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http://www.kathrynsky.de/2017/07/once-upon-time-i-used-to-be-fashion.html

P.S. Auch an halben Tagen kann man Istanbul erleben


Bei der Sichtung der Bilder aus Istanbul ist mir aufgefallen, auch wenn ich mich schon am letzten Abend von der Reise verabschiedet habe, an dem Tag, an dem ich Nachmittags den Flieger nahm, passierte auch noch eine Menge. 

Eigentlich war heute Regen angesagt, weswegen wir davon ausgingen, sonderlich viel ist heute gar nicht möglich. Doch, als ich die Gardinen in meinem Hotelzimmer zur Seite zog, blickte ich auf die güldene Sonne, die auf das "Goldene Horn" schien. Also los, ab in die Stadt, ab in den Istanbuler Montag.

Durch einen sehr glücklichen Zufall konnten wir ins Pera Palace Hotel, im Stadtteil Beyoğlu, schauen. Das Hotel wurde 1892 vom französisch-osmanischen Architekten 'Alexander Vallaury' errichtet und die Geschichten von damals sitzen noch heute in der Luft:
Ernest Hemingway war gern Gast in der 'Orient Bar & Terrace' des Hotels (doch in Welcher war er eigentlich nicht? Auch in Key West, Florida, behauptet dies jede Zweite). Das Restaurant 'Agatha' wurde nach der Krimi-Autorin Lady Mallowan benannt, auch sie schrieb hier damals gern. Dies gilt heute noch für zahlreiche Gäste und so hat es sich das Haus zur Tradition gemacht, regelmäßig Lesungen in der Bibliothek stattfinden zu lassen. 
Doch auch allein könnte man dort wohl tagelang schmökern ...


In der französisch angehauchten 'Patisserie de Pera' wird bester Kaffee und Tee in feinstem Porzellan serviert, dazu klingen kratzig, sanfte Chanson Klassiker, alles ist in rosé getaucht und die Atmosphäre hat sofort etwas magisches. Dazu kann man täglich selbstgemachtes, frisches Gebäck und Schokolade genießen – die Macarons hätten nicht besser schmecken können und es gibt allein drei verschiedene Sorten mit türkischem Mokka. Der Oktober steht auch hier ganz im Zeichen des Brustkrebs und so tragen nicht nur alle Angestellten aus Solidarität den 'Pink Ribbon', sondern auch das Gebäck ist damit verziert.

 
Noch zwei Stunden Zeit, bis es wieder zum Flughafen geht, also, Blick nach oben und durch die Strassen von Beyoğlu streifen. Die Häuser sind so schön alt und an vielen Ecken findet man Kleinigkeiten oder Plätze, die einen zum Verweilen einladen. Rund um den Galata Turm, der schon im Jahr 1348/49 erbaut wurde, gibt es eine Menge Galerien, Cafés, Hostels, Bäckereien mit Buchhandlungen (wenn ihr vor Ort seid, schaut zum Beispiel mal ins GRAM!), frische Früchte und Grafittis sowieso.


Insanın kaderi insandır –  Der Mensch ist das menschliche Schicksal.


Su gibi git su gibi gel ... Fließe wie das Wasser geht, fließe wie das Wasser kommt.
 

Disclaimer: 

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