Hex hex – helfende Hände in Windeseile.

Das Thema Putzplan ist schwierig, obwohl es das nicht sein müsste. Doch irgendwie betrifft es ja jeden und so greife ich es mal hier a...


Das Thema Putzplan ist schwierig, obwohl es das nicht sein müsste. Doch irgendwie betrifft es ja jeden und so greife ich es mal hier auf – es gibt nämlich nun eine Lösung, dazu komm ich später ...
Egal ob in der Familie, mit den Nachbarn gemeinsam für den Hausflur oder in der WG, der Putzplan geht meist reihum und jede Woche wird irgendwas doch nicht erledigt. Weil, keine Zeit, keine Nerven oder einfach keine Lust ausgerechnet jetzt zu putzen. Das kann bei Kleinigkeiten wie Staubwischen anfangen und geht bis zu unliebsamen Sachen wie Backofen schrubben oder Fenster putzen. 
Ich hab noch nie einen Plan in der Durchführung erlebt, bei dem Jeder putzt was er oder sie soll, bzw. was dreckig ist. Um diesen Streß von Anfang an zu vermeiden gibt es eine ganze Menge Putzhilfen – in Deutschland beschäftigt jeder achte Haushalt eine bezahlte Hilfe, egal ob WG, Single-Wohnung oder Einfamilienhaus.

Mit der ganzen Putzerei werden jährlich rund 13 Milliarden Euro umgesetzt. Leider liegt hier aber auch der Knackpunkt, das Bundesfamilienministerium schätzt den Marktanteil der Schwarzarbeit auf 66 bis 95 Prozent.
Nun kommt die Lösung:
Seit Neuestem gibt es ein paar Vermittlungsplattformen, wie z.B. Helpling, die der Schwarzarbeit so ein Schnippchen schlagen möchten, sie vermittelt geprüfte Putzkräfte zu niedrigen Preisen. Auf der Webseite gibt man die Adresse, Uhrzeit, Putzdauer und besondere Reinigungswünsche ein und bekommt passende Putzkräfte empfohlen.
Die Stunde Scheuern und Staubfegen kostet z.B. 12,90 Euro (wird direkt bei der Buchung bezahlt) – davon landen 10,32 Euro bei der Putzkraft. Wieviel Trinkgeld man gibt, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Doch wie werden die Leute geprüft? Schließlich sollte schon ein gewisses Vertrauensverhältnis bestehen, damit man eine fremde Person in die eigenen vier Wände lässt. Bevor sie gebucht werden können, absolvieren die Reinigungskräfte erst ein Einstellungsinterview und dann ein Probeputzen. Dieses wird von Hausdamen aus renommierten Hotels bewertet – denn sie wissen genau, worauf man achten muss (ich stell es mir vor wie in einem Hollywood Film mit einer strengen Dame – vielleicht ist es in echt nicht ganz so, doch die Vorstellung gefällt mir.).
Um das System auszubauen, kann man nach jedem Putzeinsatz via 5Sterne-Ranking seine Bewertung für die entsprechende Putzhilfe abgeben und, natürlich, die selbe Reinigungskraft nochmal buchen.

Da ich relativ viel Zeit zu Haus verbringe, und fast gerne putze (haha, ja, hallo Mama, du liest gerade wirklich!), ist der Service für mich im Moment noch nichts, doch ich finde Helpling hat echtes Potential. Wenn nicht für zu Hause, dann vielleicht für das Büro? Was meint ihr?


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1 Kommentare

  1. Putzen ist wie Buddha baden ... ;-))

    macht Freude wenn alles wieder glänzt und sauber ist ...

    AntwortenLöschen

Danke für Deinen Kommentar! :o)

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