Mit dem Rucksack meiner Wahl über Berg & Tal.

Nachdem ich zuletzt so ein schönes ZuHauserumhäng-achkomm-istjaauchAprilWetter-Wochenende hatte, kam der Tatendrang von ganz allein. Ich w...

Nachdem ich zuletzt so ein schönes ZuHauserumhäng-achkomm-istjaauchAprilWetter-Wochenende hatte, kam der Tatendrang von ganz allein. Ich wollte laufen und noch ein bißchen weiter laufen und so kann man es fast schon wandern nennen.

Wie es so weit kam und wer dabei war? Auf jeden Fall mein neuer Wanderkumpel Abisko, er ist ein Trekkingrucksack den ich zu Beginn des Jahres in Köln gefunden habe. Dort war ich von Globetrotter eingeladen, mir das neu erweiterte Sortiment anzuschauen und hinter die Kulissen zu blicken. 
Andreas Kieling - Tierfilmer und Abenteurer, ich, Corinna von Modephonie & Fredi von Freiseindesign
Die Filialen in Dresden, München, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart, Berlin und eben auch Köln haben im März und April 2016 ihr bestehendes Sortiment erweitert oder gar ganz neue Shop-in-Shops für Fjällräven eröffnet. Köln machte den Anfang und hat nun auf 7.000 m² eine Fläche von über 400 m²  dafür eingerichtet. Das erweiterte Sortiment gibt es aber nicht nur stationär, sondern auch online und ja, die Sachen gibt es bestimmt irgendwo günstiger, doch die Kletterwand, das Wasserbecken, die Kältekammer und erst recht nicht die Beratung!

Noch viel spannender als all die Sportmöglichkeiten vor Ort fand ich an dem Tag die Präsentation und Informationen zum Thema Nachhaltigkeit vom CSO & CCO von Fjällräven; Aiko Bode. Gemeinsam mit fünf anderen Bloggern lauschte ich seinen Erzählungen und Geschichten. Und hätte die Kältekammer nicht quasi unsere Namen gerufen, hätte ich gern mehr zu Polarfüchsen, dem Daunenversprechen, Qualität, Nachhhaltigkeit und Funktionalität des schwedischen Unternehmens gehört.
Seit 2012 z.B. wird bei der Herstellung von wasserdichten Kleidungsstücken ausschließlich fluorcarbonfreies Imprägniermittel verwendet. Da das umweltschädliche Mittel nun "fehlt", muß man die Kleidung nach ca. jeder zweiten Wäsche nachimprägnieren. Die Alternativen halten nicht so lange, sind aber ein ziemlich sinnvoller Kompromiss, um den Einsatz von umwelt- und gesundheitsgefährdenden Substanzen zu verringern. Wie man eine Hose wachst, haben wir vor Ort auch ausprobiert – wer schonmal gesehen hat, wie man ein Surfbrett wachst, es funktioniert ähnlich.

Doch nun ab in die Kältekammer, dafür musste ich mir zuerst selbst eine Winterjacke wählen. Ok, ich bekam eine leichte Hilfestellung und mir wurde ein konkreter Jackenständer zugewiesen. Meine Wahl fiel auf die Jacke mit der Riesenkapuze (seht ihr oben auf dem Bild). War wohl keine schlechte Entscheidung – ich habe nur im Gesicht einen röteren Bereich auf der Wärmebildkamera gesehen. Mit euren Jacken könnt ihr auch einfach in die Kältekammer gehen und es mal testen – im Sommer ist es bestimmt sogar für eine Minute fast schön. Bei minus 20 Grad kann man auf echten Eisblöcken als Liegeflächen sogar Schlafsäcke testen.

Jetzt ab und raus in die Natur:



Wie schon erwähnt, ich wählte einen Rucksack. Jedoch nicht den Kånken, den ihr bestimmt alle mindestens einmal am Tag auf irgendeinem Rücken seht. Dieser kam bereits 1978 auf den Markt, um einen Beitrag zur Vorbeugung von Haltungsschäden bei schwedischen Schulkindern zu leisten. Der Rucksack war schon bald nicht mehr aus herkömmlichen und Waldkindergärten (hihi, so schreibt es Fjällräven) des Landes wegzudenken. 

Es ist nun mehr als 35 Jahre her und damals war auch der Holzrahmen für Rucksäcke eine bahnbrechnede Innovation, dann kam allerdings Aluminium, war leichter und haltbarer und Holz wurde nicht mehr verwendet. Seit 2012 nimmt man bei Fjällräven wieder Birkenholz aus nachhaltigen Forsten in Finnland: Damit wurden die Rahmen leichter und stabiler als Aluminium und der CO2-Fußabdruck reduzierte sich um 90%. 

Genug meiner Schwärmerei, für große Wanderungen und Reisen bin ich nun ausgestattet, Wanderkumpel Abisko sitzt äußerst bequem:




Zeit für ein Päuschen, oder?


Danke an Globetrotter für die gute und infomative Zeit in Köln und meinen neuen Wanderkumpel.

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5 Kommentare

  1. interessantes "wanderoutfit"... so in weiss und blüschen... authentizität pur

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    1. Wie Du (wer auch immer) ja bestimmt auch siehst, es ist flaches Land. Ich bin nicht klettern gewesen und hatte nicht vor mich in Schlam zu suhlen. Wieso also kein Weiß und keine Bluse? Vielleicht hab ich im Rucksack ja nur Picknickkram und wir waren nur drei Stunden "wandern"? Ab wann wandert man richtig?

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  2. Oh toller Bericht! Besonders gefällt mir der Trekkingrucksack - welch Glück ihn gefunden zu haben :D Ich habe letztens aber auch einen tollen Trekkingrucksack gekauft, bin sehr zufrieden damit! Lg

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  3. ... also nennt man das nicht "spazieren"? siehe Abgrenzung zu Planung/Infrastruktur und angepasster Ausrüstung. aber jeder wie er meint ;)

    „Wandern ist Gehen in der Landschaft. Dabei handelt es sich um eine Freizeitaktivität mit unterschiedlich starker körperlicher Anforderung, die sowohl das mentale wie physische Wohlbefinden fördert. Charakteristisch für eine Wanderung sind:

    eine Dauer von mehr als einer Stunde,
    eine entsprechende Planung,
    Nutzung spezifischer Infrastruktur sowie
    eine angepasste Ausrüstung“

    – Deutscher Wanderverband (2010)[1]

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    1. Hehe, ok, dann war ich wohl wirklich "spazieren" – und tastete mich damit ans Wandern ran, was im Moment im Alltag nicht länger möglich ist ... ;) kommt aber vielleicht, bestimmt auch noch. Hier ging es ja auch eher um Fjällraven und den Rucksack als um meine Freizeitaktivitäten :)

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Danke für Deinen Kommentar! :o)

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