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Holy night! Tabus? Das GEWINNSPIEL zum 4.Advent

In der letzten Woche bin ich mit Reisekaffeemaschine in den Hamburger Hafen gewandert und habe mich an einen warmen Ort gewünscht. Je mehr es auf das Ende des Jahres zugeht, umso lieber möchte ich einfach nur zu Haus bleiben. Mit einem heißen Kakao und Gebäck auf dem Sofa – Gemütlichkeit wird von mir in diesen Tagen klar bevorzugt. 

Da in diesem Jahr eine Menge los war und an jeder Ecke Jahresrückblicke zu lesen oder sehen sind, habe ich mich gefragt, über was wurde nicht gesprochen? Gibt es noch Tabus und was sind es dann für Themen? Finden diese vielleicht nur öffentlich statt und im privaten Raum gibt es schon lang keine mehr? 


Also hab ich mal nach Tabus gefragt – es wurden Themen wie Hämorrhoiden, Mundegeruch, geistig Behinderte mit Kinderwunsch, Belästigungen und anzügliche oder nicht gleichberechtigte Sprüche auf der Arbeit, Fehlgeburten, Selbstbefriedigung,  Feuerwehreinsätze mit Schwerverletzten oder / und Toten, Hautkrankheiten, künstliche Befruchtung, Geburtstrauma, der Wunsch nach körperlicher Nähe im Altersheim (-> Nessita ist ein tolles Projekt dazu) und Krankheiten im Allgemeinen genannt. 

Ich selbst kann mit den Menschen, die mir nah sind, über ziemlich viel sprechen. Empfinde es jedoch als übergriffig, wenn mich Menschen, die ich nicht, oder nicht gut kenne, z.B. fragen; Wann es denn endlich mal so weit wäre, Kinder zu bekommen. Wird es schwieriger, sobald es persönlich wird und einen selbst betrifft?

Ich bin dankbar für Webseiten wie das Mummy Mag, edition f, die persönliche Themen der Janes, viele Artikel der Zeit und Blogs, die den Mut aufbringen, es in Worte zu fassen, was einen gedanklich beschäftigt, doch oft nicht ausgesprochen wird. Was meint ihr, ist es gut, dass über 'viel mehr' (als früher) gesprochen und geschrieben wird, oder ist es langsam zu viel?

Der heutige Gewinn zum vierten Advent führt euch in zwei Online-Shops, die sich mit Themen beschäftigen, die für den ein oder anderen auch ein Tabu sein mögen:

Bei inkluWAS geht es darum, nicht über die Differenzen und Unterschiede zu sprechen, sondern die Gemeinsamkeiten zu entdecken. Was verbindet die Menschen und wie können sie sich (seelisch) näher kommen? Oft ist es die Kommunikation, die Menschen voneinander trennt, nicht zusammenbringt und durch die Missverständnisse entstehen. 
Anastasia, die Gründerin von inkluWAS würde sich freuen, wenn mehr Meschen den Mut hätten zu fragen, ob sie ihr die Hand geben können (sie sitzt im Rollstuhl) oder sich mit einem Gehörlosen auf ein Bier treffen (dazu würde ich euch auch gern das Buch 'Taube Nuss' von Alexander Görsdorf empfehlen). 

Der Name 'Beate Uhse' ist wohl den meisten Menschen ein Begriff, dass sich auch jemand mit ihrem Sortiment auskennen, wird allerdings öfter verneint. In ihrem langjährigen Wohnort Flensburg gibt es ein Themenzimmer im Hotel 'Alte Post' – ihres ist eins der Meistegebuchten. Beate wurde 1919 geboren und gilt als eine der Wegbereiterinnen zu einer offeneren und freieren Gesellschaft. Beruflich war sie eigentlich Kunstflug-Pilotin, doch bekannt wurde sie, weil sie nach dem Zweiten Weltkrieg den ersten Sexshop der Welt gründete. Dies lag mit Sicherheit an ihrer freien Erziehung, dem Umgang ihrer Eltern mit dem Thema Sexualität und der frühen Aufklärung. Sie war bis ins hohe Alter ein Fan der Freikörperkultur.
Die Wäsche auf den Bildern ist aus der Besired Blacklabel Kollektion von Beate Uhse

Zum vierten Advent verlose ich unter allen, die bis zum 22.12. unter diesem Post (bitte mit Mailadresse) etwas kommentieren, einen Gutschein für den Online-Shop von Beate Uhse und einen Artikel eurer Wahl von inkluWAS (schaut mal rein, sucht euch etwas aus).

Ich wünsche euch allen ganz viel Glück und nun ab in den gemütlichen Sonntag mit Sofa und Kakao!

Das LOVE Kissen ist von inkluWAS, die $ Hose von Ethel Vaughn, die < 3 Tasse aus Bilbao und die Kekse von Ambacht.



Hier geht es zu den Gewinnspielregeln

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