Hamburg – Husum. Auf Nordsee-Ostsee-Tour.

Der Sommer 2016 verspricht uns viel gutes Wetter ... hat er mir erzählt. Natürlich kann man auch weit reisen, um die Garantie und die...



Der Sommer 2016 verspricht uns viel gutes Wetter ... hat er mir erzählt. Natürlich kann man auch weit reisen, um die Garantie und die Chance für Sonnenschein zu erhöhen. Oder aber, man tingelt in der eigenen Nähe durch die Gegend. Auf meinen Reisen von der Nord- an die Ostsee oder umgekehrt, habe ich im vergangen Jahr viele schöne Flecken entdeckt.

Solltet ihr auch in Hamburg oder Umgebung leben, dauert es nur ca 90 Minuten und ihr seid an schönen Plätzen – schaut mal, an was für schönen Örtchen ich zuletzt sein durfte:

Dank dem Mai werden uns immer wieder ein paar kurze Wochen (Feiertagen sei Dank) beschert und die habe ich genutzt, um zu einer kleinen Nordsee-Ostsee-Tour aufzubrechen. Es sind ja nur ein paar Tage und so reicht der kleine Suzuki Swift vollkommen aus um alles mitzunehmen. Um mal ein paar Zahlen loszuwerden, es sind genau 211 Liter – die reichen definitiv für das Nötigste und wer die Lehnen umklappt, vergrößert das Gepäckabteil auf 902 Liter. Die Handgepäckkoffer kommen entspannt unter und der Picknickkorb nimmt auf der Rückbank Platz. Zeit endlich loszubrausen. Das erste Ziel ist Husum. Ward ihr schonmal dort? Ich bislang noch nie.


Direkt am Ortseingang liegt unser Ziel für die kommenden zwei Tage und von den Balkonen des THOMAS Hotel hat man einen schönen Blick auf Teile des Husumer Hafen. "Eigentlich müssen wir hier nicht runter, oder?" Doch, denn es gibt viel zu sehen, die kleine Stadt existiert bereits seit dem Jahr 1252 und ist typisch norddeutsch: ein kleiner Nordsee-Hafen und grüne Wiesen rundum. Dazu viele liebenswerte Menschen – hier nimmt man sich die Zeit. Stimmt perfekt mit meinem Plan der nächsten Tage überein, die Minuten zählen nicht, wir rechnen nur noch im Viertel-Stunden-Takt. In Husum stimmt die Mischung. Der Binnenhafen macht es sich sogar noch eine Spur entspannter; er geht von dem Takt der Gezeiten aus und liegt sonst einfach auf dem Trockenen.

Wir flanieren durch die alten Bürgerhäuser mit ihren typischen Stufengiebeln und kehren in einem der vielen Gasthäuser ein, in dem es norddeutsche, gut bürgerliche Küche gibt. Zufälligerweise ist das Restaurant Dragseth’s Husums ältester Gasthof und wir erleben ein Stück Stadtgeschichte. In Husum gibt es zahlreiche, regelmäßige Veranstaltungen, doch da wir extra wegen dem Hamburger Hafenfest aus der Stadt geflüchtet sind, erfreuen wir uns am Nichts und keinen Terminen.



Wieviel Uhr es ist? Zeit für Wellness.
Weil, well yes, we love Wellness!

Das Nichtstun fällt einem im Spa des Hotels auch ziemlich leicht, denn im Keller des Hauses fühlt man sich wie eingehüllt und aufgenommen. Ich genieße zum ersten mal eine Schröpfmassage und entspanne dabei so sehr, dass ich währendessen zweimal einfach "weg" bin und kurz einschlummer. Doch im Anschluß bin ich keineswegs so müde, dass ich schlafen möchte, sondern Körper, Geist und Seele fühlen sich belebt. Trotzdem mache ich mit meinem „Time Out“ weiter und tanke noch mehr Kraft in den verschiedenen Saunen. So lasse ich diesen Tag ausklingen, hänge trotz schönem Wetter einfach nur im Spa rum und genieße das süße Nichtstun.
 

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Am nächsten Tag werde ich 35 Jahre alt und dies ist ehrlicherweise, neben dem Hamburger Hafengeburtstag, auch der Grund meiner Reise. Ich feier so ungern meinen eigenen Geburtstag und ziehe mich dann gern zurück. In diesem Fall auf den Deich am Nationalpark des Schleswig-Holsteinischen Wattenmeers. Dabei sind ein Picknickkorb, Musik und allerlei Leckereien. Was will man mehr? Meer und Eis – dieser Wunsch ist hier leicht zu erfüllen und ich erfreue mich einfach an dem Tag.


Gemütlich schlendern wir am Deich entlang und danach auch noch durch das Hotel, lauschen den Eigentümern Ute und Meinhard Schibrath und erfreuen uns mit ihnen an ihren Zukunftsplänen. Und davon gibt es noch einige, solltet ihr in der Nähe sein, macht doch mal bei ihnen Halt (der Spa ist übrigens auch für Tagesgäste nutzbar). Das familiengeführte Vier-Sterne Hotel freut sich über jeden Weltenbummler und Kosmopoliten. Die Angestellten sind teils selbst schon in der Welt unterwegs gewesen und haben so einige Geschichten auf Lager, doch, "weil es hier eben so schön ist", sind sie nun wieder in Husum und kümmern sich um 56 Zimmer, Bar und Lounge. Vielleicht schaue ich im Spätsommer einfach nochmal rein und berichte euch von den Plänen, noch ist alles etwas geheim, doch soviel sei verraten, es hat mit einem meiner liebsten Sporthobbys zu tun.


Und weil die Stadt eben nur 72 Kilometer westlich von Kiel, 119 Kilometer nordwestlich von Hamburg und 43 Kilometer südwestlich von Flensburg liegt, ist man schnell hier. Unser nächster Stop ist jedoch noch nicht Hamburg, sondern Kiel. 



Danke für den schönen Aufenthalt an das THOMAS Hotel Spa & Lifestyle 
und die Vermittlung von primo PR.

Übernachtung gibt es hier ab 69 Euro im Einzel– und ab 92 Euro im Doppelzimmer. 
Die Nutzung des SPA für externe Gäste kostet für vier Stunden 20 Euro inklusive Wellnesstasche mit Badetüchern, Bademantel und einem Paar Badeslipper.  

Nun geht es weiter nach Kiel – auf Meer, Strand und Entspannung.


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Meine Schuhe sind von Vans,
die Uhren von Slow,
die Kleidung von Gina Tricot und Zara
und der Picknickkorb samt Inhalt von netto 
und der kleine Superflitzer ein Suzuki Swift.

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1 Kommentare

  1. Wunderschöne Bilder, toller, lesenswerter Bericht...achja, und: Happy Birthday nachträglich! :)

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Danke für Deinen Kommentar! :o)