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Erst im März dieses Jahres hat Zalando das neue Label Kiomi gelauncht, seitdem setzen die Verantwortlichen auf junge und innovative Ideen –...

Erst im März dieses Jahres hat Zalando das neue Label Kiomi gelauncht, seitdem setzen die Verantwortlichen auf junge und innovative Ideen – sowohl in der Mode als auch in der Medienwelt.


Was braucht man heutzutage, um ein junges Publikum anzusprechen? 

Genau: einen coolen medialen Aufmacher. Und so hat die Marke Kiomi, die sich auf Fashion für junge Frauen und Männer spezialisiert hat, ein neues interaktives Video veröffentlicht. Dafür verantwortlich war die Agentur Try No Agency, die sich durch ungewöhnliche Konzepte auszeichnet. Aus dieser Zusammenarbeit entstand ein interaktives Produkt, bei dem die Kunden nicht nur direkt shoppen, sondern auch die Handlung mitbestimmen können (ich liebe diese Art von Videos und kann daran stundenlang "festhängen").

In dem Video wird eine typische Situation aus dem Nachtleben gezeigt. Die Protagonistin möchte mit ihren Freunden in einen überfüllten Club und muss dafür zunächst am Türsteher vorbei. Dieser ist nicht gerade begeistert. Daraufhin bekommt der Zuschauer verschiedene Optionen präsentiert: Streiten, flirten, weinen und so weiter. 
Je nach persönlicher Entscheidung wird die Handlung auf verschiedene Arten fortgesetzt, sodass unterschiedliche Varianten der Geschichte entstehen.
Das ganze Video wird aus der Ego-Perspektive gezeigt – jeder Rezipient wird also zum Hauptprotagonisten der Story. Die Dreharbeiten für den Spot fanden zudem in bekannten Berliner Locations wie der Trustbar, dem Prince Charles und dem Weinmeister Hotel statt, was vor allem den Berlinern gefallen sollte.
Das Ganze läuft seit ein paar Wochen auf YouTube unter dem Titel "My night with Kiomi". Natürlich ist dabei die Handlung und das interaktive Storyboard kein Novum, aber durchaus ein Beispiel dafür, wie eine junge Marke durch innovative Strategien medial auf sich aufmerksam machen kann. Hinzu kommt, dass man, während das Video noch läuft, direkt die gezeigte Kleidung kaufen kann – vor einigen Jahren hätte man diesen Effekt noch zu futuristischer Science-Fiction erklärt.

Für welche Geschichte entscheidet ihr euch?


Bild: © kiomi.com 

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