Featured Post

http://www.kathrynsky.de/2017/07/once-upon-time-i-used-to-be-fashion.html

Zu Hause ist es doch am ... und nebenan im Hotel erst. Ein Besuch im Alten Hafenamt in Hamburg.


"In welchem Hotel sollen wir denn in Hamburg schlafen?", bin ich schon ziemlich oft gefragt worden. Diese Frage ist mir bisher schwer gefallen, weil, hey, ich schlaf ziemlich gut in meinem eigenen Bett und konnte diese Frage deswegen bislang nicht beantworten. Also habe ich eine Liste angelegt mit Wohnungen auf den bekannten Community-Marktplätze für Buchung und Vermietung. Ich bin großer Fan dieser Plattformen, doch nicht jeder mag fremde Wohnungen und, es ist auch nicht immer möglich.

Also habe ich mal ein ganz neues Hotel in Hamburg getestet, das Alte Hafenamt. Natürlich nur für diese Frage ... und, weil es eben schön ist. Einst wurde es als Amt für Strom- und Hafenbau genutzt und von Seeleuten aus aller Welt mit Andenken bedacht. Heute kombiniert das Hotel, was zu der Reihe der 25hours Hotels gehört (meinen Besuch im Berliner Haus könnt ihr HIER nachlesen) viele historische Details mit spannenden Materialien und neuen Objekten, wie z.B. alten Karten von der See oder vielen Rettungsringen.




Neben der Möglichkeit in einem der 49 Zimmer zu schlafen, kann man ohne Hotelzimmer auch sehr gut im Alten Hafenamt essen – genauer gesagt, im Neni, einem Restaurant mit orientalisch-mediterraner Küche. Was ein Glück, dass an dem Abend meiner Übernachtung auch die Köpfe und Hände hinter der Idee von Neni zugegen waren. Man merkt schnell, hier geht es familär zu. 
Genau dies ist das offene Geheimnis, denn das familiäre Konzept besteht aus Haya Molcho und ihren vier Söhnen. Durch die liebevolle Art und positive Energie, mit der alle fünf sich um das Familienunternehmen kümmern, kochen und Gasteber sind, fühlt man sich schon nach kurzer Zeit zugehörig. Auch, weil alle Gäste an einem großen Tisch zusammenkommen und man sich die Teller in der Mitte teilt.


Die Schwerpunkt und Stärke liegen in der orientalischen Küche. Auf den Tisch kommen zum Beispiel Hummus mit Pitabrot und Tahina, Süßkartoffeln aus dem Ofen mit gerösteten Mandeln, hausgemachtem Schmand, Rucola-Spinatsalat mit Zitrusvinaigrette oder Hamshuka, Hummus mit Lamm- und Rinderhackfleisch, Spicy Chili und Pitabrot und als Nachtisch Knafeh – ein überbackener Kadayif-Teig mit Mozzarella-Ricotta-Füllung, gehackten Pistazien und Joghurteis. Mmmmh, ich bekomme direkt wieder Hunger.

Smile at your neighbour. With your eyes. No teeth.

Hinter dem Namen N E N I stecken übrigens die Anfangsbuchstaben von Haya Molchos Söhnen Nuriel, Elior, Nadiv und Ilan.



Um also die Eingangsfrage zu beantworten, falls ihr mal einen Schlafplatz in Hamburg sucht oder einfach nur Hunger habt, ab ins Alte Hafenamt oder ins Neni (Öffnungszeiten Mo – Fr 6:30 – 23h / Sa – So 7h – 23h), in der HafenCity, Überseeallee 5, 20457 Hamburg. Und wenn ihr im Anschluß noch eine Bar sucht, findet ihr in der Boilerman Bar von Mo - Mi 17h - 1h und Do - Sa 17h - 2h auch noch eine feine Adresse.


P.S. Ihr könnt auch mit dem Kajak anreisen, wir haben es versucht. Einen Anlegeplatz zu finden gestaltet sich in den Elbkanälen jedoch etwas schwieriger.

Kommentar veröffentlichen

My Instagram