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http://www.kathrynsky.de/2017/07/once-upon-time-i-used-to-be-fashion.html

Beeren, Wind und Fünen. Farvel Danmark.


Es kann ja nicht immer schön sein. Deswegen: Bitte die Tür schließen oder dick eimummeln. Schließlich haben wir hier keine Säcke vor der Tür! Bei einer Tür ist es leicht, doch andere Dinge abzuschließen ist nicht so einfach. Oft nimmt man kleine Päckchen mit und verteilt diese in seinem Leben. Dann tauchen sie an unvorhergesehenen Ecken wieder auf und schon ist man wieder drin. Als hätte man sich selbst Pakete an einem noch nicht bekannte Adressen geschickt – die Post macht sich einen Spaß daraus und schickt sie ab, wann sie möchte.
Jeder Koffer wird immer wieder mit neuem Inhalt gefüllt, jede Seite benötigt eine neue Geschichte. Tja, sagt man so leicht, doch nicht wieder in alte Muster zu fallen ist dann doch gar nicht so einfach. 

Fünen hat 2.985 km² Platz – bereits im Jahr 1085 n. Chr. lebten hier Menschen. Damit gehören deren Pfade zu den ältesten Spuren des Menschen im Norden. Eine Menge Platz um auch ein bißchen Raum für sich selbst zu beanspruchen. Mirabellen, Beeren und Pflaumen sammeln und sich mit den Dingen in der nächsten Nähe zu beschäftigen.

 
Neue Wege, alte Dinge entdecken, die Natur (er)holt sich alles. 


Doch genug gegrübelt, was gibt es denn sonst noch so auf Fünen? Ach ja, bis Odense ist es gar nicht so weit. Warum auch immer, ich hatte die drittgrößte Stadt Dänemarks mit etwas verbunden, was mir nicht mehr in den Sinn kommen möchte – vielleicht weil der Gott Odin als Namenspate für die Stadt steht? Bereits seit 988 leben hier Menschen – wir sind allerdings erst nach 18 Uhr dort und kein Laden lässt uns mehr ein. Unter der Woche so und am Samstag bis 13 Uhr. Also streifen wir ein wenig durch die Leere der Stadt und schauen die kleinen Häuschen an. Ich habe ein wenig Sehnsucht nach der Menge von Kopenhagen – es sind nur knapp 200km von hier bis zur heutigen Haupstadt, doch für den Erholungstrip zu viel. 


Stattdessen gibt es Gitarrenmusik, Grillkohle und prasselnden Regen aufs Dach. Ohne Lagerfeuer etwas Romantik und Dinks in der Holzhütte. Am nächsten Tag gibt Herr Glöde ein Konzert an seiner alten Schule (Skolerne i Oure Sport & Performing Arts) – ist ja um die Ecke.
 

  Farvel & bye for nu Danmark.
Einmal einsteigen bitte, flink geht es weiter nach St. Peter-Ording.

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