Sylvia Lipiec. Hamburger Menschen #24

Immer einen guten Spruch auf Lager, die Ironie gepachtet und eine Menge guter Musik im Gepäck - so habe ich Sylvia vor zwei Jahren bei eine...

Immer einen guten Spruch auf Lager, die Ironie gepachtet und eine Menge guter Musik im Gepäck - so habe ich Sylvia vor zwei Jahren bei einem Vortrag meinerseits kennengelernt. Seitdem haben wir uns immer wieder gesehen, zusammen getanzt und getrunken. Heute ist sie bei bei den Hamburger Menschen zu Gast:

Wer bist du? Woher kommst Du? Seit wann bist Du in Hamburg?

Ich bin Sylvia und habe immer eine Blume im Haar. Geboren wurde ich in Polen, aber irgendwie bin ich seit jeher ein Nordlicht, mit Hang zum Hafen. Deshalb landete ich nach Stationen in Kiel und Kanada vor 5 Jahren wieder in Hamburg. Und das ist fein.

 
Erzähl mal von deinem Beruf?


Ich mache in PR, gefühlt schon immer und immer gerne. 

Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?


Inhaberin einer Boutique für Hunde-Accessoires. Spieler-Frau oder Sängerin – für all diese Tätigkeiten fehlen mir allerdings die geforderten Talente.

Was machst du, wenn du nicht arbeitest?


So oft wie möglich geht es musikalisch mit mir durch – im Sommer bereise ich in einem alten Van die Festivals der Republik, alternativ trifft man mich auf Konzerten und Indie-Tanzveranstaltungen in Hamburg. Mein anderes großes Hobby ist TRENDLOVSKI, ein Herzensblog den ich mit dem Herzensmenschen Daniela bestreite.


 
In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du? Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen?

Altona. Und ja, St. Pauli.

Wo würdest du dein Traumhaus bauen?


St. Pauli oder Montréal – ich bin mir sicher, mein Traumhaus steht da schon.

Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt #1?


Die zahlreichen Menschen, die hier gerne Musik & Quatsch machen. Etablissements wie das Molotow, Knust, Übel & Gefährlich oder Hafenklang, die diesen Personen eine Bühne und mir einen guten Platz zum Applaudieren geben.

Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?


Ich würde den Kiez definitiv nicht zum Business Improvement District machen. Das Molotow würde tatsächlich bleiben und im Sommer gäbe es Wassereis für alle.



Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York?


Weil es mit Montréal nicht geklappt hat und ich es in Berlin und New York noch nicht versucht habe. Was nicht ist, kann ja noch werden.

Alster oder Elbe?

Elbe!

Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?


Immer. Das hört sich desperate an, oder?

Keine Frage, Platz für deine Antwort oder was du loswerden möchtest:


Merci, dass ich hier mitmachen darf.
Und liebe Grüße an meine Katze, Stummel – wir bringen Dich noch ganz groß raus.

Lieblingssong des Moment?


Ich bin ein musikalischer Filou und kann mich nie entscheiden, aber „Hinterland“ von Casper und „Fall in Love“ von Torpus and the Art Directors laufen derzeit auf Ipod-Heavy-Rotation.

Lieblingssong forever?


Wirklich viele, aber immer und am allerliebsten: „Hurra, Hurra, so nicht“ vom lovski Gisbert zu Knyphausen, „Quiet little voices“ von We were promised jetpacks und „Casanova, Baby“ von The Gaslight Anthem.

Drei Plätze, die man in Hamburg gesehen und besucht haben sollte:

Das Millerntor - in Hamburg gibt es nur einen Verein, das ist der FC St. Pauli. Mit einem Astra bewaffnet das Spiel genießen. Lovski.

Fischmarkt - Touristisch & romantisch zugleich, die Beine oberhalb der Elbe taumeln lassen, wenn der Nachtkrawall vorbei ist. Mit einem letzten Astra bewaffnet die Nacht ausklingen lassen.

Jenischpark - geht auch ohne Astra in der Hand.

Mehr Sylvia auf Trendlovski!

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