Was denkt eigentlich mein Gegenüber? Und was denk ich?

Aller Anfang ist schwer ... ist eigentlich 'nur' so ein Spruch, doch er bewahrheitet sich eben auch immer wieder. Weil man aus sein...

Aller Anfang ist schwer ... ist eigentlich 'nur' so ein Spruch, doch er bewahrheitet sich eben auch immer wieder. Weil man aus seinen gewohnten Alltagsbewegungen nicht raus kommen möchte, sich nicht traut oder immer darauf wartet, was könnte noch kommen? Ich hab gerade gelesen, Dietrich Bonhoeffer (dt. Theologe und Widerstandskämpfer) hat mal gesagt: "Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen." So ist es wohl. Das Leben ist voller Veränderung und durch all die Irrungen und Entscheidungen, die andere Menschen ja auch treffen, weiß man nie was kommt. 

Und doch geht man sie immer wieder ein, Beziehungen zu anderen Menschen, weil man sie braucht, weil man sich so weiterentwickelt und so auch zu sich selbst kommt und kennenlernt. Kennenlernen, sich gegenseitig toll finden, magische Momente – der Weg darüber hinaus, wird nicht von allen gemeinsam begangen. Weil die Ansprüche gestiegen sind? Sollten wir zufrieden sein mit dem, was wir 'finden'? Ich denke nicht, doch durch das Abweichen vom "dieses und jenes find ich gut und sollte so sein" und dem Loslösen von Vorstellungen, ergeben sich ja auch mal neue Möglichkeiten, die überraschend und spannend sein können und man so sich selbst auch nochmal anders kennenlernt. 

Doch der Gedanke an danach, wie war es nochmal mit dem danach? Wie lang braucht man, um über etwas 'hinweg' zu sein? Die Hälfte der Beziehungszeit? Wie lange braucht man, bis man selbst akzeptiert? Es gibt keine Medizin und alles was betäubt, gaukelt nur Heilung vor. So ist es einfach eine Zeitfrage, bis wir das innere Gleichgewicht wiederfinden.

Für mich war der Stadtwechsel eine Möglichkeit auch inneren Abstand zu bekommen und doch fühle ich mich verbunden. Geht das jemals weg und möchte ich, dass dieses Gefühl weg geht? Behält man diese Gedanken für sich oder teilt man sie den Menschen, denen man so nah war auch mit? Was bringt es? Definitiv etwas für einen selbst! Beziehungen sind eben ein Kennenlernen – nicht nur einen anderen Menschen, sondern auch sich selbst. Und was hätte ich alles Schönes verpasst, hätte ich den Schritt nicht gewagt. ...

Die Angst vor dem danach hindert oft daran sich auf etwas einzulassen – dabei bietet es auch jedes mal eine neue Chance für eine veränderte neue Situation. In den folgenden zwei Filme wird in 10 bis 20 Minuten gezeigt: Es geht einfach allen Menschen immer wieder so. Also traut euch und belohnt euch so selbst in dem ihr einen anderen Menschen, ein neues Leben kennenlernt. Was wäre anders, wenn man schneller JA sagt und sich traut? Vielleicht einfach nur, dass man sich danach nicht ärgert, es nicht probiert zu haben?

Der Film me & you ist aus der Vogelperspektive aufgenommen, alles in einem Raum: Liebe, Spaß, Streiterei, Erkenntnis.


Me & You from Jack Tew on Vimeo. Gefunden via phaenomeme.


Der zweite Film geht um Matt und Willa, wir lernen sie kennen, nach dem sie sich erst sechs Tage kennen und Owen und Abby treffen sich schon seit fünf Jahren. Zeitgenössisches Dating in dem aufgezeigt wird, wie viel wir von den Menschen, denen wir so nah sind, doch fernhalten. 





Anlass dies aufzuschreiben war übrigens der Artikel meiner lieben Freundin auf tres click, in dem sie beschreibt wie es ist, die Neue des Ex zu treffen. Lest euch auch mal dort rein: HIER! Wir sind stärker als wir denken und die Erfahrungen machen uns noch toller, lasst euch das gesagt sein!


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