Selfie by Dean Freeman

Das obligatorische „Selfie“ ist nichts Neues, auch Opa stellte uns schon als Kinder am liebsten selbst noch vor die Kunst, in die Landschaf...

Das obligatorische „Selfie“ ist nichts Neues, auch Opa stellte uns schon als Kinder am liebsten selbst noch vor die Kunst, in die Landschaft, zu der Torte ...
Doch haben wir uns auch damals schon so eine Traumwelt erschaffen, wie sie heut digital existiert? Schlechte Momente hält niemand gern mit der Kamera fest, genauso wenig, wie man traurige Gefühle gern in der Öffentlichkeit oder auch nur unter Freunden beredet. So beinhaltet jedes festgehaltene Bild nur den einen glücklichen, inszenierten Moment zwischen vielen Anderen?
Befinden wir uns in mit der Selbstdarstellung im Netz in einer digitale Traumwelt, die am Ende an der harten Realität wieder zerbricht?

Es kann ja nicht schaden, immer mal wieder nachzudenken und sich selbst und seinen Umgang mit Medien, der Gesellschaft oder einfach die Selbstwahrnehmung kritisch zu beäugen.
 
In seiner aktuellen Arbeit mit dem bezeichnenden Titel „Selfie“ ist der Photograph Dean Freeman kritischer als normalerweise. In der Regel beinhalten seine Bilder eine schillernde Welt jenseits des Gewöhnlichen, er uns zeigt, was sich viele wünschen. In Selfie ist die Protagonistin den ganzen Tag mit ihrem Smartphone und Tablet unterwegs und hält fleißig alles fest, doch am liebsten sich selbst.

Beim zuschauen wird mir komisch ... doch die Menschen denen man die Bilder schickt, freuen sich über die Moment. Lass ich mal so stehen.




Das Video könnt ihr hier auf Vimeo sehen.

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