2017 – das Jahr des und die Fragen an:

Eine meiner Nachbarinnen meinte gestern zu mir: Dieses Jahr 2017 wird das Jahr der fürsorglichen Menschen; das Jahr des Saturns. Wir...




Eine meiner Nachbarinnen meinte gestern zu mir: Dieses Jahr 2017 wird das Jahr der fürsorglichen Menschen; das Jahr des Saturns. Wir können mit ihm darauf hoffen, dass die Menschen sich umeinander kümmern, fürsorglich sind, helfend ... es heißt, dass all diejenigen, die ihren Glauben an das Gute, an die Liebe, an das Licht und an eine höhere Gewalt nicht verlieren, durch Saturn zu festeren Strukturen gelangen können.

Klingt gut, oder? Ich möcht nicht zu esoterisch werdern, doch jeder Mensch, den wir treffen macht etwas mit uns.
Egal wo und wann, in uns und um uns herum. Francis Picabia sagte: Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann. Also bewegen wir uns, ändern wir Dinge, die wir nicht gut finden, setzten wir uns offen dafür ein, dass sie besser werden. Vertrauen wir Menschen. Wir wissen was wir können und doch fällt es manchmal schwer sich einzugestehen, dass man es selbst schaffen kann. Weil man auch nicht immer Lust hat es zu tun. Doch sich selbst kann man am meisten vertrauen, wenn wir es schaffen uns zuzuhören.

Ich verstehe wahrlich nur einen kleinen Teil der Menschen in ihrem Handeln und Leben, doch hoffen wir, dass es so kommt wie die Nachbarin es sagt. Dass wir uns neben all den wichtigen Dingen, wie Politik und Menschlichkeit, für die wir uns in diesem Jahr einsetzen wollen, auch unsinnigen Fragen widmen können. Wieso gibt es so viel schlecht erzogene Hunde? Wieso verstellen sich die Fernsehprogramme an meinem Fernseher von selbst? Wieso habe ich, obwohl ich nur ein Produkt möchte, mindestens drei verschiedene Haarshampoos in der Dusche stehen?

Egal was, es sollte weniger Missgunst und mehr Mitfreude geben. Wenn wir einander achten und aufeinander aufpassen und uns anpassen – was passiert dann? Mehr Achtsamkeit, mehr Lust, mehr Liebe? Physiologisch nicht möglich und doch sind viele dieser Sprichwörter und Redensarten so wahr, das sie zur Bildsprache des menschlichen Körpers werden: Ärger wie auch Schmetterlinge im Bauch. Mehr davon in 2017!

Die Bilder sind alle auf meiner Reise nach Juist über Silvester entstanden – herrlich war es. Viel Ruhrgebiet im Norden – hatte ich nicht erwartet. So ist es mit Erwartungen. Es ist nicht verkehrt sie zu haben, doch sie sind eben nicht immer, wie es von dem eigenen Ich erwartet wird. Ihr meint ich hab zu viele philosophische Hörbucher gehört? Na kann gut sein ;)

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