Florian Schleinig. Hamburger Menschen #23

Florian und ich haben eine Weile zusammengearbeitet und auch nach dem ich nicht mehr in der Firma bin, reisst der Kontakt nicht ab. Er hat ...

Florian und ich haben eine Weile zusammengearbeitet und auch nach dem ich nicht mehr in der Firma bin, reisst der Kontakt nicht ab. Er hat auf seinem Blog Stoffwechsel auch eine ganz interssante Interviewreihe und heut ist er Hamburger Mensch.

Wer bist du? Woher kommst du? Seit wann bist du in Hamburg? 

Florian Schleinig, ich bin ursprünglich Zonenkind: geboren in Wolmirstedt, aufgewachsen in Tangerhütte, beides Sachsen-Anhalt. Bin seit März 2011 wieder hier. Habe bereits von 2001 bis 2005 in der Perle gelebt, Zivi gemacht und studiert.


Erzähl mal von deinem Beruf? 

Ich arbeite in einer Agentur als Berater für PR und Social Media. Bin zudem dort auch Agenturpressesprecher. Die Arbeit mit meinen Kunden macht Spaß und ist täglich eine neue Herausforderung. Nach dem Motto: Nichts bliebt anders. Einer der Kunden ist ein deutsches Gastronomieunternehmen, wofür wir sehr viel Social Media machen. Von A-Z alles eigentlich. Prägt mich und ich bin mit dem Kunden selbst auch bisher mit gewachsen.

Was wäre deine Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst? 


Ich wäre ein Träumer, gäbe es die Berufung. Da es sie nicht gibt, mache ich das nur als Hobby. Macht aber riesigen Spaß. Auch wenn das Platzen von Träumen einen seltsamen Schmerz erzeugt (hat auch mal Wolfgang Müller gesungen und finde ich genau richtig beschrieben).

Was machst du, wenn du nicht arbeitest? 


Träumen und Sport. Außerdem reise ich sehr gerne. Norwegen und Sri Lanka im letzten Jahr. Kap Verde und Mond in diesem Jahr und darauf vielleicht das ganze Universum. Mittlerweile ist ja alles möglich.

In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?


Wir sind kürzlich in unsere neue gemeinsame Butze am Großneumarkt gezogen. Privileg: ich habe ein Zimmer mit Lese- und Musikecke eingerichtet. Gut zum Träumen. Sollte jeder haben.

Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen? 


Nein, mein mickriges Leben verbrachte ich bisher in sechs unterschiedlichen Stadtteilen; jetzt im siebten. Hamburg ist Hamburg bleibt Hamburg. Schön und gut. Jetzt mal genug mit umziehen und so.

Wo würdest du dein Traumhaus bauen? 


An der Küste Irlands oder direkt in den Bergen.

Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt #1?
 

Für mich gibt es nichts auf der Stufe #1. Ich finde Hamburg geil, was die Kunst betrifft. Und lasse nicht außer Acht, dass jede Stadt ihre eigene Kultur hat; manche ausgeprägter, manche weniger.

Ich liebe an der Kultur in Hamburg die vielfältige Musikszene mit ihren schillernden Musikern wie Müller und Knyphausen. Liebe die Kunst in der Schanze und St. Pauli mit ihren Veranstaltungen wie das Schanzenfest und Kreativnacht St. Pauli. Leider wird sie von der Politik in Hamburg gerne vernachlässigt und somit müssen immer mehr Kunsteinrichtungen schließen. Erst kürzlich habe ich wieder den Kunstspaziergang gemacht. Ein Teil der im Buch, aus dem der Spaziergang stammt, vorgeschlagenen Orte gibt es nicht mehr. Schade.

Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?
 

Das Träumen einführen. Jeder, einmal am Tag, ohne Kompromiss. Denn träumen bedeutet, sich mit seinem Leben, seiner Einstellung zu beschäftigen und Energie zu schöpfen, Kraft zu tanken und sich auf etwas zu freuen. Ob sich die Träume erfüllen oder nicht sei dahingestellt. Man sagt ja immer: Träume seien Schäume. Nichts desto trotz entspannen sie.




Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York?
 

Weil ich gerade nicht an den Orten gleichzeitig sein kann ☺ Aber Berlin ist mein zweites Zuhause, die Stadt mit noch mehr Puls und vielen Freunden und Familie. New York hat mich allerdings bis heute nicht wirklich interessiert. Erleben möchte ich sie noch mal, um mitreden zu können. Ich liebe Sydney und Rom.

Alster oder Elbe?
 

Beides.

Wie viel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?
 

24. Weil es auch mein Wecker ist. Und machste das iPhone aus, geht der Wecker nicht mehr (sollte es jedoch dafür eine Funktion geben, dann freue ich mich für Hinweise und Anleitungen).

Keine Frage, Platz für deine Antwort oder was du loswerden möchtest:


Träumt, Kinder, träumt! Das Leben ist grausam genug. Da muss man auch mal flüchten können.

Lieblingssong des Moments?


Aktuell geht mir Before your very eyes von Atoms for Peace unter die Haut.

Lieblingssong forever?
 

Gibt es für mich nicht. Ich liebe sie alle, die mich bisher berührten.

Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte:

Elbstrand, Elbstrand und vielleicht, wenn man noch Zeit hat, den Elbstrand! Es klingt platt, aber das ist der Ort, den keine Stadt hat, nicht mal irgendein Kaff am Rhein oder sonst einem Rinnsal.
Weil es aber doch nur ein Ort ist, sind die anderen beiden ein Streetart Walk durch Hamburg und etliche Galerien in der Innenstadt.

Möchtest du noch jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:
 
Ja, mein Herzmädchen. Und nur sie, weil sie mein Leben schön macht und mit mir träumt.



Wer noch ein wenig weiter ins Florians Welt eintauchen möche, kann dies auf folgenden Blogs tun: Stoffwechsel, Herr Schleinig und fingers on tour.

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