Lisa Schachner. Hamburger Menschen #2

Es ist schon wieder Freitag und Zeit für die neue Serie:  Hamburger Menschen . Denn in dieser Stadt gibt es so viele tolle Menschen, die si...

Es ist schon wieder Freitag und Zeit für die neue Serie:  Hamburger Menschen. Denn in dieser Stadt gibt es so viele tolle Menschen, die sich hier mal vorstellen, die man näher kennenlernen sollte und die interessante Dinge tun.

Wie zum Beispiel auch Lisa. Ich möchte sagen, ich spüre eine Verbundenheit, die ich auf unsere Herkunft begründen kann ... nach Hamburg die schönste Stadt (fast). Wir kennen uns durch sämtliche Veranstaltungen auf denen wir beide zu Gast waren und weil sie mal Blogger-Relations gemacht hat, durch die wir in Kontakt gekommen sind. Doch nun bin ich still, Lisa, erzähl mal:

Wer bist du? Woher kommst du? Seit wann bist du in Hamburg?

Ich bin Lisa, oder wenn du magst auch Liselotte Sturm. Meine Heimat, und zwar aus tiefstem Herzen, ist das Ruhrgebiet. Genauer gesagt die Stadt Essen. Nach Hamburg hat es mich schon früh gezogen. Bevor ich vor gut drei Jahren tatsächlich dauerhaft hierher zog, habe ich aber noch ein paar Umwege über das Rheinland, Spanien, Südamerika und das schöne München gemacht. Und das war auch gut so, denn jetzt weiß ich das Hamburg einfach meine Stadt ist.


Erzähl mal von deinem Beruf?

Beruflich habe ich mich gerade ein bisschen verändert. In den letzten sechs Jahren habe ich in einer Agentur und dann für einen großen Streetfashion Online-Shop PR gemacht. In diesem Jahr habe ich mir erst mal eine Auszeit genommen, bin gereist  und habe mir dann fleißig zusätzliches Know-How rangeschafft um mich jetzt in dem gleichen Bereich selbständig zu machen. Fühlt sich ganz gut an, sein eigener Chef zu sein.

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Was wäre deine Job, würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?

Oha. Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Vermutlich wäre ich die erste deutsche Tangolehrerin in Buenos Aires. Oder ich hätte ein kleines feines Hotel auf einer Insel in Panama und würde endlich richtig Surfen lernen. Ehrlich. Das Land hat mich Anfang des Jahres ganz schön beeindruckt. Aber das sind nur zwei von vielen schönen Selbstverwirklichungsträumen ...

Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Da gibt es so einiges; vor allem weil ich mir in diesem Jahr viel Zeit für’s „Nicht Arbeiten“ genommen habe. Zwei Leidenschaften habe ich schon verraten: Tango und Reisen. Dann kommt noch Yoga dazu und Penny Board fahren wenn es das Wetter zulässt. Ich liebe es, in Hamburg draußen unterwegs zu sein. Mit all den liebsten Menschen die mich umgeben. Bücher, Serien, Bier, Mode, Tanzen, Musik. Alles was Spaß macht. Peng.


In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du und möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen?

Ich lebe in Eimsbüttel, in der Nähe der Christuskirche. Hier muss ich allerdings leider wegziehen und bin gerade auf der Suche nach einer tollen neuen WG. Am liebsten genau hier in dieser Gegend. Wenn sich das nicht machen lässt wäre mein absoluter Traumwohnort die Kleine Rainstraße in Ottensen. Hier hat schon meine Großtante gewohnt und ich mag die kleinen schmalen Gebäude in dem Viertel.

Wo würdest du dein Traumhaus bauen?

Ich fürchte, mein Traumhaus kann ich gar nicht selbst bauen. Alt muss das Ganze sein, und ich habe darin eine schöne große Stadtwohnung. Oder eine hübsche Stadtvilla, da könnte ich mich eventuelle auch noch drauf einlassen.

Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt #1?

Oha. Dazu gehören viele Faktoren. Ich glaube, das wichtigste ist aber die Tatsache, dass es so viele unterschiedliche kulturelle Disziplinen gibt, die es zu entdecken gilt. Tanz – zum zuschauen oder selbst tanzen, Theater in allen Erscheinungsformen, Kunst von Street Art bis Photographie, Musik, Literatur, Poetry Slams, Kulinarisches und und und. Man hat das Gefühl, es hört einfach nicht auf, ständig entsteht etwas neues, man wird auf etwas aufmerksam, was einem vorher unberechtigterweise noch gar nicht auffiel. Neulich erzählte man mir vom neuen Erzählsalon. Da will ich unbedingt mal hin. Ich finde, es gibt kaum etwas schöneres als Geschichten erzählt zu bekommen.

Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?

Darf ich die Frage überspringen? ;)


Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York?

Marc Jacobs hat mir einfach immer noch nicht das richtige Job-Angebot gemacht ... Nein, im Ernst: Ich würde nicht ausschließen, dass ich noch mal in eine andere Stadt ziehe, aber im Moment bekommen mich hier keine zehn Pferde weg. Dafür mag ich Hamburg zu sehr. Und alles was zu meinem Leben in Hamburg dazu gehört.

Alster oder Elbe?

Elbe. Immer und immer wieder die Elbe. Am liebsten häufig.


Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?

Rund um die Uhr. Wir haben einen ähnlichen Bio-Rhythmus. Wenn es im Flugmodus ist, fliege ich in die Welt der Träume, wenn der Akku schwach wird, müssen wir uns an einen Ort zurückziehen, wo wir auftanken können.

Lieblingssong des Moment? Lieblingssong forever?

Überhaupt nicht neu, aber ich bin gerade süchtig nach Pressure von U.T.R.B.

Und ein Lied was mich wohl einfach ein Leben lang begleiten wird ist Landungsbrückenraus von Kettcar.

Möchtest du noch jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:

Natürlich meine Mama und meinen Papa.




Danke Lisa! Ich weiß ja schon ein bißchen von dem, was du in Zukunft machst und ich freue mich auf noch mehr! Mit Peng!


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