Mallorca - viel Erlebnis für ein Wochenende

Ich fand im Internet " 5 Dinge, die Sie auf Mallorca erleben müssen" : ✈ Das Karibikfeeling am Strand von Es Trenc genießen. ...

Ich fand im Internet "5 Dinge, die Sie auf Mallorca erleben müssen":

✈ Das Karibikfeeling am Strand von Es Trenc genießen. √
✈ Auf dem Wochenmarkt in Sineu mit den Mallorquinern um die Wette feilschen.
✈ Eine Shopping-Tour durch kleine Boutiquen von Palma de Mallorca unternehmen. √
✈ Die kurvenreiche Sa Calobra Road entlang radeln und ins Schwitzen kommen.
✈ Einfach das Leben genießen: in einer Finca mit Familie und Freunden. √

An Drei kann ich ein Häkchen machen, für die anderen beiden Punkte, muß ich wohl nochmal auf die größte balearische Insel im Mittelmeer.


Verliert man den Moment, verliert man das Leben. Genießt man den Moment, nimmt man wahr und ist präsent und sieht den Moment an. Nimmt sich Zeit um sich mit Menschen zu beschäftigen. Und hat hinterher viel mehr, als wenn man zwei Dinge gleichzeitig rastlos erlebt hätte.


Ich war schonmal auf Mallorca ... damals hatte Jeannette Biedermann noch Erfolg mit Popmusik – wer sich erinnert weiß also, es ist eine ganze lange Weile her. In Portals Nous sind meine Erwartungen der Insel gegenüber, überrascht worden. Stellte ich es mir doch laut und bunt vor, fand es jedoch leise und sehr grün. Diesmal habe ich mich ganz ohne Erwartungen in das Treiben gestürzt und bin so ein Teil vom Sein geworden. 


Kaum sind wir mit dem Mietwagen (1000 Dank dafür an Goldcar, dass sie uns diesen wunderbar bequemen Kombi gegeben haben) vom Flughafen gerollt, atmen wir die Luft von Palmen, Mandeln, Salz, Oleander und Jasmin ein. Das Licht ist ein Gemisch aus Erdelehmrot, Himmelwolkenblauweiß und Landstrassensteinmauernbeige. Was dies für eine Mischung ergibt? Das einzigartige Mallorcalicht. 

Das erste Ziel war eine Finca bei Freunden in der Nähe von Santanyí, im Südosten der Insel. Entspannen im Poolhäuschen, Sonne tanken, ein- und ausatmen und mit Meerblick alles sein lassen. Kaffee am Morgen, Rotwein und mehr am Abend schmecken mit Aussicht und Sternenblick aber auch einfach zu gut, als dass man schnell woanders hin möchte.


 Je länger ich auf die Hügel Mallorcas blicke, umso mehr möchte ich los, was gibt es da noch, was können wir uns ansehen? Ich habe die berühmten Hummel im Hintern und so soll es ein Ausflug in die Serra de Tramuntana, den Gebirgszug im Nordwesten werden. Unser Ziel; das Kloster und der Wallfahrtort Santuari de Lluc. Zu diesem spirituelles Zentrum der Insel kommt man über eine schöne Serpentinstrecke. Je näher wir unserem Ziel kommen, umso mehr knistern die Plastikflaschen fröhlich – weil der Luftdruck sich durch den Höhenunterschied ändert.



Die Anlage und der Garten um das Kloster sind toll, von den Innereien bin ich etwas enttäuscht, der WLAN-Router liegt mit seinen Kabeln und Antennen offen vor der Sakristei, die Gebetskerzen sind elektronisch und aus Plastik und auch die Informationen kommen über ein Telefon, in das man Geld einwerfen muß (was allerdings kaputt ist). Den Blick nach oben gerichtet, entspannt sich die Lage etwas, die Heiligen strahlen einen an, als hätten sie nie etwas anderes getan. 


Die Kirche steht also auf dem Kopf. Auch in Palma de Mallorca auf dem Placa Porta Santa Catalina, am Puente de La Riera. Es ist bestimmt nicht weniger ernst gemeint, doch hier handelt es sich um Kunst. Die findet man in Palma fast überall und auch während der Shopping-Tour durch die kleinen Boutiquen von Palma de Mallorca, begegnet sie uns immer wieder –> bei GEO gibt es auch eine schöne Liste. Genauso wie freies WLAN (doch da es in Hamburg ja nun auch in fast allen Bussen und Bahnen kommen soll, beschwer ich mich mal nicht).


Vielleicht habe ich nicht so sehr auf ihn geachtet, weswegen er nicht so aufdringlich wahrgenommen wurde, doch der Valentinstag war in der Haupstadt der balearischen Inseln, Palma de Mallorca, nicht so präsent wie in den letzten deutschen Wochen – vielleicht wurde es gerade deswegen so romantisch? Schaukelnde Schiffe, schummeriges Licht, den richtigen Menschen an der Seite und schon werden solche Ausflüge noch ein bißchen schöner.

...


Am nächsten Tag schaukelten die Schiffe immernoch und nach den kleinen Gassen wollten wir heute den Strand unter den Füßen spüren. Ok, so warm war es noch nicht, doch es gibt viele schöne Buchten und Strände auf der Insel, einen bis fünf kann man sich da schon ansehen. Wie Malte beim Anblick der Bilder von Es Trenc schrieb: "Die Anziehungskraft der Meeres ist magisch, und es lässt durch die Welle grüßen."

An diesem Tag war das Meer wild, als wir in der Nähe von Campos in dem naturgeschützten Gebiet, nahe der Salinen, ankamen. Dabei sind so viele schöne Bilder entstanden, die gibt es morgen einfach nochmal extra.


Ich hoffe bis zu meinem nächsten Besuch der Insel dauert es nicht nochmal so lang, ich schmiede bereits jetzt Pläne für einen längeren Aufenthalt. Um den Schweinen auf dem Feld und den Pinienzweigen im Himmel länger zuschauen und die Sonne genießen zu können.


Über die Insel sind wir mit einem Wagen, der uns von Goldcar zur Verfügung gestellt wurde, gesaust. 
Auf dem europäischen Autoverleih-Markt im Freizeitbereich haben sie mehr als 42.000 Fahrzeuge, vielleicht ja auch eins für euch in eurem nächsten Urlaub?!

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