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Silvie Antonia Bomhard. Hamburger Mensch #140

Auf Instagram folge ich fast nur Accounts die auf ihren Bildern reisen oder Kunst und Graphik zeigen. Als ich den Account Love.Kram von meinem heutigen Freitagsgast entdeckt habe, war ich hin und weg und hätte am liebsten ALLE Bilder geherzt. Sie vermalt "Gehörtes" – so entstehen colorierte Zeichnungen und Anekdoten aus Hamburg. Statt über 150 Bilder zu herzen, habe ich ihr eine Direktnachricht geschrieben und gefragt ob sie nicht Lust hätte hier auf dem Blog mehr von sich zu erzählen. Was ein Glück für mich, sie hat, also los, denn sie hat ganz tolle Antworten gegeben, bei denen ich laut lachen und schmunzeln musste. Außerdem hat sie auch noch einen Blog, auf dem es Leckeres, Schönes und mehr gibt. Danach klickt ihr euch dort und in ihre Instagram-Arbeiten und herzt los. < 3 Silvia, erzähl mal, wer bist du?

Silvie Antonia Bomhard. 


Woher kommst du? 

Aus Düsseldorf. Für alle, die von meiner Heimatstadt keine Vorstellung haben, sind hier drei Fakten über die Stadt im Rheinland:

  • Düsseldorf ist die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen.
  • Das Musikerehepaar Schumann lebte ab 1850 in Düsseldorf. Hier sprang Robert Schumann an einem Rosenmontag von der Oberkassler Brücke in den Rhein. Das Gesicht seiner Ehefrau, Clara Wieck-Schumann, war früher auf dem 100-Mark-Schein zu sehen.
  • Das Symbol des Radschlägers ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.

Ich kann bis heute kein Rad schlagen.


Seit wann bist du in Hamburg? 

Ich bin im Herbst 2009 nach Hamburg gekommen. Das ist mittlerweile sieben Jahre her, und wenn ich meine Familie in Düsseldorf besuche, kommt mir morgens beim Bäcker schon mal mein gewohntes „moin“ über die Lippen ...

Erzähl mal von deinem Beruf. 

Ich bin Grafikdesignerin. Nachdem ich die letzten drei Jahre in Agenturen meine Käsebrote gegessen habe, mache ich im Moment meine eigenen Sachen. Ich habe einen Instagram Kanal Love.Kram, der kleine Geschichten aus dem Hamburger Leben erzählt. Und ich schreibe einen Blog, Pflaumen und Pfeffer, der Geschichten aus meinem Leben erzählt. 



Was wäre dein Job, würdest du nicht das machen, was du machst? 

Mit 16 Jahren wollte ich Zahnärztin werden. Bis heute sind Zahnärzte in meinen Augen Rockstars.

Was machst du, wenn du nicht arbeitest? 

Ich beschäftige mich viel mit Essen; Höre mir die spannenden Geschichten meiner Freunde an; Stromere durch Hamburg; Jogge um die Alster; Mache Yoga; Warte im Waschsalon auf meine Wäsche und lese dabei.



In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du? 

Im Grindel: Es ist wunderschön hier und unsere Postfiliale ist so zauberhaft gelegen, dass man sich beinahe gerne sagen lässt, dass man umsonst gekommen sei, da die heißersehnte Bestellung nun doch bei den Nachbarn gelandet ist.

Möchtest du noch mal in einem Anderen wohnen? 

Klar. Ich habe diverse Straßen in Hamburg, in denen ich mein Zukunfts-Ich gerne unterbringen würde – sowohl im Grindel, als auch anderswo.

Wo würdest du dein Traumhaus bauen, bzw. wo würdest du gerne leben? 

Wenn ich alt bin, möchte ich über der Apotheke in Adelboden wohnen. Das ist ein kleines Dorf im Schweizer Berner Oberland.

Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt?
Die Auswahl an Kultur und meine Freiheit, die damit einhergeht: Kunst, Theater, Musik, Film, Tanz, Literatur und Esskultur – es ist alles vorhanden! Das heißt nicht, dass alles mein Fall ist - aber es ist immer etwas dabei, was ich ausprobieren oder angucken möchte - und das schätze ich.

Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?
 

Bei politischen Angelegenheiten halte ich mich meist zurück. Ich bin allerdings durchaus der Meinung, dass, wenn ein Mensch danach strebt, ein integres und glückliches Leben zu führen, hierin schon ein wertvoller Beitrag zur Weltpolitik liegt.

Warum Hamburg und nicht Berlin, Istanbul oder New York? 

Mit dem Intercity von Gleis 18 bin ich im Herbst 2009 am besten nach Hamburg gekommen. Was die anderen Städte betrifft – was nicht ist kann ja noch werden! Wobei, Berlin kommt für mich eher nicht in Frage ...

Alster oder Elbe? 

Elbe, mit einem Alsterwasser in der Hand.

Wie viele Stunden am Tag ist dein Smartphone an? 

Wie schaltet man ein iPhone noch mal aus?

Keine Frage, doch ein wenig Platz für deine Antwort oder was du loswerden möchtest: 

Do all things with love and every little thing will be alright. 



Lieblingssong des Moments? 

Green & Gold“ von Lianne La Havas

Lieblingssong forever? 

Move on Up“ von Curtis Mayfield

Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte:

  • Für ein Date mit sich selbst: Schwimmen gehen im Kaifubad.
  • Für ein Date mit Freunden: Essen im „Xe Ôm“ im Karoviertel – dort gibt es leckere vietnamesische Gerichte, gute Getränke und freundliche Menschen.
  • Für ein Date mit Herzklopfen: In der Dämmerung am Fähranleger Fischmarkt zuschauen, wie gegenüber Schiffe gebaut werden und die Hafenkräne ihre Schatten werfen.

Möchtest du noch jemanden grüßen, hier ist Platz dafür: 

All die wunderbaren Menschen, die ich kenne.
Und ganz besonders meine Bahama Mama.

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