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#santaclara – Weihnachten ist für alle da. Ein bißchen Werbung.

Das Fest der Liebe und der Ruhe im Kreise der Familie rückt immer näher. Heute sind es nur noch 26 Tage. Doch ist es wirklich ruhig oder eher die Zeit der Hektik? Wer kümmert sich bei euch zu Haus eigentlich um alles?

Ihr wisst, ich bin wirklich keine Freundin von Klischees, doch es ist so, meistens ist es für die Frauen eher eine Zeit der Hektik. Obwohl der Weihnachtsmann jedes Jahr aufs Neues alle Lorbeeren einheimst, sind es die Frauen, die Weihnachten zu dem Fest der Liebe machen. Es sind die Mamas, die die Geschenke kaufen und sie auch einpacken. Die, die den Baum einkleiden, und auch die, die an dem Tag danach aufräumen. Doch die Frau ist eben nicht der Weihnachtsmann – sie ist viel mehr!

Genau das zeigt uns diese Beauty-Musical-Tanz-Komödie, in dem Frauen Bärte tragen und Kinder mit zwei Müttern oder zwei Vätern feiern. Hier wird die Botschaft der Gleichheit von Lidl verbreitet:



Die Idee zu dem Film in dieser wunderschönen, verschneiten Großstadt-Straße, Santas Fantasie-Weihnachts-Schlitten, den Elfen die als Securities fungieren, dem riesigen goldenen Model-Truthahnbraten im Traum, dem 12 Meter hohen Weihnachtsbaum, eben die Idee und Konzeption, Santa als Angeber mal abzulösen, stammt von Überground (deren Creative Direction: Jo Marie Farwick findet ihr HIER im HH Menschen Interview). Auch die Lyriks sind von ihr, die Musik wiederum stammt von Simon Heeger (sein HH Menschen Interview gibt es HIER).

Vieles davon ist euch beim ersten anschauen nicht aufgefallen? Dann klickt nochmal rein, doch obacht, ich hab mittlerweile einen Ohrwurm von dem Lied.




Der Tanz der Santa Clara Tanztruppe mit den eisweißen Haaren und blauen Mänteln nennt sich übrigens Hiplet (Hip Hop + Ballett) und verbindet zugleich das klassische, "alte" Weihnachten mit etwas neuem – wie auch den neuen Botschafterinnen der entspannteren Weihnacht: Die #SantaClara. Traditionen wollen gepflegt werden und es ganz abzuschaffen wäre Quatch, dann müsste sich ja jemand etwas ganz Neues ausdenken. Irgendwie lieben wir die Idee der perfekten Tradition doch auch, nur ein wenig entspannter kann es gern zugehen, oder? Die Perfektion macht es oft stressig, die Erwartung an andere oder auch an sich selbst. Dabei geht an Weihnachten vor allem um Wertschätzung. Aus diesem Grund sind Geschenke schon immer untereinander verteilt worden. 

Geschenke müssen nicht immer teure Wertgegenstände sein, gemeinsam mit der Familie, den Freunden und den Nachbarn feiern, sich Geschichten erzählen und an misslungenen Keksen knabbern, ist genausoviel Wert: Es geht um gemeinsame Zeit und so erschaffene Erinnerungen. Wegen dieser Gemeinsamkeit sind natürlich auch die Männer dabei, denn zum einen sind sie sind mächtig stolz auf ihre Frauen und zum anderen unterstützen und helfen sie dabei das Weihnachtsfest vorzubereiten, am Ende sitzen alle gleichberechtigt an einem Tisch. Eigentlich wird in diesem Filmchen nämlich gar niemand "eingeteilt. Alle helfen mit, Santa Claus reicht Häppchen und zeigt, er ist gar kein Macho – habt ihr das etwa gedacht?



Was haltet ihr von dem Film? Ich war froh, dass wir noch nie an Weihnachten Truthahn hatten, sondern meist Raklett oder Würstchen mit Kartoffelsalat – denn wer möchte in seinem Traum schon von einem riesigen, kopflosen Flattermann verfolgt werden? Doch ob eine brennende Tanne oder ein tanzendes Würstchen besser ist? Mir geht der Song definitv ins Ohr und vielleicht führen wir unterm Weihnachtsbaum auch so eine Tanzeinlage auf?

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P.S. Die Kostüme der Santa Claras sind vom dänischen Designer Mads Dinesen und dem weltberühmten Stylisten Mr. Gammon entwickelt worden. Egal wo auf der Welt, wer Santa Clara sein möchte, kann sich selbst in eine verwandeln – einen blauen Kapuzenpullover oder ein blaues Handtuch hat ja wohl jeder im Schrank.

P.P.S. Dieser Post ist in Kooperation für Lidl entstanden – doch was ein glücklicher Zufall, ich mag die Idee sehr gern und hätte wohl auch so davon berichtet.

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