Tilda Swintons Pilgerfahrt für das Kino durch Schottland

Tilda Swinton ist Geschmackssache, die einen mögen sie, die anderen wiederum gar nicht. In dem letzten Film ( Burn after reading ) den ich...

Tilda Swinton ist Geschmackssache, die einen mögen sie, die anderen wiederum gar nicht.
In dem letzten Film (Burn after reading) den ich mit Ihr gesehen hab, war sie so schrecklich gut, das ich sie gar nicht leiden konnte.

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Ihr letztes Projekt, ist in meinen Augen unbestritten eine außergewöhnlich gute Idee.

Es gibt viele gute Filme, die nur in wenigen Programmkinos zu sehen sind und doch gesehen werden wollen.
Das Kino das es mal gab, mit aller seiner Größe und den Gefühlen die man damit verband, existiert in der heutigen Form nicht mehr.
Doch es war toll und daran muß erinnert werden!
Also dachte sich Tilda, sie fährt einen großen Laster (mit dem tollen Namen Pilgrimage) in dem ein Kino ist über Land und durch die kleinen Dörfer Schottlands.

Angefangen hat die Reise am 1. August 2009 in Glencoe und Auftakt des außergewöhnlichen Festivals macht passenderweise Preston Sturges Werk "Sullivans Reisen". Zu den weiteren Raritäten zählen das Kriegsdrama "Culloden", welches genau an der Stelle vorgeführt wird, wo die Schlacht im 18. Jahrhundert auch tatsächlich stattfand, ein iranischer Kinderfilm ist mit im Programm und neben noch mehr Filmen auch "Zum Beispiel Balthasar" von Robert Bresson.

Ihre Kuratoren für diese sogenannte Pilgerfahrt, dieses rollende Filmfestival sind Mark Cousins und die Zwillinge von Tilda Swinton.

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Mit der Zeit zogen nicht nur die Vier über die schottische Landschaft,
aus verschiedensten Ländern schlossen sich dem Tross immer mehr Leute an.

Und da mit dieser Reise etwas ausgedrückt werden sollte, trugen Tilda und fünfzig weitere Schauspieler, Regisseure oder einfach nur Filmbegeisterte Plakate mit berühmten Zitaten vor sich her, auf denen Sätze standen wie beispielsweise
"Mach sichtbar, was vielleicht ohne dich nie wahrgenommen worden wäre"
Anschließen konnte sich übrigens jeder, der einen Kilt anzog, ein Käsesandwich und ein Zelt (zum übernachten) mitbrachte.
Um mal zu sehen was vor der Vorführung im Laster los ist,
schaut Euch dieses Video an:


(habt Ihr den Hund auch gesehen? :-D )


Der Eintritt für dieses filmische Ereignis war frei. Einzige Bedingung: Jeder bringt etwas mit, das ein späteres kulinarisches Fest ermöglicht. "Ein kleiner Beitrag zu einem Fest, eine handvoll Reis, ein kleines Törtchen, einfach alles, was wir danach essen können", erklärt Tilda dem Onlinemagazin "sundayherald.com". Der Gemeinschaft wegen. (allerdings hab ich auch schon gelesen es hat 3 bis 4 Pfund gekostet.)

Die "Pilgerfahrt" endete dann in der Stadt Nairn an der schottischen Ostküste.
Die Stadt, in der Tilda (die übrigens aus einem der ältesten Clans Schottlands stammt) aufgewachsen ist.



Ein schönes Interview mit Tilda Swinton zu Ihrer Idee und den Gefühlen wärenddessen gibt es
HIER
von
hier
ist auch das bild

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1 Kommentare

  1. Ich liebe Filme mit Tilda, burn after reading war zb GENIAL

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Danke für Deinen Kommentar! :o)

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