Kristin Dierbach. Hamburger Menschen #51

Gemeinsam in der Sonne und unter blauem Himmel frühstücken, am Strand sitzen und quatschen, quatschen, quatschen, beim Barbecue den Abend a...

Gemeinsam in der Sonne und unter blauem Himmel frühstücken, am Strand sitzen und quatschen, quatschen, quatschen, beim Barbecue den Abend ausklingen lassen ... Kristin und ich haben uns in sehr entspannten Momenten kennengelernt und so gute Gespräche gehabt, das ich bereits auf der Reise wusste, ich möchte sie euch unbedingt auch hier im Blog vorstellen.

Heute, im Rahmen der Serie Hamburger Menschen, ist es endlich so weit. Sie ist ein Teil des Initiatorenteams der P/ART Producers Artfair, die vom 11. – 14. September in den Phönix Fabrikhallen in Hamburg-Harburg stattfindet, doch das ist nur ein kleiner Teil von all ihrem Tun – ein bißchen davon erzählt Kristin Dierbach nun auch hier.


Wer bist du und woher kommst du?

Ich bin Kristin, 29 Jahre alt und wohne in Hamburg, woher ich auch komme.

Seit wann bist du in Hamburg?

Eigentlich bin ich schon seit meiner Geburt hier. Aber ich habe als Kind auch mal an der Ostsee, in der Nähe von Kiel, gewohnt und war dann mit Anfang 20 längere Zeit in der ganzen Welt unterwegs.

Erzähl mal von deinem Beruf.

Eigentlich bin ich eine klassische Architektin und arbeite in einem Büro, welches viel Wohnungsbau in Hamburg macht. Daneben veranstalte ich zusammen mit 10 anderen aber auch noch die P/ART Producers Artfair, eine Produzentenkunstmesse, welche dieses Jahr im September zum zweiten Mal stattfindet. Es ist eine unabhängige Kunstmesse, bei welcher die Künstler ihre Arbeiten direkt und ohne Galerien verkaufen. Sie wird dieses Jahr in die alten Fabrikhallen in dem Phoenixwerk in Harburg einziehen. Meine Arbeit beschäftigt sich dabei vor allem mit der Ausstellungsarchitektur, der Genehmigung des ganzen, aber auch mit der Kuration.


Was wäre deine Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Meine Arbeit ist so schon sehr zweigeteilt. Ich mag an es verschiedenen Projekten und Bereichen gleichzeitig zu arbeiten. Meine Vorstellung des idealen Jobs ändert sich wöchentlich und ist deshalb schwer zu sagen.

Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Wenn ich gerade nicht an der einen oder der anderen Sache arbeite, verbringe ich die Zeit mit meinem Freund und meiner Tochter (1 ½).

In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

Seit einem Jahr in Rotherbaum beim Grindelviertel, aber mein Herz gehört immer noch St.Pauli und speziell dem Karoviertel.

Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen?

Ja, gerne wieder da! Oder in einer kleinen Straße in Ottensen.


Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Am Meer. Ich schwanke zwischen selber komplett entwerfen und modern neu bauen oder ein altes Haus zu renovieren. Den perfekten Ort hab ich leider aber noch nicht gefunden. Aber es gibt so einige zur Auswahl.

Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt #1?

Ich glaube nicht, dass Hamburg die Kulturstadt Nummer 1 ist, aber genau deshalb ist es noch möglich hier etwas zu bewegen. Im Gegensatz zu Berlin z.B. es noch nicht so überlaufen mit kulturellen Veranstaltungen, sodass jede einzige eine andere Beachtung findet.

Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Ich würde Hamburg fahrradfreundlicher gestalten. Es müssen mehr und bessere Radwege her und die Fahrradfahrer dürfen nicht den Autofahrern gegenüber benachteiligt werden. Außerdem würde ich ein neues Gesetz erlassen, nach welchem leerstehende Gebäude zur Zwischennutzung freigegeben werden müssen- sei es für Asylwohnungen oder kulturelle Veranstaltungen.

Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York?

Hamburg ist eine Großstadt, fühlt sich aber trotzdem oft an, wie ein Dorf, das liebe und hasse ich. Ich würde gerne noch mal irgendwo anders wohnen, aber vielleicht komme ich am Ende doch hierhin zurück.

Alster oder Elbe?

Obwohl die Alster jetzt viel Näher ist, immer noch die Elbe.

Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Immer, aber meist höre ich es trotzdem nicht.


Lieblingssong des Moment?

Set Your Arms Down, Warpaint

Lieblingssong forever?

Tired Of You, Foo Fighters

Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte:

Man sollte unbedingt mal morgens draußen in der Amphore an der Elbe gefrühstückt haben, am besten mit vorherigem Besuch im Pudel und danach ein Spaziergang an der Elbe.

Und man sollte natürlich auf der P/ART gewesen sein! Denn die gibt’s nur in Hamburg und das Konzept ist bisher einzigartig. Dieses Jahr habt ihr vom 11.-14. September in Hamburg Harburg die Gelegenheit dazu. Es stellen 80 Künstler ihre Arbeiten aus, daneben gibt es ein Rahmenprogramm mit Symposien, Künstlergesprächen und Performances. Und vielleicht findet sich ja noch das passende etwas fürs Wohnzimmer ...


Mehr Infos gibt es unter: www.producersartfair.com und dort trefft ihr Kristin bestimmt auch, wenn ihr noch mehr Fragen habt.

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