Der Blogger an sich, ein netter Mensch?

Alle wollen Blogger! Kennst du, hast du, wer könnte ... Blogger sind gefragt. Das wissen viele von ihnen, euch, mittlerweile auch. Doch ist...

Alle wollen Blogger! Kennst du, hast du, wer könnte ... Blogger sind gefragt. Das wissen viele von ihnen, euch, mittlerweile auch. Doch ist das ein Grund Ansprüche zu stellen, die Relationen verschwimmen lassen? Allein anhand dieser Formulierungen erkennt ihr meine Meinung – Nein, dem ist nicht so!

Keine Einzelheiten auf die ich eingehen möchte, doch es gibt viele Gruppen in denen Blogger über Anfragen, Events und Kooperationen diskutieren und der Tonus ist oft der Selbe. "Ich bin doll, ihr oll!" ... ich frage mich, wieso wollen so viele Blogger professionell sein und wenn Kooperationen eingehen, es so weit ist, das Anfragen, Pressemitteilungen und Einladungen im Posteingang landen, dann, plötzlich, ist es nicht mehr genug. Sie wollen mehr. Und noch mehr! 
Und wenn es genug ist, dann war eben das Anschreiben doof. Ja, es gibt eine ganze Menge doofe Anschreiben, ich sammel sie bereits. Liegt es an der geliebten Meckermentalität der Deutschen? Wie soll man denn vor dem Anschreiben den faden oder unzufriedenen Charakter erkennen und schon vorher psychologisch darauf eingehen? (Ich hoffe ihr erkennt die Ironie)

Was wollt ihr denn? Neben dem Maoam anscheinend eine Menge Kohle, ohne etwas dafür zu tun, denn, wenn etwas angeboten wird (Schuhe, Kleidung, Essen, Gutscheine, Geld) ist es einfach nicht genug. (Ich weiß, es gibt Ausnahmen, ich kenne ja viele davon. Diese fühlen sich bitte an dieser Stelle einfach nicht angesprochen.)
Doch trotzdem frage ich mich, weswegen nehmen viele von euch sich dieses Recht raus, mehr zu verlangen, oder sich zuallererst einfach mal zu beschweren? 
Habt ihr seid der Milchmädchendebatte ein schlechtes Gewissen, wenn ihr auch nur irgendetwas schreibt und postet, ohne aus Prinzip mehr zu verlangen?

Es ist schon so weit, wenn mir etwas gefällt und ich "nur so" darüber schreibe, habe ich fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich es im Anschluß nicht mit "Keine Werbung" markiere, weil ich denke, man könnte positive Beiträge falsch verstehen. Wenn ihr denn bloß alle wüsstet, das gekaufte Beiträge dank des Telemediengesetzes auch so gekennzeichnet werden müssten und sonst als Schleichwerbung gelten (sprich, das gibt es hier nicht, das darf man nicht!).

Es funktioniert doch nur, wenn man gemeinsam und zusammen arbeitet. Ja, es gibt viele ganz furchtbare Anschreiben an uns, euch Blogger, doch es gibt auch ganz viele furchtbare Antworten von euch Bloggern. Dazu gehören auch keine Antwort und unzuverlässige Zusagen.
Wenn ihr ernst genommen werden möchtet, dann verhaltet euch doch auch so, dass man euch ernst nehmen kann.

Ich bin bei weitem nicht dafür zu allem ja zu sagen, doch was spricht dagegen einfach mal eher nein zu sagen? Setzt euch eine Grenze und wenn ein paar Schuhe ok ist, dann ist das auch ok. Wenn nicht, nicht.
Wir haben Hausrecht auf unseren Blogs, das ist klar, es sollte auch nichts geschrieben werden, hinter dem man nicht steht und das nicht zu einem passt. Authentizität ist das, was den eigenen Blog einzigartig macht – ich bin für eine Umsetzung von Werbung, wie man sie selbst gerne in anderen Blogs lesen würde um davon zu erfahren, was der Blogger mag und gut findet.

Freut euch mal ein wenig, das ihr so ernst genommen werdet und Agenturen, Werbepartner und Menschen sich für euch interessieren und nehmt es nicht jedem übel, wenn er oder sie noch keine Routine darin hat, das Blogger keine Journalisten sind und ihr total anders seid ... wollt ... (damit wäre dann schon wieder die nächste Frage im Raum ...). Verpasst die Gelegenheit nicht.

Schönes Sonntag noch.

Nachtrag: Weil viele PR Berater den Beitrag jetzt schon bejahen 
– er ist an Blogger, nicht für zu günstige Kooperationen geschrieben.

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2 Kommentare

Danke für Deinen Kommentar! :o)

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