Flensburg – Alte Post, neues Hotel, alte Hinterhöfe und neue Eindrücke.

Waren mir gerade noch die Menschen in der verkehrsberuhigten Fußgängerzone zuviel, muß ich heut schon darüber lachen, denn bevor es nach Ha...

Waren mir gerade noch die Menschen in der verkehrsberuhigten Fußgängerzone zuviel, muß ich heut schon darüber lachen, denn bevor es nach Haus, zurück nach Hamburg geht, besuche ich nochmal Flensburg. Nach Kiel und Lübeck ist Flensburg die drittgrößte Stadt von Schleswig-Holstein, jeder Autofahrer fürchtet die Punkte im Kraftfahrt-Bundesamt und sie ist nur knapp zwei Stunden von Hamburg entfernt – trotzdem war ich noch nie dort. Neben der Punktesammelstelle kommen auch der Erotikversandhandel Orion, das Flensburger Bier (ok, das war etwas zu einfach), der Handballverein SG Flensburg-Handewit (die Männer sind in der 1. Bundeliga) und zwei meiner Lieblingsmusiker (Tom Klose & Simon Glöde) aus der Stadt am Beginn der Flensburger Förde. 

Drei dieser Berühmtheiten, haben ein eigenes Themenzimmer im Hotel "Alte Post" designed (das vierte Zimmer ist von Nord-Schrott, auch ein Fensburger Unternehmen). Die "Alte Post" ist auch mein Ziel – das Haus steht seit dem Ende des 18. Jhd, doch erst seit Beginn diesen Jahres ist es ein Hotel. Der zentrale Platz des Hotels befindet sich im Innehof. Früher wurde hier Post zugeordnet, heut ist das überdachte Atrium der zentrale Ort des Hauses. Hier wird gegessen, am Kamin entspannt, an der Bar getrunken oder auch einfach nur gesessen und getratscht. Die Gelassenheit des skandinavischen Lebensstils findet sich auch in der Ausstattung wieder – dafür hat keine geringere als die Kopenhagener Architektin und Designerin Helle Flou gesorgt. 

 

Ich bin ko, jeden Tag eine andere Stadt, neue Geschichten und Eindrücke sind anstrengender als gedacht – doch eben auch wunderschön und ich möchte kein einziges Erlebnis missen. Schön ist auch das Zimmer unter dem Dach und, ich fand das Bett in St. Peter schon sehr bequem, dieses hier liegt sich noch besser. Kann aber auch an meiner Schwere liegen ^^


Nachdem ich mir das Hotel etwas genauer angesehen habe, geht es zum Stadtbummel – einfach nichts tun geht nicht. Die üblichen Ladengeschäfte lassen wir hinter uns.

Doch was schauen wir uns an? Uns wurden die rote Strasse und die zahlreichen Hinterhöfe empfohlen. Was wir finden sind zahlreiche Schuhe im Himmel (Das Phänomen soll in Flensburg dadurch entstanden sein, dass die Kunden eines Skatershops nach Kauf neuer Schuhe ihre Alten zurückließen und der Ladenbesitzer sie über die Leinen warf. Nach und nach wurden es mehr.), viele Hinterhöfe und Menschen in beige.


Wir beschließen in jedem Hinterhof der "Roten Strasse" einen Likör oder Schnaps zu trinken und genießen äußerst leckere Sorten von Likör oder Rum, die ich anschließend als Mitbringsel und Weihnachtsgeschenke mitnehme. Ja, lacht ihr ruhig, so mach ich es das ganze Jahr über – Geschenkestreß vor Weihnachten kenn ich dafür nicht. Danke auf jeden Fall für die informative und lustige Beratung bei Braasch! Ward ihr schonmal in Flensburg? Wieviele Hinterhöfe gibt es dort? Wir können uns nicht mehr erinnern. Die meisten sind verwinkelt, klein und voller Details, die es zu entdecken gilt.
 

Wir gelangen zum Museumshafen Flensburg, die Werft und die Schiffswerkstätten kann man sich aus der nähsten Nähe anschauen und über jedes der dort liegenden Boote gibt es eine kleine Geschichte und Beschreibung.


Zurück im Hotel essen wir im 1871 – wir sind ganz allein im Restaurante, hat auch etwas von Romantik. < 3 Doch eigentlich ist es viel zu schade, denn das Potential ist da.


Wie gern hätten wir danach noch bei Terence einen Drink genommen, schließlich wurde uns in Glücksburg schon von ihm vorgeschwärmt, doch es ging nur noch schlafen, aufwachen, wieder frühstücken, einpacken und ab nach Haus. Bei dem Wetter ist nichtmal ein Bummel drin, beim nächsten Mal möchte ich mir gern das Ostseebad ansehen, es gibt also einen guten Grund wiederzukommen. Ansonsten erinnert mich Flensburg an Lübeck oder Lüneburg und die Entfernung ist für mich ein wenig kürzer.


Vielen Dank für die Einladung an das Team der "Alten Post", eine schöne letzte Station der Ostsee-Nordsee-Reise im September. Und, auch 1000 Dank an den Suzuki Swift (es kommt noch ein Beitrag zum Kofferraum und dem Auto) und an Primo PR, dank denen ich in Glücksburg im Strandhotel und auch in St. Peter Ording im StrandGut Resort war. Die nächste Reise für den Blog geht im Oktober in die Türkei – was freu ich mich!

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2 Kommentare

  1. Danke für den tollen Bericht und Fotos, viele Grüße.

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  2. So wie Deine Augen blitzen war es eine tolle Zeit,
    super Fotos! Danke!

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Danke für Deinen Kommentar! :o)