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http://www.kathrynsky.de/2017/07/once-upon-time-i-used-to-be-fashion.html

Klingeling... Mary hier.

Die Milchmädchendiskussion ist im Gange. Für Neueinsteiger, von Anfang an:
Mary von Pudri hat auf dem Fashion Camp in Wien einen Vortrag gehalten in dem sie über die Blogger/innen spricht, die für kein Geld, Produkte in ihrem Blog vorstellen. Diese Mädchen nennt sie Milchmädchen. Nachdem das Video online gestellt war, konnten all diejenigen die nicht in Wien sein konnten, das Video sehen und die Diskussion ging weiter.
Zu Beginn der Woche hab ich bereits mit aNNa darüber gesprochen und weil die Kommentare und das Gespräch über das Thema nicht abreissen und, weil Mary bei twitter geschrieben hat, es fragt keiner, hab ich einfach mal gefragt. 


@m_ariii würdest du fragen beantworten?less than a minute ago via web


@kathrynsky wenn ich die antwort weiß ;)less than a minute ago via web

Ein paar Stunden später waren wir im Gespräch via Skype.
Vorweg; Nichts ist gestellt, ich hatte nichtmal konkreten Fragen, das Gesprächs ist so entstanden wie es hier aufgeschrieben ist. Zwei Stunden lang. Lest selbst:


Mary: Hallo.

Kathrin: Hey. Ich hab mir ehrlich gesagt gar nicht soooo viel überlegt. Also...

Mary: Haha, na denn los.

Kathrin: Ich fasse mal zusammen was ich aus den Kommentaren und Blogs herauslese. Nachdem viele den Vortrag in Wien gesehen haben, war die erste Reaktion: Entsetzen! Es war provokant.

Mary: Ja, es war provokant.

Kathrin: Also, es war ja extra provokant. Ich denke, wir sind sehr dakor in unseren Meinungen zu dem Thema und ich nehme zwar keine 1500 Euro, doch ich nehme Geld für Werbung.

Mary: Das ist ja eigentlich auch recht normal.

Kathrin: Da ich nicht annehme, dass alle deinen Werdegang googeln, würd ich gern wissen, wie war denn der? Dein Blog war einer der Allerersten den ich gelesen habe. Klar, wann du angefangen hast zu bloggen wird immer wieder erwähnt, dass du nun bezahlt wirst auch. Doch, was machst du und, lebst du nun "nur" vom bloggen oder hast du noch einen zusätzlichen Job?

Mary: Ich habe im Moment keinen festen zusätzlichen Job weil ich am Studienabschluss werkel, aber natürlich gibt es immer wieder kleine Projekte nebenher, mit denen ich mir mein Geld verdiene. Klassisches Freiberuflertum als Studentin also.
Ich habe mit stilinberlin lange kein Geld verdient, was auch daran liegt, dass man ja mit Modeblogs erst seit circa zwei Jahren wirklich Geld verdienen kann. Vorher haben Modeblogs in der Hinsicht ja keinen interessiert.
Und bei mir war es eigentlich hauptsächlich learning by doing, bzw. versuchen so viel Wissen und Erfahrungen wie möglich von erfahreneren Bloggern und anderen zu bekommen.

Kathrin: Ah, ok, erstmal. Was studierst Du?

Mary: Ich studiere Kunstgeschichte und Japanologie.

Kathrin: Und die Jobs die du machst, sind im Bezug zum Studium, Promotionjobs oder Jobs die du durch den Blog bekommen hast?
Ich mein, ich frage so, weil ich die Frage, „wie verdient Mary denn ihr Geld?“, auch gelesen habe.

Mary: Also ich sage mal, es setzt sich aus Werbeeinnahmen durch den Blog und die Projekte, die natürlich mit dem Blog zusammenhängen können, zusammen. Oft sind es auch reine Fotografieprojekte (zum Beispiel Portraitfotografie).
Ich bin allerdings auch weit entfernt davon, mir ein Berlin Mitte Loft leisten zu können, haha.

Kathrin: Hehe. In Berlin ist bei der Diskussion auf der Premium gesagt worden: "Ihr seid ja die anderen Blogger!" Ich frag mich seitdem, wer sind die anderen Blogger? Wann ist man ein anderer Blogger und was war man vorher? Wie unterscheidet es sich? In Leserschaft? In Alter des Blogs? In Geld nehmen und kein Geld nehmen?

Mary: Ich stehe dieser "Unterscheidung" auch oft etwas ratlos gegenüber. Ich habe schon mitbekommen, dass viele einen Unterschied machen zwischen "älteren" und "jüngeren" Bloggern, ich selber mache den aber nicht.

Kathrin: Warum auch? Es gibt manch einen Blog der existiert erst ein paar Monate und man stolpert darüber und ich denke WOW, wie toll es hier aussieht, die Themenauswahl, gefällt mir. Entweder hat diejenige einen super Stil, oder aber einfach gut beobachtet und sich etwas aufgebaut. Diese Mädels machen es von Anfang an sehr gut, was sie da machen und ich behaupte mal 90% haben damit angefangen, weil sie andere Blogs gut fanden und selbst auch so wollten. Kannst du, wenn sie sagen, sie machen das Ganze aus Spaß und nehmen kein Geld dafür ihre Meinung nachvollziehen? In dem Vortrag in Wien kam es teilweise so rüber, als wenn diese Meinung von dir eher abgetan wird.

Mary: Nein, überhaupt nicht. Ich finde die Entscheidung gegen Geld kann auch eine sehr Gute sein. In dem Vortrag habe ich ja auch betont, dass niemand Geld mit Blogs verdienen muss.
Was ich kritisiere, ist die unbezahlte Werbung die man mit der Teilnahme an solchen Aktionen wie Moet oder Conleys macht. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, auf wieviel unreflektierte Meinungen man da stößt. Man muss ja mal im Kopf behalten, das es sich bei Moet nicht um ein kleines Charity Unternehmen von umme Ecke handelt. Diese Firmen haben große Marketingbudgets, unvorstellbar große Martketingbudgets - es ist völlig unverhältnismäßig denen etwas zu schenken.
Das es so oft passiert, liegt häufig an der mangelnden Erfahrung der BloggerInnen, das ist wahr. Viele wissen nicht, wie sie mit Anfragen umgehen sollen und viele, darauf sind wir ja auch gekommen, freuen sich über die Aufmerksamkeit. aber das sind einfach Denkfehler.
Ich denke, und das habe ich auch schon in New York gesagt, dass man sich gut aus dem Ganzen raushalten kann und z.b. wie blica, auch noch einen Vorteil daraus ziehen kann.
Aber wenn man sich in diese PR – Marken – Blogger Beziehung begibt, dann muss man auch das, was man da tut, reflektieren und sich damit auseinandersetzen was da passiert, welche Zusammenhänge da herrschen und wer was von wem und warum haben will.
Mir geht es darum, dass diese Beziehungen von gegenseitigem Respekt geprägt sind, der kann aber nur entstehen, wenn sich Partner auf Augenhöhe begegnen. Wenn also der Blogger sich nicht unter Wert verkauft und die Agentur oder die Marke nicht versucht irgendwas zu mauscheln.
Am Ende kommt es meist eh heraus und hinterlässt bei den Lesern einen schlechten Eindruck sowohl von der Marke, als auch von dem Blogger - da müssen wir uns ja nur mal die Reaktionen auf die Moet Aktion anschauen oder uns an das Debakel um das rosa Glitzerhandy erinnern.

Kathrin: hehe, ok, ich nehm das Handy als Aufhänger, denn da hab ich auch mitgemacht.
Ich hab die Anfrage bekommen und zurückgeschrieben, dass ich ein Handy habe, kein Zusätzliches brauche und ob da noch mehr im Budget ist. Ich denke jedoch, wenn ich mit der Agentur die diese Aktion erarbeitet hat, nicht vorher schon zusammengearbeitet hätte und dann so etwas gefragt hätte, ich eher aus der Liste rausgefallen wäre. Gut, da ich ein Handy habe, wäre mir das egal gewesen, denn ich bin kein Nerd, sondern ein Modemädchen ;) Dann zu sehen, dass die meisten einfach nur die PR Bilder in ihrem Blog verwurstet haben, fand ich jedoch schade. Ich weiß nicht, ob du das Video kennst, was wir damals dazu gedreht haben, doch wir hatten tierisch viel Spaß dabei. Und diesen Aspekt kann ich auch verstehen. Wenn es "Spaß" macht und nicht viel Aufwand ist, macht man es... vielleicht blauäugig im Bezug auf den Jahresgewinn des Unternehmens, ok, doch MUß man sich, bevor man etwas annimmt, bevor man im eigenen Blog etwas darstellt, vorher darüber informieren?
Ab wann lohnt sich der Arbeitsaufwand nicht mehr ?

Mary: Wenn es mit einem Geschenk oder einer Bezahlleistung zusammenhängt natürlich. Einfach das Geschenk zu nehmen und sich zu freuen, das ist zu kurz gedacht. Vor allem weil man dann oft in die Falle tappt in eine Welle von Postings zu kommen, die den Leser ja nur nerven, weil der Gegenstand an sich auch niemanden interessiert.
Es geht nicht allein um den Arbeitsaufwand, im Sinne des Lesers und im Sinne des eigenen Anspruchs sollte man natürlich versuchen ein Produkt oder eine Information, die in Zusammenhang mit einer Agenturkooperation entstanden ist, so hochwertig und passend wie möglich zu präsentieren.
Aber dazu kommt natürlich, dass man sich überlegen muss, was man dem Unternehmen bietet - welche Art der Zielgruppe, Werbefläche, Verlinkung etc. - kurz, welchen Wert man präsentiert.

Kathrin: Qualität und Anspruch an sich selbst ist ganz wichtig. Ich glaube dies wird oft vergessen.

Mary: Es hat irgendwo mal jemand einen schönen Vergleich genannt - die wenigsten würden mit einem Werbeplakat für McDonalds um den Hals in der Fußgängerzone auf und ab flanieren ohne dafür Bezahlung zu verlangen - anders ist das hier auch nicht.

Kathrin: Haha, ich würde noch nicht mal ein Shirt MIT Schriftaufdruck anziehen. Ich fand den Irokesen von Diesel z.B. immer ganz cool, doch ich hätte den Pulli NIE angezogen.
Schade, dass man nicht nachdenkt, denn, schon oft gesagt, wer glaubt, dass diejenigen, den eigenen Blog schon so lange lesen, wie sie schreiben, trifft in nicht vielen Fällen auch wirklich zu.
Dass man für umme über Dinge wie eine Flasche Alkohol, ein Shirt oder der vermeintlichen Namenskette (die ich auch habe) einen langen, ausgeklügelten Blogpost schreibt, denn das steht nicht in Relation zum Arbeitsaufwand. ABER, ich denke, wenn es jemand macht ohne sich darüber Gedanken zu machen, das er mehr dafür nehmen könnte, das er/sie damit zufrieden ist, dann ist das auch ok.

Mary: Eine gute Beziehung zu PR Agenturen ist für Blogger durchaus unerlässlich, denn sie sind ja äußerst hilfreich bei unserer Arbeit. Allerdings darf man nicht vergessen, dass man den Respekt für sich und seine Arbeit nicht gerade dadurch erhöht, dass man alles für lau macht - nur wenn mir meine Arbeit etwas wert ist, wird sie es auch anderen etwas wert sein.
Ich kann das Argument nicht verstehen, vor allem nicht wenn es um Handys oder Schampus geht. Ich finde, es ist dann angebracht wenn es um kleine (Mode) Labels geht, deren Arbeit man wirklich gut findet und die man unterstützen will.
Ich wäre die Letzte, die sich darüber aufregen würde, wenn man kreative junge Labels unterstützt indem man ihre Arbeit zeigt. Aber in den Fällen von denen ich rede, geht es ja eben nicht um Diese, sondern in den meisten Fällen um große Konzerne, die ohne so eine Bestechung einfach keinen Eingang in Blogs finden würden.

Kathrin: Oha, Bestechung? Ich denke, es gibt so langsam aber sicher mehr Menschen in Unternehmen, die Blogs kennen und lesen. Und wenn man um diese Diskussion weiß, sollten diejenigen die Blogs erst gar nicht fragen und wenn dann nur mit entsprechender Honorierung?

Mary: Wie gesagt, das ist eine Beziehung die von gegenseitigem Respekt geprägt sein muss.

Kathrin: Die Intention manch einer Bloggerin ist vielleicht auch, dass durch Aktionen die auf werblicherer Ebene gespielt werden, so auf den Blog merklich mehr Klicks kommen und ein paar Leser vielleicht hängen bleiben werden. Aktionen wie Contest...

Mary: Ich kann mir nicht vorstellen, dass dabei so viele Klicks kommen. Conley's hat zum Beispiel nicht mal 2000 Fans auf Facebook - wo sollen die Klicks da her kommen?

Kathrin: Das stimmt, doch wenn ein Blog, sagen wir mal 200 Leser am Tag hat und dadurch 100 Leser mehr bekommt, wäre es eine Steigerung von 50%. Das ist für den Blog dann viel. Und so geht es, wenn er denn gut ist, im besten Fall aufwärts.

Mary: Ich glaube nicht, dass das der beste Weg ist um seine Leserzahlen zu steigern. Zudem geht es nicht so sehr darum, wieviele den Blog lesen sondern wer ihn liest.

Kathrin: Naja, mit 200 Lesern hätte Conley´s ihn wohl nicht ausgewählt. Hab nicht überlegt...

Mary: ... Ich glaube auch nicht, dass sie so kleine Blogs gewählt haben.

Kathrin: Der Bereich "Modeblogs" (oder alles was in diesen Bereich geschmissen wird) ist ein ganz Eigener, zumindest hab ich noch in keinem anderen Bereich so viel Neid mitgelesen. Was sagst du denn zu dem Vorwurf, der ja nun ganz konkret an dich geht, das du nur "Angst" hast durch die vielen BloggerInnen, die es umsonst machen deine Preise gedrückt werden?

Mary: Man kann das ganze ja auch umdrehen und sagen ich sollte mich freuen, dass sich so wenige bezahlen lassen, dann bleibt nämlich mehr für mich, haha.

Kathrin: haha, das stimmt, doch dann hättest du ja nicht darauf aufmerksam gemacht.
Oder hat dich das Thema so genervt, dass du es dann mit dem niedlichen Titel Milchmädchen versehen hast? Dass sich jeder erstmal in die Verteidigungsposition begibt ist ein normales Verhalten. Wenn man das Ganze reflektiert, ohne sich weiterhin angegriffen zu fühlen, sollte jedem ersichtlich sein, was durch so eine Diskussion bewegt werden kann. Deswegen, wie geht es nun weiter? Auf der Premium kam ich mir vor wie bei Parteiveranstaltungen und habe gedacht, irgendwann gibt es hier eine Gewerkschaft (Ironie!!!). Nun hab ich mir sagen lassen, in den USA gibt es Plattformen auf denen steht, wie es funktioniert. In den USA und Schweden schreit kein Hahn danach, wenn H&M sponsert. In Deutschland gibt das erstmal Getuschel und Neid. 
Teil 1: Kennzeichnen! Teil 2: Tarifverhandlungen! Teil 3: ? Ein Forum?
Eine Seite auf der man Fragen stellt und Antworten bekommt?

Mary: Also ich gründe jetzt keine Gewerkschaft.

Kathrin: Mensch, mach doch mal! Du hast den Stein schließlich ins rollen gebracht ;)

Mary: Zu dem Titel "Milchmädchen" noch einmal, der ist ja in Zusammenarbeit mit Horst entstanden (von lynnandhorst). Und den habe ich auch deshalb gewählt, weil ich wußte, dass die Leute darauf reagieren. Ich habe ja vorher auch schon versucht es zum Thema zu machen, zum Beispiel bei der re:publica (Wenn Prada Pakete schickt), das hat da aber keine Fahrt aufgenommen, eine wirkliche Diskussion gab es dort nicht. Auf der Premium im Sommer wollte ich ja sehen, was von den Bloggern selber kommt und kein Thema vorgeben. Dort wurde das Thema dann gar nicht angesprochen.
Ich bin aber durchaus nicht die Einzige und auch nicht die Erste, die das Problem angesprochen hat - es gab ja bei blica schon erste Posts dazu und auch dandy diary hat sich dazu geäußert. Vielleicht fehlte aber bisher die letzte Provokation damit wirklich Reaktionen kommen?

Kathrin: Ich glaub auch Deine Reichweite. Sie werden gelesen, doch du bist mit Pudri schon immer dabei. Vielleicht ist es da doch die Länge und das Alter, das man dann braucht.

Mary: Nun ja, es waren nicht so viele Leute auf dem fashioncamp, das ist es nicht unbedingt. ich denke schon, dass das was du am Anfang "entsetzen" genannt hast, dazu beigetragen hat.

Kathrin: Das kommt dann natürlich dazu.

Mary: Ich habe es auf meinen Blogs ja überhaupt nicht gepostet, weder das Video noch einen anderen Beitrag dazu.

Kathrin: Vielleicht auch, weil das Bild was dandy diary gemacht hat, mehr als ein paar Sekunden zum nachdenken braucht, als es beim normalen durchscrollen passiert.

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Mary: Ich kann schon verstehen, dass einige beleidigt reagieren - das ist auch immer der einfachere Weg: es abtun als bloße Provokation oder blasierte Meckerei. Aber ich weiß, dass nicht alle diesen Weg gewählt haben, sondern sich deshalb mit dem Thema auseinander gesetzt haben.

Kathrin: Weil es reicht. Irgendwann reicht es einfach. Man liest und sieht und ist bei solchen "Diskussionen" wie in Berlin dabei, sieht Vorträge, Gespräche auf der re:publica und dann fragt man sich immer noch, muss es zusammengetragen werden? Ich geh von mir aus, ich verfolge es ja alles.
Wie reagiert man nun, wenn man angeschrieben wird? Ich meist gar nicht, wenn mir das Anschreiben zu unpersönlich ist. Dann gibt es welche, die schreiben immer wieder und ich reagiere. Frage, „Was hab ich denn davon?“, und dann bekommt man die Antwort dass nicht mehr vorgesehen ist. Es gibt auch Firmen, da schreib ich „Nein danke.“ und irgendwann schreiben sie einen doch wieder an. Na super...
Muß also festgelegt werden, ab wann kann ich etwas nehmen?

Mary: Hm, also ich halte nichts von Festlegungen - es sollte grundsätzliche Regeln gelten, wie überall, wenn ich etwas publiziere - wenn ich für etwas bezahlt werde, kennzeichne ich das und tu nicht so, als wäre ich selber drauf gekommen. Die Qualität und der hohe Anspruch an meinen Inhalt sind für mich immer die stärksten Kriterien, da mache ich keine Kompromisse. Und was die vielen Anfragen angeht, die muss man im Einzelfall bewerten - mal geht das schneller ("Lieber Blogger, ich bin im Internet über deinen Blog gestolpert"), manchmal dauert es länger. Aber nur mit so einer Arbeitsweise kann ich mir selber treu bleiben.

Kathrin: Seh ich auch so. Kennzeichnen ist wichtig. Ist für mich schon immer ganz normal gewesen. So, ich hatte ja eine konkreten Fragen, doch nun hab ich auch keine mehr die ich nicht hatte – haha. Möchtest du noch irgendwas in Schriftform festhalten?

Mary: Hm... ich denke nicht.

Kathrin: Was ist denn dein nächstes Projekt?

Mary: Der Abschluss!

Kathrin: Viel Spaß heute noch und danke für deine Zeit :) Bis bald mal...

Mary: Gerne, bis bald!



Berlinessa fand schöne Worte, die ebenfalls im Gespräch via Skype entstanden. Dies fass ich nun aber doch mal zusammen und führ hier nicht noch ein Gespräch auf:

Modeblogs kommen gerade in die Pubertät, und da gibt es aufregende Sachen (der erste Sex) und Probleme (Pickel). Für die Unternehmen ist es gerade wie der wilde Westen. Sie schicken eine Flasche Schampus und bekommen die volle Publicity.

Werbung sollte im Blog als solche eindeutig gekennzeichnet und honoriert werden. Wenn es nicht so ist und der Post als wirklich authetische Meinung empfunden wird, wird es kritisch.

In den in den USA gibt es mittlerweile ein Gesetz, dass die Unternehmen in die Pflicht nimmt. Diese müssen freilegen, an welche Blogger sie Produkte gegeben haben. 

Und über kurz oder lang werden diese Diskussion auch hier geführt werden müssen. Denn wenn es unlauterer Wettbewerb wird, wird die Politik sich irgendwann einschalten.
Bis dahin ist das "everything goes" auch Bestandteil des Internets und der sozialen Netzwerke. Die Entwicklug geht sehr schnell und keiner kommt richtig mit Regulierungen hinterher.


Bilder sind auf dem Bild verlinkt (wie immer) und danke an Mary und Berlinessa!!!
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