Kaffeefahrt nach Süddeutschland. #EXPLORING EQ.9

Ab und an versuche ich auf Kaffee zu verzichten, aber was soll's? Es klappt meist nur zwei Tage. Ich bin ziemlich spät zu diesem köstli...

Ab und an versuche ich auf Kaffee zu verzichten, aber was soll's? Es klappt meist nur zwei Tage. Ich bin ziemlich spät zu diesem köstlichen Getränk gekommen, denn noch vor fünf Jahren, da fand ich es einfach nur bitter. Doch dann entpuppte sich ein starker Espresso mit frisch gepresster Zitrone zu einer Art Geheimwaffe und dem Kopfschmerzenkiller schlechthin und ich wurde nach und nach Fan. Mittlerweile möchte ich das dunkle Gesöff nicht mehr missen. Zu Haus braue ich mit einem Herdkocher und bin damit sehr zufrieden.

Als die Einladung zu einem Event von Siemens für den Kaffeevollautomat EQ.9 in meinem Postfach landete, wurde ich jedoch neugierig. Noch bevor das Gerät im Herbst der breiten Öffentlichkeit auf der IFA präsentiert wird, sollten ein paar Blogger auf den Knöpfen rumdrücken dürfen, die Einstellungen personalisieren und einfach alles fragen können, was sie wollten. 


Also habe ich mich im an den heißesten Tagen des Julis auf den Weg nach München gemacht. Am Irschenberg, bei München, in der Kaffeerösterei Dinzler, haben die Maschinen nämlich einen eigenen Präsentationsraum – und könnte die Umgebung nicht passender sein? 

Bevor es mit einer Truppe von Bloggern, Instagrammern und Facebookern (unter anderem David, Magdalena, Frank und Orhan) dorthin ging, kehrten wir erstmal im Pullman Munich ein, lernten uns kennen und hatten von Beginn an viel zu lachen und einen guten Draht zueinander. Ein paar von ihnen kannte ich schon und die Aussicht, mal mehrere Stunden am Stück zu verbringen und sich über Trends auszutauschen, war auch einer der Gründe für meine Zusage.


Bei Dinzler am Irschenberg angekommen, stieg mir als erstes dieser tolle Kaffeegeruch in die Nase und nachdem wir ausführlich das Restaurant mit hauseigener Patisserie und den Espresso für einen Euro betrachtet und probiert hatten, ging es endlich in die Kaffeerösterei. 


Die Familie Dinzler fing 1950 an mit einem kleinen Handröster Kaffee zu verkaufen, 40 Jahre später waren es bereits über 30.000 kg pro Jahr (Natürlich nicht mehr via Handröster!). Der Betrieb ist immernoch in Familienbesitz und alle Mitglieder sind mit viel Elan dabei, verbessern und lernen täglich. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ihr Espresso ’Il Gustoso’ wurde 2007 vom Gourmet-Magazin ’Der Feinschmecker’ zum ’besten Espresso Deutschlands’ gekürt. Auf der Karte des Restaurant stehen allein elf verschiedene Espressosorten, dazu 17 Filterkaffees – es sollte also jeder etwas finden.


Nach der Einsicht in die Rösterei und dem Einsatz, den sie mit ihren Kaffeebauern betreiben, kam der Auftritt des
EQ.9. Der Kaffee aus der Maschine ist sehr gut, keine Frage! 

Mein Lieblingsdetail: Ihr könnt euch ein Kaffeeprofil anlegen und selbst bestimmen wie stark, groß und was für ein Kaffee-Milch-Verhältnis in eure Tasse kommt. Von diesem Profil könnt ihr einige anlegen – praktisch für das Büro und auch, um zum Beispiel den Kaffee am Morgen, stärker zu trinken als den am Nachmittag.


Die Kaffeewünsche der Blogger, Multiplikatoren, Enthusiasten oder auch Influencer waren ganz unterschiedlich, doch was uns vor Ort alle vereint hat, wir teilen die Leidenschaften für die Sache an sich.

Voller Leidenschaft waren auch die Ingenieure der Siemens EQ.9, sie standen uns Rede und Antwort – ihr überzeugenstes Argument für diese Maschine war allerdings ihr Enthusiamus und dass sie mit strahlenden Augen von der Entwicklung erzählten. Das sehr leise Keramikmahlwerk, der Kaffeetassenwärmer, der Milchbehälter an der linken Seite und der Wasserbehälter auf der rechten Seite taten ihr Übriges.


Dieser Elan, den man bei allen Beteiligten merkt, war das Schönste der zwei Tage, denn auch bei dem Barista Workshop mit Dristan Alsela, ist es genau der, den man in jeder Kaffeetasse merkt. Was mir gefallen hat; sein Anspruch, dass kein Gast in seinem Düsseldorfer Café länger als drei Minuten auf seinen Kaffee warten muß. Und, dass er für den Milchschaum dieses ganz besondere Gefühl hat und nicht genau erklären kann, wieso – manches liegt einem im Blut und bei ihm ist es das Kaffeemachen. 



Im Dinzler Kaffelabor erklärte er uns zudem ein paar Tricks, warum Kaffee manchmal bitter oder sauer schmeckt und was man tun muss um guten Kaffee zu bekommen. 
Fehler, die ich bisher begangen habe: Ich habe kein warmes Wasser genommen und auch der Herd war noch kalt, wenn ich die Maschine darauf stellte – hab ich natürlich direkt geändert. Das mit dem Milchschaum bekomm ich nicht so hin und überlasse auch gern den Profis – für mich zählt der Geschmack.


Alles in allem, zwei tolle Tage die schnell vergangen sind und trotzdem in Erinnerung bleiben, wegen der tollen Orga von Akom360, den netten Leuten und den Tipps, die ich mit nach Haus genommen habe. Vielleicht spare ich auf den EQ.9 – vielleicht überrede ich aber auch die Jungs im Büro, dass wir so eine Maschine brauchen.


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