Simon Glöde. Hamburger Mensch #163

Der heutige Hamburger Mensch, der Erste im Jahr 2017 wurde kürzlich als der Brad Pitt der heutigen Zeit am Gesang bezeichnet. Seit nun me...

Der heutige Hamburger Mensch, der Erste im Jahr 2017 wurde kürzlich als der Brad Pitt der heutigen Zeit am Gesang bezeichnet. Seit nun mehr drei Jahren sind wir befreundet und was soll ich sagen, dieser Typ ist eine Wucht. Ich versuche mal bei den Fakten zu bleiben; er ist Anfang 20 und hat bereits in New York gearbeitet, mit seiner Musik zur Vorentscheidung des Eurovision Song Contest beigetragen und und und ... auf sein neues, aktuelles Album können wir uns freuen.
Ich durfte bereits in das neue Album lauschen – es ist Musik zum reinlegen. "Weich und warm wie schäumendes Badewasser, nach einem langen Tag. Nur mit mehr Wellengang." – sagen Gløde selbst über ihre Klänge als Band. So wie seine Musik, ist auch er entspannt, mit einer Stimme, die Höhen und Tiefen kann. Und eben sinnlich wie Brad ... Solltet ihr die Möglichkeit haben, schaut euch mal ein Konzert an, wenn nicht wegen der Musik, dann weil die Jungs so schön tanzen können. Und nun erzählt Simon noch ein bißchen von sich selbst:

Hi Kathrin, ich bin Simon – dein singender Freund, jetzt, Anfang Januar 2017, kurz vor seinem 24ten Geburtstag.
Ich mag Sonne und gute Musik.

Bild via Matthias Oertel


Woher kommst du?

Aus Flensburg, 7 km von Dänemark.


Seit wann bist du in Hamburg?

Seit drei Jahren. Davor war ich 5 Jahre in Danmark.

Schnappschuss von der wunderbaren Adele

Erzähl mal von deinem Beruf?

Ich bin Musiker. Ich schaue mir die Welt an und schreibe auf, was ich von Ihr halte. Im Moment sammle ich das ganze mit meiner Band auf einem schønen Album, welches rauskommt, wenn’s hier wieder wärmer wird.

Bandbild via Musiker Ingo Stahl


Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Ich würde wahrscheinlich Holz verarbeiten, überall alte Lampen aufstellen und Orientteppiche verlegen und sehr viel Geld damit verdienen.


Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Ich treibe viel Sport – Yoga, Laufen, an Orten ohne Menschen und Crossfit bei lauter, schlechter Musik. Ich beobachte gerne Leute, lese viel und will schnell nach Indien.

Simon backstage bei der Vorbereitung auf seinen Auftritt. Bild via Julien Fertl


In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

In St. Pauli.


Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen?

Irgendwann werden alle so viel Miete zahlen müssen, wie ich und auf St. Pauli trifft man sich dann ausschließlich in französischen Cafés zum veganen Döner. Die Reeperbahn hat ab elf Nachtruhe und Zum Silbersack ist jetzt ein Hotel. Dann ziehe ich vielleicht nochmal nach Winterhude.


Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Am Wasser. Das machen alle – aber ich mache das wirklich.


Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt?

Zum letzten Reeperbahn-Festival habe ich einem alten Freund binnen drei Tagen, intensiv die Stadt gezeigt und mir ist nochmal klargeworden, wie viele absolut schöne Venues, mit dazugehörig schönen Leuten, die Stadt behaust. Und die Theater. Kampnagel. Es bläst mich jedes Mal weg, wenn ich aus meiner Popmusikblase steige und mir diese Hochkultur gönne. So viele gute Leute, Die inspirieren und glücklicherweise auch die vielen guten Leute, die sich inspirieren lassen wollen.

Gløde während einem Konzert im Hamburger Knust


Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Fenster in die Bunker dieser Stadt bauen (wir proben im Mundsburg-Bunker und mögen Sonnenlicht). Mietpreise halten, damit es bunt bleibt und ......... warum baut Hamburg noch diese hageren Fahrradwege?
Dafür aber – Re$p€ct wegen der ganzen Stadtradsache.


Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York?

Nach meinem Abitur in Dänemark habe ich in New York ein Praktikum in Jimmi Hendrix’ Electric Lady Studios gemacht und eine Wahnsinns-Zeit gehabt. Nach ein paar Monaten wusste ich die Antwort auf die ‚How are you?-Frage’ aber immernoch nicht und dann war mir das alles auch zu weit von Kopenhagen weg.

Simon Glöde auf der Couch des Electric Lady Studios

Alster oder Elbe?

Nordsee. Ostsee. Elbe auch, aber auch Alster.

An der Ostsee mit der Band  – abgelichtet von Adele


Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Kommt drauf an, wer anruft.


Keine Frage, doch ein wenig Platz für deine Antwort oder was du loswerden möchtest:

Alle mal abchecken, was gerade so auf www.vongloede.com abgeht. Vielleicht schon ne neue Platte?

Musikalische Früherziehung am Akkordeon


Lieblingssong des Moment?



Lieblingssong forever?



Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte:


Möchtest du noch jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:

Ich grüße Martin Bassmati, unseren gemeinsamen Freund, ein großartiger Mensch und Musiker und ein toller Geschichtenerzähler.

Simon und Martin backstage. Bild via Julien Fertl

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