Chris Poelmann. Hamburger Mensch #142

Nichts in der Welt wirkt so ansteckend, wie lachen und gute Laune. Mein heutiger Gast der Serie "Hamburger Menschen" ist ein Gute...

Nichts in der Welt wirkt so ansteckend, wie lachen und gute Laune. Mein heutiger Gast der Serie "Hamburger Menschen" ist ein Gute-Laune-Garant. Er ist seit sieben Jahren in Hamburg (ich auch) und wenn man mal nicht weiß, was in Hamburg los ist, finde ich, es sollte irgendwo eine Rubrik mit dem Namen "Fragt Chris" geben. Denn sowohl für Kultur, Musik oder Spaß, er hat meist eine Idee. Ein wenig von seiner Heiterkeit und dem Frohsinn, den er zumeist dabei hat, sowie eine ganze Menge schöne Projekte die in Hamburg stattfinden, gibt es auch jetzt für euch, viel Spaß! < 3

Wer bist du?

Grundsätzlich erstmal ein Mensch. Das ist aber ja nun auch gut und Grundbedingung um hier in diese illustre Rige mit aufgenommen zu werden. Man strafte mich mit dem Jahrgang 85´er Allerweltsnamen Christian, dem ich das „tian“ aber nahm.
Ich bin Netzwerker, Origanisator und versuche möglichst, mein Leben mit Dingen zu füllen, die ich mag. Menschen, Projekte, Charity und gerne ein Rum Cola.

Bildcredit: This is Julia


Woher kommst du?

Urspünglich aus dem katholisch-CDU´ler Dorf Papenburg (lt. den Papenbugrer das „Venedig des Nordens“ und die längste europäische Stadt im Verhältnis zu den Einwohnern). Man merkt – viel kann da nicht los sein, wenn dass die Dinge sind, mit denen sich der Papenburger schmückt.

Seit wann bist du in Hamburg?

Nach einem Studienumweg über Emden nun seit 7 Jahren.

Erzähl mal von deinem Beruf?

Puh. Ich häng auf vielen Aktivitätsinseln rum. Konstanten sind: das zeise kino und meine geliebte Sneak, der clubkinder Verein und die Künstler Agentur „Kaderschmiede“, die ich mit einem Kumpel führe. Am Ende geht es irgendwie oft um projektorientiertes Schaffen. Auch abseits dieser drei Konstanten. Man sieht mich immer mal wieder überall mitmischen. Egal ob Tag der Legenden, Technopartys oder Independent Filmreihen, Konzeption, Organisation oder Moderation. Kurzfilme und Bookings. Charity und Kommerz. Ich erhalte mir die Freiheit das zu machen, worauf ich Lust hab. Mehr: chrispoelmann.com

Was wäre deine Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Hm. Mit sieben wollte ich Zahnarzt werden (spooky kid). Aber wahrscheinlich wär ich irgendwie sozialpädagogisch unterwegs.

Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Die Grenzen sind fließend. Ob das gut ist? Wer weiß. Aber ich liebe Filme und bin auch dem Serienkonsum nicht abgeneigt. Reisen und draußen fetzt auch. Und Menschen. Vor allem Menschen.

Bildcredit: Yelda Yilmaz


In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?

Glücklicher denn je: in altona! Hinterhaus. Denkmalschutz. Vogelgezwitscher und 5 Minuten bis zur Elbe.

Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen?

Hm. Gerade eher nicht.

Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Ich weiß nicht, ob Hausbau das Richtige für mich ist. Wenn dann wahrscheinlich eher im Speckmantel mit Familie. Aber die ist fern. Somit das Haus auch.

Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt?

Ich finde, dass es schon Plätze für (Sub-)Kulturen gibt, auch wenn es immer schwieriger wird. Ich mag die open Air Kultur im elektronischen Bereich ebenso wie Konzerte draußen, zum Beispiel die Knust Accoustics. Ich finde Projekte wie das Gängeviertel, der Charity Club Unter'm Strich oder das, was gerade im Oberhafen passiert spannend, ebenso wie das, was ich in Wilhelmsburg erlebe (Indie-Webserien-Fetival WENDIE oder ein Crowdfunding-Hausboot als Veranstaltungsfläche). Diese Möglichkeiten und (Frei-)Räume machen Hamburg für mich zur Kulturstadt. Die „welche Kultur wird gefördert“ Diskussion fange ich nun nicht an ...

Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

3 Seilbahnen über die Elbe und mindestens 1 Musical pro Stadtteil!
Außerdem 2 x jährlich Olympia

Bildcredit: This is Julia


Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York?

Warum nicht Hamburg UND Berlin UND New York?

Alster oder Elbe?

Ganz klar: Elbe

Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Schon recht durchgängig. Aber oft im Flugmodus, wenn ich Ruhe haben möchte. Und das, obwohl ich dann garnicht im Flugzeug bin. Verrückt! Ach ja, pro Tipp für Unwissende: das I-Phone lädt bestimmt 5x so schnell (mindestens) wenn man es im Flugmodus lädt!

Lieblingssong des Moment?


Lieblingsfilm im Moment:


Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte:

  • Ikea Dach – schönste Aussicht und Ruhe. Und immerhin irgendwas, das ich meinem neuen Nachbarn zugute halte     
  • Oberhafen – Moloch, Materialverwertung und mehr     
  • Jenischpark – da ist´s grün

Möchtest du noch jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:

High five ins Internet!

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