Frida Mindt. Hamburger Menschen #78

Frida, meinen heutigen Gast der Serie "Hamburger Menschen" habe ich auf Instagram entdeckt. Danach stellte sich raus, sie kommt ...

Frida, meinen heutigen Gast der Serie "Hamburger Menschen" habe ich auf Instagram entdeckt. Danach stellte sich raus, sie kommt aus Hamburg und, wir haben gemeinsame Freunde – eigentlich ist es ein Wunder, dass wir uns in den letzten Jahren nicht schon eher über den Weg gelaufen sind. Vielleicht liegt das an ihrem vollen Terminplan der neben zwei Jobs zum großen Teil ihren drei wunderbaren Kindern gewidmet ist. Heute erfahren wir ein bißchen mehr von ihr:

Wer bist du, woher kommst du, seit wann bist du in Hamburg?

Ich bin Frida und komme aus einem kleinen hundert Seelen Dorf in der Nähe von Lüneburg.
Hamburg kenn ich schon aus unzähligen Familienausflügen aus Kindheitstagen.
Aber ich schlafe seit 8,5 Jahren hier.



Erzähl mal von deinem Beruf?

Neben meinem Personal Style Blog FRIDAFRIDAFRIDA bin ich nun seit Anfang des Jahres Gallery Director vom heliumcowboy artspace.

Was wäre deine Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Vielleicht wäre es genau umgekehrt. In der Modebranche arbeiten und sich für Kunst interessieren.



Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Dann bin ich vor allem Mami meiner drei Kinder.

In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

St. Pauli.



Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen?

Nach Winterhude, Neustadt, Schanze und Karoviertel bin ich endlich angekommen. Ein anderer Stadtteil reizt mich erstmal nicht.

Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Das Traumhaus müsste im richtigen Off liegen. Rudimentäre Infrastruktur in der rauen ehrliche Natur. Aber das Traumhaus hätte auf jeden Fall eine Stadtwohnung in Hamburg inbegriffen.



Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt?

Von offizieller Seite aus macht Hamburg leider Vieles kaputt und ist dadurch alles andere als eine Kulturstadt. Aber das erzeugt Reibung und Aufbegehren. Und genau die Menschen, die gegen das angehen, machen Hamburg zu einer Kulturstadt. Da liegt der ganze Zauber der Subkultur, die so wichtig und wundervoll ist.

Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Ich würde sofort den weiteren Ausverkauf der Stadt an ausländische Großinvestoren stoppen. Ich empfinde das als richtig dramatisch und gefährlich.

Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York?

Weil ich den Hamburger Schnack über alles liebe. Mit nem waschechten Opi aus Altona bin ich mit diesem besonderen Klang aufgewachsen. Ohne den Hamburger, der über einen spitzen Stein stolpert fehlt mir einfach was. 

Alster oder Elbe?

Elbe.



Wie viele Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Viel zu viele. Das Gute ist aber, dass ich ignorant sein kann. 

Lieblingssong des Moment?


Lieblingssong forever?

Schwierigste Frage überhaupt. Laut iTunes Statistik habe ich bisher am meisten ‚Chet Baker – My funny Valentine’ gehört. Aber das ist bloße Statistik.

Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte:

In einer Stadt braucht man unbedingt:
  • einen guten Frisur: Ein Friseur (Marktstraße)
  • etwas Gutes zu essen: Café Johanna (Venusberg)
  • & eine Bar in der man sich wohl fühlt: Golem / Koralle
Alles andere entdeckt man selbst oder liest sich durch Städteführer.

Möchtest du noch jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:

Mami, Papi, Schwesti, Claude und meine drei süßen Kinder, die das hier wohl nicht lesen werden ;)


P.S. Noch mehr Frida gibt es auch im Interview von littleyears.
P.P.S. Die Fotografen dieser wunderschönen Bilder sind Nils Hasenau & Steffen Stilpirat Böttcher.

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