hör mal hin.

Wenn man genau hinhört, weiß Jeder, was der eigene Körper braucht. Ich hab nicht so gut hingehört und seit November 2013 immer wieder gekrä...

Wenn man genau hinhört, weiß Jeder, was der eigene Körper braucht. Ich hab nicht so gut hingehört und seit November 2013 immer wieder gekränkelt, im Januar diesen Jahres hat mein Körper dann genug gehabt, er hat sich selbst ausgeknockt und mir einen ordentlichen grippalen Infekt, bzw. eine dicke Erkältung mit Ohrenschmerzen (alles was da so geht) verpasst. So wurde ich dazu gezwungen nichts zu tun. Nichts ... fällt mir ziemlich schwer. Kein Radio, nicht ein bisschen durch Instagram schauen, nichts. Tat einfach alles weh und hat nicht aufgehört. Ja, es gibt wahrlich schlimmere Probleme und bin auch nicht so krank gewesen, dass ich nun eine langjährige Behandlung brauche. Da sich allerdings Jede/r von uns in seinem eigenen Kosmos befindet, war dies für mich bereits "schlimm". Ich habe es immer wieder nicht geschafft nichts zu tun, was die Krankheit nur noch verlängert hat. Irgendwann wurde sie weniger und nachdem ich endlich den ganzen Medikamentencocktail wieder aus meinem Körper hatte, fühlte ich mich auch wieder wie ich selbst. Doch wenn man gern arbeitet und einfach nicht aufhören möchte, man sich ins Home Office begibt, weil man nicht mehr im Büro sitzen kann, wie schützt man sich dann vor Krankheiten wie Erschöpfung, Hörsturz, Sehstörungen, Schwäche ... ? (UPDATE: Ich hatte nicht alles davon, wollte nur ein paar der fiesen Sachen aufzählen. Macht euch nicht zu große Sorgen.)
Für mich selbst glaube ich, wenn es so lange dauerte, bis die Krankheit endlich "ausgebrochen" ist, sie es sich bereits ganz gemütlich bei mir gemacht hat, wird es auch ebenso dauern, bis sie wieder geht. Und das ist vielleicht auch gut so, denn es hat schließlich gebraucht, bis ich es verinnerlicht hatte, mir mal ein wenig Ruhe zu gönnen. Wäre sie sofort wieder verschwunden, würde ich abends eher nicht den Rechner ausmachen, das schlaue Telefon erst gar nicht zu Hause lassen und nicht entspannen. Schnell noch mal eben, ach, ich schau das mal kurz nach ... 

Doch es dauerte lang bis sie wieder ging und das war meine Art von Erkenntnis. Es fällt mir immernoch nicht leicht Dinge sein zu lassen, doch ich werde schon besser darin. Ich liebe meine Arbeit und doch muss es wohl so sein.
Jede/r findet seine Entspannung in etwas Anderem, beim Aufräumen, am Meer, beim Sport, mehr Bloggen (find ich alles gut) ... Im Moment versuche ich es mit aufräumen. Meine Wohnung sieht aus, als wäre hier eingebrochen worden, liegt jedoch daran das ich umziehe (Innerhalb Hamburgs, innerhalb meines Viertels). Und während ich aussortiere, suche ich gleichzeitig schöne neue Dinge (mir fehlen eigentlich nur noch Bett, Esstisch und Couch) – auch das ist gut, denn so reduziere ich wieder auf dass, was ich brauche. Und entspanne mich dabei auch noch. ... Was mir hilft sind schöne Bilder (mein momentaner Lieblings Wohnblog: Oh what a room), gemütliche Klamotten und leckerer Tee. Was entspannt euch, Tipps nehme ich nämlich sehr gern entgegen.

Tee: Teatox - Tuch: ambacht - Shirt und Ringelsachen: Ganni - Sweater: Feralstuff - Bild: Juniqe - Und was zum knuspern von Knusperreich

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4 Kommentare

  1. das Ergebnis hört sich gut an ...
    aufräumen und sich besinnen ...
    weiterhin gute Besserung

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  2. Ich wünsch Dir auch gute Besserung, das mit dem Hinhören ist so ne Sache. Ich hab drei Jahre sehr intensiv Sport gemacht und jetzt laboriere ich auch noch an verschiedenen Wehwehchen. Das kommt davon wenn man nicht hinhört. Auf jeden Fall find ich dein Ringeloutfit super, wo ist das denn her?

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  3. Hihi, danke Stefan. Das ist von Ganni :)

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  4. Witzig.
    Als ich Deinen Blogpost zu "auf sich selbst hören" gelesen habe musste ich an mein aktuelles Lieblingslied denken.

    Immer wenn ich es höre schalte ich nämlich einen Gang zurück: :)
    https://www.youtube.com/watch?v=2fcswxm5O2s

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Danke für Deinen Kommentar! :o)

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