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http://www.kathrynsky.de/2017/07/once-upon-time-i-used-to-be-fashion.html

Es geht immer um alles.

Bilder die die Welt im Jetzt beschreiben. Ideen und Gedanken wie es werden kann und was gefällt. Nicht wie bei Pipi Langstrumpf, doch viele Dinge im Leben kann man selbst entscheiden. Wenn man denn möchte.



Ich habe die letzen Wochen innegehalten – es war zwar auch einer wochenlang andauernden Erkältung geschuldet, doch so wurde ich gezwungen es etwas ruhiger angehen zu lassen. Sie mit Medikamenten loszuwerden hat nicht geklappt, also blieb mir nur die "Alternative": in Ruhe auskurieren und den Körper schonen. 
Weniger müssen – mehr können. Diese Erkenntnis hat irgendwie dabei geholfen. Denn etwas müssen oder unbedingt wollen, führt oft nicht zu dem gewünschten Ergebnis. Wünsche zu haben ist eine schöne Sache, doch was, wenn sie nicht zu erreichen sind? Klar, man kann alles schaffen was man möchte – doch wie realistisch sollte man dabei sein? Auch realistische Alternativen bieten viele schöne Möglichkeiten. 

Thematisch bin ich dabei nicht mehr bei der Erkältung – zwei modische Beispiele: Ich mag karierte Flanellhemden sehr gerne – in die Jacke von Isabel Marant hab ich mich sogar ein wenig verguckt, doch – den geforderten Preis dafür möchte ich nicht zahlen. Allerdings auch keine Alternative die sich beim tragen nicht angenehm anfühlt. Also verbrachte ich eine Nacht mit der Suche nach der perfekten Jacke. Fündig wurde ich bei etsy und die Woolrich Jacke von 1980 ist nahezu perfekt, kostete nur einen Bruchteil des Marant Modells und mir gefällt sie besser als das Original (eine ähnliche Jacke für knapp 39 Euro gibt es hier bei etsy und ein Modell von Ichi gibt es hier). Genauso bei der Beuteltasche von MarcJacobs die ich bei einer lieben Freundin entdeckt habe. Was wurden mir von den liebsten Mädels viele Taschen vorgeschlagen ... doch Keine hat mir so recht gefallen, ich wollte keine der glatten Taschen die man im Moment öfter sieht, sondern etwas Geknautschtes – kann nur eine Tasche, die schon in Gebrauch war so sein?
Vintage = hervorragend; altehrwürdig; erlesen.



"Anstelle von" – lieber das Echte oder die Alternative? Die dritten Zähne sind weitaus robuster als die Ersten oder Zweiten. Warum wollen wir also ständig das Original und die erste Wahl und ziehen keine andere Option in Betracht? Dabei gibt es so viele Wahlmöglichkeiten und Entscheidungen.

Wohin geht es? Gibt es einfach zu viele Wege? Auch wenn man sich über die eigene Richtung nicht im Klaren ist, gibt es Ereignisse über die man stolpert. Und irgendwo auf diesem Weg findet man immer mehr Stücke von sich selbst. Geht es doch nicht darum äußerliche Erwartungen zu erfüllen, sondern sich selbst über die eigene Einstellung klar zu werden – braucht man für solche Gedanken Ruhe und noch mehr Ruhe?



Wie trennt man Dinge die man sollte und wollte? Carrie fragt sich in Sex and the city ob wir uns alle "besollten":
“[Danach] begann ich zu überlegen ob ‘sollte’ wieder so eine typische Frauenkrankheit war. Wollen wir Babies und perfekte Flitterwochen oder denken wir, wir sollten Babies und perfekte Flitterwochen wollen? Wie trennen wir das was wir könnten von dem was wir wollten? Und das beunruhigende ist: Es ist nicht nur Druck von außen, es scheint aus uns selbst zu kommen. Warum ‘be-sollten’ wir uns von oben bis unten?” 
- Carrie in Zeitgefühle – Folge 15, Season 6 Sex and the City
 … sollte es nicht einfacher sein, offen für das Leben zu sein? Das bedeutet ja nicht zwangsläufig zu allem Ja und Amen zu sagen. Denn es gibt viele Momente, in denen sind wir nicht gut drauf und wollen es auch nicht zwangsläufig sein. Irgendwann kommt die Laune schon von selbst zurück – nach ihrer Pause.



Mein Vorhaben in diesem Jahr: Herzblut, Einsatz und Hingabe. Reisen, Freunde und die Familie mehr treffen und dank neuem Kleiderschrank modisch besser sortiert sein. Im Job auch nachhaltig effektiv sein (sprich was auch die UmWelt glücklich macht). Vielleicht gibt es auf der Social Media Week in Hamburg schon konkrete Ideen, fest steht, ich moderiere ein bis mehre Panels – vielleicht kommt ihr auch? Was noch? Mehr selbst kochen, ich habe die Essensbox von Ackerliebe für mich entdeckt und bin jede Woche auf ein Neues überrascht und erfreut, was es gibt und mehr Yoga – so für den innerlich körperlichen Ausgleich.


Strategien und Taktiken sind falsch, wenn man nach einem Kompromiss sucht.
Es kommt immer auf den Standpunkt an, wie und was man sehen kann.
Steht man mal auf einem Berg, ist der Riese nur ein Zwerg.


Einhornbild via bunnyflavour – bunter Kuchen von jengotch – Jeans und Turnschuh von thisisprima – Rock und Lederschuh von sffe – glatte Tasche via mija mija und Carrie via tumblr – der Rest der Bilder ist mit Kauflinks versehen oder mein Eigen.

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