ist ebenso facettenreich wie der Ursprung ihres Namen. 

Ich verfolge ihr Herzensprojekt seit dem Start und bin großer Fan der Idee, in diesem Sommer treffe ich die quirlige Wahlhamburgerin glücklicherweise auf Veranstaltungen immer wieder – wie schön, denn man kann mit ihr gut Blödsinn reden und lachen. Nun erzähl mal ein wenig von dir liebe Pola,

Seit wann bist du in Hamburg?

Seit 2009.




Erzähl mal von deinem Beruf?

Ich habe 2012 mit Thekla die erste Kleiderbücherei Deutschlands eröffnet: KLEIDEREI. Die Idee ist simpel, süpercool und nachhaltig: Man leiht sich Kleider, statt ständig neu zu kaufen. Sie funktioniert wie ihr Namensgeber Bücherei: Anmelden, Monatsbeitrag zahlen, Kleider leihen.
Auch wenn es natürlich ein richtiger Job Job geworden ist, spreche ich ungerne von Beruf, Beruf klingt so nach den Erwachsenen, so fertig. Kleiderei war und ist aber eine Idee, ein Versuch, und auch wenn es jetzt ein immer erfolgreicherer Versuch ist, bleibt es ein Herzensprojekt.



Was wäre deine Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Wenn ich das wüsste ... :) 
Neben Kleiderei studiere ich freie Kunst (ich mache Anfang 2015 meinen Abschluss ... aahh), organisiere Ausstellungen und mache viel Stylingjobs. Das einzige 'Eigentlich bin ich doch ...', ist wohl Regie. Mir fehlt das Theater.
Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Schlafen. Oder den schönsten Mann der Welt knutschen.

In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

Finally St. Pauli!


Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen?

Ich hatte bisher Veddel, Grindel und Altona. St. Georg war immer auch irgendwie so ein Traum. Aber wenn ich groß bin und in Hamburg bleibe, also so für Babys und so, würd ich am liebsten ins Grindelviertel zurück.


Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Die Hausidee ist für mich eine 'Wenn ich alt bin' Sache. Leider hat mir neulich eine Winzertochter erzählt, dass Weinanbau doch ganz schön anstrengend ist ... Naja, trotzdem: Montenegro, auf einem Berg am Meer, kleines Häuschen mit Meerblick und Weinberg. 


Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt #1? 

Hamburg ist für mich nicht Kulturstadt #1
Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst? 

Oh man Kathrin, was für Fragen! Ich möchte auf keinen Fall Bürgermeister sein.


Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York? 

Berlin nervt, New York war lange meine Wahlheimat, aber ich sehne mich so nach neuen Orte. Hamburg ist sicher nicht meine Lieblingsstadt, oder die, in der ich für immer leben will, aber Hamburg beruhigt mich, es ist ein Anti-Fernweh-Drops, ein Anti-Rastlosigkeit-Drops, an dem ich gerade noch ganz gerne nuckel.



Alster oder Elbe? 

Elbe !

Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?  

Vierundzwanzig


Lieblingssong des Moment? 

Ich hör immer nur Oldie95, ich weiß gar nicht, was es gerade so gibt. Momentan höre ich viel Klavierkonzerte von Glenn Gould.

Lieblingssong forever? 

Lua von Bright Eyes glaube ich. Aber die Frage ist ja auch so ein Fass ohne Boden.

Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte: 

Tagsüber Kleiderei, nachts Island, und naja Wasser natürlich, also rauf auf die Fähre und ab nach Finkenwerder.



Möchtest du noch jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:

Hallo Dante, süßestes Baby der Welt.

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